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	<title>Fieseler F 2 Tiger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T22:26:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fieseler_F_2_Tiger&amp;diff=1561005&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anton Lechner: /* Einzelnachweise */ GND-Daten erfasst</title>
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		<updated>2025-01-11T17:04:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; GND-Daten erfasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Fieseler F 2 &amp;#039;&amp;#039;Tiger&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:F2TigerKassel 1932.png |250px |Fieseler F 2 Tiger (1932)]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Kunstflug]]zeug&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1919}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Gerhard-Fieseler-Werke|Fieseler Flugzeugbau]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = April 1932&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1932&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1931/32&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fieseler F-2 Tiger (L&amp;#039;Aéronautique, listopad 1933).jpg |mini | Fieseler F-2 Tiger, 1933]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fieseler F2 Tiger L&amp;#039;Aerophile November 1933.jpg |mini |Fieseler F2 Tiger im November 1933 im [[L’Aérophile]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fieseler F2 „Tiger“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war das erste Motorflugzeug, das beim [[Gerhard-Fieseler-Werke|Fieseler Flugzeugbau]] Kassel konstruiert, gebaut und eingeflogen wurde. Der einmotorige [[Doppeldecker (Flugzeug)|Doppeldecker]] wurde ausschließlich für den [[Kunstflug]] unter Wettbewerbsbedingungen konzipiert. Nach der Zulassung im Jahre 1932 erhielt sie das Kennzeichen D-2200. Sie blieb ein Unikat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Gerhard Fieseler]] bestritt seinen Lebensunterhalt Ende der 1920er-, Anfang der 1930er-Jahre als Kunstflieger. Er war einer der bestbezahlten Kunstflugpiloten der Welt. Mit den Einnahmen konnte er seine Flugzeugbaufirma finanzieren. Um konkurrenzfähig zu bleiben, musste Fieseler eine neue Maschine mit noch besseren Leistungen als die der [[Fieseler F 1 Tigerschwalbe|F1 Tigerschwalbe]] haben. Da andere Flugzeugbaufirmen für ihn keine Einzelanfertigung machen wollten, war er gezwungen, es im eigenen Unternehmen zu versuchen. Fieseler sah im Bau von Segelflugzeugen ohnehin keine Zukunft mehr für sein Unternehmen. So begann 1931 mit diesem Projekt der Einstieg in den Motorflugzeugbau. Fieselers Angaben, die er aus seinen Erfahrungen mit der F 1 „Tigerschwalbe“ gewonnen hatte, setzte sein Konstrukteur Arnold um. Er hatte in der Firma bereits erfolgreich Segelflugzeuge entworfen; die Statik wurde vom Dipl.-Ing. Schüttkowski erstellt. So entstand die F 2 „Tiger“. Fieseler hatte für das Flugzeug den Namen Tiger gewählt, als Erinnerung an seinen Spitznamen, den er in der Zeit des Ersten Weltkrieges an der Balkanfront erhielt. Er sprach auch immer von &amp;#039;&amp;#039;die&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;meine&amp;#039;&amp;#039; Tiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Letecké muzeum Kbely (86).jpg|mini|Walter-Pollux-Motor (Version II R im [[Luftfahrtmuseum Kbely]])]]&lt;br /&gt;
Das Herzstück der Maschine bildete der eingebaute &amp;#039;&amp;#039;[[Walter Pollux|Walter-Pollux-I]]&amp;#039;&amp;#039;-Motor. Er war das neueste Erzeugnis der [[Walter Engines|Motorenfabrik Walter &amp;amp; Co.]] in Prag und wurde aus dem bereits in der F1 „Tigerschwalbe“ bewährten [[Walter Castor]] entwickelt. Der &amp;#039;&amp;#039;Pollux I&amp;#039;&amp;#039; leistete in dem für den Kunstflug wichtigen Höhenbereich bis 1000&amp;amp;nbsp;m rund 295&amp;amp;nbsp;kW (400 PS). Damit stand dem Piloten eine große Kraftreserve zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Flugzeug wurde in Gemischtbauweise ausgeführt. Es war ein freitragender [[Doppeldecker (Flugzeug)|Doppeldecker]], dessen durchgehende Tragflächen durch N-Stiele verdrehsteif miteinander verbunden waren. Eine Besonderheit war die Wahl eines symmetrischen Tragflächenprofils. Dadurch wurden die Flugeigenschaften der Maschine in der Normal- wie in der Rückenlage annähernd gleich.&lt;br /&gt;
