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	<title>Fiat 126 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:43:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fiat_126&amp;diff=320044&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikisympathisant: /* Technische Beschreibung */ aus Disk. hoffentlich mehr unkonventionell als makaber</title>
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		<updated>2026-02-11T18:02:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Technische Beschreibung: &lt;/span&gt; aus Disk. hoffentlich mehr unkonventionell als makaber&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox PKW-Modell&lt;br /&gt;
| Marke = [[Fiat (Marke)|Fiat]]&lt;br /&gt;
| Modell = 126&lt;br /&gt;
| Bild = 1973_Fiat_126_IMG_7855.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt = Fiat 126 (1972–1977)&lt;br /&gt;
| von = 1972&lt;br /&gt;
| bis = 1980&amp;lt;br&amp;gt;[[Polen]]: 1973–2000&amp;lt;br&amp;gt;[[Österreich]]: 1973–1975 ([[Steyr-Puch]])&lt;br /&gt;
| Klasse = [[Kleinstwagen]]&lt;br /&gt;
| Versionen = [[Limousine]], [[Cabriolet]]&lt;br /&gt;
| Motoren = [[Ottomotor]]en:&amp;lt;br /&amp;gt;0,6–0,7 Liter&amp;lt;br /&amp;gt;(17–20 kW)&lt;br /&gt;
| Länge = 3054–3104&lt;br /&gt;
| Breite = 1374–1378&lt;br /&gt;
| Höhe = 1302–1346&lt;br /&gt;
| Radstand = 1840&lt;br /&gt;
| Gewicht = 580–619&lt;br /&gt;
| Vorgänger = [[Fiat Nuova 500]]&lt;br /&gt;
| Nachfolger = [[Fiat 126 BIS]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Fiat Cinquecento]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fiat&amp;amp;nbsp;126&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Kleinstwagen]] des Kraftfahrzeugherstellers [[Fiat S.p.A.|Fiat]], der von 1972 bis 2000 gebaut wurde. Der überwiegende Teil der Fahrzeuge wurde in [[Polen]] produziert. Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polski Fiat 126p&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entwickelte er sich zum Volkswagen der Nation. Ab 1980 kamen auch alle auf westlichen Märkten angebotenen Fiat 126 aus Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund und Produktion in Polen und Italien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Polski Fiat 126p rocznik 1973.jpg|mini|links|Polski Fiat 126p]]&lt;br /&gt;
Der Typ 126 war der Nachfolger des [[Fiat Nuova 500]], auf dem er technisch basierte. Bereits die Entwicklung verlief in Kooperation mit der [[Volksrepublik Polen]], die über das Verhältnis eines gewöhnlichen Lizenzvertrags hinausging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KFTSept&amp;quot;/&amp;gt; [[Italien|Italienische]] und polnische Designer und Konstrukteure gestalteten die Form des Fiat&amp;amp;nbsp;126 gemeinsam. Hintergrund war eine schon zu Vorkriegszeiten aufgebaute Kooperation Polens mit Fiat, die im Jahr 1965 wieder aufgenommen und intensiviert wurde. Der relativ starke Einfluss der [[Partito Comunista Italiano|Kommunistischen Partei Italiens]] ermöglichte in dem Zusammenhang die Überwindung von ideologischen Hemmnissen, in der [[Sowjetunion]] wurde im Zuge der Zusammenarbeit mit Fiat sogar eine Stadt nach [[Palmiro Togliatti]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Serie ging der Fiat 126 im Sommer 1972 in Italien. Der polnische Automobilhersteller [[Fabryka Samochodów Małolitrażowych|FSM]] bereitete parallel eine Lizenzproduktion vor. 1973 wurde der Polski Fiat 126p auf einer Messe in [[Poznań]] präsentiert und noch in selbem Jahr die Serienproduktion in Polen aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die ersten Polski-Fiat 126 p.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 11/1973, S. 332.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Produktionsstandort lag in [[Bielsko-Biała]] und ab 1980 zusätzlich in [[Tychy]]. Die Stückzahlen erhöhten sich kontinuierlich von 3000 (1973) und 10&amp;amp;nbsp;000 (1974) auf 35&amp;amp;nbsp;000 (1975)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Weiterentwicklung des Kraftfahrzeugbaus in der VR Polen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 8/1976, S. 244–246.