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	<title>Filialkirche Deinsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Filialkirche_Deinsberg&amp;diff=2766075&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Siegfried Hartwagner; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-15T21:49:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Siegfried Hartwagner; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Guttaring - Kirche in Deinsberg1.JPG|mini|hochkant]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Guttaring - Karner der Kirche in Deinsberg.JPG|mini|hochkant|Karner (Gebeinhaus)]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filialkirche Deinsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  in der Ortschaft [[Deinsberg (Gemeinde Guttaring)|Deinsberg]] der Gemeinde [[Guttaring]] ist den Heiligen [[Jakobus der Ältere|Jakobus dem Älteren]] und [[Anna (Heilige)|Anna]] geweiht. Die Kirche war wohl anfangs eine [[Eigenkirche]] eines Bergwerksherren. 1309 wurde Deinsberg als Pfarre genannt. 1779 erfolgte die Aufhebung der Pfarre. Seit 1891 ist Deinsberg eine Filialkirche der [[Pfarrkirche Guttaring|Pfarre Guttaring]]. Die Kirche steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die ursprünglich [[Romanik|romanische]] Kirche besteht aus einem Langhaus wohl aus dem 13. Jahrhundert und einem von dreistufigen [[Strebepfeiler]]n gestützten Chor aus dem 14. Jahrhundert. Die [[Maßwerk]]fenster wurden teilweise vermauert. Bei der Restaurierung der Kirche 1993 wurde ein spätgotisches Fries freigelegt. Der Turm an der Langhaussüdseite besitzt gekuppelte, [[Gotik|gotische]] Schallfenster, die zum Teil mit Maßwerk versehen sind. Er wird von einem Pyramidenhelm bekrönt. Die älteste Glocke stammt aus dem 13. Jahrhundert, weitere Glocken wurden um 1350 bzw. um 1450 gegossen.&lt;br /&gt;
In der gemauerten Vorhalle finden sich vier römerzeitliche, teilweise fragmentarische Grabinschriften, die sowohl durch ihre Schriftform wie auch durch sprachliche Ungenauigkeiten auf die sehr oberflächliche Romanisierung der Bevölkerung entlegener Landstriche hinweisen. In einer Grabinschrift scheint der Name der [[Kelten|keltischen]] Pferdegöttin [[Epona (Mythologie)|Epona]] auf. Das spitzbogige Westportal besitzt eine Tür mit gotischen Beschlägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren wurde das Langhaus mit einer [[Barock|barocken]] [[Stichkappe]]ntonne eingewölbt, Die Westempore weist auf ihrer [[Klassizismus|klassizistischen]] Holzbrüstung einen Doppeladler und ein [[Chronogramm]] 1787 auf. &lt;br /&gt;
Ein spitzbogig abgefaster [[Chorbogen|Triumphbogen]] verbindet das Langhaus mit dem Chor. Der Chor besteht aus einem quadratischen [[Joch (Architektur)|Joch]] mit [[Kreuzrippengewölbe|kreuzrippengewölbten]] und einem [[Fünfachtelschluss]]. Im Chor befindet sich eine gotische [[Sakramentshaus|Sakramentsnische]] mit einem schmiedeeisernen Rosettengitter und ein gotischer [[Taufstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Langhausnordwand hat sich ein Fresko mit der Anbetung der [[Heilige Drei Könige|heiligen drei Könige]] sowie die Halbfiguren zweier Heiliger aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erhalten. Aus derselben Zeit stammen die Gemälde zweier Heiliger an der Triumphbogenwand. Die darüber befindliche [[Verkündigung des Herrn|Verkündigung an Maria]] entstand Anfang des 15. Jahrhunderts. Die bäuerlichen Malereien rechts an der Triumphbogenwand und an der Chorsüdwand mit den Darstellungen eines [[Ölberggruppe|Christus am Ölberg]] sowie des armen Lazarus und des reichen Prasser werden um das Jahr 1600 datiert. Im Ostfenster des Chores sind Glasmalereien mit zehn Apostelfiguren aus dem zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche-Deinsberg-Innen.jpg|miniatur|Blick ins Kircheninnere]]&lt;br /&gt;
Der [[Hochaltar]] von 1699 besteht aus einer einfachen [[Ädikula]] mit kleinem Aufsatz zwischen [[Volute]]n und [[Akanthus (Ornament)|Akanthusranken]] an den seitlichen Ohren. Das Hauptbild zeigt die Heiligen Jakobus und [[Christophorus]], das Aufsatzbild den Unterricht Mariens. Die Seitenfiguren des Altars stellen den [[Johannes (Evangelist)|Evangelisten Johannes]] und den heiligen [[Leonhard von Limoges|Leonhard]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der linke um 1660 gefertigte Seitenaltar setzt sich aus einer Ädikula mit Voluten über einem kleinen Sockel und einer Knorpelwerkskartusche zwischen den Voluten als Aufsatz zusammen. Die seitlichen Ohren und der Sockel sind mit [[Knorpelwerk]] verziert. Den Mittelpunkt des Altares bildet ein Gemälde mit der Erscheinung der [[Maria, Mutter vom Guten Rat|Maria vom  guten Rat zu Genazzano]], das Aufsatzbild stellt wohl [[Simon Petrus|Petrus]] dar.&lt;br /&gt;
Der rechte Seitenaltar vom Ende des 17. Jahrhunderts zeigt am Altarblatt die [[Taufe Jesu|Taufe Christi]] und am Oberbild den heiligen [[Franz von Assisi|Franziskus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Figuren an der [[Kanzel]] aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stellen die Personifikationen der [[Theologische Tugenden|christlichen Tugenden]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur weiteren Ausstattung der Kirche zählen eine Konsolfigur der heiligen [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts sowie ein um 1600 gefertigtes [[Vortragekreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karner ==&lt;br /&gt;
Der [[Karner]] nordöstlich der Kirche ist ein spätromanischer Rundbau mit abgetreppter [[Apsis|Konsolapsis]]. Dem Kegeldach wurde in späterer Zeit ein hoher, spitzer [[Dachreiter]] aufgesetzt. Im Inneren wurde die Flachdecke in frühbarocker Zeit bemalt. Vom Ende des 13. Jahrhunderts hat sich fragmentarisch ein stark verblasstes Fresko der Passion Christi erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kruzifix]] am Friedhof entstand um 1600.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 70 ff.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Hartwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Kunstmonographie Band VIII: Kärnten. Der Bezirk St. Veit an der Glan&amp;#039;&amp;#039;. Verlag St. Peter, Salzburg 1977, ISBN 3-900173-22-2, S. 32 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Filialkirche hl. Jakobus der Ältere und hl. Anna in Deinsberg, Guttaring}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/53/42.03/N|EW=14/31/37.90/E|type=building|region=AT-2|dim=40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Deinsberg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Guttaring]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filialkirche in der Diözese Gurk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jakobus-der-Ältere-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Annakirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Krappfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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