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	<title>Filiale - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T10:20:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Filiale&amp;diff=125958&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-01-13T09:29:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den Wirtschaftsbegriff; zur schweizerisch-geographischen Bedeutung siehe [[Gemeindefiliale]], zur römisch-katholischen (Pfarrfiliale) siehe [[Filialkirche]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filiale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweiggeschäft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) versteht man in der [[Wirtschaft]] die vom [[Sitz (juristische Person)|Sitz]] eines [[Unternehmen]]s örtlich getrennte, rechtlich und wirtschaftlich unselbständige [[Verkaufsstelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Filialen, [[Niederlassung (Wirtschaft)|Niederlassungen]], [[Zweigniederlassung]]en oder [[Zweigstelle]]n sind vom Unternehmenssitz örtlich getrennte, rechtlich und wirtschaftlich jedoch unselbständige [[Vermögen (Wirtschaft)|Vermögensbestandteile]] eines Unternehmens. Filiale ist mithin die einer Zentrale untergeordnete Verkaufsstelle, die eine organisatorisch selbständige Einheit darstellt sowie eine Mindest-[[Betriebsgröße]] erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=TF_SBgAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Filialbanken+steuerung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Filialbanken%20%20&amp;amp;f=false Stephan Paul, &amp;#039;&amp;#039;Lenkungssysteme in Filialbanken&amp;#039;&amp;#039;, 1987, S. 3]&amp;lt;/ref&amp;gt; Filialen unterscheiden sich von Niederlassungen oder Zweigniederlassungen vor allem dadurch, dass letztere von der Unternehmenszentrale eigene [[Kompetenz (Organisation)|Kompetenzen]] etwa bei [[Beschaffung]] oder [[Vertrieb]] eingeräumt werden. Die Überlegung, nicht lediglich einen einzigen [[Unternehmensstandort]] am Sitz des Unternehmens zu unterhalten, ergab sich für Unternehmen aller [[Wirtschaftszweig]]e aus der [[Marketingstrategie]], durch Kundennähe am [[Wohnsitz (Deutschland)|Wohnort]] der Kunden präsent zu sein. Ihr Zweck besteht in der Verbesserung der Kundenreichweite. Die Kundenreichweite gibt im Hinblick auf die [[Zielgruppe]] Aufschluss darüber, wie viele potenzielle Kunden tatsächlich von einer Filiale erreicht werden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{Kundenreichweite} = \frac{\text{Anzahl vorhandener Kunden}}{\text{Anzahl möglicher Kunden}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundenreichweite ist umso höher, je mehr Kunden auf eine Filiale entfallen. Bei der Standortwahl für eine Filiale ist deshalb die Anzahl möglicher Kunden ([[Marktpotenzial]]) das wichtigste Untersuchungskriterium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Wort Filiale stammt aus {{laS|&amp;#039;&amp;#039;filia&amp;#039;&amp;#039;, „Tochter“}} und bezeichnete zunächst ab dem 16. Jahrhundert eine [[Kirche (Organisation)|Kirche]] ([[Filialkirche]]), die keine selbständige [[Pfarrei]] bildete, sondern von einer solchen abhängig ist&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=GnhPAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA69&amp;amp;dq=filialkirche+filialist&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=filialkirche%20filialist&amp;amp;f=false Heinrich Joseph Wetzer/Benedict Welte, &amp;#039;&amp;#039;Kirchen-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1850, S. 69]&amp;lt;/ref&amp;gt; (Tochterkirche, {{laS|&amp;#039;&amp;#039;filia ecclesia&amp;#039;&amp;#039;}}). Die Unselbständigkeit war somit von Beginn an bei Filialen ein maßgebendes Kriterium. Seit dem späteren 19. Jahrhundert fokussierte sich der Begriff vom kirchlichen auf den kaufmännischen