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 160&amp;amp;nbsp;000 (1977) und 183&amp;amp;nbsp;000 (1978).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nachfolger für 126 p und Saporoshez in sowjetisch-polnischer Kooperation.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 1/1979, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1980 sollten es dann 205.000 Stück werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrzeugtechnische Neuheiten auf der 52. Internationalen Messe Poznan.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 8/1980, S. 253–255.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kamen 800&amp;amp;nbsp;000 Hecktriebsätze, die im Zeitraum 1974–1980 an Fiat nach Italien zu liefern waren, um die Lizenzkosten zu begleichen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrzeugtechnische Neu- und Weiterentwicklungen auf der 50. Internationalen Messe in Poznań.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 8/1978, S. 229–231; 252.&amp;lt;/ref&amp;gt; Parallel lief in Bielsko-Biała noch bis 1983 der [[Syrena]] vom Band.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Polen wurde der 126p oft &amp;#039;&amp;#039;Maluch&amp;#039;&amp;#039; ([[Polnische Sprache|polnisch]] „Kleiner“) genannt und erreichte einen vergleichbaren Stellenwert und Verbreitungsgrad wie der [[VW Käfer]] in der Bundesrepublik Deutschland, der [[Trabant (Pkw)|Trabant]] in der DDR oder der [[Citroën 2CV]] in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1974 lieferte Polen Antriebsaggregate an Fiat, und ab 1976 wurden auch komplette Fahrzeuge in das Verkaufsnetz von Fiat eingespeist. Auf diese Weise tilgte FSM Kredite, die von Fiat für den Bau und Ausrüstung des Werkes gewährt worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Perspektiven des Automobilbaus in der VR Polen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 5/1980, S. 148–149.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1980 endete die Produktion des Fiat&amp;amp;nbsp;126 in Italien, in Polen wurde sie hingegen fortgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geräumig und universell nutzbar: Fiat Panda.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 10/1980, S. 313–315.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1992 wurde FSM von Fiat übernommen, sodass es sich fortan um keinen Lizenzbau mehr handelte. Ab 1991 wurde in Tychy der Nachfolger [[Fiat Cinquecento]] gebaut. Die Produktion des 126 in Polen wurde jedoch fortgesetzt, sie endete erst im Jahr 2000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Als Nachfolger des [[Fiat Nuova 500]] hatte der Fiat&amp;amp;nbsp;126 den [[Luftkühlung|luftgekühlten]] Zweizylinder-[[Viertaktmotor]] mit [[OHV-Ventilsteuerung]] und 594,5&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum des Fiat&amp;amp;nbsp;500&amp;amp;nbsp;R. Am Motor und dessen raumökonomisch unvorteilhafter [[Heckmotor|Heckanordnung]] änderte sich nichts. Er war längs eingebaut und leistete 17&amp;amp;nbsp;kW (23&amp;amp;nbsp;PS) bei 4800/min. Er wurde auch in der sportlichen Version 595&amp;amp;nbsp;Abarth verwendet. Der Motor wies relativ große Schwungmassen auf, was zwar vorteilhaft beim Gangwechsel war, jedoch eine träge Gasannahme bewirkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KFT&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Erste Fahreindrücke vom Polski-Fiat 126 p.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 8/1973, S. 242–243.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch wurde 1974 in einem Test mit 6,1&amp;amp;nbsp;l/100&amp;amp;nbsp;km ermittelt.