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	<title>Filsursprung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T09:08:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Filsursprung&amp;diff=1075260&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Glewe: HC: Entferne Kategorie:Karstquelle</title>
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		<updated>2023-08-30T12:11:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Karstquelle&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Karstquelle (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Karstquelle&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Wasserquelle&lt;br /&gt;
| Name= Filsursprung&lt;br /&gt;
| Bild= Filsursprung.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext= Karstquelle Filsursprung im Talgrund des Hasentals (Trockental)&lt;br /&gt;
| Lage= [[Landkreis Göppingen]] ([[Baden-Württemberg]])&lt;br /&gt;
| Breitengrad= 48.549306&lt;br /&gt;
| Längengrad= 9.6025&lt;br /&gt;
| Höhe= 625 m ü. NHN&lt;br /&gt;
| Karte= Deutschland Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Region= DE-BW&lt;br /&gt;
| Gebirge= [[Schwäbische Alb]]&lt;br /&gt;
| Quelltyp= [[Karstquelle]]&lt;br /&gt;
| Austrittsart= &lt;br /&gt;
| Gestein= [[Weißer Jura]]&lt;br /&gt;
| Flusssystem= [[Rhein]]&lt;br /&gt;
| Vorfluter= [[Fils (Fluss)|Fils]] → [[Neckar]] → [[Rhein]] → [[Nordsee]]&lt;br /&gt;
| Schüttung= 160 l/s&lt;br /&gt;
| Tiefe= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filsursprung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Karstquelle]] bei [[Wiesensteig]], auf der Mittleren [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] in [[Baden-Württemberg]]. Sie bildet den Ursprung der [[Fils (Fluss)|Fils]], die in einem [[Trockental]], dem Hasental, auf {{Höhe|625|DE-NN}} entspringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das von der Straße [[Schopfloch (Lenningen)|Schopfloch]]–Wiesensteig abzweigende verkehrsfreie Hasental ist eine beliebte Wanderstrecke. Nach Durchwanderung des 4&amp;amp;nbsp;km langen, abwärtsführenden [[Trockental|Trockentals]], einem Tal ohne jedes Rinnsal oder andere oberflächige Entwässerung, immer durch Felder und Wiesen, von Mischwald beidseitig gesäumt, erreicht man die aus mehreren Schotterflächen des Talgrundes entspringende [[Fils (Fluss)|Fils]]. Diese tritt aus einer sogenannten Schichtquelle zutage. Der Bach [[Mäander (Flussschlinge)|mäandert]] durch weitere ca. 1,5&amp;amp;nbsp;km eines Wiesentals bis zu den ersten Häusern des Ortes [[Wiesensteig]].&amp;lt;ref&amp;gt;H. Dongus: &amp;#039;&amp;#039;Die Oberflächenformen der Schwäbischen Alb und ihres Vorlandes; Marburger Geogr. Studien 72;&amp;#039;&amp;#039; Marburg 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Trockental&amp;#039;&amp;#039; und das Filstal bis [[Geislingen an der Steige|Geislingen/Steige]] sind Teile der [[Ur-Fils]], die in die nach Süden entwässernde [[Ur-Lone]] mündete. (Das alte Flusssystem der so genannten Tübinger und Cannstatter Ur-Lone entwässerte das [[Südwestdeutsches Schichtstufenland|Südwestdeutsche Schichtstufenland]] – vom [[Neckar]] bis in das [[Molasse]]becken des Alpenvorlandes, in jüngerer Zeit, nach Entstehung der [[Urdonau]], bis zu ihr). Erosions-Abbau des [[Albtrauf]]s nach Süden und verstärkte Krustenaufwölbungen im Zuge der [[Alpidische Orogenese|Alpenfaltung]] kehrten die Entwässerungsrichtung von Flüssen so um, dass sie zum [[Oberrheingraben]] entwässerten. Aus einem oberen Teil des alten Flusssystems der Ur-Lone wurde die so genannte „Rheinische Fils“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der großen [[Reliefenergie]] (Kraft starken Gefälles) zum [[Rhein]] verlagerte die Rheinische Fils ihre Quellpositionen durch [[Erosion (Geologie)|rückschreitende Erosion]] ständig weiter nach Süden. Da die Reliefenergie zur Donau (also zum weitaus längeren Entwässerungsweg) geringer war, erreichten die Quellpositionen der Rheinischen Fils die Ur-Fils so, dass sie diese anzapfen und nach Nordwesten umlenken konnten. Spätestens zur Zeit der [[Riß-Kaltzeit]] (vor ca. 700 Tsd. Jahre) fand diese [[Flussanzapfung]] statt. Durch fortschreitende [[Verkarstung]] wurde aus dem Oberlauf der Ur-Fils schließlich ein großes Trockental, weiter unten blieb eine sehr kleine Quell-Fils erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Strasser, A. Sontheimer: &amp;#039;&amp;#039;Die Laierhöhle und die Ur-Lone – Ein landschaftsgeschichtlicher Überblick&amp;#039;&amp;#039;. in: Mitteilungsblatt des Kahlensteiner Höhlenvereins, 38; Bad Überkingen 2005, S. 85 ff., vgl. Weblink zur Geomorphologie.