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	<title>Filialkirche Pirkach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Maria Pirkach.JPG|mini|hochkant]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filial- und Wallfahrtskirche Maria Pirkach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in dem Wallfahrtsort Pirkach in der Gemeinde [[Oberdrauburg]] gehört zur [[Pfarrkirche Ötting|römisch-katholischen Pfarre Ötting]]. Heute ist sie, seit 1963, der Maria Rosenkranzkönigin geweiht. Ursprünglich ein [[Maria Immaculata]] Patrozinium wurde sie 1833 geweiht. Die Wallfahrtskirche, von der Familie Tschabuschnigg gestiftet und 1800 bis 1803 von den Brüdern Michael und Josef Köfler an der Stelle errichtet, wo im späten 18. Jahrhundert einem Bauernmädchen mehrmals die Muttergottes erschienen ist. Die Kirche wurde in der [[Illyrische Provinzen|Napoleonischen Zeit Oberkärntens]] wegen des „religiösen Fanatismus der Manharter“ zugemauert, 1833 wieder geöffnet und neu – der Allerheiligsten [[Dreifaltigkeit]] – geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die mittelgroße [[Barock|spätbarocke]], bzw. [[Klassizistisch|frühklassizistische]] Wandpfeilerkirche mit eingezogenem, gerade geschlossenem Chor und einem geschweiften Giebel an der Westfassade wird durch gemalte [[Pilaster]] und Bänderungen gegliedert. An der Süd- und Westseite befinden sich Korbbogenportale. Der Turm nördlich des Chores ist mit einer Zwiebelhaube bekrönt. Im Süden ist eine niedrige [[Sakristei]] angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weite, helle Innenraum ist durch Wandpfeiler mit jonischen Pilastern und [[Zopfstil|Zopfkapitellen]] gegliedert. Chor und Langhaus haben abgerundete Ecken und werden von einer [[Tonnengewölbe|Tonne]] mit [[Stichkappe]]n und verkröpftem [[Gebälk]] überwölbt. Über den hohen Rechteckfenstern mit Zopfdekor befinden sich in den [[Lünette (Bildende Kunst)|Lunetten]] über dem Hauptgesims kleinere Segmentbogenfenster. Die mit Zopfdekor versehene, gemauerte [[Kanzel]] an der Nordwand des Langhauses ist über ein Treppenhaus von außen zugänglich. Die Orgelempore steht auf zwei Säulen. Die Orgel mit bemalten Flügeln aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts stammt aus der Pfarrkirche in [[Kötschach]] und wurde 1850 nach Maria Pirkach gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wand- und Deckenmalerei stammt von Christoph Brandstätter dem Älteren von 1803/1804 (Inschrift: &amp;#039;&amp;#039;Christ Prandstätter Pinxit 1803&amp;#039;&amp;#039;). Die Architektur der Rückwände vom Hochaltar und den Seitenaltären sind als [[Scheinarchitektur]] gemalt. Über dem Hochaltar ist die [[Verkündigung des Herrn|Verkündigung]], im Chorgewölbe [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Mariä Himmelfahrt]] und seitlich die Opferung und die [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Heimsuchung]] zu sehen. Das Deckengemälde im Langhaus zeigt die Marienerscheinung von Pirkach mit der knienden Stifterfamilie sowie in Medaillons die vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] und die Apostelfürsten [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Auf dem Hochaltar steht ein Rokokotabernakel aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und eine um 1700 entstandene Figurengruppe mit einer thronenden Muttergottes mit Kind im Strahlenkranz und darüber Gottvater und die Heilig-Geist-Taube. Auf 15 Rundbildern sind die [[Rosenkranz]]geheimnisse dargestellt. Auf den Seitenaltären stehen die Statuen von Jesus als [[Guter Hirte|Guten Hirten]], der die Seinen mit seinem eigenen Blut nährt, sowie einer Guten Hirtin, die die Kirche versinnbildlicht. Hinter den Seitenaltären sind [[Franz von Assisi]] und der heilige [[Oswald (Northumbria)|Oswald]] gemalt. Über dem Seiteneingang sind ein Barockkreuz und eine [[Pietà]], umgeben von trauernden Engeln angebracht. In der Sakristei wird in einer Vitrine eine Statuette von Maria als Himmelkönigin aus dem 17. Jahrhundert aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 990 f.&lt;br /&gt;
* Bianca Kos: &amp;quot;Ein Traum - Das Biedermeier - Architektur in Kärnten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts&amp;quot;. Verlag des Geschichtsverein für Kärnten, Klagenfurt 2010, ISBN 978-3-85454-117-2, S. 108.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/45/33.24|EW=12/55/39.21/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Oberdrauburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rosenkranzkirche|Pirkach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filialkirche in der Diözese Gurk|Pirkach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Greifenburg|Pirkach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wandpfeilerkirche in Österreich|Pirkach]]&lt;/div&gt;</summary>
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