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	<title>Fibroadenom - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-11T16:37:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •2 externe Links geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = D24&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Fibroadenom&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD-O&lt;br /&gt;
| 01-CODE = 9010/0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Fibroadenom o.n.A.&lt;br /&gt;
| 02-CODE = 9011/0&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Intrakanalikuläres Fibroadenom&lt;br /&gt;
| 03-CODE = 9012/0&lt;br /&gt;
| 03-BEZEICHNUNG = Perikanalikuläres Fibroadenom&lt;br /&gt;
| 04-CODE = 9016/0&lt;br /&gt;
| 04-BEZEICHNUNG = Juveniles Fibroadenom&lt;br /&gt;
| 05-CODE = 9030/0&lt;br /&gt;
| 05-BEZEICHNUNG = Riesenfibroadenom&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = GB20.1&lt;br /&gt;
| Data-01 = Fibroadenose der Mamma&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fibroadenom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine relativ häufige gutartige [[Tumor|Neubildung]] in der [[Brustdrüse]], die einzeln oder in Mehrzahl in einer oder beiden Brüsten auftreten kann und meist Mädchen und Frauen im reproduktionsfähigen Alter betrifft. Bei Fibroadenomen handelt es sich um meist 1–2&amp;amp;nbsp;cm große, schmerzlose, verschiebliche Knoten von gummiartiger oder fester Konsistenz, die häufig im Rahmen von Tastuntersuchungen oder in der [[Mammographie]] festgestellt werden. Die [[Läsion]] zeigt ein limitiertes Wachstum und mit fortschreitendem Alter nicht selten auch eine spontane Rückbildungstendenz. Der Übergang des Fibroadenoms in einen bösartigen Tumor gilt als außerordentlich selten, das relative Risiko, später an einem bösartigen [[Tumor]] der Brustdrüse zu erkranken, ist bei betroffenen Frauen nur leicht erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Chirurgie|chirurgische]] Therapie ist bei asymptomatischem Patienten und gesicherter Diagnose nicht erforderlich. Nach adäquater chirurgischer Entfernung des Herdbefundes kommt es gewöhnlich nicht zu [[Rezidiv]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Variante des Krankheitsbildes ist das &amp;#039;&amp;#039;juvenile Fibroadenom&amp;#039;&amp;#039;, wobei es sich um im Jugendalter auftretende Fibroadenome mit teilweise raschem Wachstum handelt, die eine Größe von 15 bis 20&amp;amp;nbsp;cm erreichen können (&amp;#039;&amp;#039;Riesenfibroadenom&amp;#039;&amp;#039;) und daher häufiger mit einer Deformierung der Brust einhergehen. Das biologische Verhalten dieser Läsion unterscheidet sich jedoch ansonsten nicht vom gewöhnlichen Fibroadenom, so dass auch hier eine gute Prognose zu stellen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fletcher&amp;quot;&amp;gt;C.D.M. Fletcher: &amp;#039;&amp;#039;Histopathology of Tumors.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Churchill Livingston Elsevier, 2007, ISBN 978-0-443-07434-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;emedicine&amp;quot;&amp;gt;M. A. Roubidoux: &amp;#039;&amp;#039;Breast, Fibroadenoma.&amp;#039;&amp;#039; 29. Juli 2009; [http://emedicine.medscape.com/article/345779-overview]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epidemiologie ==&lt;br /&gt;
Fibroadenome können in jedem Lebensalter nach der [[Pubertät]] auftreten, manifestieren sich jedoch bevorzugt im 3. Lebensjahrzehnt. Die Läsion wird bei etwa 8–10 Prozent der Frauen jenseits des 40. Lebensjahrs beobachtet, wobei sie bei Frauen bis zum 30. Lebensjahr die am häufigsten diagnostizierte [[Raumforderung]] der Brust darstellt. Ein Neuauftreten eines Fibroadenoms bei älteren Frauen ist selten. Bei Einbeziehung aller Altersklassen handelt es sich bei dem Fibroadenom um die häufigste gutartige Neubildung und nach dem Mammakarzinom um den zweithäufigsten soliden tumorösen bzw. tumorartigen Herdbefund der weiblichen Brust.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Auftreten von Fibroadenomen bei Männern wird in Einzelfallberichten beschrieben, stellt jedoch eine Rarität dar. Hierbei besteht möglicherweise eine ursächliche Beziehung zu einer [[antiandrogene]]n Therapie.&amp;lt;ref&amp;gt;Y. Ansah-Boateng, F. A. Tavassoli: &amp;#039;&amp;#039;Fibroadenoma and cystosarcoma phyllodes of the male breast.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mod Pathol]].