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	<title>Fidel Hollinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-21T08:22:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fidelius Hollinger.jpg|mini|CDV Fidelius Hollinger um 1870 bei F.X. Herzog Lörrach.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fidel Hollinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Februar]] [[1818]] in [[Waldshut]]; † [[4. August]] [[1889]] [[Thionville|Diedenhofen]]) war ein deutscher [[Buchdruck]]er und [[Verleger]] des [[Demokratische Bewegung (Deutschland)|Vormärz]], der [[Märzrevolution]] von 1848/1849 in [[Großherzogtum Baden|Baden]] und der Emigrantenszene im [[London]] der 1850er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Familie ===&lt;br /&gt;
Fidel Hollinger wurde 1818 in Waldshut als Sohn eines verarmten Schreibers geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Weiss: &amp;#039;&amp;#039;Waldshut und seine Bürger vom Übergang an Baden bis zur Revolution von 1848/49.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Waldshut.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Kunstverlag Fink, Lindenberg, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Spitalfond der Stadt Waldhut ermöglichte ihm und seinem Bruder [[Konrad Hollinger|Konrad]] 1832 eine Buchdruckerlehre in [[Konstanz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Waldow: &amp;#039;&amp;#039;Archiv fur Buchdruckerkunst und verwandte Geschäftszweige.&amp;#039;&amp;#039; Band 26, 1889, S. 340.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fidel Hollinger ehelichte Mitte der 1840er Jahre eine Tochter des Stadtammanns von [[Rheinfelden AG]], Josef Anton Bröchin. Der gemeinsame Sohn und Nachfolger im Verlag Gustave Hollinger wurde am 10. Januar 1865 in Rheinfelden AG geboren. Für eine Tragödie im Londoner Haus Hollingers in der Litchfield Street 3 in Soho spricht eine Meldung im [[The Lancet]] vom 25. August 1860, nach der in der Vorwoche unter dieser Adresse drei Mädchen einer Familie innerhalb von drei Tagen an [[Scharlach]]  verstarben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Lancet, Medical News.&amp;#039;&amp;#039; 25. August 1860, S. 203. [https://books.google.de/books?id=w7I1AQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA203&amp;amp;dq=false#v=onepage&amp;amp;q=false&amp;amp;f=false (books.google.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vormärz ===&lt;br /&gt;
Nach im März 1841 eingereichtem Gesuch eröffneten die Brüder Hollinger in der auf Schweizer Gebiet gelegenen Gemeinde [[Full-Reuenthal|Jüppen]] einen Verlag.&amp;lt;ref&amp;gt;H.-G. Keller, W. Näf: &amp;#039;&amp;#039;Die politischen Verlagsanstalten und Druckereien in der Schweiz 1840–1848.&amp;#039;&amp;#039; Topos Verlag, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die von ihnen zur Umgehung der badischen [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]] in der Schweiz herausgegebene politische Zeitschrift der „Rheinbote“ vertrat radikaldemokratische Positionen und richtete sich an eine badische Leserschaft. Bereits Anfang Juli 1841 verzogen Fidel und Konrad Hollinger nach [[Laufenburg AG|Großlaufenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schweizerisches Gutenbergmuseum: Musée Gutenberg suisse, Band 40, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Blatt der „Wächter am Rhein“ richtete sich nunmehr sowohl an eine badische als auch aargauische Leserschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1842 verfasste Fidel Hollinger zwei politische Aufsätze mit dem Titel „Deutsche Briefe eines Unstudirten (sic)“, die im Rheinboten vom 11. und vom 15. März erschienen. Aufgrund dieser Pamphlete wurde in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] ein Verfahren gegen Fidel Hollinger und seinen Redakteur, den Schweizer Tierarzt Carl Moritz Dietschi, eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Grossherzoglich badischen Oberhofgerichts.