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	<title>Filzröhrlinge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Filzr%C3%B6hrlinge&amp;diff=114095&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Filzr%C3%B6hrlinge&amp;diff=114095&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-22T17:17:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Filzröhrlinge&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Xerocomus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Lucien Quélet|Quél.]]&amp;lt;!--1888--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Xerocomoideae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Steinpilzverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Boletaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Boletineae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Steinpilzartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Boletales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = 2012-06-15 Xerocomus subtomentosus (L.) Fr 228138 crop.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Ziegenlippe]] (&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus subtomentosus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filzröhrlinge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus&amp;#039;&amp;#039;) sind eine [[Pilze|Pilzgattung]] aus der Familie der [[Steinpilzverwandte]]n (Boletaceae). Die einst artenreiche Gattung umfasst heute nur noch die [[Ziegenlippe]] (&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus subtomentosus&amp;#039;&amp;#039;) und nah verwandte Arten (siehe [[#Systematik|Systematik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Typus (Nomenklatur)#Botanik|Typusart]] ist die [[Ziegenlippe]] (&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus subtomentosus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quélet1888&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Filzröhrlinge bilden mittelgroße [[Fruchtkörper]]. Sie besitzen eine trockene, matte und filzige Hutoberfläche, die feucht weder schleimig noch klebrig ist. Die [[Röhre (Mykologie)|Röhren]] werden höchstens 15&amp;amp;nbsp;mm lang. Sie sind an der [[Stiel (Mykologie)|Stielspitze]] fast angewachsen oder ausgebuchtet und laufen mit einem Zahn herab. Jung sind die Röhren gelb oder gelb-ocker, später ockerfarben, oliv-gelb oder oliv-bräunlich. Sie blauen im Anschnitt oder bleiben unverändert. Die Poren/Röhrenmündungen sind wie die Röhren oder in einigen Fällen mehr ockerlich oder bräunlich gefärbt. Im Alter sind sie eckig, relativ groß (ca.&amp;amp;nbsp;1–3&amp;amp;nbsp;mm) und blauen auf Druck oder bleiben unverändert. Das [[Sporenpulverabdruck|Sporenpulver]] hat eine oliv-braune Farbe. Der Stiel ist relativ schlank, nicht genetzt oder hat&amp;amp;nbsp;– insbesondere im oberen Teil&amp;amp;nbsp;– ein mehr oder weniger deutliches Netz aus länglichen Maschen, die manchmal wie Längsrippen aussehen. Reste eines [[Velum (Mykologie)|Velums]] oder ein Ring ([[Annulus (Mykologie)|Annulus]]) fehlen. Das untere Stielende ist mit einem Basalfilz aus wirren Fasern bekleidet, der eine weißliche, hellgelbliche oder gelbe Farbe hat. Die Myzelstränge an der Basis sind manchmal bis hin zu leuchtend Gelb gefärbt. Das Fleisch ([[Trama]]) ist gelb, schwach gelblich, weißlich oder hellcremefarben, in der Stielbasis manchmal bräunlich und in der Regel nicht fest. Im Anschnitt oder auf Druck blaut es zum Teil, insbesondere oberhalb der Röhren, oder bleibt unverändert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Šutara2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Hutdeckschicht]] ist in einem frühen Stadium ein [[Trichoderm]] aus mehr oder weniger miteinander verflochtenen, ungleich langen und zunächst abstehenden Pilzfäden ([[Hyphe]]n), das später allmählich kollabiert. Die trichodermalen Elemente bestehen mehr oder weniger aus zylindrischen Endzellen, obwohl in einigen Fällen auch eine kleinere Anzahl von leicht verbreiterten Endzellen auftreten können. Sie sind nicht gelatinisiert und haben meist keine deutlichen [[Inkrustation (Mykologie)|Inkrustationen]]. Allerdings sind die Hyphen in der Gewebeschicht unter dem Trichoderm manchmal inkrustiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röhrentrama ist [[Blätterröhrlinge|blätterröhrlingsartig]] (phylloporoid) aufgebaut, ohne eine ausgeprägte Gelifizierung der seitlichen Schichten. Jene Schichten bestehen aus schwach auseinandergehenden, in allen Entwicklungsstadien dicht angeordneten und sich berührenden oder meist berührenden Pilzfäden (Hyphen). In mit Kongorot gefärbten mikroskopischen Schnitten gibt es keine auffallende Farbdifferenz zwischen den Schichten der Röhrentrama. Die seitlichen Schichten sind gleich rot oder nahezu in der gleichen Intensität wie die mittleren Schichten gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sporen haben