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	<title>Filialkirche Maria Höfl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:34:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Filialkirche_Maria_H%C3%B6fl&amp;diff=2537751&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Niki.L: Lage</title>
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		<updated>2023-05-06T19:32:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Höfl3.JPG|mini|Südostansicht]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filialkirche Maria Höfl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Gemeinde [[Metnitz]] in [[Kärnten]] steht in [[Maria Höfl]] an der Straße zwischen [[Metnitz (Gemeinde Metnitz)|Metnitz]] und [[Grades (Gemeinde Metnitz)|Grades]]. Die zur [[Pfarrkirche Metnitz|Pfarre Metnitz]] gehörende Kirche ist seit dem 14. Jahrhundert Wallfahrtskirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Metnitz Maria Höfl Filial-und Wallfahrtskirche NW-Ansicht 13092017 0951.jpg|mini|Nordwest-Ansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Höfl Innenansicht.jpg|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
Der [[Gotik|gotische]] Bau des 15. Jahrhunderts wurde im 17. Jahrhundert durch die Verlängerung des Langhauses nach Westen und den Anbau zweier Seitenschiffe umgestaltet. Das östliche Langhaus krönt ein hölzerner [[Dachreiter]]. Das Bauwerk ist [[Schindel|schindelgedeckt]]. [[Strebepfeiler]] stützen die Seitenschiffe und den Chor. Bei einer Restaurierung 1986 legte man ein Fragment eines gotischen Frieses am Chor frei. Der [[Sakristei]]anbau im nördlichen Chorwinkel stammt aus der Spätgotik. Das Nordportal besitzt ein gotisches [[Gewände]], das Sakristeiportal eine Stuckeinfassung und eine Eisentür aus dem 17. Jahrhundert. Betreten wird die Kirche durch ein spitzbogiges, profiliertes Westportal mit einer Tür mit gotischen Beschlägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden ursprünglichen Mittelschiffsjoche sind mit [[Gewölbe#Kreuzgewölbe|Kreuzrippen]] vom Anfang des 15. Jahrhunderts überwölbt, das Westjoch und die Seitenschiffe mit [[Barock|barocke]]n Kreuzgraten. Über dem leicht eingezogene Chor mit [[Maßwerk]]fenstern erhebt sich ein Kreuzrippengewölbe mit reliefierten Konsolen und [[Schlussstein]]en. Auf den Schlusssteinen sind Tiere, Wappen, ein Pelikan und das Lamm Gottes dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965/66 legte man im Chor um 1420–1430 entstandene Fresken frei. Das Gewölbe ist mit einem Sternenhimmel verziert. An der Chornordwand geben die Fresken in einem schablonierten Ornamentrahmen die Heiligen [[Katharina von Alexandrien|Katharina]], [[Radegundis]] und wohl [[Apollonia von Alexandria|Apollonia]] wieder. An der Chorsüdwand findet sich ein Fragment einer [[Verkündigung des Herrn|Verkündigungsszene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Höfl Farbfenster.jpg|mini|hochkant|Detail eines Farbfensters]]&lt;br /&gt;
Aus derselben Zeit wie die Fresken stammen die Glasmalereien der Fenster in den Chorschrägen. Das nördliche Fenster zeigt die Heiligen [[Johannes der Täufer]], [[Georg (Heiliger)|Georg]], [[Wolfgang von Regensburg|Wolfgang]], [[Florian von Lorch|Florian]], [[Margareta von Antiochia|Margarete]], [[Ursula von Köln|Ursula]], [[Nikolaus von Myra|Nikolaus]] und [[Martin von Tours|Martin]]. An der Südseite sind neben einer Madonna mit Kind und sechs Apostelfiguren die Heiligen [[Barbara von Nikomedien|Barbara]], [[Agnes von Rom|Agnes]], Katharina und [[Leonhard von Limoges|Leonhard]] abgebildet, wobei der letztere erst 1935 entstand. Das Maßwerk beider Fenster ist mit Ornamenten gefüllt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maria Höfl Chorgewölbe.jpg|Das Chorgewölbe&lt;br /&gt;
Maria Höfl Fresken.jpg|Gotische Fresken&lt;br /&gt;