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. April 1843 wurde Fidel Hollinger auf der Rheinbrücke in [[Laufenburg (Baden)|Kleinlaufenburg]] verhaftet&amp;lt;ref&amp;gt;Schweizerisches Gutenbergmuseum: Musée Gutenberg suisse, Band 40, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; und anschließend in Freiburg durch das Hofgericht des Oberrheinkreises zu einer 6-monatigen Freiheitsstrafe wegen diverser Pressevergehen, Aufruhrstiftung und Majestätsbeleidigung verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;H.-G. Keller, W. Näf: &amp;#039;&amp;#039;Die politischen Verlagsanstalten und Druckereien in der Schweiz 1840–1848.&amp;#039;&amp;#039; Topos Verlag, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hollinger war an der in der Schweiz erfolgten Drucklegung, sowie am Schmuggel der ältere Vorbilder plagiierenden Skandalgeschichte &amp;quot;Kaspar Hauser, der Thronerbe Badens&amp;quot; beteiligt, die von dem politischen Abenteurer und zeitweiligen Sympathisanten frühkommunistischer Bewegungen [[Sebastian Seiler]] verfasst worden war. Das Pamphlet wurde zwischen 1840 und 1847 dreimal aufgelegt und hatte zu einer erheblichen Belastung der badisch-schweizerischen Beziehungen geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Raab: &amp;#039;&amp;#039;Revolutionäre in Baden 1848/49: biographisches Inventar für die Quellen im Generallandesarchiv Karlsruhe und im Staatsarchiv Freiburg.&amp;#039;&amp;#039; W. Kohlhammer, 1998, S. 414  Antje Gerlach: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Literatur im Schweizer Exil.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1975, S. 255–259.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Badische Revolution ===&lt;br /&gt;
Nach der Haftentlassung verzog Hollinger zu seinem späteren Schwiegervater dem Stadtammann Bröchin nach [[Rheinfelden AG|Rheinfelden]] und setzte dort ab September 1844 seine publizistische Tätigkeit mit der Herausgabe der „Volks-Zeitung“ fort. Die politischen Veränderungen in Baden nach dem [[Gefecht auf der Scheideck]] am 20. April 1848 radikalisierten das im Mai 1848 in den „Volksfreund“ umbenannte Blatt. Der in das benachbarte [[Muttenz]] emigrierte badische Revolutionär und Politiker [[Friedrich Hecker]] wurde für einige Wochen Mitherausgeber. Am 24. April 1848 überfiel Fidel Hollinger mit Begleitern das Pfarrhaus von [[Warmbach (Rheinfelden)|Warmbach]], da der dortige Pfarrer fünfzig Gewehre zurückhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeiner Polizei-Anzeiger.&amp;#039;&amp;#039;  Eberhardt, Coburg 1850, Band 31, N° 17699, S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1848 beteiligte sich Fidel Hollinger aktiv am „[[Struve-Putsch]]“. Er war Anführer einer kleinen Abteilung, die in der Nacht vom 22. auf den 23. September das Hauptzollamt in Rheinfelden&amp;lt;ref&amp;gt;[http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10348869_00024.html?zoom=0.6000000000000001 &amp;#039;&amp;#039;Gerichtliche Verhandlungen gegen Gustav Struve und Karl Blind vor dem … von Gustav Struve vor dem Schwurgericht zu Freiburg, begonnen am 20. März&amp;#039;&amp;#039;. Wangler, Freiburg 1849, S. 11 und S. 20.]&amp;lt;/ref&amp;gt; und den Oberinspektor Schilling überfiel.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins.&amp;#039;&amp;#039; Band 136, S. 391.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem schriftlichen Einverständnis [[Gustav Struve]]s behielt Fidel Hollinger 400 Gulden aus der Zollkasse als &amp;quot;Zeitungsgelder&amp;quot; für zuvor beschlagnahmte Ausgaben seiner Zeitungen ein. Der verlegerischen und revolutionären Offensive folgten am 5. Oktober 1848 die Ausweisung aus dem [[Kanton Aargau]] und die Verhaftung in Baden. Fidel Hollinger, in der [[Festung Rastatt]] interniert, wurde zu einer Gesamtstrafe von 168 Jahren verurteilt, der er infolge der ausgebrochenen dritten Erhebung der [[Badische Revolution|Badischen Revolution]] entkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emigration ===&lt;br /&gt;
