<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Figeac</id>
	<title>Figeac - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Figeac"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Figeac&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T22:25:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Figeac&amp;diff=44964&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nestorianer am 13. April 2025 um 19:46 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Figeac&amp;diff=44964&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-13T19:46:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Figeac&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason Figeac.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Lot|Lot]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Figeac|Figeac]] ([[Unterpräfektur]])&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Figeac-1|Figeac-1]], [[Kanton Figeac-2|Figeac-2]]&lt;br /&gt;
|insee= 46102&lt;br /&gt;
|cp= 46100&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes Grand-Figeac|Grand-Figeac]]&lt;br /&gt;
|longitude= 02/01/54/O&lt;br /&gt;
|latitude= 44/36/31/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 170&lt;br /&gt;
|alt maxi= 451&lt;br /&gt;
|km²= 35.16&lt;br /&gt;
|image= Figeac.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= Blick über die Altstadt von Figeac&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Figeac&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [fiʒak] liegt im [[Département Lot]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]] und ist Verwaltungssitz des [[Arrondissement Figeac|Arrondissements Figeac]]. Mit {{EWZ|FR|46102}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|46102}}) ist die Stadt ein regionales Zentrum, das vorwiegend vom Tourismus, der Landwirtschaft und dem Maschinenbau lebt. Sie liegt am [[GR-Fernwanderweg|Fernwanderweg]] [[GR 65]], welcher weitgehend dem historischen Verlauf des französischen Jakobsweges „[[Via Podiensis]]“ folgt. Überregional bekannt ist sie vor allem als Geburtsort des [[Ägyptologe]]n [[Jean-François Champollion]], der durch die Übersetzung des [[Stein von Rosette|Steins von Rosette]] die [[Ägyptische Hieroglyphen|Hieroglyphen]] entzifferte. Am 12. Mai 1944 wurde die Stadt Opfer einer Razzia der [[SS-Verfügungsdivision|2. SS-Panzer-Division „Das Reich“]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Figeac liegt am südwestlichen Rand des [[Zentralmassiv]]s, nördlich des  [[Lot (Fluss)|Lot]]-Tals, am rechten Ufer des Flusses [[Célé]]. Der Célé mündet zwischen [[Saint-Cirq-Lapopie]] und [[Bouziès]] als linker Nebenfluss in den Lot. Die nächsten französischen Großstädte sind [[Lyon]] (254 km) im Nordosten, [[Toulouse]] (121 km) im Südwesten, [[Bordeaux]] (209 km) im Westen und [[Montpellier]] (184 km) im Südosten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;anu&amp;quot;&amp;gt;[http://www.annuaire-mairie.fr/mairie-figeac.html Gemeindeinformation auf annuaire-mairie.fr] (französisch) Abgerufen am 21. Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts soll nach [[Victor Adolphe Malte-Brun]] ein Kloster entstanden sein, das im Jahre 861 von [[Wikinger]]n überfallen wurde. Nach der Plünderung durch die Wikinger wurde 838 erneut ein Kloster gegründet. Das Kloster und die sich entwickelnde Stadt gelangten durch die Pilgerbewegung nach [[Santiago de Compostela]] und [[Rocamadour (Lot)|Rocamadour]] rasch zu großem Wohlstand. Nach wachsenden Spannungen zwischen der Stadt, den großen Händlerfamilien und dem [[Abt]] kam Figeac 1304 unter die direkte Aufsicht von [[Philipp IV. (Frankreich)|Philipp dem Schönen]]. Dieser verlieh der Stadt das seltene Privileg, eigene Münzen zu prägen. Außerdem hatte sie das Recht, ihre Stadtregierung selbst zu wählen und die Stadt zu befestigen. Diese Privilegien wurden 1334 und 1483 von den jeweiligen französischen Herrschern bestätigt. Sowohl in den [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Krieg]] (1337–1453) mit England als auch in die [[Religionskrieg]]e im 16. und 17. Jahrhundert wird Figeac verstrickt. Im 18. Jahrhundert gelangt die Stadt zu einigem Wohlstand. Am 10. November 1862 erhält Figeac mit der Eröffnung der Bahnstrecke zwischen [[Brive-la-Gaillarde]] und [[Toulouse]] Zugang zum französischen Eisenbahnnetz. Im Jahre 1864 wird eine weitere Strecke nach [[Aurillac]] eröffnet.&lt;br /&gt;
===Razzia vom 12. Mai 1944 und Verschleppung von Bewohnern===&lt;br /&gt;
