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	<title>Fieseler F 1 Tigerschwalbe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T04:43:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fieseler_F_1_Tigerschwalbe&amp;diff=1540247&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Billyhill: kl. Erg.</title>
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		<updated>2025-05-16T22:52:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kl. Erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Fieseler F 1 &amp;#039;&amp;#039;Tigerschwalbe&amp;#039;&amp;#039; (RK&amp;amp;nbsp;26)&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:SK 10.jpg|250px|RK 26]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Sportflugzeug|Sport-]] und [[Kunstflug]]zeug&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1919}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Raab-Katzenstein-Flugzeugwerke GmbH]], Fieseler Segelflugzeugbau&lt;br /&gt;
|Erstflug            = April 1929&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = Juni 1929&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1929&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 4 + 25 Lizenzbauten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fieseler F 1 „Tigerschwalbe“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Sportflugzeug|Sport-]] und [[Kunstflug]]zeug, das als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raab-Katzenstein RK&amp;amp;nbsp;26&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei der [[Raab-Katzenstein-Flugzeugwerke GmbH]] als Auftragsentwicklung für [[Gerhard Fieseler]] entwickelt wurde und später im [[Gerhard-Fieseler-Werke|Fieseler Segelflugzeugbau]] modifiziert wurde. In Schweden entstand bei ASJA ein Lizenzbau unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ASJA Sk&amp;amp;nbsp;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aircraft Sk 10 in Varberg Airfield, Halland, Sweden (32248879500).jpg|mini|Von [[Svenska Järnvägsverkstäderna|ASJA]] in [[Linköping]] als SK&amp;amp;nbsp;10 für die [[Schwedische Luftstreitkräfte|schwedischen Luftstreitkräfte]] gebaute RK 26 „Tigerschwalben“ auf dem Flugplatz [[Varberg]]]]&lt;br /&gt;
Nachdem [[Gerhard Fieseler]] 1927 die Raab-Katzenstein-Werke verlassen und seine Kapitalbeteiligung am Unternehmen reduziert hatte, blieben nicht unerhebliche finanzielle Forderungen Fieselers gegenüber dem Unternehmen offen. Um eine endgültige Trennung herbeizuführen, einigten sich Fieseler und Raab auf die Entwicklung und den Bau eines Kunstflugzeugs bei Raab-Katzenstein nach den Vorgaben Fieselers, das nach Fertigstellung in den Besitz Fieselers zur Abgeltung seiner offenen Forderungen übergehen sollte&amp;lt;ref&amp;gt;Antonius Raab: &amp;#039;&amp;#039;Raab fliegt&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1984, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Fieseler |Titel=Meine Bahn am Himmel |Hrsg=Bertelsmann Verlag |Ort=München |Datum=1979 |ISBN=3-453-01539-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Raab-Katzenstein RK 26 ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung bei Raab-Katzenstein unter der Typenbezeichnung Raab-Katzenstein RK 26 Tigerschwalbe begann im Herbst 1928. Fieseler formulierte anhand seiner Erfahrungen im Kunstflug die notwendigen Kunstflugeigenschaften für den Entwurf, die [[Paul John Hall|Paul Hall]] und [[Richard Bauer (Ingenieur)|Richard Bauer]] in einem modifizierten [[Raab-Katzenstein Kl. 1|RaKa-Kl.1]]-Entwurf einarbeiteten. Im Wesentlichen entsprach der RK-26-Entwurf einer strukturell verstärkten RaKa Kl.1 mit größerer Tragfläche und einer mehr als doppelt so starken Motorisierung mit einem 220-PS-Motor [[Armstrong Siddeley Lynx]]. Infolge des Leistungsüberschusses verfügte die RK&amp;amp;nbsp;26 über die dreifache Steigleistung der Kl.1 und konnte eine Gipfelhöhe von 7500&amp;amp;nbsp;m erreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Zöller |Titel=Dietrich-, Raab-Katzenstein- und Gerner-Flugzeuge |Verlag=BoD-Verlag |Ort=Norderstedt |Datum=April 2024 |ISBN=978-3-7597-0437-5 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Entwicklung des deutschen Kunstflugs |Hrsg=Der Sportflieger |Datum=1929-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erstflug des Prototyps mit der Werknummer WNr. 91 fand Anfang April 1929 in Waldau durch [[Kurt Katzenstein]] statt. Bei einem Erprobungsflug durch Gerhard Fieseler und Richard Bauer kam es am 6. April 1929 zu einer Bruchlandung, bei der die Maschine weitgehend zerstört wurde. Mit WNr.