Bei der Holzkonstruktion der Tragflächen waren ein Vorder- und ein Hinterholm in Kastenbauweise ausgeführt und sehr reichlich bemessen. Außerdem wurden zur besseren Formgebung die Rippen im Bereich der Stoffbespannung sehr eng gesetzt. Das alles wirkte sich natürlich im Gewicht negativ aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf mit Leitwerk wurde als Stahlrohrkonstruktion gebaut. Der etwa 330&amp;amp;nbsp;kg schwere „Pollux“-Motor wurde von einem kurzen, abnehmbaren Stahlrohrbock getragen. Um die Wendigkeit der Maschine auch bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Ruderwirksamkeit über den gesamten Geschwindigkeitsbereich sicherzustellen, wurde versucht, alle &amp;#039;Massen&amp;#039; in Richtung Schwerpunkt zu bringen. Die Anordnung von Motor, Tanks und Führersitz erfüllten dieses Ziel.&lt;br /&gt;
Um günstige Strömungsverhältnisse am Rumpf und vor dem Leitwerk zu erhalten, wurden Längsstreben aus Duralrohr eingesetzt. Damit wurde ein annähernd runder Rumpfquerschnitt erreicht.&lt;br /&gt;
Das Leitwerk wies ein besonderes Merkmal auf. Höhen- und Seitenruder besaßen jeweils ein eigenes Profil, wodurch die Wirksamkeit der Ruder wesentlich erhöht wurde. Die Umrissform des Seitenruders war aus Erfahrungen im Kunstflug entstanden. Rumpf und Leitwerk erhielten eine Leinenbespannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Fahrwerk wurde aerodynamisch gut angepasst. Die Laufachse war geteilt; die Hauptschenkel und alle Verstrebungen waren tropfenförmig verkleidet. Auch die Räder erhielten an der Rückseite einen Tropfenkörper, was der Maschine ein unverwechselbares Aussehen gab. Ebenso wurden alle Verstrebungen der Maschine aerodynamisch angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flugeigenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-13561, Berlin, Zentralflughafen, Großflugtag.jpg|mini|Gerhard Fieseler mit der F 2 „Tiger“ bei einer Rückenflug-Vorführung in Berlin, 1932]]&lt;br /&gt;
Im April 1932 begann Gerhard Fieseler die F 2 „Tiger“ auf dem Flugplatz [[Waldau (Kassel)|Kassel-Waldau]] einzufliegen. Dabei fand er heraus, dass diese Maschine um alle drei Flugachsen [[Längsstabilität|labil]] war. Diese Eigenschaft erforderte fliegerisches Können vom Piloten. Die Leistungen hingegen waren gegenüber der F 1 „Tigerschwalbe“ deutlich verbessert; durch die Konzentration der Massen in Richtung Schwerpunkt war es Fieseler möglich, mit dem &amp;#039;Fächerturn&amp;#039; eine von ihm neu erdachte Kunstflugfigur zu fliegen. Auch bei der fliegerisch anspruchsvollen &amp;#039;gesteuerten Rolle&amp;#039;, die unter Zuhilfenahme sämtlicher Ruder geflogen werden muss, zeigte sich die gute Steuerbarkeit und die Wirksamkeit der Ruder der F 2 „Tiger“. Die Maschine besaß gute Trudeleigenschaften, sie konnte also leicht ins Trudeln gebracht werden, ließ sich aber ebenso leicht wieder herausbringen.&lt;br /&gt;
Am Boden ließ sich das Flugzeug beim Rollen mit Unterstützung der ölhydraulischen Radbremsen sehr gut steuern.&lt;br /&gt;
Aufgrund der geringen Flächenbelastung und der guten aerodynamischen Form neigte die Maschine bei der Landung vor dem Aufsetzen zum Schweben. Eine [[Dreipunktlandung]] war aber leicht möglich. Das weit nach vorne gelegte Fahrwerk verhinderte auch in schlechtem Gelände einen Überschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Fieseler benötigte ungefähr 100 Flugstunden, um die Maschine richtig zu beherrschen. Danach folgte eine Erfolgsserie in nationalen und internationalen Kunstflugwettbewerben. Im Juli 1932 nahm Fieseler mit dem Flugzeug auf dem [[Militärflugplatz Dübendorf|Flugplatz Dübendorf]] bei [[Zürich]] am &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Flugmeeting Zürich&amp;#039;&amp;#039; teil, wo er im Kunstflugwettbewerb den Sieg  vor einer &amp;#039;&amp;#039;Fieseler F 1 Tigerschwalbe&amp;#039;&amp;#039; errang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FLIGHT, AUGUST 5, 1932&amp;quot;/&amp;gt; Der Höhepunkt und auch Abschluss seiner Kunstflugkarriere war der Sieg mit der F2 „Tiger“ beim als Kunstflug-Weltmeisterschaft angesehenen &amp;#039;&amp;#039;Coupe Mondiale d’Arcobatie Aérienne&amp;#039;&amp;#039; am 11. Juni 1934 in Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in die F2 „Tiger“ eingebrachten konstruktiven Lösungen gaben dem Sportflugzeugbau neue Impulse. Für ein Kürprogramm im Kunstflug wirkte sich das hohe Startgewicht des Flugzeugs von mehr als einer Tonne negativ aus.&lt;br /&gt;
