<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fiatgeld</id>
	<title>Fiatgeld - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fiatgeld"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fiatgeld&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T03:05:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fiatgeld&amp;diff=1483613&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-35134-6: /* Bezeichnung */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fiatgeld&amp;diff=1483613&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-16T21:12:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bezeichnung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Assignat 500L.jpg|mini|[[Assignat]] über 500 Livres von 1794]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fiatgeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch {{enS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fiat money&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}, aus dem [[latein]]ischen Wort &amp;#039;&amp;#039;fiat&amp;#039;&amp;#039; ({{&amp;quot;|Es geschehe! Es werde!}})&amp;lt;ref&amp;gt;„Fīat“ ist Präsens Konjunktiv 3. Person Singular des Verbs [[wikt:de:fieri#Latein|fierī]] („werden“, „getan sein“), homonym zum Präsens Imperativ 3. Person Singular.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.heg-fr.ch/EN/School-of-Management/Communication-and-Events/events/Pages/EventViewer.aspx?Event=patrick-schuffel.aspx |titel=Events :: Event viewer |datum=2017-10-24 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171024205446/http://www.heg-fr.ch/EN/School-of-Management/Communication-and-Events/events/Pages/EventViewer.aspx?Event=patrick-schuffel.aspx |archiv-datum=2017-10-24 |abruf=2023-08-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[Wirtschaftsobjekt]] ohne inneren Wert, das als Tauschmittel dient.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dictionary&amp;quot;&amp;gt;[[Neil Wallace]]: &amp;#039;&amp;#039;„fiat money“&amp;#039;&amp;#039;, The New Palgrave Dictionary of Economics, Second Edition, Eds. Steven N. Durlauf and Lawrence E. Blume, [http://www.dictionaryofeconomics.com/article?id=pde2008_F000059 The New Palgrave Dictionary of Economics Online], 2008. {{DOI|10.1057/9780230226203.0563}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gegenteil von Fiatgeld ist [[Warengeld]], als das z.&amp;amp;nbsp;B. [[Tabak]], [[Reis]] oder anderes Getreide, [[Gold]] oder [[Silber]] dient, das neben dem äußeren Tauschwert auch einen inneren Wert hat, der unabhängig von Regierungserlassen ist, solange damit bezahlt werden darf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TEoM&amp;quot;&amp;gt;Larry Allen: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of Money&amp;#039;&amp;#039;, Greenwood Publishing Group, 2009, ISBN 978-1-59884-251-7, Introduction XIV.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem Ende des [[Bretton-Woods-System|Bretton-Woods-Systems]] 1971 gibt es kein [[Währungssystem]] mehr, welches den Wert der Geld-Einheit durch eine Menge eines materiellen Wirtschaftsgutes (einer [[Ware]], engl. &amp;#039;&amp;#039;commodity&amp;#039;&amp;#039;) festlegt; Banknoten, die früher den Gegenwert in einer bestimmten Menge an diesen Waren zusicherte, wenn man sie bei der Zentralbank eintauscht (&amp;#039;&amp;#039;gedeckte&amp;#039;&amp;#039; Währung), wurden ersetzt. Warengeld wie eine [[Goldreserve]], wurde durch wechselkursstabiles, weltweit anerkanntes Fiatgeld als [[Währungsreserve]] abgelöst. Der Wert des Fiatgelds wird allein über die Macht von Regierungen und ihren [[Zentralbank|Zentralbanken]] gesichert, eine Währung als [[gesetzliches Zahlungsmittel]] vorzuschreiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TEoM&amp;quot; /&amp;gt; Durch eine gesetzliche Festlegung als Zahlungsmittel in einer [[Währungsverfassung]] alleine erlangt es aber nicht zwangsläufig die Eigenschaften von [[Geld]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mankiw&amp;quot;&amp;gt;[[Gregory Mankiw]]: &amp;#039;&amp;#039;Principles of Economics&amp;#039;&amp;#039;, South-Western College Publications, 5. Auflage, ISBN 978-0-324-58997-9, S. 659.&amp;lt;/ref&amp;gt; sondern erst durch die allgemeine Akzeptanz von Handelspartnern (Zahlern, Beziehern), auch hinsichtlich Wert und Kurs der Währung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
