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	<title>Filialkirche Oberthalheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberthalheim Kirche.JPG|mini|hochkant=1.4|Die Südostansicht der Filialkirche St. Anna in Oberthalheim]]&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filialkirche Oberthalheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht im Ort Oberthalheim in der Marktgemeinde [[Timelkam]] im [[Bezirk Vöcklabruck]] in [[Oberösterreich]]. Die auf die heilige [[Anna (Heilige)|Anna]] geweihte Kirche gehört zum [[Liste der Pfarren im Dekanat Schwanenstadt|Dekanat Schwanenstadt]] in der [[Diözese Linz]]. Die ehemalige Klosterkirche steht unter {{BDA Objekt Ref|59266|WD-Item=Q1303290|Timelkam|text=Denkmalschutz}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kirche war von 1497 bis 1784 eine Klosterkirche, von 1784 bis 1950 eine Pfarrkirche und ist seit 1950 eine Kaplanei (Filialkirche). Sie entstand im Zuge einer Klostererrichtung in Oberthalheim – eines der ersten Klöster der [[Paulaner (Orden)|Paulaner]] im deutschsprachigen Raum –, die [[Wolfgang von Polheim]] zu Ende des 15. Jahrhunderts veranlasste, zuvor gab es nur eine „Schlosspfarre“ auf der [[Herrschaft Wartenburg|Burg Wartenburg]]. Der Bau der Kirche begann 1497 mit der Errichtung des spätgotischen Chores und der Sakristei unter dem Baumeister Stephan Wultinger aus Vöcklamarkt. Diese Bauteile wurden 1512 fertiggestellt und der heiligen [[Anna (Heilige)|Anna]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Cyriak von Polheim]] und dessen Nachkommen schlossen sich der [[Reformation]] an. Die Paulaner mussten daher das Kloster 1537 verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dioezese-linz.at/dl/qOqsJKJKlmmmJqx4LJK/Entwicklung_der_Katholischen_Pfarre_Timelkam_f__Chronik_Korr__2022-3_pdf |titel=Entwicklung der Katholischen Pfarre Timelkam, ausgehend von Oberthalheim |werk=Diözese Linz |datum=2022-10-23 |sprache=de |abruf=2026-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kloster wurde in ein Spital umgewandelt und in der Kirche predigten die „[[Prädikant]]en“. Im Zuge der [[Gegenreformation]] wurden die protestantischen Prediger ausgewiesen und die protestantischen Polheimer verkauften um 1640 die [[Herrschaft Wartenburg]], in deren Herrschaftsbereich das Kloster sich befand, an den katholischen Tobias Nütz von Goisernberg. Nach Rechtsstreitigkeiten kam auf Befehl von [[Leopold I. (HRR)|Kaiser Leopold I.]] die „alte baufällige Kirche St. Anna zu Thalhamb“ wieder in den Besitz der Paulaner. Diese richteten abermals einen Klosterbetrieb ein, welcher jedoch im Zuge des [[Josephinismus]] 1784 endgültig aufgelöst wurde. 1790 wurden große Teile des requirierten Klosters von der Staatsgüteradministration an den Besitzer der Herrschaft Wartenburg verkauft, der anschließend das Kloster großteils abreißen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Oktober 1951 wurden die Pfarrrechte von Oberthalheim nach Timelkam übertragen, wodurch St. Anna zur Filialkirche wurde. 1950 wurde das Kloster von den [[Salesianer Don Boscos|Salesianern Don Boscos]] gekauft. Von diesen wurde hier ein Noviziat errichtet. Dabei wurde das Gebäude um mehrere Räumlichkeiten erweitert. Das Noviziat bestand bis ins Jahr 2011 und wurde dann aufgelöst. Im selben Jahr wurde das Kloster an eine private Gesellschaft verkauft. Das Kloster wird weiterhin für kirchliche Aktivitäten von Kirchenchor, Ministranten etc. genutzt. Weiters befindet sich ein Beherbergungsbetrieb im Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Kirchengebäude ==&lt;br /&gt;