Maria Höfl Fenster.jpg|Chorfenster&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Höfl Hochaltar.jpg|mini|hochkant|Der Hochaltar]]&lt;br /&gt;
Der um 1670 gefertigte Hochaltar wurde im 18. Jahrhundert um das [[Antependium]] ergänzt. Der Altar besteht aus einer [[Ädikula]] über einem Sockel, seitlichen Baldachinbögen und einem [[Gesprengter Giebel|gesprengten Segmentgiebel]] mit kleiner Aufsatz-Ädikula. Den Mittelpunkt des Altars steht die 1969 von [[Kurt Campidell]] geschaffene Madonna. Sie ist die Kopie einer gestohlenen, um 1500 entstandenen spätgotischen Statue. Unter den  seitlichen Baldachinbögen stehen die Figuren zweier Bischöfe aus dem 18. Jahrhundert. Das Aufsatzbild zeigt die Begegnung von [[Anna (Heilige)|Anna]] und [[Joachim (Heiliger)|Joachim]] an der goldenen Pforte. Bekrönt wird der Altar mit einem [[Marienmonogramm]] im Strahlenkranz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden um 1680 entstandenen Seitenaltäre tragen Statuen aus dem 18. Jahrhundert. Die Darstellung des Unterrichts Marias durch ihre Mutter Anna im Schrein des linken Altars flankieren die Heiligen Margaretha und Katharina. Das Oberbild zeigt die Stigmatisierung des heiligen [[Franz von Assisi]]. Am rechten Altar sind neben der [[Taufe Christi]] zwei heilige Bischöfe zu sehen. Im Aufsatzbild ist der heilige [[Antonius von Padua]] mit Kind und Tieren dargestellt, als Jahreszahl ist 1681 zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kanzelkorb aus dem letzten Viertel des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts findet heute als [[Ambo]] Verwendung. Von den vier gemalten Evangelisten in den Brüstungsfeldern sind nur mehr [[Matthäus (Evangelist)|Matthäus]] und [[Johannes (Evangelist)|Johannes]] vorhanden.&lt;br /&gt;
An der Chorsüdwand hängt ein kleines spätgotisches Kruzifix aus dem ersten Viertel des 15. Jahrhunderts. An der Triumphbogenwand sind die Konsolstatuen des heiligen [[Oswald (Northumbria)|Oswald]] vom Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und des heiligen [[Laurentius von Rom|Laurentius]] vom Anfang des 18. Jahrhunderts angebracht. Der Apostelluster entstand um 1800. An der Westwand hängt ein Gemälde der [[Heilige Familie|Heiligen Familie]] vom Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Die Orgel entstand im frühen 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maria Höfl Annen-Altar.jpg|Annen-Altar&lt;br /&gt;
Maria Höfl Johannes-Altar.jpg|Johannes-Altar&lt;br /&gt;
Maria Höfl hl.Oswald.jpg|Hl. Oswald&lt;br /&gt;
Maria Höfl hl.Laurentius.jpg|Hl. Laurentius&lt;br /&gt;
Maria Höfl Apostelleuchter.jpg|Apostelleuchter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 504.&lt;br /&gt;
* Thea und Helga Stauning: „Metnitz St. Leonhard, Kalvarienkapelle und Filialkirche Maria Höfl“. Kunstverlag PEDA, Passau 2006, ISBN 3-89643-605-8&lt;br /&gt;
* F. G. Hann: &amp;#039;&amp;#039;Die Filialkirche Maria Höfl bei Metnitz.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Carinthia I.&amp;#039;&amp;#039; 84. Jahrgang, Klagenfurt 1894. S. 90ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Maria Höfl}}&lt;br /&gt;
* http://www.kath-kirche-kaernten.at/metnitz&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/58/46.86|EW=14/13/52.95/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1118371798|VIAF=2667147907504779210009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche|Maria Hofl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Metnitz|Maria Hofl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filialkirche in der Diözese Gurk|Maria Hofl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallfahrtskirche in der Diözese Gurk|Maria Hofl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Maria Hofl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Friesach|Maria Hofl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Niki.L</name></author>
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