Der Wortbestandteil &amp;#039;&amp;#039;fiat&amp;#039;&amp;#039; ist die 3. Person Singular Präsens Konjunktiv Aktiv des lateinischen Passivverbs &amp;#039;&amp;#039;fieri&amp;#039;&amp;#039;. Die deutsche Übersetzung lautet: „Er, sie, es &amp;#039;&amp;#039;sei&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;werde&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;geschehe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;entstehe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;finde statt&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;ereigne sich&amp;#039;&amp;#039;“. Es findet sich prominent zum Beispiel in der Bibel in der [[Schöpfungsgeschichte (Priesterschrift)|Schöpfungsgeschichte]] als {{&amp;quot;|Fiat lux!}}, zu Deutsch: „Es werde Licht!“. Es versinnbildlicht somit eine Schöpfung aus dem Nichts, lateinisch [[Creatio ex nihilo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Die Verwendung von [[Geld]] hängt von seiner Nützlichkeit bzw. von seinem Gebrauchswert ab. Die Nützlichkeit besteht in der Erfüllung der drei [[Geldfunktion]]en Tauschmittel-, Sparmittel- und Wertmess- bzw. Recheneinheitsfunktion, die jeweils an bestimmte Bedingungen geknüpft ist. Die Tauschmittelfunktion ist nur erfüllt, wenn das Geld allgemein von den Wirtschaftssubjekten als [[Zahlungsmittel]] anerkannt wird. Die Sparmittelfunktion ist nur erfüllt, wenn der Verlust an [[Geldwert|Kaufkraft]] (auch im Außenwert) gering bleibt und Vertrauen (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;credit&amp;#039;&amp;#039; – er, sie, es glaubt) in den zukünftigen Gebrauchswert als Tauschmittel vorliegt (also Vertrauen darauf, dass das Geld auch in Zukunft als Tauschmittel anerkannt wird). Ein Vertrauen auf langfristige Wertstabilität und Kaufkraft ist wiederum abhängig vom Vertrauen in und den Erwartungen an die geldausgebende Institution – im Falle von Fiatgeld meistens eine Zentralbank. Die Recheneinheitsfunktion ist stark von den beiden anderen Funktionen abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fiatgeld wird oft fälschlicherweise mit Kreditgeld gleichgesetzt, Kreditwährungen stellen allerdings nur eine Teilmenge von Fiatwährungen dar. Kreditgeld ist, der [[Kredittheorie]] nach, mit der Geldschuld und diesbezüglichem „Rückleistungsdruck“ bzw. [[Kreditsicherheit|verpfändeten Sicherheiten]] gedeckt. Verringert sich allerdings die Qualität der Sicherheiten bei der Kreditvergabe, nimmt nach [[Friedrich August von Hayek]] die [[Neutralität des Geldes]] und damit der Marktwert des Geldes ebenso ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theoretisch erlaubt Fiatgeld eine [[Geldschöpfung]] in beliebiger Höhe. In der Praxis werden aber durch Auflagen und Berechnungsmodelle von Zentralbanken Grenzen gesetzt. Die [[Geldmenge]] ist außerdem einer der Einflussfaktoren auf die [[Inflation]], deren Begrenzung die Aufgabe der herausgebenden Zentralbanken ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Banknote#Geschichte der Banknote|titel1=Geschichte der Banknote}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Fiatgeld ist eng an die Entwicklung von [[Banknote]]n und deren Konvertibilität in reale Werte geknüpft. Entscheidend ist dabei die jeweilige [[Geldpolitik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß den Angaben der Europäischen Zentralbank (2009) entstand Fiatgeld erstmals um 800 unter [[Hien Tsun]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ecb.europa.eu/pub/pdf/other/whypricestabilityen.pdf |titel=Price stability - why is it important for you? |abruf=2025-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2015/17 erklärt die EZB außerdem: „Modern economies, including the euro area, are based on fiat money.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=European Central Bank |Titel=What is money? |Datum=2024-06-19 |Online=https://www.ecb.europa.eu/ecb-and-you/explainers/tell-me-more/html/what_is_money.en.html |Abruf=2025-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 13. Jahrhunderts versuchte König [[Gaichatu]] von [[Perserreich|Persien]], die durch seinen [[Extravaganz|extravaganten]] Lebensstil und eine [[Rinderpest]] entleerte [[Staatsschatz|Staatskasse]] durch die [[Emission (Wirtschaft)|Emission]] von zusätzlichem Geld wieder zu füllen. Am 13. August 1294 ließ er verkünden, dass jeder, der das neue „Papiergeld“ nicht akzeptiere, [[Todesstrafe|mit dem Tode bestraft]] werde. Das Experiment hatte nur zwei Monate Bestand und war ein totaler Fehlschlag: Der Handel kam zum Erliegen, und es brachen Unruhen auf den [[Basar]]en aus. Dem König blieb keine andere Wahl, als seine [[Proklamation]] zu widerrufen. Er wurde kurz darauf [[Mord|ermordet]].