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	<title>Filialkirche Tultschnig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Orgelputzer: /* Einrichtung */ Bezeichnung</title>
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		<updated>2025-10-17T11:33:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einrichtung: &lt;/span&gt; Bezeichnung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Klagenfurt Tultschnig 08102008 23.jpg|mini|Katholische Filialkirche hl. Johannes der Täufer in Tultschnig]]&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|hier|Innenraum der Kirche}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filialkirche Tultschnig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht im Dorf Tultschnig in der Gemeinde [[Krumpendorf am Wörthersee]] im [[Bezirk Klagenfurt-Land]] in Kärnten. Die auf den heiligen [[Johannes der Täufer]] geweihte [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Filialkirche der [[Pfarrkirche Klagenfurt-Wölfnitz]] gehört zum [[Liste der Pfarren im Dekanat Klagenfurt-Stadt|Dekanat Klagenfurt-Stadt]] in der [[Diözese Gurk-Klagenfurt]]. Die Kirche steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|12475|WD-Item=Q1698861|Krumpendorf am Wörthersee|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1217 und 1326 erstmals urkundlich erwähnt unterstand die Kirche dem Patronat von [[Marienkirche (Maria Saal)|Maria Saal]]. Zumal Tultschnig ein kleines Dorf ist, wurde mit dem Pfarrer Josef Komar 1967 mit dem Wohlwohlen vom Bischof [[Joseph Köstner]] im aufstrebenden Wölfnitz ein Baugrund erworben und 1978 erstmals ein Pfarrgemeinderat gewählt. Mit der Grundsteinlegung der Kirche in Wölfnitz 1985 durch Bischof [[Egon Kapellari]] wurde dieselbe Pfarrkirche und die Kirche in Tultschnig zur Filialkirche herabgestuft, 1985 wurde Franz Berger Pfarrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
An die ursprünglich [[Romanik|romanische]] [[Chorturmkirche]] wurde vermutlich im späten 16. Jahrhundert ein [[Gotik|gotischer]] Chor mit einem [[Fünfachtelschluss]] angefügt, an der Nordseite eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]], und im Süden die [[Sakristei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fünfgeschoßige Turm mit rundbogigen Schallfenstern wird von einem [[Barock|barocken]] [[Zwiebelturm|Zwiebelhelm]] mit einer [[Laterne (Architektur)|Laterne]] bekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dächer der Kirche sind mit Steinplattln gedeckt. Die Rundbogenfenster wurden im Barock erneuert. Im Chorschluss befindet sich ein Blindfenster. Das monumentale spätgotische [[Fresko]] an der Ostseite der Sakristei stellt den heiligen Christophorus dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Westportal wird von einer offenen Vorhalle geschützt. Neben dem Portal sind die Grabplatte von [[Schloss Seltenheim|Wolfgang von Seltenhaim]] und seiner Gattin von 1521 sowie eine stark abgetretene, wohl noch aus der Romanik stammende Grabplatte mit dem Wappen der [[Von Hallegg|Hallegger]] eingemauert. Innen an der Langhausnordwand befindet sich ein [[Renaissance]]epitaph mit einem Auferstehungsrelief, dem knienden Votivpaar des Konrad von Lichtenstein († 1594) und seiner Frau Anna, geborene Khienburg († 1589) sowie einem Doppelwappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] erhebt sich ein barockes [[Tonnengewölbe]] mit [[Stichkappe]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hölzerne Orgel[[empore]] steht auf zwei schlanken Rundsäulen. Ein niedriger, rundbogiger [[Chorbogen|Triumphbogen]] verbindet das Langhaus mit dem Turmquadrat, welches durch unregelmäßige, runde [[Scheidbogen|Scheidbögen]] zum Chor und zur Nordkapelle hin geöffnet ist. Das Turmquadrat, der Chor und die Nordkapelle besitzen gratige [[Gewölbe#Kreuzgewölbe|Kreuzgewölbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Orgel Johanneskirche Pfarre Tultschnig - Pfeifen.jpg|mini|Ansicht der Grafenauer-Orgel]]&lt;br /&gt;
Die drei Altäre aus dem 18. Jahrhundert wurden 1813 mit einem [[Empire (Stilrichtung)|Empiredekor]] versehen.&lt;br /&gt;
Der 1763 entstandene [[Hochaltar]] trägt ein Altarblatt mit der [[Taufe Jesu|Taufe Christi]] von 1785. Seitlich stehen die Figuren der Bauernheiligen [[Isidor von Madrid|Isidor]] und [[Notburga von Rattenberg|Notburga]].&lt;br /&gt;
Der linke Seitenaltar zeigt im volkstümlich gemalten Mittelbild die Erscheinung des Gnadenbildes der [[Maria, Mutter vom Guten Rat|Maria Genazzano]] vor drei Pilgern, das Oberbild den heiligen Antonius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rechte Seitenaltar stellt im Hauptbild den heiligen [[Josef von Nazaret|Josef]] mit Kind und am Aufsatzbild den heiligen [[Ulrich von Augsburg|Ulrich]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nordkapelle steht ein [[Neorenaissance]]-Altar vom Anfang des 20. Jahrhunderts mit einem [[Heiligstes Herz Jesu|Herz-Jesu-Bild]].&lt;br /&gt;
An der Chornordwand hängt ein Bild der Steinigung des heiligen [[Stephanus]] mit der Bezeichnung „Joh. v. Schreibern pinx. 1813“.&lt;br /&gt;
Zur weiteren Ausstattung der Kirche zählen eine barocke Konsolstatue des heiligen Stephanus, am Triumphbogen ein [[Kruzifix]] aus dem 19. Jahrhundert sowie ein Taufbecken mit der bekrönenden Figur Johannes des Täufers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] baute 1852 [[Josef Grafenauer]]. Sie verfügt über ein [[Manual (Musik)|Manual]], [[Pedal (Orgel)|Pedal]] und insgesamt acht [[Register (Orgel)|Register]]. Sie ist funktionstüchtig, beim Pedal sind aber einige Tasten defekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 976 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarrkirche hl. Johann Baptist, Tultschnig|Johanneskirche (Tultschnig)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/39/15.50/N|EW=14/14/29.37/E|type=building|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tultsching}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Krumpendorf am Wörthersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johannes-der-Täufer-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filialkirche in der Diözese Gurk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Klagenfurt-Stadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Orgelputzer</name></author>
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