eine dickröhrlingsartige (boletoide) Form: in der Vorderansicht annähernd spindelig oder spindelig-elliptisch und im Seitenprofil mit einer flachen suprahilaren Depression ([[Hilarfleck]]). Die Sporenoberfläche ist bacillat, das heißt im [[Sekundärelektronenmikroskop]] sieht sie aus, als wäre sie mit stabförmigen Bakterien (Bazillen) bedeckt. Diese feine, aber charakteristische Ornamentik ist bei der Ziegenlippe mit einer ca. 10000- oder 15000-fachen Vergrößerung zu erkennen, beim Braunen Filzröhrling mit einer 30000-fachen oder höheren Vergrößerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Teil der Stiels ist von einer [[Fruchtschicht]] (Kaulohymenium, also die Fruchtschicht am Stiel) mit vereinzelten, fruchtbaren Kaulobasidien bedeckt. In einem frühen Stadium wird das Kaulohymenium aus einer geschlossenen, ununterbrochenen Hymenialschicht gebildet, das jedoch in der weiteren Entwicklung allmählich in kleine Inseln aus Kaulohymenium-Elementen zerfällt, die makroskopisch auf der Stieloberfläche wie winzige flockige Körnchen aussehen. In der oberen Stielhälfte junger Fruchtkörper ist manchmal unter dem Kaulohymenium eine nicht-gelatinisierte seitliche Stielschicht ausgebildet, die sich von der längs verlaufenden Stieltrama durch ihre divergierenden und locker angeordneten [[Hyphe]]n unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Stellen zwischen den Rippen des Stielnetzes ist die seitliche Schicht bei der Ziegenlippe bis zu 80(-120)&amp;amp;nbsp;µm und beim Braunen Filzröhrling bis zu 200&amp;amp;nbsp;µm dick. An den Rippen des Stielnetzes wird die seitliche Schicht manchmal auch dicker. In weiteren Entwicklungsstadien verliert diese seitliche Schicht ihre lockere und divergierende Anordnung, wird nach und nach weniger ausgeprägt und verschwindet schließlich. Manchmal bleiben Reste dieser Schicht in den Stegen des Stielnetzes bis ins Alter bestehen. (Anmerkung: Da die seitliche Stielschicht der Filzröhrlinge am besten in einem frühen Stadium entwickelt ist, sollte sie vorwiegend bei jungen Fruchtkörpern untersucht werden. Darüber hinaus wird die Ausprägung der seitlichen Stielschicht ziemlich oft von ungünstigen Witterungsbedingungen beeinflusst. Bei trockener Witterung wird diese Schicht manchmal überhaupt nicht entwickelt.) Die Stiel[[trama]] besteht aus dichten, längs angeordneten Hyphen. Die Oberfläche des Stielbasis ist steril.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Fruchtkörpern konnten keine [[Schnalle (Mykologie)|Schnallenverbindungen]] an den Querwänden ([[Septum (Mykologie)|Septen]]) der Pilzfäden beobachtet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Šutara2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Filzröhrlinge sind [[Mykorrhiza]]pilze, die mit verschiedenen Laub- und Nadelbäumen in Symbiose leben. Viele Arten können mit verschiedenen Baumarten zusammenleben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Von den Filzröhrlingen im engeren Sinne kommen in Europa vier Arten vor:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taylor2006&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taylor2007&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filzröhrlinge im engeren Sinne (&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;s.&amp;amp;nbsp;str.) in Europa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;padding: 0;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0; border-collapse: collapse; border: hidden; border-color: white;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:15em&amp;quot;| Deutscher Name&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:14em&amp;quot;| Wissenschaftlicher Name&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:23em&amp;quot;| Autorenzitat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gelbliche Ziegenlippe]]&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Xerocomus chrysonemus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| {{Person|A.E.&amp;amp;nbsp;Hills &amp;amp; A.F.S.&amp;amp;nbsp;Taylor 2006}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Brauner Filzröhrling]]&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Xerocomus ferrugineus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| {{Person|(Schaeffer 1774) Alessio 1985}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Purpurbrauner Filzröhrling]]&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Xerocomus silwoodensis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| {{Person|Taylor, Hills, Simonini, Muñoz &amp;amp; Eberhardt 2007}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ziegenlippe]]&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Xerocomus subtomentosus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| {{Person|(Linnaeus 1753 : Fries 1821) Quélet 1888}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Xerocomus chrysonemus