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	<title>Fiedlergrund - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T04:46:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fiedlergrund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein steiles [[Kerbtal]] im Stadtteil [[Oberlößnitz]] der sächsischen Stadt [[Radebeul]], es ist der östlichste Taleinschnitt der [[Lößnitz (Landschaft)|Lößnitz]]hänge. Gleichzeitig ist &amp;#039;&amp;#039;Fiedlergrund&amp;#039;&amp;#039; der Straßenname der Berggasse, die in nord-südlicher Richtung durch den Fiedlergrund führt. Der Grund liegt im Denkmalschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783867290043| Kommentar=siehe beiliegende Karte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:20221107.Fiedlergrund.-013.jpg|mini|Fiedlergrund mit Brücke über den Fiedlerbach, einem der [[Verlorenes Wasser|Verlorenen Wasser]] (Herbst 2022)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberlößnitz Hantzschvilla Fiedlerbach 1850.jpg|mini|links|Fiedlerbach am Fuß der Steilhänge, Bildmitte die [[Hantzsch-Villa]] mit dem Jägerberg. Um 1850]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Fiedlergrund.jpg|mini|Fiedlergrund mit Fiedlerbach (Frühjahr 2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02279-Oberlößnitz-1902-Partie aus dem Fiedlergrunde-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|hochkant|links|Brücke über den Fiedlerbach noch mit großer Durchflusshöhe, 1902]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Fiedlerbach Hochwasser 2013.jpg|mini|Fiedlerbach beim Hochwasser 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild 144 Radebeul-Oberlößnitz Augustusweg76-114.jpg|mini|hochkant=2.0|Augustusweg 76 bis 114 unterhalb der nördlich gelegenen, verwaldeten Steillage. Links neben dem rechten Gebäude ([[Fiedlerhaus]]) verläuft von Nord nach Süd der Fiedlergrund.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fiedlergrund mit seinen bewaldeten Hängen gehört zum 115 Hektar großen [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat-Gebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lößnitzgrund und Lößnitzhänge]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Natura 2000|Natura-2000]]-Gebiet, EU-Meldenr.: DE4847304, Landesinterne Nr.: 159), zur &amp;#039;&amp;#039;Teilfläche 4&amp;#039;&amp;#039; („Oberlößnitz–Mitte“). Der westliche Teil der Teilfläche 4 mit dem Fiedlergrund liegt „nahezu vollständig“ im [[Landschaftsschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lößnitz (Landschaftsschutzgebiet)|Lößnitz]]&amp;#039;&amp;#039;. (Direkt östlich schließt sich das [[Dresdner Heide (Landschaftsschutzgebiet)|Landschaftsschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Heide&amp;#039;&amp;#039;]] an.)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.revosax.sachsen.de/GetXHTML.do?sid=7208414528951 |text=&amp;#039;&amp;#039;Verordnung der Landesdirektion Dresden zur Bestimmung des Gebietes von gemeinschaftlicher Bedeutung „Lößnitzgrund und Lößnitzhänge“&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-09 22:51:09 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 7. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.revosax.sachsen.de/GetAttachment.link?id=5961 Übersichtskarte zur FFH-Verordnung mit der Einzeichnung des Gebiets sowie des Fiedlerbachs], abgerufen am 7. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem [[Lößnitzgrund]] und dem [[Rietzschkegrund]] gehört der Fiedlergrund zu den stark wasserführenden Bergschluchten Radebeuls. Im Gegensatz zum [[Lößnitzbach (Elbe)|Lößnitzbach]] gehört der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fiedlerbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Tautzschen-&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Dautzschenbach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;-graben&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;-wasser&amp;#039;&amp;#039;), ähnlich wie die Rietzschke im Rietzschkegrund, zu den [[Verlorenes Wasser|Verlorenen Wassern]], das heißt, dass der Bach, der sein Einzugsgebiet zwischen [[Boxdorf (Moritzburg)|Boxdorf]] und [[Wahnsdorf]] hat, bald nach Verlassen des eigentlichen Grundes im Regelfall in der südlich gelegenen Heidesandterrasse versickert, ohne die [[Elbe]] zu erreichen. Selten erreicht er heute die 450&amp;amp;nbsp;Meter vom