Am 12. Mai 1944 nahm ein Truppenteil der [[SS-Verfügungsdivision|2. SS-Panzer-Division „Das Reich“]] 442 Männer und 8 Frauen gefangen und verschleppte sie auf Lastkraftwagen verladen nach [[Montauban]]. Von dort wurden die Menschen nach Deutschland in die [[Konzentrationslager]] [[KZ Dachau]], [[KZ Neuengamme]] und [[KZ Ravensbrück]] sowie in Arbeitslager deportiert. 170 Männer und drei Frauen kehrten nicht mehr zurück&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Benjamin Philip |url=https://ville-figeac.fr/culture-sport-loisirs/patrimoine/patrimoine-actualite/998-le-12-mai-1944-un-jour-majeur-dans-l-histoire-de-figeac |titel=Le 12 mai 1944 : Un jour majeur dans l’histoire de Figeac |werk=Site Officiel de la Ville de Figeac |datum=2020-05-13 |sprache=fr |abruf=2023-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Lieb |url=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1524/9783486707410.233/pdf |titel=Konventioneller Krieg oder NS-Weltanschauungskrieg?. Kriegführung und Partisanenbekämpfung in Frankreich 1943/44|titelerg=IV. Partisanenkrieg: Der Kampf im Hinterland |werk=Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Bd. 69, S. 361 München 2007 |abruf=2023-02-20 |kommentar=zu Figeac und weiteren Verbrechen der SS-Division Das Reich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.  &lt;br /&gt;
=== Hôpital Saint-Jacques ===&lt;br /&gt;
Das Hospital &amp;#039;&amp;#039;Hôpital Saint-Jacques&amp;#039;&amp;#039; diente der Versorgung und Pflege der [[Jakobspilger]] auf der [[Via Podiensis]]. Urkundlich nachgewiesen ist die Existenz des Hospitals seit dem 13. Jahrhundert, die ältesten heute noch erhaltenen Bauteile stammen aus dem 18. Jahrhundert, als es zu einem allgemeinen Krankenhaus für die Stadt und Umgebung umgewandelt wurde. Seit 1998 ist es als Teil des [[Weltkulturerbe]]s der [[UNESCO]] „[[Wege der Jakobspilger in Frankreich]]“ ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:400px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2018&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 8338 || 9593 || 10.077 || 9667 || 9549 || 9606 || 9773 || 9778&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=Center colspan=9 | Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jakobsweg (&amp;#039;&amp;#039;Via Podiensis&amp;#039;&amp;#039;) ==&lt;br /&gt;
In Figeac gibt es neben einer Touristeninformation (&amp;#039;&amp;#039;Office du Tourisme&amp;#039;&amp;#039;), Hotels und Restaurants auch einen Campingplatz. Außerdem finden sich mehrere Pilgerherbergen (französisch &amp;#039;&amp;#039;Gîtes d&amp;#039;étape&amp;#039;&amp;#039;) und Privatzimmer (&amp;#039;&amp;#039;Chambres d&amp;#039;Hôtes&amp;#039;&amp;#039;) im Ort, diese werden auch von [[Wege der Jakobspilger#Wege der Jakobspilger in Frankreich|&amp;#039;&amp;#039;Jakobspilgern&amp;#039;&amp;#039;]] genutzt. Der Weg führt jetzt nördlich des [[Lot (Fluss)|Lot]]-Tals durch die [[Causses]] du Quercy, die sich zwischen dem Tal des Lot und des Célé erstrecken. Auf dieser [[Kalkstein|Kalk]]-Hochfläche dominieren Eichenwälder und karge Schafweiden. In [[Béduer]] zweigt die Variante durch das Tal des [[Célé]] ab, während der [[Via Podiensis|GR 65]] weiter nach [[Cajarc]] ins Tal des Lot führt. Als Straßenverbindung nach Cajarc gibt es zum einen die D662, welche von Figeac direkt ins Lot-Tal führt und dann dem nördlichen Ufer folgt. Zum anderen gibt es die D19, welche nach circa zwei Kilometern von der D662 abzweigt und über die Hochfläche via Béduer nach Cajarc führt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Mittelalter wählten viele Pilger die Route nach Nordwesten, um das Marienheiligtum in [[Rocamadour (Lot)|Rocamadour]] zu besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Figeac trägt den offiziellen Titel &amp;#039;&amp;#039;Stadt der Kunst und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, welche vom [[Conseil Régional Midi-Pyrénées]] vergeben wird, und zählt damit zu den 18 [[Grands Sites de Midi-Pyrénées]]. Die Altstadt hat im Wesentlichen ihren mittelalterlichen Charakter bewahrt. Aus dem 13. bis 16. Jahrhundert gibt es noch viele Häuser. Der typische Baustil besteht aus dreigeschossigen Gebäuden mit Arkaden im Erdgeschoss, hinter denen sich meist Geschäfte befinden. Im ersten Stock waren die Wohnräume, und das offene Dachgeschoss wurde als Lager oder Stapelraum genutzt. In der Wohnebene sind häufig gotische Fensterformen und eine Galerie anzutreffen. An den Fassaden findet man oft verspielte