Hollinger, Sekretär im Rang eines Leutnants im Dienst der badischen Revolutionsregierung, gelang nach der Niederschlagung der Erhebung im Juli 1849 als Schnitter verkleidet die Flucht nach [[Haguenau|Hagenau]] im Elsass, wo er 1850 die &amp;quot;Hagenauer Zeitung&amp;quot; herausgab.&amp;lt;ref&amp;gt;Hollingers Nachruf im &amp;quot;Schweizer Boten aus dem Frickthal&amp;quot; vom 10. August 1889.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der antinapoleonischen Einstellung des Blattes wurde er noch 1850 vorübergehend von den französischen Behörden interniert und nach [[Le Havre]] abgeschoben. Dort entschloss sich Hollinger zur Emigration nach [[London]], wo er sich als Sprachlehrer durchschlug, eine Anstellung als Drucker beim &amp;quot;Morning Chronicle&amp;quot; fand und sich privat weiter politisch betätigte. Zu seinen engeren Freunden und Weggefährten zählten [[Karl Blind]], [[Amand Goegg]] und [[Franz Sigel]]. Als Fidelio Hollinger hatte er in der &amp;#039;&amp;#039;Litchfieldstreet Nr. 3&amp;#039;&amp;#039; in [[Soho (London)|Soho]] eine Druckerei eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;„Filedio Hollinger, […] empfielt seine wohleingerichtete Buchdruckerei, zur Anfertigung von Druckarbeiten jeder Art, als ganze Werke, Flugschriften, Ciculare, Anschlagzettel, Rechnungsformulare, Geschäfts- und Visitenkarten etc. in englischer, deutscher und französischer Sprache, unter Zusicherung der billigsten Preise, und correcter und eleganter Ausführung“. (Anzeigen in fast jeder Nummer der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Das Volk&amp;#039;&amp;#039;. Jeweils S. 4.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Auftrag des [[Deutscher Arbeiterbildungsverein|Deutschen Arbeiterbildungsvereins]] druckte er vom 7. Mai bis zum 26. August 1859 die nach 16 Ausgaben eingegangene Wochenzeitung &amp;quot;Das Volk&amp;quot;, bei der ab der zweiten Ausgabe [[Karl Marx]] inoffiziell mitarbeitete. Der wirtschaftliche Erfolg stellte sich nicht ein. Entgegen der Bemühungen von Marx kamen zu wenige [[Subskription|Subskribenten]] zusammen. Ende September 1859 verklagte Hollinger Marx auf Zahlung der offenen Beträge.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Marx an Friedrich Engels 27. September 1859. (Marx-Engels-Werke. Band 29, S. 486).&amp;lt;/ref&amp;gt;  Marx bezeichnete Hollinger in einem Brief an [[Friedrich Engels]] als „Schweinehund“, weil Hollinger Marx zum „Eigentümer“ des Volks erklärt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Marx an Friedrich Engels 5. Oktober 1859. (Marx-Engels-Werke. Band 29, S. 490).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1859 kam es zu einer weiteren Auseinandersetzung über ein von Hollinger gedrucktes anonymes Flugblatt seines alten Weggefährten Karl Blind mit dem Titel &amp;quot;Zur Warnung&amp;quot;. Karl Marx beschuldigte Hollinger in seiner Schrift [[Herr Vogt]], eine falsche eidesstattliche Erklärung wegen des Flugblattes „Zur Warnung“ abgegeben zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=d0M6AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=herr+vogt+marx&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=bXCtTu2VMYPIsga40u25Dw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Herr Vogt.&amp;#039;&amp;#039; London 1860, S. 65 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Druck der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Das Volk&amp;#039;&amp;#039; verlegte er 1859 die englische Erstausgabe von [[Alexander Sergejewitsch Puschkin|Puschkins]] Hauptmannstochter und eine Broschüre zu [[Friedrich Schiller|Schiller]] von Karl Blind. Weitere Publikationen Hollingers in London sind nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zurückgekehrt nach Deutschland ===&lt;br /&gt;