Bereich als Nebenstelle, Zweigstelle einer Ladenkette oder einer Bank oder Versicherung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=_uqKYhi5MMcC&amp;amp;pg=PA863&amp;amp;dq=Filialbank+1817&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Filialbank%201817&amp;amp;f=false Otto Basler, &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Fremdwörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, 2004, S. 863]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine der ersten Filialbanken war die am 7. Januar 1817 in [[Philadelphia]] gegründete [[Second Bank of the United States]], die im Jahre 1832 insgesamt 25 Filialen in den USA unterhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=VbFZAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA169&amp;amp;dq=Filialbank+1817&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Filialbank%201817&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher der Literatur&amp;#039;&amp;#039;, Januar bis März 1837, 1838, S. 169]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1819 gab es in [[Schottland]] 39 Banken mit 97 Filialen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Mauke-Verlag, &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik&amp;#039;&amp;#039;, Band 79, 1902, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Warenhaus]]-[[Konzern]]e begannen ihr Vertriebskonzept über Filialen zu organisieren. So startete [[Rudolph Karstadt]] 1884 mit einer ersten Filiale in [[Lübeck]], die Bekanntheit von [[Leonhard Tietz]] wuchs mit der Eröffnung einer [[Köln]]er Filiale auf der [[Hohe Straße (Köln)|Hohe Straße]] im April 1891. Im [[Lebensmitteleinzelhandel]] eröffnete [[Josef Kaiser (Unternehmer)|Josef Kaiser]] 1885 seine erste Filiale eines [[Kaiser’s Tengelmann|Kaiser’s Kaffeegeschäfts]], die 100. Filiale folgte 1897 in Bamberg, die 200. bereits 1898, im Jahre 1899 in Regensburg die 400., die 500. Filiale gab es 1900 in Duisburg. [[Cornelius Stüssgen]] begann ab 1899 mit der Gründung der ersten Filiale in [[Brühl (Rheinland)|Brühl]]. Die Lebensmittelfilialunternehmen schlossen sich in der 1905 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft der Lebensmittel-Filialbetriebe&amp;#039;&amp;#039; (ALF) zusammen, bevor sich diese im Juni 1988 mit dem &amp;#039;&amp;#039;Bundesverband der Selbstbedienungs-Warenhäuser&amp;#039;&amp;#039; (BdSW) zum &amp;#039;&amp;#039;Bundesverband der Filialbetriebe und Selbstbedienungs-Warenhäuser e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; (BFS) vereinigte.&amp;lt;ref&amp;gt;Der BFS ist 2002 im [[Hauptverband des Deutschen Einzelhandels]] aufgegangen.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Starbucks]] startete 1971 in [[Seattle]] mit einer ersten Filiale, die erste [[McDonald’s]]-Filiale entstand 1955 in [[Des Plaines]], es dauerte allerdings bis Dezember 1971, bis die Kette in Deutschland ihre erste Filiale in [[München]] eröffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebswirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Der [[Vertriebsweg]] über Filialen zielt darauf ab, das [[Marktpotenzial]] eines geografisch abgrenzbaren [[Einzugsbereich]]s abzudecken. Der Eröffnung einer Filiale geht im Regelfall eine detaillierte [[Standortanalyse]] voraus, die auf einer eingehenden [[Marktanalyse]] beruht. Die [[Betriebswirtschaftslehre]] definiert den Begriff des Filialunternehmens als „einen Betrieb mit mindestens fünf räumlich voneinander getrennten Filialen, die unter einheitlicher Leitung stehen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabler Wirtschaftslexikon, 14. Auflage 1997, Sp. 1313.