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	<title>Filippo Corridoni - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T07:35:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bahnmoeller: /* Nachwirken */</title>
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		<updated>2024-03-02T10:06:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachwirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Filippo Corridoni.jpg|mini|Filippo Corridoni]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filippo Corridoni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. August]] [[1887]] in Pausula, heute [[Corridonia]]; † [[23. Oktober]] [[1915]] an der [[Karst (Südeuropa)|Karstfront]]) war ein italienischer Intellektueller und [[Syndikalismus|Syndikalist]], der als [[Intervention (Politik)|Interventionist]] gemeinsam mit [[Benito Mussolini|Mussolini]] den Eintritt [[Königreich Italien (1861–1946)|Italiens]] in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Corridoni stammte aus einfachen Verhältnissen. Er konnte jedoch aufgrund der Unterstützung seines Großonkels, der [[Franziskaner (OFM)|Franziskanerpater]] war, eine gute Schulbildung mit Abitur in [[Fermo]] erhalten. Durch die Lektüre der Schriften von [[Carlo Pisacane]], [[Giuseppe Mazzini]] und [[Karl Marx]] wurden sozialistische Neigungen geweckt. 1905 kam er nach [[Mailand]], wo er als technischer Zeichner in einem metallverarbeitenden Betrieb tätig war. Nebenbei engagierte er sich als Sekretär der Jugendorganisation der Sozialistischen Partei ([[Partito Socialista Italiano]]) und lernte dort auch die junge [[Anarchismus|Anarchistin]] Maria Rygier kennen, durch die er zum Mitarbeiter des Anarcho-Blattes &amp;#039;&amp;#039;Rempete le Righe&amp;#039;&amp;#039; wurde, was ihm wegen Aufrufes zur Kriegsdienstverweigerung eine Haftstrafe von fünf Jahren einbrachte. Corridoni kam nach wenigen Monaten frei und ging zunächst nach [[Nizza]]. 1908 organisierte er unter dem Namen Leo Celvisio den Streik der Taglöhner in [[Parma]]. Er blieb nun hier und wurde Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;L’Internationale&amp;#039;&amp;#039;, des Organs der „Sindicalista rivolizionaria“ und engagierte sich, wie seine engsten Weggefährten, die Brüder Amilcare und [[Alceste de Ambris]], in den &amp;#039;&amp;#039;Fasci d’Azione Internazionalista&amp;#039;&amp;#039;. Als seine wahre Identität bekannt wurde, musste er nach [[Lugano]] flüchten. Aufgrund einer Amnestie konnte er nach mehreren Monaten zurückkehren und arbeitete als Syndikalist in [[San Felice sul Panaro]]. Nach einer weiteren Verhaftung (er wurde ungefähr 30 mal aus politischen Gründen verhaftet)  gründete er die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Bandiera Rossa&amp;#039;&amp;#039;, die allerdings wenig erfolgreich war. In den Jahren 1911 und 1912 war er als Syndikalist in Mailand tätig. Im [[Italienisch-Türkischer Krieg|Libyenkonflikt]] sprach er sich gegen den Krieg aus. Beim Gründungskongress der &amp;#039;&amp;#039;[[Unione Sindacale Italiana]] (USI)&amp;#039;&amp;#039; war er dabei und wurde Vorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Unione Sindacale Milanese (USM)&amp;#039;&amp;#039;, einer Unterorganisation der USI. Es gelang ihm durch erfolgreiche Streiks zahlreiche weitere Arbeiterfraktionen an seine Organisation zu binden. Wegen seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Riflessione sul sabotaggio&amp;#039;&amp;#039; (Gedanken zur Sabotage)  musste er erneut ins Gefängnis. Anschließend kam er zur Überzeugung, dass man den reaktionären Kräften im eigenen Land nur durch Internationalisierung beikommen könne. Er engagierte sich daher für den „Interventionismus von links“ und gründete mit einer Anzahl Gleichgesinnter, darunter auch Mussolini, die &amp;#039;&amp;#039;Fasci d’Azione Rivoluzionaria&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirken ==&lt;br /&gt;
Giuseppe Di Vittorio, Chronist der Gewerkschaft C.G.I.L., hat bereits mehrmals die Bedeutung Corridonis für die Entwicklung des Syndikalismus in Italien hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als engagierter Kämpfer für die Rechte der Arbeiter wurde er nach seinem Kriegstod sowohl von der Rechten als auch von der Linken vereinnahmt. Während die Linke darauf verweist, dass die &amp;#039;&amp;#039;Legione Proletaria Filippo Corridoni&amp;#039;&amp;#039; im August 1922 maßgeblich am Sieg über die faschistischen Squadre [[Italo Balbo]]s in [[Parma]] beteiligt waren, stilisierte Mussolini seine Zusammenarbeit in der interventionistischen Bewegung zum faschistischen Bekenntnis Corridonis hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 wurde sein Geburtsort nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* http://www.barricateaparma.it/index2.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11900318X|LCCN=nr/93/13958|VIAF=12420339}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Corridoni, Filippo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des italienischen Faschismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Corridoni, Filippo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Intellektueller und Syndikalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. August 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Pausula, heute [[Corridonia]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1915&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karst (Südeuropa)|Karstfront]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bahnmoeller</name></author>
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