&amp;#039;&amp;#039; 1992 Mar;5(2), S. 114–116. PMID 1315437&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;S. J. Shin, P. P. Rosen: &amp;#039;&amp;#039;Bilateral presentation of fibroadenoma with digital fibroma-like inclusions in the male breast.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Arch Pathol Lab Med]].&amp;#039;&amp;#039; 2007 Jul;131(7), S. 1126–1129. PMID 17617003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ethnische Unterschiede in der Häufigkeit von Fibroadenomen wurden bislang nicht berichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;emedicine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Wenngleich die der Entstehung von Fibroadenomen zugrundeliegenden Ursachen nicht abschließend geklärt sind, sprechen die bislang vorliegenden Befunde für einen zumindest teilweise [[hormon]]ell bedingten Prozess, bei dem es zu einer [[Hyperplasie]] normaler Drüsenläppchen der Brustdrüse kommt. Hierbei liegt offenbar ein Missverhältnis der Hormone [[Estradiol]] und [[Progesteron]] mit relativem Überwiegen des ersteren vor. Die Hormonabhängigkeit zeigt sich auch darin, dass die Größe von Fibroadenomen zum Teil während des [[Menstruationszyklus]] variiert sowie im Rahmen einer [[Schwangerschaft]] zunimmt und es in der [[Postmenopause]] häufig zu Rückbildungserscheinungen (Verkleinerung, Verkalkungen etc.) kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Läsion früher als gutartiger Tumor eingestuft wurde und in der Fachliteratur teilweise immer noch als solcher geführt wird, sprechen neuere Erkenntnisse, darunter [[Klonalität]]suntersuchungen, gegen die Hypothese, dass es sich um eine echte [[Neoplasie]] handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa die Hälfte der Frauen, die nach einer [[Nierentransplantation]] das [[Immunsuppression|immunsuppressive]] Medikament [[Cyclosporin]] erhalten, entwickeln Fibroadenome, häufig in Mehrzahl und beidseitig. In schnell wachsenden Fibroadenomen bei immunsupprimierten Patienten lässt sich gehäuft das [[Epstein-Barr-Virus]] (EBV) nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Multiple Fibroadenome mit myxoidem Stroma können im Rahmen des [[Carney-Komplex]]es zusammen mit [[Myxom]]en des [[Herz]]ens, [[Hyperpigmentierung]]en, [[Endokrine Drüse|endokrinen]] Störungen und weiteren Abnormalitäten auftreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fletcher&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;emedicine&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;pathconsult&amp;quot;&amp;gt;PathConsult: &amp;#039;&amp;#039;Fibroadenoma.&amp;#039;&amp;#039; (18. März 2006), Elsevier; {{Webarchiv | url=http://www.pathconsultddx.com/pathCon/diagnosis?pii=S1559-8675(06)70216-9 | wayback=20110626162159 | text=Archivierte Kopie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinische Symptomatik ==&lt;br /&gt;
Fibroadenome zeigen sich klinisch insbesondere bei jüngeren Frauen als tastbare, schmerzlose und verschiebliche, feste oder gummiartige Knoten. Bei älteren Frauen werden sie vermehrt auch im Rahmen [[Mammographie|mammographischer]] Untersuchungen entdeckt und sind hier nur in einem Teil der Fälle tastbar.&lt;br /&gt;
Das im adoleszenten Alter auftretende &amp;#039;&amp;#039;juvenile Fibroadenom&amp;#039;&amp;#039; kann eine erhebliche Größe von bis zu 20&amp;amp;nbsp;cm erreichen (&amp;#039;&amp;#039;Riesenfibroadenom&amp;#039;&amp;#039;) und damit bereits anhand einer Deformierung der betroffenen Brust äußerlich auffällig werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;emedicine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fibroadenom.jpg|miniatur|Glatt begrenztes solides Fibroadenom im [[Sonographie|Ultraschall]]]]&lt;br /&gt;
Die Tastuntersuchung und bildgebende Verfahren erlauben die Stellung einer Verdachtsdiagnose, die durch eine [[Aspirationszytologie]] oder [[Feinnadelbiopsie]] soweit gesichert werden kann, dass möglicherweise ein konservatives, abwartendes Vorgehen vertretbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mammographisch erscheinen Fibroadenome meist als umschriebene Raumforderungen, die je nach Alter der Läsion sichtbare grobschollige Verkalkungen aufweisen können. Bei [[Mammasonographie|Ultraschalluntersuchungen]] zeigt sich die Läsion ebenfalls umschrieben, homogen und hypoechogen sowie mit posteriorer Schallverstärkung. Unter Umständen können der gelappte Aufbau und eine dünne kapsuläre Begrenzung sichtbar sein. Die [[Magnetresonanztomographie]] demonstriert einen glatt begrenzten Herdbefund mit hoher Signalintensität