Das hat sich in der Entwicklung von Kunstflugzeugen bis in die heutige Zeit bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbleib ==&lt;br /&gt;
Das [[Reichsluftfahrtministerium|Luftfahrtministerium]] wollte im Herbst 1934 die F2 „Tiger“ aufkaufen, um sie einem förderungswürdigen Kunstflugpiloten zur Verfügung zu stellen. Nachdem einige Piloten sich mit dem Flugzeug versucht hatten und danach auf weitere Nutzung verzichteten, erhielt die D-2200 mit nur 200 Flugstunden, also fast im Neuzustand, in der [[Deutsche Luftfahrtsammlung Berlin|Deutschen Luftfahrtsammlung]] einen Ehrenplatz. 1942 wurde die F2 „Tiger“ dort bei einem Bombenangriff zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung  || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Passagiere || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 6,85 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 8,16 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 2,80 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 23,00 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 800 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 1200 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit || 210 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 240 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landegeschwindigkeit || 80 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 750 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerk || ein [[Walter Pollux|Walter „Pollux I“]]; {{PS2kW|420|-1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gerhard Fieseler&lt;br /&gt;
   |Titel=Meine Bahn am Himmel. Der Erbauer des Fieseler Storch und der V 1 erzählt sein Leben&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bertelsmann Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1979&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-570-01192-5&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Autobiographie}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fieseler-Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1938, {{ZDB|1293906-7}}.&lt;br /&gt;
* Technische Daten aus Unterlagen des Fieseler Flugzeugbau Kassel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fieseler F2 Tiger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive &amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FLIGHT, AUGUST 5, 1932&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| url= http://www.flightglobal.com/pdfarchive/view/1932/1932%20-%200782.html&lt;br /&gt;
| titel= The Zurich Meeting&lt;br /&gt;
| titelerg= Circuit of the Alps (Commercial Aircraft)&lt;br /&gt;
| hrsg= [[Flight International]]&lt;br /&gt;
| werk= FLIGHT, AUGUST 5, 1932&lt;br /&gt;
| seiten= 726&lt;br /&gt;
| datum= 1932-08-05&lt;br /&gt;
| zugriff= 2018-10-24&lt;br /&gt;
| sprache= en&lt;br /&gt;
| format= PDF&lt;br /&gt;
| zitat= The highest number of points (99) was scored by Gerhard Fieseler on his F.2 &amp;quot;Tiger&amp;quot; (360-h.p. Walter). Second was Dr. Gullman on a Raab-Katzenstein &amp;quot;Tigerschwalbe&amp;quot; (240 Walter), with 87 points, and third Gerd Achgelis on his Focke-Wulf &amp;quot;Kiebitz&amp;quot; (110 Siemens) with 84 points. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| offline=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7640784-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Fieseler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fieseler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nicht realisiertes Flugzeugprojekt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anton Lechner</name></author>
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