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	<title>Fiener Bruch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T08:23:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fiener_Bruch&amp;diff=453241&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-43786-1: red. (Großtrappen)</title>
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		<updated>2025-10-11T12:59:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;red. (Großtrappen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karte karower platte fiener bruch.svg|rahmenlos|300px|rechts]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fiener Bruch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ausgedehnte, 9000 ha große, flache Niederungslandschaft, die seit 2001 als FFH-Gebiet unter Schutz steht und sich vom [[Jerichower Land]] im Nordosten [[Sachsen-Anhalt]]s bis in den Landkreis [[Potsdam-Mittelmark]] und die kreisfreie Stadt [[Brandenburg an der Havel]] im Westen [[Brandenburg]]s erstreckt. Es liegt vollständig innerhalb des [[Baruther Urstromtal]]es zwischen dem Hohen [[Fläming]] im Süden und der [[Karower Platte]] im Norden. Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ordnete Georg [[Angern (Adelsgeschlecht)|von Angern]], der zuvor Schloss [[Dretzel]] gekauft hatte die Trockenlegung des Fiener Bruchs an. 1779 inspizierte [[Friedrich der Große]] den Fiener Bruch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dretzel.de/schloss-dretzel-geschichte.html |titel=Die Geschichte |werk=Schloss Dretzel – Das private Herrenhaus |abruf=2020-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bruchtal ist über weite Flächen als [[Vogelschutzgebiet Fiener Bruch]] ([[SPA-Gebiet]]) ausgewiesen. Es ist ein international bedeutsamer Brutplatz vom [[Aussterben]] bedrohter Arten und Rastplatz für Zugvögel. Das Fiener Bruch ist eines der nur noch drei Brutgebiete der äußerst seltenen und vom Aussterben bedrohten [[Großtrappe]]n. 2012 wurden im Fiener Bruch 33, 2015 etwa 60 Tiere gezählt. Durch Auswilderungen und lebensraumverbessernde Maßnahmen konnte der Bestand mittlerweile auf über 100 Tiere stabilisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.grosstrappe.org/trappe/eler-projektgebiet-fiener-bruch/ Das ELER-Projektteilgebiet „Fiener Bruch“]&amp;lt;/ref&amp;gt; An Zugvögeln werden beispielsweise während des Frühjahrszug des [[Goldregenpfeifer]]s bis zu 10.000 Vögel dieser Art gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Delany, Derek Scott, Tim Dodman, David Stroud (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;An Atlas of Wader Populations in Africa and Western Eurasia.&amp;#039;&amp;#039; Wetlands International, Wageningen 2009, ISBN 978-90-5882-047-1, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst können hier bis zu 40.000 [[Kiebitz (Art)|Kiebitze]] beobachtet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Delany, Derek Scott, Tim Dodman, David Stroud (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;An Atlas of Wader Populations in Africa and Western Eurasia.&amp;#039;&amp;#039; Wetlands International, Wageningen 2009, ISBN 978-90-5882-047-1, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein zentraler Teil des Vogelschutzgebietes ist als [[Naturschutzgebiet Fiener Bruch]] zusätzlich unter Schutz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zitzer hauptgraben fienerbruch.JPG|mini|Fiener Bruch; Zitzer Hauptgraben, rechts im Hintergrund der Südhang der Karower Platte]]&lt;br /&gt;
Mit den [[Belziger Landschaftswiesen]], die sich einige Kilometer südöstlich des Fiener Bruches befinden, sowie mit den [[Flemmingwiesen]] östlich der Talenge von [[Luckenwalde]] und dem [[Oberspreewald]] bildet das Bruch eine der historischen Niederungslandschaften im Baruther Urstromtal.&lt;br /&gt;
[[Datei:FienerBruch Kuhherde.jpg|mini|Nutzung als [[Weide (Tierhaltung)|Weide]] ]]&lt;br /&gt;
Das Bruch ist zum größten Teil [[Moor|vermoort]]. Auf dem Torf stockte ursprünglich ein [[Bruchwald]]. Nach der Entwässerung des Bruches und seiner Rodung findet man großflächig [[Wiese (Grünland)|Wiesen]]. Das Bruch wird größtenteils als [[Grünland]] genutzt. Fließgewässer im Bruch sind die [[Buckau (Fluss)|Buckau]] mit ihren Nebenflüssen, [[Buckauer Hauptgraben]] (im Oberlauf als [[Kobser Bach]]), der Hauptgraben, der [[Zitzer Landgraben]], der [[Karower Landgraben]], die [[Holzbuckau]] und das [[Verlorenwasser (Fluss)|Verlorenwasser]].&lt;br /&gt;
[[Datei:KönigsroderHof.jpg|mini|[[Ackerbau]] in Königsrode]]&lt;br /&gt;
Südlich des Fiener Bruchs spülten abfließende eiszeitliche Schmelzwässer in das Urstromtal, wodurch feinsandige [[Schwemmkegel]] entstanden&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Kinder, Haik Thomas Porada (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg an der Havel und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 281.&amp;lt;/ref&amp;gt; die das Bruch an dieser Stelle einengen. Auf dem westlicheren durch die Buckau aufgespülten Schwemmkegel entwickelte sich die mit [[Kiefern]] bewaldete [[Bücknitzer Heide]], auf dem östlicheren, durch das Verlorenwasser geschaffenen die [[Wenzlower Heide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchschnittlich leben im Fiener Bruch nur 13 Menschen auf einem Quadratkilometer, wobei eher die Ränder besiedelt sind. Orte am Bruch sind das zu [[Brandenburg an der Havel]] gehörende [[Mahlenzien]], [[Boecke (Wenzlow)|Boecke]] in [[Wenzlow]], die zu [[Rosenau (Brandenburg)|Rosenau]] gehörenden Dörfer [[Viesen]], [[Rogäsen]] und [[Zitz (Rosenau)|Zitz]], [[Karow (Jerichow)|Karow]], welches zur Stadt [[Jerichow]] gehört, und die [[Genthin]]er Ortsteile [[Fienerode]], [[Dretzel]], [[Gladau]] und [[Tucheim]] mit dem im Bruch liegenden Vorwerk [[Königsrode]]. Das Fiener Bruch wird an seiner schmalsten Stelle westlich Rogäsens spätestens seit dem [[Mittelalter]] von einer Straße über den [[Fiener Damm]] gequert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Namensteil Fiener geht auf Urkunden zu Beginn des zweiten Jahrtausends zurück. 1009 war in einer Urkunde von „Uinár“, 1178 von „Vinre“ die Rede. 1574 war von „ab amne Finna influente“ die Rede. Somit änderte sich U zu V und später zu F. Es wird angenommen, dass es sich ursprünglich um die Bezeichnung eines Gewässers, der [[Gloine (Fluss)|Gloine]] beziehungsweise des Gloinebachs, handelte, die später auf das Tal angewandt wurde. Der Name wird einem vorgermanischen Ursprung zugeordnet. Die entsprechende indogermanische Wurzel bedeutet so viel wie ‚drehen‘ oder ‚biegen‘.&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Kinder, Haik Thomas Porada (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg an der Havel und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Vogelschutzgebiet Fiener Bruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/fiener_bruch.pdf Fiener Bruch] (PDF; 766&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52/19/|EW=12/15/|type=landmark|dim=20000|region=DE-BB/DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4579130-2|VIAF=238123947}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brandenburgische Landschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Potsdam-Mittelmark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Jerichower Land)]]&lt;/div&gt;</summary>
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