Bergfuß entfernt liegende Einmündung in die Kanalisation. Noch in den 1770er Jahren jedoch mündete der Bach östlich des [[Rundling Am Kreis|Rundlings von Alt-Radebeul]] in den [[Seegraben (Dresden/Radebeul)|Seegraben]], einen Vorfluter des Lößnitzbachs und damit der Elbe. Der Bachname Tautzschenbach findet sich noch im etwas weiter westlich gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Tautzschkenkopf&amp;#039;&amp;#039; wieder, davon abgeleitet ist der heute noch bestehende Häusername der dortigen [[Villa Tautzschgenhof]]. Zwischen Augustusweg und Waldstraße bildet der Fiedlerbach die Grenze zwischen Radebeul und Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Fiedlergrunds leitet sich, ebenso wie der Name des an seinem Fuß liegenden [[Fiedlerhaus]]es, von dem seinerzeitigen Leiter des Stadtkrankenhauses und königlichen Leibarzt, [[Carl Ludwig Alfred Fiedler]], ab, der das Fiedlerhaus 1893 als Lungenheilstätte und Genesungsanstalt des Stadtkrankenhauses Dresden einrichtete. Im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ist für das Tal der Name &amp;#039;&amp;#039;Finstergrund&amp;#039;&amp;#039; belegt, ein Name aus ähnlichem Grund wie bei der [[Finstere Gasse (Radebeul)|Finsteren Gasse]] in Niederlößnitz. 1818 übernahm der [[Branntwein]]brenner C.&amp;amp;nbsp;G.&amp;amp;nbsp;Walther das am Fuße liegende Weingut. Nach ihm wurde der Taleinschnitt im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;Walthers Grund&amp;#039;&amp;#039; benannt und zusammen mit der [[Schankwirtschaft]] zu einem beliebten Ausflugsziel. In seiner Gastwirtschaft &amp;#039;&amp;#039;Walthers Weinberg&amp;#039;&amp;#039; fand am 6.&amp;amp;nbsp;August 1839 der Gründungsakt der Landgemeinde [[Oberlößnitz]] statt; vorher gehörten die Flächen zur [[Alt-Radebeul|Radebeuler]] Oberflur. Im Grund selbst wurde von 1862 bis 1884 eine Ziegelbrennerei betrieben, von der noch Gewölbereste erkennbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Anregung des &amp;#039;&amp;#039;Verschönerungsvereins für die Lößnitz&amp;#039;&amp;#039; wurde 1886 ein mit Ruhebänken ausgestatteter Promenadenweg befestigt, der gleichnamige &amp;#039;&amp;#039;Fiedlergrund&amp;#039;&amp;#039;, der vom Augustusweg in Oberlößnitz aus ({{Höhe|161|DE-NHN|link=true}}) durch den östlichen Ausläufer des Taleinschnitts die etwa 60&amp;amp;nbsp;Höhenmeter des Steilanstiegs der [[Lausitzer Verwerfung]] überwindet und auf die Hochfläche führt, die zur [[Lausitzer Platte]] gehört. Dabei führt er an dem im ersten Drittel des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts aufgegebenen [[Steinbruch|Steinbrüchen]] vorbei. Der Promenadenweg ist als [[Naturlehrpfad]] ausgeschildert; er führt bis Boxdorf, vorbei an einem kleinen Wohngebiet, das unter der Adresse &amp;#039;&amp;#039;Am Walthersgrund&amp;#039;&amp;#039; zu finden ist, bis zur Dresdner Straße ({{Höhe|220|DE-NHN|link=true}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fiedlergrund soll sich vagen Spekulationen nach eine [[heidnisch]]e [[Kultstätte]] befunden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3938460059|Seite=53}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren erbaute Felix Hauptmann im Fiedlergrund eine Miniaturenanlage, die er &amp;#039;&amp;#039;Ober-Piependorf&amp;#039;&amp;#039; nannte und die bis zum Zweiten Weltkrieg ein Ausflugsziel war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3938460059}}&lt;br /&gt;
* Maren Gündel: &amp;#039;&amp;#039;Eine (historische) Partie im Fiedlergrund.&amp;#039;&amp;#039; In: [https://www.radebeul.de/radebeulmedia/Dokumente/Amtsblatt/2023/Amtsblatt+Mai+2023.pdf Radebeuler Amtsblatt 05/2023], S.&amp;amp;nbsp;11.&lt;br /&gt;
* [[Gustav Wilhelm Schubert]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Weinbau in der, den Marktflecken Kötzschenbroda nebst Dörfchen Fürstenhain, die Hof- und Niederlößnitz,  Nauendorf, Zitzschewig und Lindenau umfassenden, Parochie Kötzschenbroda nach Alter, Rufe und Umfange, nebst historischen Notizen über den Königl. Sächs. Weinbau überhaupt, und über die Rebenkultur im Meißnischen insbesondere&amp;#039;&amp;#039;. Im Selbstverlage des Verfassers, Dresden 1865.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/06/46/N|EW=13/41/30.33/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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