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte ein breites Flussbett der Tübingen-Cannstatter Ur-Lone ursprünglich ganz Südwestdeutschland entwässert, war das Flussbett südlich Geislingen/Steige später nur noch das Bett für eine Ur-[[Eyb (Fluss)|Eyb]] und die Ur-Fils. Nach der Flussanzapfung der Ur-Fils und der Ur-Eyb durch die Rheinische Fils bei Geislingen/Steige wurde ein Teil des Tals der Ur-Lone (südlich Geislingen/Steige bis [[Urspring (Lonsee)|Urspring/Lonsee]]) zum Trockental. Durch das große [[Lonetal]] fließt heute das Rinnsal [[Lone]], welches in einer [[Karstquelle]], dem Quelltopf bei Lonsee, zu Tage tritt.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Binder: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geologie und Flussgeschichte des Lonetales&amp;#039;&amp;#039;. Ulmer Geographische Hefte, 5, S. 6 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Filsursprung schüttet 50–240 Liter pro Sekunde (durchschnittlich 160&amp;amp;nbsp;l/s). Nach nur 2&amp;amp;nbsp;km kann die Fils in Wiesensteig bis max. 4000 Liter/s Wasser führen. Die Quelle entspringt im Grenzbereich der Schichten [[Malm|Weißer Jura (Malm)]] (Wα/Wβ, bzw. ox1/ox2). Die nicht verkarstete Schicht Unterer Weißjuramergel (Wα) wirkt wasserstauend.&lt;br /&gt;
Im ganzen oberen Filstal wird [[Kalktuff]] abgelagert. Ca. 5,5&amp;amp;nbsp;km nach der Quelle findet sich eine unzugängliche Kalktuffhöhle bei [[Mühlhausen im Täle|Mühlhausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;H. Binder, H. Jantschke: &amp;#039;&amp;#039;Höhlenführer Schwäbische Alb&amp;#039;&amp;#039;. Leinfelden-Echterdingen 2003, 7. Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heute nur noch mäßig belastete&amp;lt;ref&amp;gt;Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Gewässergütekarte 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; Industriefluss Fils mündet nach 63&amp;amp;nbsp;km und insgesamt 377&amp;amp;nbsp;m Gefälle bei [[Plochingen]] in den Neckar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kleiner Filsursprung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kl. Filsursprung.JPG|mini|Der &amp;#039;&amp;#039;Kleine Filsursprung&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Wasserquelle&lt;br /&gt;
| NB=1&lt;br /&gt;
| Name= Kleiner Filsursprung&lt;br /&gt;
| Breitengrad= 48.551256&lt;br /&gt;
| Längengrad= 9.602784&lt;br /&gt;
| Höhe= &lt;br /&gt;
| Region= DE-BW&lt;br /&gt;
| Austrittsart= &lt;br /&gt;
| Schüttung= &lt;br /&gt;
| Tiefe= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 200&amp;amp;nbsp;m nördlich des Filsursprungs tritt eine weitere Karstquelle zutage. Sie wird &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Filsursprung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GDIBW&amp;quot;&amp;gt;Geodateninfrastruktur Baden-Württemberg&amp;lt;/ref&amp;gt;  genannt. Das Quellwasser entspringt am Wegesrand aus einigen Spalten im Felsen. Die abfließende „Kleine Fils“ verläuft einige Meter parallel zum Wanderweg und mündet dann von rechts in die [[Fils (Fluss)|Fils]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Karstquellen in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.geologie.uni-stuttgart.de/institut/strasser-sontheimer/pdf/strasser&amp;amp;sontheimer2005.pdf …zur Geomorphologie um Filsurssprung, Trockental, Ur-Fils, Ur-Lone] (PDF-Datei; 833 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.lgrb.uni-freiburg.de/lgrb/Service/geotourismus_uebersicht/geotourismus/gto_uebersicht?name_gto=Filsursprung&amp;amp;art_gto=1 Landesamt für Geologie, BW, „Geotop Filsursprung“; mit Kartenausschnitt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Fils|QFilsursprung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Quelle im Landkreis Göppingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wiesensteig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karstquelle in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Glewe</name></author>
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