Die 1863 erlassene Generalamnestie des Großherzogtums Badens für die Teilnehmer der revolutionären Ereignissen von 1848/49 ermöglichte Fidel Hollinger 1866 nach 16-jährigem Aufenthalt in London die Rückkehr nach Baden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Athenaeum: a journal of literature, science, the fine arts, music, and the drama.&amp;#039;&amp;#039; J. Francis, 1889, S. 260 [http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PPN=PPN617810966_1889_2&amp;amp;DMDID=DMDLOG_0003&amp;amp;LOGID=LOG_0007&amp;amp;PHYSID=PHYS_0272 gdz.sub.uni-goettingen.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Lörrach]] eröffnete er den Verlag F. Hollinger und gab regionale Literatur sowie ab September 1867 die liberale und gemäßigte Zeitung &amp;quot;Die Stimme vom Wiesental&amp;quot; heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;Staatsarchiv Freiburg: &amp;#039;&amp;#039;Leistung und Bitte um Rückerstattung der Kaution für die Zeitung &amp;quot;Die Stimme vom Wiesental&amp;quot; (Probenummer 17. September 1867) durch deren Redakteur und Verleger, den Buchdrucker Fidel Hollinger von Waldshut, jetzt Lörrach.&amp;#039;&amp;#039; Findbuch B 719/1 Nr. 1588.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuanfang in Lothringen ===&lt;br /&gt;
Die [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Besetzung Elsass-Lothringens]] nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieg]] von 1870 bis 1871 nutzte Fidelius Hollinger für einen Neuanfang und siedelte auf ein Angebot des dortigen Landrates nach [[Thionville]] über, wo er von 1872 bis zu seinem Tod am 4. August 1889 das zweisprachige wöchentlich erscheinende liberal gestimmte &amp;quot;Diedenhofer Kreisblatt (Mosel- und Niedzeitung)&amp;quot; herausgab&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Waldow: &amp;#039;&amp;#039;Archiv fur Buchdruckerkunst und verwandte Geschäftszweige.&amp;#039;&amp;#039; Band 26, 1889, S. 340.&amp;lt;/ref&amp;gt; und regionale Schriften verlegte. Der Sohn, des [[Nestor (Wissenschaft)|Nestors]] der &amp;quot;Press of the Reichsland&amp;quot; (so der Nachruf im Athenaeum von 1889), Gustave Hollinger führte die Zeitung, die bis zu seiner Ausweisung aus Lothringen 1919 in einer Auflage von zuletzt 3000 Exemplaren erschien, weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;François Roth: &amp;#039;&amp;#039;Le temps des journaux: presse et cultures nationales en Lorraine mosellane 1860–1940.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Serpenoise, 1983, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen Hollingers ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Rheinbote.&amp;#039;&amp;#039; ab 1841 in Full-Jüppen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wächter am Rhein.&amp;#039;&amp;#039; von 1842 bis 1843 in Großlaufenburg.&lt;br /&gt;
* F. Hollinger: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Briefe eines Unstudirten&amp;#039;&amp;#039;. Großlaufenburg 1842.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Altvogt Andres und die Badische Volkskammer im Jahre 1842. Eine Schwarzwälder Wirthshausscene. Aus einer Zeitschrift besonders abgedruckt&amp;#039;&amp;#039;. Hollinger’schen Offizin, Laufenburg 1842. [http://books.google.de/books?id=0n87AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Volks-Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; ab 1844 in Rheinfelden AG&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Volksfreund. Redigiert von  [[Friedrich Hecker|Dr. Hecker]] und andern anerkannten und bewährten Volksmännern&amp;#039;&amp;#039;. F. Hollinger, Rheinfelden 1848/49.&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinzen]]: &amp;#039;&amp;#039;Frankreichs &amp;quot;„Brüderlicher Bund mit Deutschland“&amp;#039;&amp;#039;. F. Hollinger, Rheinfelden 1848 [http://books.google.de/books?id=_EoAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hagenauer Zeitung&amp;#039;&amp;#039;.  Hagenau / Elsaß 1850.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Das Volk (1859)|Das Volk]]&amp;#039;&amp;#039;. F. Hollinger, London 1859.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Volk. Londoner Wochenzeitung. 7. Mai - 20. August 1859&amp;#039;&amp;#039;. Unveränderter Nachdruck mit einer Einleitung und einer Bibliographie der Publikationen von Marx und Engels im &amp;#039;Volk&amp;#039; von [[Richard Sperl]]. Zentralantiquariat der DDR, Leipzig 1972.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Karl Blind: &amp;#039;&amp;#039;Schiller. A scetch of his career and works&amp;#039;&amp;#039;. F. Hollinger, London 1859.&lt;br /&gt;