&amp;lt;ref name=KFT74/&amp;gt; Beim Viergang-[[Fahrzeuggetriebe|Getriebe]] waren die oberen drei Gänge synchronisiert. Der erste Gang hingegen konnte nach wie vor nicht synchronisiert werden, weil das unverändert übernommene Getriebegehäuse des Fiat&amp;amp;nbsp;500 dies baulich nicht zuließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KFTSept&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Technische Einzelheiten des Fiat 126 p.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 9/1973, S. 264–265.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrwerk mit [[Doppelquerlenker]]n vorn (als unterer Querlenker und Stabilisator diente die Querblattfeder) und [[Schräglenkerachse|Schräglenker]]n mit Schraubenfedern hinten wurde aus dem 500 – mit geänderten Anlenkpunkten der hinteren Schräglenker&amp;lt;ref name=&amp;quot;KFTSept&amp;quot;/&amp;gt; – übernommen. Die [[Autofelge|Rad]]größe war 12&amp;amp;nbsp;Zoll. Neu waren die [[Zweikreisbremse|zwei Hydraurikkreise]] der hydraulisch betätigten [[Trommelbremse]]n. Die [[Lenkgetriebe|Schneckenlenkung]] wirkte über eine dreigeteilte Spurstange auf die Vorderräder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:126p Polski Fiat on its side-a.JPG|mini|Fiat 126 von unten, unter anderem zu erkennen: die Querblattfeder, die drei Träger unter dem Fußraum vorne und der aufprallgeschützt links vor der Hinterachse untergebrachte Tank]]&lt;br /&gt;
Die Karosserie war ein Entwurf des Fiat-Designers [[Sergio Sartorelli]]. Stilistisch knüpfte Sartorelli an das [[Konzeptfahrzeug]] [[Fiat City Taxi]] des 1969 verstorbenen Designers [[Pio Manzù]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.media.stellantis.com/at-de/heritage/press/von-pio-manz-entworfenes-konzeptfahrzeug-fiat-taxi-ist-star-der-ausstellung-che-macchina &amp;#039;&amp;#039;Von Pio Manzù entworfenes Konzeptfahrzeug Fiat Taxi ist Star der Ausstellung „Che macchina!“&amp;#039;&amp;#039;: Pressemitteilung von Stellantis Heritage vom 13. Juli 2021]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;N.N.: B&amp;#039;&amp;#039;ambino wird 50: Der Fiat 126 schlug sich durch&amp;#039;&amp;#039;, [[Oldtimer Markt]], Heft November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karosserie war – im Vergleich zum 500 – verlängert und verstärkt worden, um die [[passive Sicherheit]] zu erhöhen. Der Radstand blieb unverändert, sodass im Innenraum nicht mehr Platz war als im 500. Nur vorn konnten Erwachsene ausreichend bequem sitzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KFT&amp;quot;/&amp;gt; Der  Kofferraum fasste mit 100&amp;amp;nbsp;Liter etwas mehr als der des Fiat 500, weil der Tank aus der vorderen  Knautschzone etwas geschützter unter die Rücksitzbank verlegt worden war. Allerdings erzwang das eine härtere Hinterradfederung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KFTSept&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modellpflege der Fahrzeuge in Polen ==&lt;br /&gt;
Im Juni 1977 kam ein Motor mit 77 statt 73,5&amp;amp;nbsp;mm Bohrung hinzu, woraus sich 652-cm³ Hubraum ergaben. Dieser leistete je nach Ausführung bis zu 20&amp;amp;nbsp;kW (27&amp;amp;nbsp;PS) bei 4800/min. Die Übersetzung wurde für diese Ausführung des 126p verändert, sodass im Fahrbetrieb niedrigere Drehzahlen möglich waren. Verbessert wurden an dieser Ausführung auch die Lichtmaschine und Bremsanlage. Fortan wurde der 126p für den Inlandsbedarf in vier Ausstattungsvarianten angeboten: Standard, Spezial, Luxus und Komfort, wobei nur die Standardausführung noch mit dem kleineren 0,6-l-Motor lieferbar war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrzeugtechnik auf der Internationalen Messe Poznan.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]].&amp;#039;&amp;#039; 8/1979, S. 245–248.