&amp;lt;ref&amp;gt;Glyn Davies: &amp;#039;&amp;#039;A history of money: from ancient times to the present day&amp;#039;&amp;#039;, [[University of Wales Press]], 2002, S.&amp;amp;nbsp;183&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rene Grousset: Empire of the Steppes: A History of Central Asia, 1939, S.&amp;amp;nbsp;207 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Assignaten]] waren während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] in Umlauf gebrachtes Papiergeld. Am 8. September 1793 erklärte der [[Nationalkonvent]], jeder, der die Bezahlung mit Assignaten verweigere oder bei Bezahlung mit Assignaten einen höheren Preis verlange, werde mit dem Tode bestraft und sein Vermögen werde konfisziert. Es wurde dem eine Belohnung versprochen, der die Behörden über solche Transaktionen in Kenntnis setze. Im Mai 1794 kam es zu einer weiteren Verschärfung. Der Nationalkonvent erklärte, jeder, der sich vor dem Abschluss eines Geschäfts erkundige, mit welchem Geld der Geschäftspartner zu zahlen beabsichtige, werde mit dem Tode bestraft. Trotz dieser Maßnahmen verloren die Assignaten rapide an Wert,&amp;lt;ref&amp;gt;Sudha Shenoy, &amp;#039;&amp;#039;A Note on Government Monopoly of Money in Theory and History&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Friedrich August von Hayek|F. A. Hayek]]: &amp;#039;&amp;#039;Choice in Currency.&amp;#039;&amp;#039; Institute of Economic Affairs, 1976, S. 36 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; so dass man sie durch [[Territorialmandat]]e ersetzte. Als [[Napoleon Bonaparte]] 1803 den [[Franc]] als neue Währung einführte, waren beide Zahlungsmittel bereits praktisch wertlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auch mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Greenbacks&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten United States Notes waren Fiatgeld, das vom [[Finanzministerium der Vereinigten Staaten]] erstmals während des [[Sezessionskrieg|Amerikanischen Bürgerkriegs]] in Umlauf gebracht wurde. Durch einen Kongressbeschluss war der Nennwert der zu emittierenden Noten auf etwas über 340 Millionen [[US-Dollar#Geschichte|US-Dollar]] begrenzt. Im Gegensatz zu den ebenfalls als Geld verwendeten United States Gold Certificates war es nicht möglich, die Greenbacks auf Verlangen in Goldmünzen einzutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten Perioden, in denen die Eintauschbarkeit in [[Edelmetall]]e immer wieder ausgesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden Fiatwährungen im Zuge der Kredittheorie innerhalb von [[Mindestreserve-System]]en mit Vergabe von Kreditgeld die Regel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-Präsident [[Franklin D. Roosevelt]] entband die US-Zentralbank von der Verpflichtung, von Bürgern eingereichte US-Dollar-Noten in Goldmünzen einzulösen. Privater Goldbesitz im Wert von mehr als 100 US-Dollar wurde von ihm 1933 für illegal erklärt und mit bis zu zehn Jahren Gefängnis sowie Beschlagnahme des Goldes bestraft (siehe [[Goldverbot]]). 1944 wurde das [[Bretton-Woods-System]] eingeführt. Mit dem [[Nixon-Schock]] wurde die [[unilateral]]e, fixe Eintauschbarkeit von US-Dollar in Gold beendet, wodurch das Weltwährungssystem von Bretton Woods mit seinen festen Wechselkursen 1973 zusammenbrach, nachdem die Vereinigten Staaten der eingegangenen Verpflichtung, von Mitgliedsstaaten eingereichte US-Dollars in Gold einzulösen, nicht mehr nachgekommen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Einführung des [[Euro]] 1999 gaben die Zentralbanken der teilnehmenden Länder das [[Währungsmonopol]] an die [[Europäische Zentralbank|EZB]] ab. Später entstanden dadurch Konflikte, unter anderem über die Festlegung des [[Leitzins]]es, zu dem die Währung emittiert werden soll. Einige Länder setzten sich für einen niedrigeren Leitzins ein, da sie aufgrund geringerer [[Bonität|Kreditwürdigkeit]] sonst schwieriger Kredite aufnehmen könnten. Länder mit höherer Kreditwürdigkeit lehnten das ab, da sie eine höhere [[Inflation]] befürchten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=deutschlandfunk.de |url=https://www.deutschlandfunk.de/ezb-zinspolitik-zugestaendnis-an-suedeuropaeische-laender-100.html |titel=EZB-Zinspolitik - &amp;quot;Zugeständnis an südeuropäische Länder&amp;quot; |sprache=de |abruf=2022-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