&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche Quellen gehen von mehr als 10 Verkaufsstellen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Arbeitsgemeinschaft der Lebensmittelfilialbetriebe e. V., &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Lebensmittelfilialbetriebe im Jahre 1964&amp;#039;&amp;#039;, 1965, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei mehr als 10 Filialen handelt es sich um ein &amp;#039;&amp;#039;Filialsystem&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Filialnetz&amp;#039;&amp;#039; als organisatorische Zusammenfassung sämtlicher Verkaufsstellen unter einheitlicher Leitung und Verwaltung. Filialunternehmen werden in der [[Fachsprache]] als &amp;#039;&amp;#039;Filialisten&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, im [[Bankwesen]] heißen sie [[Filialbank]]en. Typische Kriterien für Filialisten sind der [[großhandel]]smäßige [[Einkauf]], das dafür charakteristische [[Zentrallager]], ein einheitliches [[Sortiment]] und eine zentrale [[Verwaltung]]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Filialen gibt es weltweit insbesondere im [[Einzelhandel]] und bei [[Unternehmen]], für die die Kundennähe eine entscheidende Rolle spielt. Bei den Filialketten führte in Deutschland im Jahre 2004 [[Edeka]] mit 8.513 Filialen, gefolgt von [[Tengelmann (Unternehmen)|Tengelmann]] (7.362), [[Aldi]] (4.264), [[Metro Group|Metro]] (2.235), [[Parfümerie Douglas|Douglas]] (1.579), [[Rossmann (Handelskette)|Rossmann]] (1.100), [[Karstadt]] verfügte über 520 Filialen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=wj2V8npUazcC&amp;amp;pg=PA380&amp;amp;dq=Filialnetz&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Filialen&amp;amp;f=false Joachim Zentes (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Handel: Strategien - Perspektiven - Internationaler Wettbewerb&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 362 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Bestandteil [[betriebswirtschaftliche Kennzahl|betriebswirtschaftlicher Kennzahlen]] spielt jedoch nicht die Anzahl der Filialen, sondern eher deren [[Verkaufsfläche]] eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Filialen schaffen räumliche [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|Präferenz]]en bei [[Kunde]]n ([[Standortvorteil]] durch kurze Wege von der Wohnung zur Filiale), das gilt insbesondere für [[Stammkunde]]n. Die zufallsbedingte [[Laufkundschaft]] erreichen Filialen dagegen nur durch [[Unternehmensstandort|Standorte]], an denen eine hohe [[Passantenfrequenz]] herrscht ([[Einkaufszentrum|Einkaufszentren]], [[Fußgängerzone]]n, [[Bahnhof|Bahnhöfe]], [[Hafen|Häfen]] oder [[Flughafen|Flughäfen]]). Zunehmend verlieren Filialen jedoch durch das Aufkommen elektronischer Vertriebsformen an Bedeutung. So sind [[Online-Shopping]] und [[Versandhandel]] im Einzelhandel sowie [[Electronic Banking]] und das Vordringen der [[Direktbank]]en die Hauptursachen für den Filialschwund im [[Handel]] und bei [[Kreditinstitut]]en. Der Rückgang der Verkaufsstellen alleine im Lebensmitteleinzelhandel von 51.145 (2006) auf 35.731 (2016)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157242/umfrage/anzahl-der-geschaefte-im-lebensmitteleinzelhandel-seit-2005/ Statista Das Statistikportal, &amp;#039;&amp;#039;Anzahl der Filialen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland in den Jahren 2006 bis 2016&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; verdeutlicht diesen [[Trend (Statistik)|Trend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Filialisierung (Geographie)|Filialisierung]] befindet sich in Deutschland dennoch auf hohem Niveau. Der hieraus resultierende &amp;#039;&amp;#039;Filialisierungsgrad&amp;#039;&amp;#039; als Anteil der Filialbetriebe an allen Einzelhandelsgeschäften ist in den großen deutschen Städten mit durchschnittlich 64,9 % sehr hoch. Im Jahre 2011 machte der Filialanteil in Dortmund 74,6 % aller Einzelhandelsbetriebe aus, gefolgt von Bremen (72 %), Nürnberg (70,3 %), Berlin (69,5 %), Düsseldorf (69 %), Frankfurt (67,2 %), Hamburg (66 %) oder Köln (59,9 %). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für Filialunternehmen gibt es eine spezifische [[Bankkalkulation|Filialkalkulation]], die die Messung der [[Rentabilität]] von Filialen zum Ziel hat. Filialen werden dabei als eigenständige [[Kostenstelle]] betrachtet, wobei die [[Kosten]] einer Filiale ([[Personalkosten]], [[Materialkosten]], [[Raumkosten]] und anteilige [[Gemeinkosten]]) oder der [[Wareneinsatz]] den erzielten [[Erlös|Umsatzerlösen]] gegenübergestellt werden (Umsatz pro m² Verkaufsfläche).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich wird das [[Handelsbetriebslehre|handelsbetriebliche]] [[Geschäftsmodell]] der Filialisierung oft verwechselt mit den Konzepten des [[Franchising]], der [[Handelskette (Unternehmen)|Handelskette]], der freiwilligen Kette&amp;lt;ref&amp;gt;über ein Kooperationsabkommen miteinander verbundene selbständige Unternehmen.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder der [[genossenschaft]]lich organisierten [[Verkaufsstelle]]n. Für [[Verbraucher]] ist es oft nicht zu unterscheiden, ob es sich um ein Filialsystem oder andere Vertriebsformen handelt. Das liegt auch daran, dass die – nicht [[Weisung (Deutschland)|weisungsgebundenen]] – Betreiber unter einem gemeinsamen äußerlichen [[Corporate Design|Erscheinungsbild]] auftreten. Im Gegensatz zu den Filialen, die jeweils von einem [[Arbeitnehmer|angestellten]] Filialleiter geführt werden, unterstehen die Franchisebetriebe und die Mitgliedsbetriebe einer freiwilligen Kette oder einer [[Genossenschaft]] [[Selbständigkeit (beruflich)|selbständigen]] [[Kaufmann (HGB)|Kaufleuten]]. Es handelt sich deshalb weder rechtlich noch wirtschaftlich um Filialketten im engeren Sinne. Reine Filialsysteme betreiben unter anderem [[Aldi]], [[Lidl]] oder [[Kaufhof]]; sowohl Filialen als auch Franchisenehmer gibt es beispielsweise bei [[Obi (Baumarkt)|Obi]], ein reines Franchisesystem betreibt [[Spar]], und Filialen sowie genossenschaftliche Verkaufsstellen gibt es bei [[Coop eG|Sky, Plaza]], [[Rewe Group|Rewe]] und [[Edeka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu einer Niederlassung ist die Filiale nicht mit [[Kompetenz (Organisation)|Kompetenzen]] für [[betriebliche Funktion]]en ausgestattet, besitzt also insbesondere keine eigene [[Beschaffung]], [[Produktion]] oder [[Finanzierung]]; nur ihre ursprüngliche Funktion des [[Vertrieb]]s ist ausgeprägt vorhanden. Auch die [[Werbung|Werbemaßnahmen]] werden zentral organisiert. Das [[Tochterunternehmen]] ist ein wirtschaftlich unselbständiges, jedoch rechtlich eigenständiges Unternehmen eines [[Konzern]]s und kann wegen seiner rechtlichen Selbständigkeit nicht als Filiale bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juristisch und sprachlich rechtsvergleichend ist die „Filiale“ im deutschen juristischen Sprachgebrauch von der französischen „filiale“ zu unterscheiden: Während erstere rechtlich unselbständig ist, verfügt letztere über eine eigenständige Rechtspersönlichkeit. Die französische „filiale“ entspricht dem deutschen „Tochterunternehmen“. Die deutsche Filiale heißt übersetzt in Französisch „succursale“, in Englisch „branch“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dislozierung]] bezeichnet unter anderem das Verteilen auf Filialen.&lt;br /&gt;
* [[Filialisierung (Geographie)|Filialisierung]]&lt;br /&gt;
* [[Zweigniederlassung]]&lt;br /&gt;
* [[Unternehmensstandort]]&lt;br /&gt;
* [[Regionaldirektion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Filiale}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4154341-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsstätte|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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