edited.jpg|[[Gelbliche Ziegenlippe]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus chrysonemus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 2012-06-23 Xerocomus ferrugineus f. variecolor (Berk. &amp;amp; Br.) Klofac 230302 crop.jpg|[[Brauner Filzröhrling]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus ferrugineus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Xerocomus silwoodensis collection.jpg|[[Purpurbrauner Filzröhrling]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus silwoodensis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 2012-06-15 Xerocomus subtomentosus (L.) Fr 228139 crop.jpg|[[Ziegenlippe]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus subtomentosus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Filzröhrlinge im engeren Sinne umfassen die [[Ziegenlippe]] (&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus subtomentosus&amp;#039;&amp;#039;) und nahe verwandten Arten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taylor2006&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taylor2007&amp;quot; /&amp;gt; Die Artengruppe um den [[Maronen-Röhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;X.&amp;amp;nbsp;badius&amp;#039;&amp;#039;) wurde in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Imleria]]&amp;#039;&amp;#039; transferiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vizzini2014&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zhu2014&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Parasitischer Röhrling|Parasitische Röhrling]] wird in der Gattung [[Schmarotzerröhrlinge]] (&amp;#039;&amp;#039;Pseudoboletus&amp;#039;&amp;#039;) geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Šutara2008&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Europäisches Goldblatt|Europäische Goldblatt]] gehört zur artenreichen Gattung der [[Blätterröhrlinge]] (&amp;#039;&amp;#039;Phylloporus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Šutara2008&amp;quot; /&amp;gt; Für den [[Gemeiner Rotfußröhrling|Gemeinen Rotfußröhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;X.&amp;amp;nbsp;chrysenteron&amp;#039;&amp;#039;) und Verwandte wurde die Gattung [[Rotfußröhrlinge]] (&amp;#039;&amp;#039;Xerocomellus&amp;#039;&amp;#039;) aufgestellt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Šutara2008&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frank2014&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mikšík2014&amp;quot; /&amp;gt;, der [[Blutroter Filzröhrling|Blutrote Filzröhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;X.&amp;amp;nbsp;rubellus&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Blassgelbbrauner Filzröhrling|Blassgelbbraune Filzröhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;X.&amp;amp;nbsp;bubalinus&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dima2015&amp;quot; /&amp;gt; aber inzwischen in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Hortiboletus]]&amp;#039;&amp;#039; (auf Deutsch „Park-/Gartenröhrlinge“) und der [[Aprikosenfarbener Filzröhrling|Aprikosenfarbene Filzröhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;X.&amp;amp;nbsp;armeniacus&amp;#039;&amp;#039;) sowie [[Pfirsichfarbener Filzröhrling|Pfirsichfarbene Filzröhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;X.&amp;amp;nbsp;persicolor&amp;#039;&amp;#039;) in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Rheubarbariboletus]]&amp;#039;&amp;#039; (auf Deutsch „Rhabarberröhrlinge“) ausgegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vizzini2015&amp;quot; /&amp;gt; Für die mediterranen Arten [[Büscheliger Filzröhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;X.&amp;amp;nbsp;ichnusanus&amp;#039;&amp;#039;) und [[Rosenhütiger Filzröhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;X.&amp;amp;nbsp;roseoalbidus&amp;#039;&amp;#039;) wurden die Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Alessioporus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Pulchroboletus]]&amp;#039;&amp;#039; beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gelardi2014&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Mährische Filzröhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;X.&amp;amp;nbsp;moravicus&amp;#039;&amp;#039;) zählt inzwischen zu den [[Goldporröhrlinge]]n (&amp;#039;&amp;#039;Aureoboletus&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klofac2010&amp;quot; /&amp;gt; Die Zugehörigkeit des [[Dattelbraunfleckender Filzröhrling|Dattelbraunfleckenden Filzröhrlings]] (&amp;#039;&amp;#039;X.&amp;amp;nbsp;spadiceomaculans&amp;#039;&amp;#039;) ist hingegen unklar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rödig2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
=== Speisewert ===&lt;br /&gt;
Viele Filzröhrlinge sind essbar, von selteneren Arten ist der Speisewert unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