* Ein zeitgenössischer Beobachter der französischen Assignatenwirtschaft war [[Johann Wolfgang von Goethe]]. In seinem Drama [[Faust. Der Tragödie zweiter Teil|Faust II]] verlegt er die Erfindung des Papiergeldes an den mittelalterlichen Kaiserhof. Der Alchemist Faust und der Teufel Mephisto überreden den Kaiser zur Unterzeichnung eines „Zettels“, der damit tausend Kronen wert wird. Über Nacht vervielfältigt, erzeugt das Geld eine fiebrige Hochkonjunktur, bis die Inflation es wieder entwertet. Nicht nur Literaturwissenschaftler, auch der [[Bundesbank]]präsident [[Jens Weidmann]] (s.&amp;amp;nbsp;u.) betonen, Goethe zeige, dass die Wertschöpfung „aus dem Nichts“ der [[Alchemie]] ähnle, die aus unedlen Metallen Gold machen wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/43021780/Bohnenkamp-Renken_FoFra-2012_02_106-110.pdf? |titel=»Der Zettel hier ist tausend Kronen wert.« |abruf=2025-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bundesbank_Weidmann&amp;quot;&amp;gt;[[Jens Weidmann]]: {{Webarchiv|url=http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Reden/2012/2012_09_18_weidmann_begruessungsrede.html |wayback=20120921061617 |text=&amp;#039;&amp;#039;Papiergeld – Staatsfinanzierung – Inflation. Traf Goethe ein Kernproblem der Geldpolitik?&amp;#039;&amp;#039;  }}, [[Deutsche Bundesbank]] vom 18. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach Ansicht des früheren Bundesbankpräsidenten Jens Weidmann ist die Unabhängigkeit der Zentralbank notwendig, um Geldwertstabilität zu sichern: „In der Tat dürfte der Umstand, dass Notenbanken quasi aus dem Nichts Geld schaffen können, vielen Beobachtern als etwas Überraschendes, Seltsames, vielleicht sogar Mystisches, Traumhaftes – oder auch Alptraumhaftes – vorkommen … Denn wenn Notenbanken potenziell unbegrenzt Geld quasi aus dem Nichts schaffen können, wie kann dann sichergestellt werden, dass Geld ausreichend knapp und somit werthaltig bleibt? Ist bei der Möglichkeit, Geld mehr oder weniger frei zu schaffen, die Versuchung nicht sehr groß, dieses Instrument zu missbrauchen und sich kurzfristig zusätzliche Spielräume zu schaffen, auch wenn damit langfristiger Schaden sehr wahrscheinlich ist? … Die Unabhängigkeit der Notenbanken ist ein außergewöhnliches Privileg – ein Selbstzweck ist sie jedoch nicht. Vielmehr dient sie im Kern dazu, glaubwürdig sicherzustellen, dass sich die Geldpolitik ungehindert darauf konzentrieren kann, den Geldwert stabil zu halten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;bundesbank_Weidmann&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nach Ansicht von [[Heiner Flassbeck]] muss man sich vor Augen halten, „wie unvollkommen und krisenanfällig der Prozess von Sparen und Investieren wäre, gäbe es kein „Geld aus dem Nichts“, Geld also allein geschaffen von der Zentralbank oder dem Bankensystem […] Gespart werden kann ja immer nur aus Einkommen, das in der Vergangenheit erzielt wurde, und zwar mit Hilfe von Produktionskapazitäten, die genau dieses Einkommen, nicht mehr und nicht weniger, hergaben. Entscheiden sich jetzt die Arbeiter- und Unternehmerhaushalte, von diesem erzielten Einkommen 15 oder 20 Prozent nicht wieder auszugeben, können die vorhandenen Kapazitäten nicht mehr ausgelastet werden und der Anreiz der Unternehmen zu investieren sinkt […] Diese inhärente Tendenz eines marktwirtschaftlichen Systems, sich selbst zu strangulieren, kann allerdings in einer Papiergeldwirtschaft mit geeigneter Geldpolitik prinzipiell überwunden werden.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flassbeck&amp;quot;&amp;gt;[[Heiner Flassbeck]]: [http://www.flassbeck.de/pdf/2012/oktober2012/Das%20Geld%20aus%20der%20Druckmaschine%20und%20die%20Marktwirtschaft.pdf &amp;#039;&amp;#039;Das Geld aus der Druckmaschine und die Marktwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;], vom 28. August 2012 (PDF, 2 Seiten; 30&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kredittheorie]]&lt;br /&gt;
* [[Nettokreditaufnahme]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geldpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geldtheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-35134-6</name></author>
	</entry>
</feed>