&amp;amp;nbsp;103 entstand bis Ende Mai ein zweiter Prototyp, der am 25. Mai 1929 von [[Antonius Raab]] erstmals geflogen und im Juni 1929 als D-1616 auf Gerhard Fieseler zugelassen wurde. Danach entstanden bei Raab-Katzenstein mit WNr.&amp;amp;nbsp;104 und WNr.&amp;amp;nbsp;105 noch zwei weitere RK&amp;amp;nbsp;26 als Werksmaschinen der Raab-Katzenstein-Werke. Zwar wurde die Aufnahme einer Serienfertigung der RK&amp;amp;nbsp;26 bei Raab-Katzenstein erwogen, allerdings fehlten dem in wirtschaftlichen Problemen befindlichen Unternehmen hierzu Ende 1929 bereits die Mittel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Ein Flugzeug ging an die Österreichischen Luftstreitkräfte und wurde als RK&amp;amp;nbsp;26a mit dem zivilen Kennzeichen OE-FAR und der auf dem Seitenruder angebrachten Dienstnummer 59 geflogen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fred Haubner |Titel=Die Flugzeuge der Österreichischen Luftstreitkräfte vor 1938 |Sammelwerk=Österreichs Luftfahrt in Einzeldarstellungen| Auflage=1. |Band=2 |Verlag=H. Weishaupt |Ort=Graz |Datum=1982 |ISBN=3-900310-06-8 |Seiten=201}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antonius Raab entwickelte den RK-26-Entwurf in den 30er Jahren in Riga bei der [[Raab Flugzeugbau Gesellschaft]] mit der [[Raab Tigerschwalbe II]]-V weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwedischer Lizenzbau ASJA Sk 10 ===&lt;br /&gt;
Antonius Raab bemühte sich bereits 1929 um den Verkauf von Nachbaurechten der RK 26 an andere Unternehmen. In Schweden war die [[schwedische Luftwaffe]] an der RK&amp;amp;nbsp;26 als Ausbildungsflugzeug für die Fortgeschrittenenschulung interessiert. Nachdem [[Anatole Gobiet]] und die Stadt Krefeld nach der Insolvenz der [[Raab-Katzenstein-Flugzeugwerke#Rheinische Luftfahrt-Industrie GmbH|Rheinischen Luftfahrt-Industrie GmbH]] (RLI) im Dezember 1930 die Rechte an den Konstruktionen des Unternehmens eingeklagt hatten, führte Gobiet die Verhandlungen mit dem schwedischen Luftfahrthersteller [[AB Svenska Järnvägsverkstädernas Aeroplanavdelning (ASJA)]] weiter. Die RLI-Werksmaschine, WNr.&amp;amp;nbsp;104, wurde Anfang 1931 zu Testzwecken an ASJA verkauft und in Schweden als SE-ACO bzw. SE-ADK zugelassen. Im Februar 1932 erteilte die schwedische Luftwaffe an ASJA den Auftrag zur Überarbeitung des RK-26-Entwurfs entsprechend der Richtlinien der schwedischen Luftwaffe für Ausbildungsflugzeuge der Klasse II sowie für den Bau von zwei Prototypen. Hierzu erwarb ASJA von Gobiet die Entwicklungs- und Nachbaurechte der RK&amp;amp;nbsp;26 für Skandinavien und das Baltikum. Unter der Bezeichnung ASJA Sk&amp;amp;nbsp;10 entstand bei ASJA ein überarbeiteter Entwurf der RK&amp;amp;nbsp;26 mit einem 260-PS-Motor [[Walter Castor]] und verstärktem Leitwerk, Tragflügel und Leitwerk. Außerdem wurde eine [[Doppelsteuer]]ung vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Prototypen standen im Sommer 1932 im ASJA-Werk in Linköping zum Erstflug bereit. Bereits am 27. September 1932 erfolgte die Auslieferung der ersten Sk&amp;amp;nbsp;10 an die schwedische Luftwaffe. Im Oktober 1932 erfolgte die Bestellung von 23 weiteren ASJA Sk&amp;amp;nbsp;10. Sie wurden bis Mai 1934 ausgeliefert und blieben in Schweden bis in die 40er Jahre bei der Luftwaffe im Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lennart Andersson |Titel=Sk 10 – affären |Hrsg=Östergörlands Flyghistoriska Sällskap |Ort=Schweden |Datum=2023 |ISBN=9789198135367}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fieseler F 1 Tigerschwalbe ===&lt;br /&gt;