* Alexander Puschkin: &amp;#039;&amp;#039;The Captain´s daughter.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzung aus dem Russischen durch J. F. Hanstein, F. Hollinger, London 1859 [http://books.google.de/books?id=iyYVAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stimme vom Wiesenthal&amp;#039;&amp;#039;. Lörrach 1867 bis 1871.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das badische Markgräflerland mit besonderer Rücksicht auf die Chronik von Kandern von den ältesten Zeiten bis 1850 und großentheils handschriftlichen Quellen geschildert von Karl Mehrer&amp;#039;&amp;#039;. F. Hollinger, Lörrach 1871.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diedenhofer Bote - Courrier de Thionville, ab 1879 Diedenhofer Kreisblatt (Mosel- und Niedzeitung).&amp;#039;&amp;#039; 1872 bis 1889 in Diedenhofen/Lothringen.&lt;br /&gt;
* Wildermann: &amp;#039;&amp;#039;Resultate der zu Diedenhofen vom 1. Juni 1873 bis 1. Juli 1875 angestellten meteorologischen Beobachtungen, verglichen mit denen von Metz und Trier&amp;#039;&amp;#039;. F. Hollinger, Diedenhofen 1875.&lt;br /&gt;
* Eduard Mertens: &amp;#039;&amp;#039;[[Hesiod]]ische Studien&amp;#039;&amp;#039;. F. Hollinger, Diedenhofen 1885.&lt;br /&gt;
* [[Karl Meinhold]]: &amp;#039;&amp;#039;Animadversiones in Justiniani Institutiones&amp;#039;&amp;#039;. F. Hollinger, Diedenhofen 1887.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwölfter Jahresbericht über das Progymnasium zu Diederhofen im Schuljahr 1882-83&amp;#039;&amp;#039;. Druck der F. Hollinger’schen Buchdruckerei,  Diedenhofen 1883.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Kahl: &amp;#039;&amp;#039;[[Demokrit|Democrit]] in [[Marcus Tullius Cicero|Ciceros]] philosophischen Schriften&amp;#039;&amp;#039;. F. Hollinger, Diedenhofen 1889. [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/titleinfo/4828072 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|28119|Hollinger, Fidel|Autor=Andrea Weibel}}&lt;br /&gt;
* A. Weiss: &amp;#039;&amp;#039;Waldshut und seine Bürger vom Übergang an Baden bis zur Revolution von 1848/49.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Waldshut.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Kunstverlag Fink, Lindenberg, S. 39f.&lt;br /&gt;
* H.-G. Keller, W. Näf: &amp;#039;&amp;#039;Die politischen Verlagsanstalten und Druckereien in der Schweiz 1840–1848.&amp;#039;&amp;#039; Topos Verlag, S. 111ff.&lt;br /&gt;
* H. Raab: &amp;#039;&amp;#039;Revolutionäre in Baden 1848/49. biographisches Inventar für die Quellen im Generallandesarchiv Karlsruhe und im Staatsarchiv Freiburg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1998, S. 414.&lt;br /&gt;
* (s.n.): &amp;#039;&amp;#039;Grenzlandprobleme.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Aargauergeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, 1998, S. 405–419.&lt;br /&gt;
* François Roth: &amp;#039;&amp;#039;Le temps des journaux: presse et cultures nationales en Lorraine mosellane 1860–1940.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Serpenoise, 1983, S. 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-06-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hollinger, Fidel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Revolutionär 1848/49]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchdrucker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hollinger, Fidel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hollinger, Fidelio; Hollinger, Fidelius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Buchdrucker und Teilnehmer an der Revolution 1848/49&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Februar 1818&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Waldshut]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. August 1889&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Thionville|Diedenhofen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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