Die Gattungsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Xerocomus&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von den griechischen Wörtern &amp;#039;&amp;#039;xeròs&amp;#039;&amp;#039; „trocken“ und &amp;#039;&amp;#039;kòme&amp;#039;&amp;#039; „Haar, Schopf“ ab und bezieht sich auf die trockene, meist samtig-filzige Hutoberfläche der Fruchtkörper.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genaust2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Manfred Binder&lt;br /&gt;
   |Titel=Zur molekularen Systematik der Boletales. Boletineae und Sclerodermatineae subordo nov&lt;br /&gt;
   |Verlag=Universität Regensburg, Nat. Fak. III - Biol. u. Vorkl. Med.&lt;br /&gt;
   |Datum=1999&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades&lt;br /&gt;
   |Umfang=148}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Heidi Ladurner, Giampaolo Simonini&lt;br /&gt;
   |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;s.l.&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Fungi Europaei&lt;br /&gt;
   |Band=8&lt;br /&gt;
   |Verlag=Edizioni Candusso&lt;br /&gt;
   |Ort=Alassio (Italien)&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=88-901057-2-0&lt;br /&gt;
   |Umfang=527}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dima2015&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Bálint Dima&lt;br /&gt;
 |url=https://www.indexfungorum.org/Publications/Index%20Fungorum%20no.251.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Index Fungorum no. 251&lt;br /&gt;
 |datum=2015-06-29&lt;br /&gt;
 |abruf=2015-07-20&lt;br /&gt;
 |format=PDF}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frank2014&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Jonathan L. Frank&lt;br /&gt;
 |url=https://www.indexfungorum.org/Publications/Index%20Fungorum%20no.179.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Index Fungorum no. 179&lt;br /&gt;
 |datum=2014-07-22&lt;br /&gt;
 |abruf=2015-07-15&lt;br /&gt;
 |format=PDF}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gelardi2014&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Matteo Gelardi, Giampaolo Simonini, Enrico Ercole, Alfredo Vizzini&lt;br /&gt;
 |Titel=Alessioporus and Pulchroboletus (Boletaceae, Boletineae), two novel genera for Xerocomus ichnusanus and X. roseoalbidus from the European Mediterranean basin: molecular and morphological evidence&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Mycologia&lt;br /&gt;
 |Band=106&lt;br /&gt;
 |Nummer=6&lt;br /&gt;
 |Datum=2014&lt;br /&gt;
 |Seiten=1168–1187&lt;br /&gt;
 |DOI=10.3852/14-042}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Genaust2005&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Helmut Genaust: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7 (Nachdruck von 1996).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klofac2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Wolfgang Klofac&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Gattung Aureoboletus, ein weltweiter Überblick. Ein Beitrag zu einer monographischen Bearbeitung&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Österreichische Zeitschrift für Pilzkunde&lt;br /&gt;
 |Band=19&lt;br /&gt;
 |Datum=2010&lt;br /&gt;
 |Seiten=133–174}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mikšík2014&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Michal Mikšík&lt;br /&gt;
 |url=https://www.indexfungorum.org/Publications/Index%20Fungorum%20no.182.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Index Fungorum no. 182&lt;br /&gt;
 |datum=2014-07-30&lt;br /&gt;
 |abruf=2014-01-28&lt;br /&gt;
 |format=PDF}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quélet1888&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Lucien Quélet&lt;br /&gt;
 |Titel=Flore mycologique de la France et des pays limitrophes&lt;br /&gt;
 |Verlag=Cornell University&lt;br /&gt;
 |Datum=1888&lt;br /&gt;
 |Seiten=417&lt;br /&gt;
 |Online=[https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k1654232/f444.image online verfügbar]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rödig2012&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Thomas Rödig&lt;br /&gt;
 |url=http://www.pabb.de/dw/lib/exe/fetch.php?media=12-07_abgrenzung_und_schluessel_der_europaeischen_arten_der_gattung_xerocomus_kopie_.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Die europäischen Arten der Gattungen Xerocomus s.&amp;amp;nbsp;str. und Xerocomellus nach dem Gattungskonzept von Šutara 2008 sowie Abgrenzung zu verwandten europäischen Gattungen und Arten&lt;br /&gt;
 |werk=Pilzkundliche Arbeitsgemeinschaft Berlin-Brandenburg&lt;br /&gt;
 |datum=2012-07&lt;br /&gt;
 |abruf=2015-07-15&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 334&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