Gerhard Fieseler übernahm 1930 den Kegel Flugzeugbau Kassel, aus dem 1931 der Fieseler Flugzeugbau Kassel entstand. Im Vorfeld der Kunstflugmeisterschaft 1930 rüstete Gerhard Fieseler in diesem Betrieb seine RK&amp;amp;nbsp;26 (D-1616) im Frühjahr 1930 auf den stärkeren 260-PS-Walter-Castor-Motor um. Seit 1931 verwendete Fieseler für seine modifizierte RK&amp;amp;nbsp;26 mit Castor-Motor die Bezeichnung Fieseler F&amp;amp;nbsp;1 Tigerschwalbe. Ein Serien- oder Neubau einer RK&amp;amp;nbsp;26/F1 fand bei Fieseler nicht statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Basis der Fieseler F 1 Tigerschwalbe entstand im Fieseler Flugzeugbau 1931 die erste eigene Flugzeugentwicklung [[Fieseler F 2 Tiger|F&amp;amp;nbsp;2 Tiger]], die Fieseler mit seinen Konstrukteuren Arnold und Schüttkowski aus der F&amp;amp;nbsp;1 ableitete. Die F&amp;amp;nbsp;2 Tiger war die einzige Doppeldecker-Entwicklung von Gerhard Fieseler. Sie blieb ein Einzelstück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fieseler flog die Raab-Katzenstein RK 26 / Fieseler F 1 (D-1616) noch bis 1932 und ersetzte diese durch die dann fertiggestellte Fieseler F&amp;amp;nbsp;2. [[Liesel Bach]] übernahm die D-1616 im Juli 1935 und flog sie bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung und Erfolge ==&lt;br /&gt;
Die RK 26 (D-1616) von Gerhard Fieseler und die RK 26 (D-1655) des Aero Express in Leipzig kamen ab 1929 umfangreich bei Kunstflugwettbewerben und anderen Luftfahrtveranstaltungen in Deutschland zum Einsatz. Ihre Erfolge wurde in fast allen deutschen Tageszeitungen dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 16. Juni 1929, Großflugtag in Bonn-Hangelar, erste öffentliche Präsentation der D-1616 von Fieseler&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=General-Anzeiger |Datum=1929-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 23. Juni 1929, Großflug in Tempelhof mit Fieseler auf D-1616&lt;br /&gt;
* 30. Juni 1929, Deutsche Kunstflugmeisterschaft beim Rheinischen Flugturnier in [[Verkehrslandeplatz Essen/Mülheim|Essen-Mülheim]], Fieseler wird auf D-1616 deutscher Kunstflugmeister&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Düsseldorfer Stadt-Anzeiger |Datum=1929-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 19. März 1930, Weltrekord Fallschirmsprung Höhe in Waldau mit Fieseler und Resch auf D-1616 aus 5166 Meter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Echo der Gegenwart |Ort= |Datum=1930-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 6. Juli 1930, Deutsche Kunstflugmeisterschaft in Wiesbaden, Fieseler wird auf D-1616 erneut deutscher Kunstflugmeister&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Dresdner Nachrichten |Datum=1930-07-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2. Mai 1931, Flugunfall in Waldau infolge Motorausfall bei Trainingsflügen mit D-1616&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Düsseldorfer Stadt-Anzeiger |Datum=1931-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 17. Mai 1931, Kunstflugwettbewerb der Stadt Leipzig, Gullmann auf D-1655 belegt 3. Platz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Weißeritz Zeitung |Datum=1931-05-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 6. September 1931, Deutsche Kunstflugmeisterschaft in Tempelhof, Fieseler wird mit D-1616 ausgeschlossen&lt;br /&gt;
* 5. Juni 1932, Flugunfall beim Olympia-Werbefest in Berlin, Kunstflieger Hans Krause starb bei Notlandung nach Motorausfall mit D-1655&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Sächsische Volkszeitung |Datum=1932-06-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 24. Juli 1932, Kunstflug-Europaturnier in Zürich mit Gullmann auf D-1655&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hallische Nachrichten |Datum=1932-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22. August 1933, DLV übernimmt D-1655, erste Schauflüge in Dresden durch Rothe&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Sächsische Volkszeitung |Datum=1933-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 8. Oktober 1933, Europaflugmeisterschaft in Paris, Fieseler auf D-1616&lt;br /&gt;