bei T2-Wichtung und Einsatz [[Gadolinium]]-haltiger [[Kontrastmittel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann die Gutartigkeit der Läsion nicht eindeutig gesichert werden oder auf Verlangen der Patientin kann schließlich die definitive Diagnose auch am Operationspräparat nach vollständiger Entfernung oder [[Biopsie]] der Raumforderung und histologischer Aufarbeitung durch den [[Pathologie|Pathologen]] erfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fletcher&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;emedicine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Als gutartige Läsion ohne Entartungstendenz ist eine chirurgische Therapie eines Fibroadenoms nicht unbedingt erforderlich. Bei anderweitig nicht zu sichernder Diagnose, kosmetisch störenden oder als psychisch belastend empfundenen Krankheitsmanifestationen kann jedoch eine operative Entfernung indiziert sein. Diese erfolgt meist in Form einer [[Exzision]] unter [[Sonografie|sonografischer]] Kontrolle. Auch Verfahren, bei denen das Fibroadenomgewebe unter Verwendung einer Sonde tiefen Temperaturen ausgesetzt und dadurch zerstört wird ([[Kryoablation]]) kommen mit guten Ergebnissen zum Einsatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kaufman&amp;quot;&amp;gt;C. S. Kaufman, P. J. Littrup, L. A. Freeman-Gibb, J. S. Smith, D. Francescatti, R. Simmons, L. H. Stocks, L. Bailey, J. K. Harness, B. A. Bachman, C. A. Henry: &amp;#039;&amp;#039;Office-based cryoablation of breast fibroadenomas with long-term follow-up.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Breast J.&amp;#039;&amp;#039; 2005 Sep-Oct;11(5), S. 344–350. PMID 16174156&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere chirurgische Verfahren nutzen die Wirkung großer Hitze (Ablation mittels [[Laser]], [[Radiofrequenzwellen]], [[Hochintensiver fokussierter Ultraschall|hochintensiv fokussiertem Ultraschall]] und [[Mikrowellen]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;dowlatshahi&amp;quot;&amp;gt;K. Dowlatshahi, S. Wadhwani, R. Alvarado, C. Valadez, J. Dieschbourg: &amp;#039;&amp;#039;Interstitial laser therapy of breast fibroadenomas with 6 and 8 year follow-up&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Breast J.&amp;#039;&amp;#039; 2010 Jan;16(1), S. 73–76. Epub 2009 Oct 12. PMID 19825000&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;B. Cavallo Marincola, F. Pediconi, M. Anzidei, E.Miglio, L. Di Mare, M. Telesca, M. Mancini, G. D’Amati, M. Monti, C. Catalano and A. Napoli: &amp;#039;&amp;#039;High-intensity focused ultrasound in breast pathology: non-invasive treatment of benign and malignant lesions&amp;#039;&amp;#039;. In: Expert Review of Medical Devices, 1–9 (2014). {{DOI|10.1586/17434440.2015.986096}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;R. Kovatcheva, J. Vlahov, J. Stoinov, K. Zaletel: &amp;#039;&amp;#039;Efficacy and Safety of US-guided High-intensity Focused Ultrasound for Treatment of Breast Fibroadenoma&amp;#039;&amp;#039;. {{Webarchiv | url=http://www.xcdsystem.com/fus2014/abstract/abstractforms/screen_view_abstract_public.cfm?ID=32255 | archive-is=20160315190946 | text=Abstract 4th Focused Ultrasound Symposium 2014}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;R. Kovatcheva, J.N. Guglielmina, M. Abehsera, L. Boulanger, N. Laurent, E. Poncelet: &amp;#039;&amp;#039;Ultrasound-guided High-Intensity-Focused-Ultrasound treatment of breast fibroadenoma – a multicenter experience&amp;#039;&amp;#039;. In: Journal of Therapeutic Ultrasound. 22. Jan. 2015; 3(1). {{DOI|10.1186/s40349-014-0022-3}}. {{PMC|4310188}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachteil thermischer Verfahren ist unter Umständen eine erschwerte oder nicht mehr mögliche histologische Beurteilung des Gewebes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pathologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Breast fibradenoma (1).jpg|mini|Histologisches Bild einer mittels Nadelbiopsie gewonnenen Gewebeprobe aus einem Fibroadenom der Brust ([[Hämatoxylin-Eosin-Färbung]]).]]&lt;br /&gt;
