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	<title>Field Programmable Analog Array - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-17T02:14:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Cepheiden am 29. November 2022 um 07:25 Uhr</title>
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		<updated>2022-11-29T07:25:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;feldprogrammierbare Analoganordnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;FPAA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, engl. {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;field programmable analog array&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine frei programmierbarer [[Analogtechnik|analoge]] [[elektrische Schaltung]], konstruiert nach dem Vorbild der [[FPGA]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein FPAA besteht aus einer Matrix von konfigurierbaren analogen Blöcken (engl. für {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;configurable analog block&amp;#039;&amp;#039;}}, CAB). Mit einem CAB lassen sich verschiedene analoge Grundschaltungen wie [[Filter (Elektronik)|Filter]] oder [[Verstärker (Elektrotechnik)|Verstärker]] realisieren. Eine [[logische Schaltung]] dient zum Herstellen der notwendigen Verbindungen innerhalb und zwischen den CABs. Analoge Ein- und Ausgänge stellen die Verbindung zur Außenwelt her. Die Konfiguration erfolgt über digitale Ein- und Ausgänge, die an Speicherbausteine oder [[Mikroprozessor]]en angeschlossen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Funktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Field Programmable Analog Array diagram.svg|mini|Aufbau eines FPAA]]&lt;br /&gt;
Das Kernstück eines FPAA bildet die Matrix aus programmierbaren analogen Schaltungen. Hierin befinden sich zwischen 2 und 20 CABs. Diese CABs bestehen aus einem oder mehreren [[Operationsverstärker]]n, insbesondere [[Transkonduktanzverstärker]], und passiven [[Elektrisches Bauelement|Bauelementen]], die über elektronische Schalter miteinander verknüpft werden können. Somit ist es möglich, eine Vielzahl einfacher analoger Schaltungen zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Implementierung der zuschaltbaren Bauteile kommen zwei Prinzipien zur Anwendung: die [[Switched-Capacitor-Filter|Switched-Capacitor]]-Technik (SC-Technik) und die Verwendung herkömmlicher Bauteile (Widerstände und Kondensatoren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der SC-Technik lassen sich sowohl [[Elektrische Kapazität|Kapazitäten]] als auch [[Elektrischer Widerstand|Widerstände]] erzeugen. Ein Widerstand wird erzeugt, indem ein Kondensator mit hoher Frequenz zunächst zu dem negativen und zum positiven Pol des Signalwegs dazugeschaltet wird, er sich abhängig von der aktuellen Signalspannung, der [[Schaltfrequenz]] und seiner Kapazität abwechselnd teilweise lädt und entlädt. Der Vorteil dieser Technik liegt in ihrer hohen Flexibilität und Stabilität. Nachteile sind die geringe Bandbreite in Abhängigkeit von der Schaltfrequenz (s. [[Nyquist-Theorem]]) und die parasitären Effekte, die ebenfalls durch die Schaltfrequenz bedingt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Alternative stellt die Verwendung herkömmlicher Bauelemente in Form von Einheitswiderständen und -kapazitäten dar. Je nach beabsichtigtem Verwendungszweck des FPAA sind diese teilweise fest verdrahtet. Dies ermöglicht eine höhere Bandbreite und vermeidet die [[Artefakt (Technik)|Artefakte]], wie sie bei abgetasteten Systemen auftreten. Ein Nachteil ist die geringere Flexibilität dieser Schaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die analoge Matrix wird von einer Reihe an Hilfsschaltungen umgeben. Notwendig ist eine [[logische Schaltung]], welche die Konfigurationsdaten verarbeitet und für die Speicherung an der richtigen Stelle sorgt. Ein interner digitaler Zeitgeber koordiniert das Laden der Konfiguration. Häufig stehen konfigurierbare Ein- und Ausgabezellen zur Verfügung, die z.&amp;amp;nbsp;B. mit zuschaltbaren [[Antialiasing (Signalverarbeitung)|Anti-Aliasing]]-Filtern oder Verstärkern ausgestattet sind. Werden Switched-Capacitors genutzt, so werden analoge Zeitgeber benötigt.&lt;br /&gt;
Zusätzlich enthalten die konfigurierbaren analogen Blöcke einen digitalen [[Arbeitsspeicher]] (RAM), in den die erwünschte Konfiguration geladen wird. Einige FPAAs von [[Anadigm]] besitzen zusätzliche „Shadow-RAMs“, die es ermöglichen, neue Konfigurationsdaten während des Betriebs ohne Unterbrechung des analogen Signals zu laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programmierung ==&lt;br /&gt;
Die Programmierung der FPAAs geschieht über ein herstellerspezifisches [[Netzwerkprotokoll|Protokoll]], abhängig von der Architektur des Chips. Die Hersteller stellen für ihre Produkte eigene Entwicklungs[[software]] zur Verfügung, mit Hilfe derer die gewünschte Schaltung entwickelt und meist auch simuliert werden kann. Die resultierende Konfiguration wird dann in Form eines [[Bitstrom]] in den Chip hochgeladen. Dieser konfiguriert den Chip in der gewünschten Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[https://silo.tips/download/praktikumsversuch-field-programmable-analog-array-fpaa Silo: Praktikumsversuch FPAA]&lt;br /&gt;
*[http://www.ece.ualberta.ca/~vgaudet/fpaa/index.html FPAA-Seiten von Vincet Gaudet]&lt;br /&gt;
*[https://www.uni-ulm.de/in/mikro/forschung/schwerpunkte/mixed-signal-cmos-schaltungen/fpaa/ Uni Ulm: Mixed Signal CMOS – FPAA] Forschungsgruppe Uni Ulm&lt;br /&gt;
*[https://public.ostfalia.de/~harrieha/vl/eda/fpaa/was_ist_FPAA.html Ostfalia: Was ist ein FPAA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrisches Bauelement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cepheiden</name></author>
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