* 11. März 1934, Flugzeugtaufe D-1655 beim DLV in Dresden „Martin Mutschmann“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Dresdner Neueste Nachrichten |Datum=1934-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 12. Mai 1935, Kunstflugmeisterschaft in Stuttgart, Liesel Bach auf D-1616 / D-EVUK belegt Platz 3&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kölnische Zeitung |Datum=1935-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 11. August 1935, Aachener Flugtag in Merzbrück, Liesel Bach auf D-1616&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Echo der Gegenwart |Datum=1935-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 18. August 1935, Großflugtag in Hangelar, Liesel Bach auf D-1616&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mittelrheinische Landeszeitung |Datum=1935-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 22. September 1935, Westfälisches Flugturnier, Liesel Bach Sieger mit D-1616&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Westfälische Zeitung |Datum=1935-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 29. Juli 1936, Internationaler Kunstflugwettbewerb in Rangsdorf, Liesel Bach wird auf D-1616 Sieger der Damen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gießener Anzeiger |Datum=1936-07-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die D-1655 ging 1933 an den DLV. Sie wurde 1936 abgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die D-1616 verkaufte Fieseler 1935 an Liesel Bach, die das Flugzeug bis 1938 flog und dann an den [[Nationalsozialistisches Fliegerkorps|NSFK]] abgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte nach Schweden exportierte RK 26, ex D-1818, wurde nach Abschluss der Erprobung durch die schwedische Luftwaffe 1934 von ASJA an schwedische Sportflieger verkauft. Sie war 1940 kurzzeitig im finnischen [[Winterkrieg]] gegen die Sowjetunion und ging im März 1943 in Bromma durch einen Unfall verloren. Sie war neben einigen wenigen in Schweden gebauten Sk&amp;amp;nbsp;10 die letzte noch im Einsatz befindliche RK&amp;amp;nbsp;26 aus Kasseler Produktion.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Die RaKa RK 26 war ein freitragender [[Doppeldecker (Flugzeug)|Doppeldecker]] mit hoher Strukturfestigkeit und starker Motorisierung durch einen 220 PS leistenden &amp;#039;&amp;#039;[[Armstrong Siddeley Lynx|Armstrong-Siddeley-Lynx]]&amp;#039;&amp;#039;-Motor, der mehr als doppelt so stark war, wie der [[Siemens &amp;amp; Halske Sh 12|Siemens-Sh-12]]-Motor der Kl.1. Das Flugzeug wurde in Gemischtbauweise ausgeführt, der Rumpf wurde weitgehend von der Kl.1 übernommen und bestand aus einer geschweißten Stahlrohrkonstruktion mit Stoffbespannung. Die Tragfläche in Holzbauweise mit Stoffbespannung wurde gegenüber der Kl.1 in der Flügeltiefe um 20&amp;amp;nbsp;% vergrößert. In dem Flugzeug waren zwei offene Sitze hintereinander angeordnet, wobei der Pilot die Maschine vom hinteren Sitz flog. Das Kraftstoffsystem bestand aus drei Tanks mit 130 Litern in den Tragflächen für den Reiseflug und einem 80-Liter-Tank im Rumpf, der für Kunstflüge aktiviert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rolf Nagel, Thorsten Bauer |Titel=Kassel und die Luftfahrtindustrie seit 1923 |Verlag=Bernecker |Ort=Melsungen |Datum=2015 |ISBN=978-3-87064-147-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Technische Daten aus Unterlagen der Raab-Katzenstein-Flugzeugwerke GmbH.