Erker und reich verzierte Türen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Das prächtige Stadthaus &amp;#039;&amp;#039;Hôtel de la Monnaie&amp;#039;&amp;#039;, die ehemalige [[Münzprägeanstalt|Münze]] aus dem 13. Jahrhundert, beherbergt heute das &amp;#039;&amp;#039;Office du Tourisme&amp;#039;&amp;#039; und das Stadtmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Im &amp;#039;&amp;#039;Musée Champollion&amp;#039;&amp;#039; wird das Leben und Wirken von [[Jean-François Champollion]] gewürdigt. Der [[Sprachwissenschaftler]] und [[Ägyptologe]] erlangte mit der Übersetzung des [[Stein von Rosetta|Steins von Rosetta]] und der damit verbundenen Entzifferung der [[Ägyptische Hieroglyphen|ägyptischen Hieroglyphen]] Weltruhm. Auf der &amp;#039;&amp;#039;Place des Écritures&amp;#039;&amp;#039; (Schriftenplatz) liegt eine überdimensionale Kopie des Steins von Rosetta, die vom Bildhauer [[Joseph Kosuth]] geschaffen wurde. Das Original des Steins wird im [[British Museum]] in [[London]] aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die runden [[Obelisk]]en im Westen und Süden der Stadt sind als die &amp;#039;&amp;#039;Nadeln von Cingle und Lissac&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Sie sind jeweils auf einer zylindrischen Steinbasis errichtet und 14,5 bzw. 11,5 Meter hoch. Der Zweck der Monumente ging verloren. Es wird vermutet, dass sie als Grenzsteine von Ländereien oder als Hinweis für die Jakobspilger dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die &amp;#039;&amp;#039;Kirche Saint-Sauveur&amp;#039;&amp;#039; gehörte zur ehemaligen Abtei und wurde 1092 zu Zeiten des Abtes [[Hugo von Cluny]] geweiht. Trotz der Ergänzung von Seitenkapellen im 14. Jahrhundert und Zerstörungen während des Hundertjährigen Krieges und der Religionskriege wurde der ehemalige Plan weitgehend erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die &amp;#039;&amp;#039;Kirche der Karmeliter&amp;#039;&amp;#039;, am Eingang zur Stadt in der Nähe des Hospitals gelegen, ist der letzte sichtbare Rest des ehemaligen [[Karmeliter]]klosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die &amp;#039;&amp;#039;Kirche Notre-Dame du Puy&amp;#039;&amp;#039; ist romanischen Ursprungs, hat aber jetzt die typische Form der karolingischen Basilika. Sie wurde mehrmals umgebaut, zuletzt im 14. und 18. Jahrhundert. Der [[Chor (Architektur)|Chor]] enthält schöne romanische Schnitzereien und ein großes Nussbaum-[[Retabel]] von 1696.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Jean-François Champollion, by Léon Cogniet.jpg|[[Jean-François Champollion]]&lt;br /&gt;
 Place des ecritures Figeac.jpg|Place des Écritures&lt;br /&gt;
 Figeac Nt Dame Puy.jpg|Notre-Dame du Puy&lt;br /&gt;
 Vue sud-est de l&amp;#039;église Saint-Sauveur.JPG|Kirche Saint-Sauveur&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Figeac-Panorama.jpg|750px|zentriert|Panorama von Figeac]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Karmelitinnenkloster Figeac}}&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Neben dem Tourismus und der Landwirtschaft gibt es zwei wichtige Firmen in Figeac:&lt;br /&gt;
*Ratier-Figeac, gegründet 1904, produziert Propeller seit 1908 und war der erste Propeller-Hersteller weltweit. Heute ist die Firma Zulieferer der Luftfahrtindustrie und stellt unter anderem die Propeller für den [[Airbus A400M]] her.&lt;br /&gt;
*[[Figeac Aero]] produziert Baugruppen und Motoren für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Das Unternehmen erlebte in den letzten Jahren ein starkes Wachstum durch Verträge mit amerikanischen Herstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
*In der Nähe der Stadt gibt es einen kleinen [[Flugplatz]] [[Aérodrome de Figeac-Livernon]].&lt;br /&gt;
*Der nächstgelegene [[Regionalflughafen]] ist [[Flughafen Aurillac|Aurillac]], der über die N122 zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
*Der nächstgelegene [[Verkehrsflughafen]] ist [[Flughafen Rodez-Marcillac|Rodez-Marcillac]], der unter anderem von [[Air France]] und von [[Ryanair]] angeflogen wird. Über die [[Route départementale|D840]] liegt er circa 55 Straßenkilometer entfernt, in südöstlicher Richtung.&lt;br /&gt;
*Figeac ist eine [[SNCF]]-Station der Bahnstrecken [[Bahnstrecke Brive-la-Gaillarde–Toulouse-Matabiau|Brive-la-Gaillarde–Toulouse-Matabiau]] und [[Bahnstrecke Figeac–Arvant|Figeac–Aurillac–Arvant]].&lt;br /&gt;