Der Bau hat eine Länge von rund 35 m, eine Breite von rund 10 bis 13 m und eine lichte Höhe von 13,4. Der älteste Teil der Kirche, erbaut um 1495 in [[spätgotisch]]em Stil, ist der dreijochige [[Chor (Architektur)|Chor]] mit einem 5/10-Abschluss und das einschiffige [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]]. Von 1668 bis 1671 wurde die Kirche umgebaut, erweitert und [[barock]]isiert. Im Jahr 1866 kam es in Oberthalheim zu einem Brand, der auch auf die Kirche übergriff. Dabei wurde der Dachstuhl des Gebäudes zerstört. Bei der anschließenden Renovierung bis 1868 wurde durch den Maurermeister Breinesberger ein neuer, 42,5 Meter hoher Kirchturm mit Zwiebelhelm vor der Fassade errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Erasmus Grünbacher |url=https://www.dioezese-linz.at/dl/nqqsJKJKlmmmJqx4lJK/Kirchenfuehrer_2012_aktualisiert_14.3.12.pdf |titel=Kirchenführer St. Anna Kirche 2011 |werk=Diözese Linz |datum=2012-03-19 |sprache=de |abruf=2026-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Renovierung wurden die Deckenmalereien der Kirche übermalt.1868 wurde anstelle des reichen Rokoko-Hochaltars ein neuer errichtet; in den darauffolgenden Jahren wurde auch die Kanzel durch eine schlichtere ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Eingang der Kirche befindet sich eine barocke Statue der [[Unbefleckte Empfängnis|Unbefleckten Empfängnis]] (1735) mit der Inschrift am Sockel: „Mit der Sonne umkleidet und der Mond unter ihren Füßen“ (Offb. 12,1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgeln ==&lt;br /&gt;
In der Kirche befinden sich zwei Orgelinstrumente:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine [[Mauracher (Orgelbauer)|Mauracher]]-Orgel aus dem Jahr 1899.&lt;br /&gt;
* Die P.-Josef-Zipser-Orgel, die 1996 vom Orgelbaumeister Friedrich Hartig (Seewalchen) als [[Windlade|Schleifladenorgel]] mit 24 Registern und 1418 Pfeifen errichtet wurde. Das Instrument ist nach dem Salesianerpater Josef Zipser (1912–1993) benannt, der von 1950 bis 1992 als Seelsorger und Pfarrer in Timelkam wirkte. Zipser war selbst als Organist tätig und engagierte sich in der musikalischen Förderung von Jugendlichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Datei:Filialkirche hl. Anna Oberthalheim.jpg|Westansicht der Kirche&lt;br /&gt;
 Datei:Oberthalheim Statue.JPG|Statue der Unbefleckten Empfängnis (1735)&lt;br /&gt;
 Datei:Oberthalheim - Kirche, Orgel.JPG|Die P.-Josef-Zipser-Orgel (1996)&lt;br /&gt;
 Datei:Oberthalheim - Kirche, Hochaltar.JPG|Hochaltar; 1969 hierher übertragen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter Merz: &amp;#039;&amp;#039;Fröhliche Auferstehung: Von der Reformation geprägte Grabdenkmäler in Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom [[Evangelisches Museum Oberösterreich|Evangelischen Museum Oberösterreich, Rutzenmoos]]. Salzburg/Wien 2010, ISBN 978-3902606105, S. 25 (über das Polheimer-Epitaph in der Filialkirche Oberthalheim, 1570).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|St.-Anna-Kirche (Oberthalheim)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.oberthalheim.at Kath. Pfarre Timelkam: &amp;#039;&amp;#039;Filialkirche St. Anna Oberthalheim&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48/0/20.8/N|EW=13/37/50.6/E|type=landmark|region=AT-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Annakirche|Oberthalheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filialkirche in der Diözese Linz|Oberthalheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Schwanenstadt|Oberthalheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Oberösterreich|Oberthalheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche|Oberthalheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Timelkam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Vöcklabruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Oberthalheim]]&lt;/div&gt;</summary>
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