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	<title>Filialkirche St. Kosmas - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Filialkirche_St._Kosmas&amp;diff=2765840&amp;oldid=prev</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei: Wallfahrtskirche Hl. Kosmas und Damian, Mölbling (K).jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St Kosmas v O.JPG|mini|Gesamtansicht mit Friedhof und Kapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St Kosmas innen von Empore.jpg|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filial- und Wallfahrtskirche St. Kosmas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Gemeinde [[Mölbling]] ist den Heiligen [[Cosmas und Damian]] geweiht und gehört zur [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Pfarre [[Pfarrkirche St. Stefan am Krappfeld|St. Stefan am Krappfeld]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung findet sich 1277. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde die Kirche zur [[Wehrkirche]] umgebaut. 1456 erfolgte eine Kirchweihe durch Bischof [[Johannes Schallermann]]. 1479 sollen die Türken die Kirche vergeblich belagert haben. Um 1480 stürmten ungarische Truppen von König [[Matthias Corvinus]] die Kirche. 1529 wurde sie neu geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Gotteshaus ist ein einheitlicher, [[Gotik|spätgotischer]] Bau mit Steinplattldächern. Der Turm nördlich des Chores besitzt an der Süd- und an der Ostseite mit [[Maßwerk]] geschmückte Schallfenster und hat ein Pyramidendach. Eine Glocke goss 1435 Rupert Dringer, eine zweite 1687 Mathias Landmann. Östlich an den Turm ist ein [[Barock|barockes]] [[Oratorium (Architektur)|Oratorium]] angebaut, westlich eine [[Sakristei]] von 1735. Der niedrige, leicht eingezogene Chor wird von zierlichen, dreistufigen [[Strebepfeiler]]n gestützt. Das Langhaus ist im Westen beidseitig um die Emporenaufgänge verbreitert. An der Langhaussüdseite haben sich originale Putze des 16. Jahrhunderts erhalten. Die Kirche besitzt an der Nord- und Südseite gekehlte Portale. Das Nordportal ist von innen vermauert. Beide Portale haben mit Eisenplatten beschlagene Türen, die im unteren Teil jeweils ein Schießloch in Dreiecksform aufweisen. An der Westfassade befindet sich oben ein Rundfenster und unten ein mit einem doppelten Eisengitter befestigtes Rechtecksfenster. Das [[Kruzifix]] entstand um 1800.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im einschiffigen, [[Joch (Architektur)|vierjochigen]] Langhaus ruht ein [[Gewölbe#Netzgewölbe|Netzrippengewölbe]] auf eingezogenen Pfeilern mit halbrunden Vorlagen. Die zweiachsige Westempore ist gratunterwölbt. Im zweijochigen Chor mit [[Fünfachtelschluss]] erhebt sich ein Netzrippengewölbe über kurzen, von figürlich geschmückten Konsolen getragenen [[Dienst (Architektur)|Diensten]]. Die reliefierten [[Schlussstein]]e zeigen das Lamm Gottes und die Hand Gottes. Ein gekehltes Spitzbogenportal mit einer Eisenplatten beschlagenen Tür führt in die Sakristei. Die Maßwerkfenster weisen zum Teil [[Fischblase (Ornament)|Fischblasen]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Die einheitliche, qualitätvolle Ausstattung der Kirche schuf [[Johann Pacher]]. Den Mittelpunkt des Hochaltars von 1754 mit leicht vorschwingender Architektur bildet eine thronende [[Marienbildnis|Madonna]] im Strahlenkranz, davor kniend die Heiligen Cosmas und Damian. Seitlich davon stehen die Statuen der heiligen Diakone [[Stephanus]] und [[Laurentius von Rom|Laurentius]]. Im Aufsatz wird die Figur [[Gott der Vater|Gottvaters]] von den Heiligen [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] und [[Ursula von Köln|Ursula]] flankiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am linken Seitenaltar wird eine [[Pietà]] von Engeln mit [[Leidenswerkzeug]]en umgeben. In der vergitterten Nische unter dem Altarschrein sind die armen Seelen im Fegefeuer dargestellt.&lt;br /&gt;
Der rechte Seitenaltar trägt eine Statue des heiligen [[Wolfgang von Regensburg|Wolfgang]] und im Aufsatz eine Statue der heiligen [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] in Wolken. Der heilige Wolfgang wird von den Figuren eines [[Schutzengel]]s, von Christus mit Kreuz und vom Erzengels [[Michael (Erzengel)|Michael]] umstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die stark geschwungene [[Kanzel]] entstand um 1750/60 und wird Johann Pacher zugeschrieben. Sie trägt die Figuren der vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] und stellt in den Reliefen der Brüstungsfelder den [[Guter Hirte|Guten Hirten]], [[Mose]]s und das Opfer [[Abraham]]s dar. Am Schalldeckel stehen die Allegorien der [[Theologische Tugenden|christlichen Tugenden]] Glaube, Liebe und Hoffnung sowie die der Vergänglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem eingezogenen [[Chorbogen|Triumphbogen]] ist eine barocke [[Kreuzigungsgruppe]] vom Anfang des 18. Jahrhunderts angebracht. An der Emporennordwand ist eine thronende [[Unbefleckte Empfängnis|Maria Immaculata]] aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu sehen. Die zwölf Apostel sind in sieben Ölbildern an den Chorwänden dargestellt. Im Langhaus hängen Bilder von [[Franz von Assisi]] mit Jesuskind, vom [[Anna Maria lesen lehrend|Unterricht Mariens]] und von [[Josef von Nazaret|Josef]] mit Jesuskind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das intarsierte Betgestühl stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die barocke, ehemalige Friedhofskapelle wurde 1998 zu einer Aufbahrungshalle adaptiert.&lt;br /&gt;
Nördlich der Kirche befindet sich der sogenannte Peststein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 752 f.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Hartwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Kunstmonographie Band VIII: Kärnten. Der Bezirk St. Veit an der Glan&amp;#039;&amp;#039;. Verlag St. Peter, Salzburg 1977, ISBN 3-900173-22-2, S. 185 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wallfahrtskirche hll. Cosmas und Damian, St. Kosmas (Mölbling)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/52/14.52/N|EW=14/25/32.68/E|type=building|region=AT-2|dim=40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Mölbling|Sankt Kosmas]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filialkirche in der Diözese Gurk|Sankt Kosmas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cosmas-und-Damian-Kirche|Sankt Kosmas, Mölbling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche in der Diözese Gurk|Sankt Kosmas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Krappfeld|Sankt Kosmas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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