*Im September 2003 hat Figeac einen kostenlosen Bus-Service eingeführt. Er besteht aus zehn Linien mit 100 Haltepunkten, auf denen drei Minibusse mit je 28 Plätzen verkehren. Darüber hinaus wird ein Bedarfsdienst in vier Regionen außerhalb der Stadt angeboten. Figeac ist eine der kleinsten Gemeinden in Frankreich, die ein solches Transport-System unterhält.&lt;br /&gt;
*An das französische Autobahn-Netz mit der Autobahn A20 ist Figeac über die Ausfahrt 56 &amp;#039;&amp;#039;Labastide-Murat&amp;#039;&amp;#039; und die D802, bzw. die Ausfahrt 58 &amp;#039;&amp;#039;Cahors-Sud&amp;#039;&amp;#039; und die D653 angebunden.&lt;br /&gt;
*Weitere Straßenverbindungen sind die [[Route nationale 122|N122]], welche von Nordosten kommend in Figeac endet, während die [[Route départementale|D840]] in [[Capdenac]] das Lot-Tal verlässt und über Figeac in nordwestlicher Richtung weiter führt. Weiterhin verlassen die D802 und die D662 Figeac in westlicher Richtung, während die D822 nach Süden führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
*Das &amp;#039;&amp;#039;University Institute of Technology Figeac&amp;#039;&amp;#039; ist ein Institut der [[Universität Toulouse]] mit den Fachbereichen [[Maschinenbau]],  [[Fertigungstechnik]], [[Marketing]] und [[Sozialpädagogik]].&lt;br /&gt;
* Mit dem &amp;#039;&amp;#039;Lycée Champollion&amp;#039;&amp;#039; besitzt Figeac eine Ausbildungsstätte für allgemeine und berufliche Ausbildungsgänge, in denen im Jahr 2009 über 900 Schüler von 150 Lehrern unterrichtet wurden.&lt;br /&gt;
*Die Landwirtschaftsschule &amp;#039;&amp;#039;Le vinadie&amp;#039;&amp;#039; wurde 1979 gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
* [[Ismailia]], [[Ägypten]], seit dem 28. Oktober 1988&lt;br /&gt;
* [[Tulcea]], [[Rumänien]], seit 1990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch sortiert nach Geburtsjahr. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bertrand Lagier]] (um 1320–1392), römisch-katholischer Geistlicher&lt;br /&gt;
* [[Jacques-Joseph Champollion]] (1778–1867), genannt &amp;#039;&amp;#039;Champollion-Figeac&amp;#039;&amp;#039;, Archäologe und Bibliothekar, älterer Bruder von Jean-François Champollion&lt;br /&gt;
* [[Jean-François Champollion]] (1790–1832), [[Ägyptologe]] und [[Sprachwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
* [[Victor Delbos]] (1862–1916), Historiker und Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Louis Malvy]] (1875–1949), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Charles Boyer]] (1899–1978), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Clémence Grimal]] (* 1994), Snowboarderin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bettina Forst: &amp;#039;&amp;#039;Französischer Jakobsweg. Von Le Puy-en-Velay nach Roncesvalles. Alle Etappen – mit Varianten und Höhenprofilen.&amp;#039;&amp;#039; Bergverlag Rother, München (recte: Ottobrunn) 2007, ISBN 978-3-7633-4350-8 (&amp;#039;&amp;#039;Rother Wanderführer&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Bert Teklenborg: &amp;#039;&amp;#039;Radwandern entlang des Jakobswegs. Vom Rhein an das westliche Ende Europas. (Radwanderreiseführer, Routenplaner).&amp;#039;&amp;#039; 3. überarbeitete Auflage. Verlagsanstalt Tyrolia, Innsbruck 2007, ISBN 978-3-7022-2626-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.panoramio.com/photo/14259302 |text=Bilder von Figeac |archive-is=20130131022157}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tourisme-figeac.com/ Office du Tourisme] (französisch, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.chemindecompostelle.com/Selection/CartePuy09.html Entlang der Via Podiensis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Figeac}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Via Podiensis}}&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste Orte an der Via Podiensis | 1=[[Saint-Jean-Mirabel]] &amp;lt;span style=&amp;quot;font-weight:normal;&amp;quot;&amp;gt;8&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/span&amp;gt; | 2=[[Béduer]] &amp;lt;span style=&amp;quot;font-weight:normal;&amp;quot;&amp;gt;12&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/span&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4086483-2|LCCN=n85254858|VIAF=156010226}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Okzitanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Figeac| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterpräfektur in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nestorianer</name></author>
	</entry>
</feed>