[[Makroskopische Anatomie|Makroskopisch]] manifestieren sich Fibroadenome als meist 1–2&amp;amp;nbsp;cm, bisweilen auch bis 4&amp;amp;nbsp;cm große, scharf abgegrenzte, kugelige oder ovoide Knoten von grau-weißer Farbe und fester oder gummiartiger Konsistenz, die gegenüber dem umgebenden Gewebe verschieblich sind. Die Schnittfläche zeigt einen gelappten Aufbau und ein häufig glänzendes, myxoides Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Histologie|Histologisch]] zeigt sich ein Proliferat aus lockerem zellulärem Bindegewebe, in das in variablem Umfang gangartige [[epithel]]iale Strukturen eingelagert sind (biphasischer Aufbau). Das [[Interstitium (Anatomie)|Stroma]] besteht dabei aus Zellen mit spindeligen Kernen, die keine wesentliche [[Pleomorphie]] und kaum [[Mitose]]figuren zeigen. Die Gangstrukturen erscheinen entweder als schlitzförmige, komprimierte, elongierte Epithelformationen (&amp;#039;&amp;#039;intrakanalikuläres Muster&amp;#039;&amp;#039;) oder kleinere drüsenartige Gebilde, die konzentrisch von Stroma umgeben werden (&amp;#039;&amp;#039;perikanalikuläres Muster&amp;#039;&amp;#039;). Beide Muster kommen auch in Kombination vor und repräsentieren möglicherweise nur unterschiedliche Schnittebenen ein und derselben Läsion im histologischen Bild. Dem Wachstumsmuster kommt dabei keinerlei prognostische Bedeutung zu.&lt;br /&gt;
In wechselndem Umfang können eine myxoide Umwandlung des Stromas oder Kalzifikationen vorhanden sein (regressive Veränderungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Breast fibroadenoma by fine needle aspiration (1) DG stain.jpg|mini|Zytologie eines Feinnadelaspirates aus einem Fibroadenom (Diff-Quik-Färbung).]]&lt;br /&gt;
[[Zytodiagnostik|Zytologisch]] zeigen sich häufig zellreiche Ausstriche mit charakteristischem biphasischem Bild aus epithelialen und Stromazellen. Die Epithelien stellen sich dabei meist als kohäsive Zellplatten aus gleichmäßigem duktalem Epithel dar, das Einfaltungen, Verzweigungen und eine papillenartige Architektur zeigt. Bipolare [[myoepithel]]iale Nacktkerne können erkennbar sein. Weiterhin sind unterschiedlich zellreiche fibröse bzw. chondromyxoide Stromafragmente nachweisbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fletcher&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;moinfar&amp;quot;&amp;gt;F. Moinfar: &amp;#039;&amp;#039;Essentials of Breast Pathology.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 2007, ISBN 978-3-540-45117-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ali&amp;quot;&amp;gt;S. Z. Ali, A. V. Parwani: &amp;#039;&amp;#039;Breast Cytopathology&amp;#039;&amp;#039;. Springer, 2007, ISBN 978-0-387-71594-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Differenzialdiagnose ==&lt;br /&gt;
Klinisch zwingend erforderlich ist eine hinreichend sichere Abgrenzung von bösartigen Tumoren der Mamma, insbesondere dem häufigen [[Mammakarzinom]].&lt;br /&gt;
Histologisch muss das Fibroadenom vom morphologisch teilweise sehr ähnlich aufgebauten, zwar meist gutartigen, prognostisch aber unsicheren [[Phylloidestumor]] abgegrenzt werden, der häufig ein zellreicheres Stroma mit Kernpolymorphie und vermehrt Mitosen zeigt. Eine seltene feingewebliche Differenzialdiagnose ist die Manifestation einer [[Fibromatose]] innerhalb der Brust. Hierbei sprechen ein [[Infiltration (Medizin)|infiltratives]] Wuchsverhalten, ein zellreiches Stroma und eine spärliche epitheliale Komponente für die Fibromatose und gegen ein Fibroadenom.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fletcher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prognose ==&lt;br /&gt;
Als gutartige Läsion zeigt das Fibroadenom eine exzellente Prognose. Übergänge eines Fibroadenoms in einen bösartigen Tumor werden nur in Einzelfällen beschrieben und auch das Risiko einer (außerhalb des Fibroadenoms lokalisierten) Brustkrebserkrankung ist bei den betroffenen Frauen in der Folge nur marginal erhöht. Fibroadenome rezidivieren bei adäquater chirurgischer Therapie nicht und zeigen auch ohne jegliche Therapie eine Neigung zur spontanen Rückbildung (pro Jahr verschwinden etwa 10 Prozent der Fibroadenome von selbst).&amp;lt;ref name=&amp;quot;fletcher&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;emedicine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fibroadenome bei Tieren ==&lt;br /&gt;
Fibroadenome kommen vor allem bei Katzen vor. Hier sind im Regelfall mehrere Gesäugekomplexe betroffen, man spricht von einer [[Feline Fibroadenomatose|Fibroadenomatose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Breast fibroadenomas|Fibroadenom}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4730745-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erkrankung der weiblichen Brust]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ⵓ</name></author>
	</entry>
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