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	<title>Filialkirche Dellach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T05:38:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Filialkirche_Dellach&amp;diff=2756264&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anton-kurt: +Bilderwunsch</title>
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		<updated>2024-08-10T21:05:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Bilderwunsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Dellach (Hermagor).JPG|mini|Filialkirche Dellach in Hermagor]]&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|hier|Innenraum der Kirche, Langhaus, Blick zum Chor}}&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|hier|Innenraum der Kirche, Langhaus, Blick zur Empore}}&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filialkirche Dellach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist dem heiligen [[Ägidius (Heiliger)|Ägidius]] geweiht. Sie liegt in der Gemeinde [[Hermagor-Pressegger See|Hermagor]] und gehört zur [[Pfarrkirche Mellweg|Pfarre Mellweg]]. Eine Kirche in Dellach/Dule wurde erstmals 1338 erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Gotteshaus ist ein kleiner [[Gotik|gotischer]] Langbau mit einem Dreiachtelschluss und einem [[Barock|barocken]] Zubau an der Südseite. Der Turm über der Südwestecke des Schiffes besitzt rundbogige, barocke Schallfenster und wird von einem [[Zwiebelhelm]] mit Laterne bekrönt. Eine niedrige, offene Pfeilervorhalle in Schiffbreite schützt das gekehlte Spitzbogenportal. Neben dem Portal steht ein Opfertisch aus Stein. &lt;br /&gt;
Im Giebel der Westfassade haben sich Reste friulianischer Malerei von 1400 erhalten. Dargestellt sind in der Mitte eine [[Heiligenschein|nimbierte]] Frau, der ein herabschwebender Engel eine Krone aufsetzt, seitlich je zwei kreisrunde Medaillons. In den Zwischenräumen sind Gegenstände des täglichen Lebens abgebildet, in den Medaillons ein Fleischer- bzw. ein Tuchladen. Die Darstellungen sollen die Heiligung des Sonntags thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren verbindet eine Korbbogenöffnung das Langhaus mit dem südlichen Seitenschiff. Beide Räume sind flach gedeckt. Von der hölzernen Westempore führt eine Rundbogenöffnung in den Turm. Der spitzbogige, abgefaste [[Chorbogen|Triumphbogen]] ist leicht eingezogen und verbindet das Langhaus mit dem [[Joch (Architektur)|einjochigen]] Chor. Im Chor ruht ein [[Gewölbe#Kreuzgewölbe|Sternrippengewölbe]] auf Konsolen, der [[Schlussstein]] ist mit ‚Maria&amp;#039; bezeichnet. Von der Chorsüdwand führt ein Rundbogenportal in die [[Sakristei]]. Der Chorschluss wird durch ein Spitzbogenfenster und ein Korbbogenfenster, das Langhaus nordseitig durch ein Rundbogenfenster und das Seitenschiff durch zwei Korbbogenfenster belichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Der [[Hochaltar]] vom Ende des 17. Jahrhunderts besteht aus einer reich geschmückten [[Ädikula|Säulenädikula]] und einem Aufsatz im [[Gesprengter Giebel|Sprenggiebel]]. Im Hauptgeschoß trägt der Altar die Mittelfigur des heiligen Ägidius und die Seitenfiguren der Heiligen [[Andreas (Apostel)|Andreas]] und [[Ambrosius von Mailand|Ambrosius]]. Im Aufsatz wird die Figur des heiligen [[Veit (Heiliger)|Veit]] von den Heiligen [[Simon Zelotes|Simon]] und [[Judas Thaddäus]] flankiert. Die Krönung des Altars bildet ein [[Kruzifix]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der um 1700 gefertigte Marienaltar an der Langhausnordwand setzt sich aus einer Ädikula über einem kleinen Sockel und einer einfachen Knorpelwerkskartusche als Aufsatz zusammen. Der Altar ist mit einfachem [[Knorpelwerk]] geschmückt, die Säulenschäfte mit Weinranken. Der Altar trägt eine Muttergottes mit Kind. Das Gemälde im Aufsatzmedaillon mit der Darstellung des [[Tobias (Sohn des Tobit)|Tobias]] mit Engel wird von den Statuen der Heiligen [[Thomas (Apostel)|Thomas]] (?) und [[Silvester I.|Silvester]] flankiert. Die Bekrönung des Altars bildet eine Figur des heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seitenaltar im südlichen Seitenschiff stammt vom Ende des 17. Jahrhunderts und besteht aus einer einfachen Ädikula über einem kleinen Sockel mit gesprengtem Dreiecksgiebel. Das Altarblatt zeigt die [[Kreuzigung]] mit [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und [[Johannes (Apostel)|Johannes]]. Im Aufsatz steht die Figur des Erzengels [[Michael (Erzengel)|Michael]]. Auf der Mensa steht ein spätbarocker [[Schmerzensmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur weiteren Ausstattung der Kirche zählt ein barockes [[Vortragekreuz]] aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/36/21.12/N|EW=13/26/39.56/E|type=landmark|region=AT-2|dim=40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Hermagor-Pressegger See|Dellach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ägidienkirche|Dellach]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filialkirche in der Diözese Gurk|Dellach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Hermagor/Šmohor|Dellach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anton-kurt</name></author>
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