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! RaKa RK 26 !! ASJA Sk 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Passagiere || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 6,20 m || 6,55 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| 8,40 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 2,18 m || 2,66 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 20,22 m² || 20,20 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 570 kg || 782 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 855 kg || 1136 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit || 185 km/h || 175 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 200 km/h || 205 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 600 km || 550 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerk || ein [[Armstrong Siddeley Lynx]], {{PS2kW|220|-1|1}}{{FN|(1)}} || ein [[Walter Castor]] IA, {{PS2kW|260|-1}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|(1)|bei Fieseler F1 Tigerschwalbe: ein [[Walter Castor]], {{PS2kW|240|-1}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Exemplare ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RK 26 (Sk10) Tigerschwalbe rear cockpit.jpg|mini|Hinterer Pilotensitz der letzten erhaltenen SK 10, ausgestellt im [[Flygvapenmuseum]]]]&lt;br /&gt;
Die einzige noch existierende RK 26, eine schwedische SK 10, ist im schwedischen [[Flygvapenmuseum|Luftwaffenmuseum]] in [[Linköping]] ausgestellt. Hierbei handelt es sich um die bei ASJA gebaute WNr. 20, die im Januar 1934 bei der schwedischen Luftwaffe in Dienst gestellt wurde. Sie wird als „101“ der Luftflottille F1 in Hässlö ausgestellt, bei der sie seit 1942 im Einsatz war. Sie blieb nach ihrer Außerdienststellung 1944 als Ausbildungsflugzeug für den technischen Betrieb der schwedischen Luftwaffe erhalten und kam als letzte erhaltene Sk&amp;amp;nbsp;10 in den 1950er Jahren ins schwedische Luftwaffenmuseum nach Malmstätt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gerhard Fieseler&lt;br /&gt;
   |Titel=Meine Bahn am Himmel. Der Erbauer des Fieseler Storch und der V 1 erzählt sein Leben&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bertelsmann Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1979&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-570-01192-5&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Autobiographie}}&lt;br /&gt;
* Antonius Raab: &amp;#039;&amp;#039;Raab fliegt. Erinnerungen eines Flugpioniers.&amp;#039;&amp;#039; Konkret Literatur Verlag, Hamburg 1984, ISBN 3-922144-32-2 (Autobiographie).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Rolf Nagel, Thorsten Bauer |Titel=Kassel und die Luftfahrtindustrie seit 1923 |Verlag=Bernecker |Ort=Melsungen |Datum=2015 |ISBN=978-3-87064-147-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Paul Zöller |Titel=Dietrich-, Raab-Katzenstein- und Gerner-Flugzeuge |Verlag=[[Books on Demand]] |Ort=Norderstedt |Datum=2024 |ISBN=978-3-7597-0437-5}}&lt;br /&gt;
* Lennart Andersson: &amp;#039;&amp;#039;Myt och sanning i SK 10-affären&amp;#039;&amp;#039;. Östergötlands Flyghistoriska Sällskap, Schweden, ISBN 978-91-981353-6-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sk 10 Tigerschwalbe|Fieseler F 1 Tigerschwalbe}}&lt;br /&gt;
* [http://histaviation.com/rk_26_tigerschwalbe.html Histaviation] – Texte, Zeitungsberichte und Bilder zur RK 26&lt;br /&gt;
* [http://histaviation.com/rk_26_in_sweden.html Histaviation] – Werknummern und Bilder zur schwedischen ASJA Sk10&lt;br /&gt;
* [https://forum.flyghistoria.org/viewtopic.php?f=1&amp;amp;t=21688 Svenskt Flyghistoriskt Forum] - Forumseite mit schwedischen Texten zur SK10&lt;br /&gt;
* [http://www.flygplanshistorik.se/sk10/sk10.htm Flygplanhistorik] - umfangreichere Seite in Schwedisch zum Einsatz der Sk10 in Schweden&lt;br /&gt;
* [http://aviadejavu.ru/Site/Crafts/Craft34430.htm AviaDejaVu] - Seite mit zahlreichen Bildern der RK26 und Sk10&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.avrosys.nu/aircraft/skol/410sk10/410Sk10.htm |text=Sk 10 – Raab-Katzenstein RK-26 „Tigerschwalbe“ (1932–1945) |archive-is=20130510100315}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste RaKa&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Fieseler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fieseler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstflugzeug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Billyhill</name></author>
	</entry>
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