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	<title>Fidibus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:51:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fidibus&amp;diff=144465&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-03-26T03:36:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Anzündhilfe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fidibus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; zu anderen Bedeutungen siehe [[Fidibus (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fidibus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Kienspan|harzreicher Holzspan]] oder ein gefalteter [[Papier]]streifen, der als Anzündhilfe zum Transport einer Flamme im Haushalt dient, etwa zum Anzünden von [[Tabakspfeife|Pfeifentabak]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anzündhilfen wurden vor der Verbreitung von [[Streichholz|Streichhölzern]] in der Nähe von Feuerstellen und Kaminen, z.&amp;amp;nbsp;B. in Fidibusvasen, bevorratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fidibusse aus Holz bestehen aus einem langen, spitz zulaufenden, [[helix]]förmigen Holzspan, der auf speziellen Werkzeugen, den [[Fidibushobel]]n, geschnitten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späten 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden auch elektrische Fidibusse entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Die [[Etymologie]] des in der zweiten Hälfte des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts aufgekommenen Begriffes ist unbekannt; unbestritten ist lediglich, dass es sich um einen Ausdruck aus der [[Studentensprache]] handelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Übersicht über die bisher geäußerten Erklärungsversuche findet sich in &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache|Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von [[Elmar Seebold]]. 25., durchgesehene und erweiterte Auflage. De Gruyter, Berlin / Boston 2011, S.&amp;amp;nbsp;293.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Kleinpaul]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rätsel der Sprache: Grundlinien der Wortdeutung&amp;#039;&amp;#039;. (1890), S. 222&amp;amp;nbsp;ff., {{archive.org |diertselderspra00kleigoog |Blatt=n261 |Hervorhebung=fidibus}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Moriz Haupt]] vermutete eine scherzhafte Umdeutung eines Spruches von [[Horaz]] als Ursprung: In Od.&amp;amp;nbsp;1,36,1–3 heißt es: „Et ture et fidibus iuvat placare (…) deos“&amp;amp;nbsp;– „Es erfreut, mit Weihrauch und Saitenspiel die Götter zu besänftigen.“ Dabei sei als Studentenulk &amp;#039;&amp;#039;ture&amp;#039;&amp;#039; „mit Weihrauch“ als „Tabaksqualm“ und &amp;#039;&amp;#039;fidibus&amp;#039;&amp;#039; „mit Saitenspiel“ als „Pfeifenanzünder“ umgedeutet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www1.ids-mannheim.de/fileadmin/lexik/fremdwort/artikel/Fidibus.pdf &amp;#039;&amp;#039;Fidibus.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF). In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Fremdwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Institut für Deutsche Sprache (IDS).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Wörterbuch|Deutsche Wörterbuch]]&amp;#039;&amp;#039; vermutet eine Abwandlung von {{frS|fil de bois}} „Faden aus Holz“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Fidibus |Band=3 |Sp=1620–1621 |lemid=F04121}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit|Pierers]] und [[Meyers Konversations-Lexikon|Meyers]] Lexikon führen den Ausdruck auf &amp;#039;&amp;#039;Fid(elibus fratr)ibus&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;vergnügte Brüder&amp;#039;&amp;#039; zurück. Die Einladungen für die verpönten oder geheimen Tabaksgesellschaften seien auf Zetteln verteilt worden, die dann zusammengerollt zum Anzünden der Pfeifen benutzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Fidĭbus |Band=6 |Seite=262 |zenoID=20009922245}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Fidĭbus |Band=6 |Seite=550 |zenoID=20006606725}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrischer Fidibus ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1892 oder 1893 legte ein Herr Frischen in der Berliner Polytechnischen Gesellschaft einen „elektrischen Fidibus“ zum Anzünden von Gasflammen vor. Seine Zündvorrichtung sollte helfen, Unglücksfälle, vor allem durch [[Gasbeleuchtung]] im Theater, zu vermeiden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Centralblatt für Elektrotechnik&amp;#039;&amp;#039;. Band 5. Verlag von R. Oldenbourg, 1883, S. 535.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Hausgebrauch gab es Geräte, die an einem Metallstab ein mit Spiritus oder Benzin getränktes Stoff- oder Wattestück besaßen. Dieser war im Lagerzustand im Gerät in einer Metallhülse versenkt. Zum Gebrauch nahm man es heraus und entzündete es durch vom Gerät erzeugte Funken. Damit konnte man dann Dinge anzünden. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], als Streichhölzer knapp waren, bauten [[Bastler]] ähnliche Geräte.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiel eines im Zweiten Weltkrieg selbst hergestellten Fidibus: Heimatverein Achim: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.heimatverein-achim.de/A0602.html#Nummer035 heimatverein-achim.de]&amp;#039;&amp;#039; aus der Serie &amp;#039;&amp;#039;Wat is dat denn?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Achimer Kreisblatt.&amp;#039;&amp;#039; 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Als Markenname ==&lt;br /&gt;
Es gab um 1920 auch ein elektrisches Gerät, das den Namen Fidibus trug, welches zum Anzünden eines Fidibus diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde wohl um 1920 in Deutschland hergestellt und verkauft. Gefertigt war es aus [[Bakelit]], [[Porzellan]] und [[Metalle|Metall]]. Zur Nutzung wurde es in eine Steckdose gesteckt und auf Knopfdruck wurden die [[Glühwendel|Glühdrähte]] vom elektrischen Strom durchflossen und begannen zu glühen. An diesen konnte man dann ein Stück Papier (Zeitung) entzünden. So sparte man teure [[Streichholz|Streichhölzer]], da der Strom nur wenig kostete. Eine ähnliche Technik ist heute beim [[Zigarettenanzünder]] im Auto zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Fidibus-1-k.jpg|Fidibus – Draufsicht&lt;br /&gt;
   Fidibus-2-k.jpg|Fidibus – Untersicht&lt;br /&gt;
   Fidibus-3-k.jpg|Fidibus – Seitenansicht&lt;br /&gt;
   Fidibus-4-mit-Steckdose-k.jpg|Fidibus eingesteckt in einen [[Stromdieb (Fassungsadapter)|Stromdieb]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kienspan]]&lt;br /&gt;
* [[Zunder]]&lt;br /&gt;
* [[Scheitholz (Brennstoff)]] (Span)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuermittel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brennholz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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