 |kommentar=22&amp;amp;nbsp;Seiten&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150716031712/http://www.pabb.de/dw/lib/exe/fetch.php?media=12-07_abgrenzung_und_schluessel_der_europaeischen_arten_der_gattung_xerocomus_kopie_.pdf&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2015-07-16&lt;br /&gt;
 |offline=ja&lt;br /&gt;
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 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Šutara2008&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Josef Šutara&lt;br /&gt;
 |Titel=Xerocomus&amp;amp;nbsp;s.l. in the light of the present state of knowledge&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Czech Mycology&lt;br /&gt;
 |Band=60&lt;br /&gt;
 |Nummer=1&lt;br /&gt;
 |Verlag=Czech Scientific Society for Mycology&lt;br /&gt;
 |Datum=2008&lt;br /&gt;
 |Seiten=29–62&lt;br /&gt;
 |Online=http://web.natur.cuni.cz/~botanika/cvsm/CM60104F.pdf&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=860}} {{Webarchiv |url=http://web.natur.cuni.cz/~botanika/cvsm/CM60104F.pdf |text=PDF; 860&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20140712110631 |archiv-bot=2019-04-10 21:15:02 InternetArchiveBot}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taylor2006&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Andy&amp;amp;nbsp;F.S. Taylor, Alan&amp;amp;nbsp;E. Hills, Giampaolo Simonini, Ernst&amp;amp;nbsp;E. Both, Ursula Eberhardt&lt;br /&gt;
 |Titel=Detection of species within the &amp;#039;&amp;#039;Xerocomus subtomentosus&amp;#039;&amp;#039; complex in Europe using rDNA–ITS sequencesstar&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Mycological Research&lt;br /&gt;
 |Band=110&lt;br /&gt;
 |Nummer=3&lt;br /&gt;
 |Datum=2006&lt;br /&gt;
 |Seiten=276–287&lt;br /&gt;
 |Online=[http://www.sciencebuff.org/content/files/BMS-Publications/both2006.pdf online]&lt;br /&gt;
 |Format=PDF&lt;br /&gt;
 |KBytes=&lt;br /&gt;
 |DOI=10.1016/j.mycres.2005.11.013}} {{Webarchiv |url=http://www.sciencebuff.org/content/files/BMS-Publications/both2006.pdf |text=online als PDF-Dokument verfügbar |wayback=20100703161125 |archiv-bot=2019-04-10 21:15:02 InternetArchiveBot}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taylor2007&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Andy&amp;amp;nbsp;F.S. Taylor, Alan&amp;amp;nbsp;E. Hills, Giampaolo Simonini, José&amp;amp;nbsp;A. Muñoz, Ursula Eberhardt&lt;br /&gt;
 |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus silwoodensis&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;sp.&amp;amp;nbsp;nov., a new species within the European &amp;#039;&amp;#039;X.&amp;amp;nbsp;subtomentosus&amp;#039;&amp;#039; complex&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Mycological Research&lt;br /&gt;
 |Band=111&lt;br /&gt;
 |Nummer=4&lt;br /&gt;
 |Datum=2007&lt;br /&gt;
 |Seiten=403–408&lt;br /&gt;
 |DOI=10.1016/j.mycres.2007.01.014}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vizzini2014&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Alfredo Vizzini&lt;br /&gt;
 |url=https://www.indexfungorum.org/Publications/Index%20Fungorum%20no.147.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Index Fungorum no. 147&lt;br /&gt;
 |datum=2014-05-12&lt;br /&gt;
 |abruf=2014-01-18&lt;br /&gt;
 |format=PDF}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vizzini2015&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Alfredo Vizzini&lt;br /&gt;
 |url=https://www.indexfungorum.org/Publications/Index%20Fungorum%20no.244.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Index Fungorum no. 244&lt;br /&gt;
 |datum=2015-05-26&lt;br /&gt;
 |abruf=2015-07-15&lt;br /&gt;
 |format=PDF}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zhu2014&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Xue-Tai Zhu, Yan-Chun Li, Gang Wu, Bang Feng, Kuan Zhao, Matteo Gelardi, Gerhard W. Kost, Zhu L. Yang&lt;br /&gt;
 |Titel=The genus Imleria (Boletaceae) in East Asia&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Phytotaxa&lt;br /&gt;
 |Band=191&lt;br /&gt;
 |Nummer=1&lt;br /&gt;
 |Datum=2014-12&lt;br /&gt;
 |Seiten=81–98&lt;br /&gt;
 |DOI=10.11646/phytotaxa.191.1.5}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Xerocomus|Filzröhrlinge (&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://boletales.com/genera/xerocomus/ |titel=&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus&amp;#039;&amp;#039; |werk=boletales.com |abruf=2012-07-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Machiel Evert Noordeloos]] |url=http://www.entoloma.nl/html/xerocomusge.html |titel=Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;XEROCOMUS&amp;#039;&amp;#039; in den Niederlanden |abruf=2012-07-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Filzrohrlinge}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinpilzartige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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