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Spezial (S) hatte im Unterschied zur Standardausführung unter anderem eine aufgewertete Sitzpolsterung, Lehnenverstellung und Heckscheibenheizung. Die Luxus (L)-Ausführung hatte darüber hinaus unter anderem Ausstellfenster hinten, Unterbodenschutz und nochmals komfortablere Polster. Die Ausführung Komfort (K) war an Kunststoff-Stoßstangen und seitlichen Rammleisten zu erkennen und wies weitere Komfortmerkmale der Innenausstattung auf. Diese Ausführung entsprach weitgehend der italienischen Variante „Personal 4“ beziehungsweise der aus Polen in die BRD exportierten Variante.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrzeugtechnik auf der Internationalen Messe Poznań.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 8/1977, S. 244–247.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende der 1970er Jahre wurde der 126p auch in einer Variante als Versehrtenfahrzeug präsentiert, die komplett per Hand bedient werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsvorhaben in Bielsko Biala.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 9/1979, S. 289.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten und Verbreitung in der Bundesrepublik Deutschland ==&lt;br /&gt;
In der [[Bundesrepublik Deutschland]] gab es den Fiat&amp;amp;nbsp;126 ab 1977 für etwa 500 DM mehr in der Ausstattungslinie „Bambino“ (ital. &amp;#039;&amp;#039;Kind&amp;#039;&amp;#039;), vorher als „L“ bezeichnet, mit u. a. kunststoffummantelten Stoßfängern, Rammschutzleisten, heizbarer Heckscheibe, Ablagen und Teppich. Der Name „Bambino“ wurde im Rahmen eines Wettbewerbs von Fiat Deutschland ausgewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=G. v. Sternenfels |url=https://www.autobild.de/klassik/artikel/fiat-126-4217791.html |titel=Fiat 126 Ganz groß in der Stadt |werk=[[Auto Bild#Auto Bild Klassik|Autobild Klassik]] |hrsg= |datum=2013-07-26 |abruf=2024-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab diesem Modell, das in Italien als „Personal&amp;amp;nbsp;4“ verkauft wurde, unterscheiden sich die Fahrzeuge für den deutschen Markt von denen für andere Märkte, vor allem durch den Motor vom Typ 126&amp;amp;nbsp;A1.048 anstelle des Motortyps 126&amp;amp;nbsp;A1.000. Der Zylinderkopf des Motors für den deutschen Markt ist eckig statt rund. Die [[Zündkerze]]n sind bei diesem Motor in Hülsen und nicht direkt in den Zylinderkopf eingeschraubt. Die Hülsen sollten verhindern, dass bei undichter Zündkerze giftige [[Abgas]]e mit der Heizungsluft in den Innenraum gelangen. Die Standardversion behielt bis zum Facelift im Frühjahr 1984 die Metallstoßfänger, nicht aber in Deutschland, wo ab Modelljahr 1980 nur noch die &amp;#039;&amp;#039;Bambino&amp;#039;&amp;#039;-Ausstattung erhältlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fiat&amp;amp;nbsp;126 wurde 1981–83 auch als Sondermodelle „red“ und „brown“ angeboten, bei denen es für etwa 1200 DM Aufpreis getönte Scheiben und integrierte Rückfahrleuchten gab. Die vorigen Sondermodelle „Black“ und insbesondere „Silver“ sind noch seltener. Einige dieser Sondermodelle hatten graue statt schwarzer Stoßleisten und -stangen. Rückfahrleuchten wurden bei den Serienfahrzeugen erst mit dem Facelift im Jahre 1984 eingeführt, hier sitzt in der hinteren Stoßstange rechts eine Rückfahr- und links eine [[Nebelschlussleuchte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung „Figo“ („Fiat/Goggo“) wurden umgerüstete Fiat&amp;amp;nbsp;126 angeboten, die von [[Steinwinter]] in Stuttgart mit Motoren aus dem [[Goggomobil]] ausgestattet wurden (10&amp;amp;nbsp;kW/13,6&amp;amp;nbsp;PS, 250&amp;amp;nbsp;cm³, luftgekühlter 2-Zylinder-[[Zweitaktmotor]]). Dieses Angebot richtete sich in der BRD an Inhaber des alten [[Führerschein]]s der Klasse&amp;amp;nbsp;IV, die Fahrzeuge bis 250&amp;amp;nbsp;cm³ fahren durften. Sie erhielten so die Möglichkeit, einen moderneren Kleinwagen zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Sommer 1987 gab es den [[Fiat 126 BIS]] mit [[Wasserkühlung|wassergekühltem]] Motor, der wie beim [[Fiat 500 Giardiniera]] liegend eingebaut war. Durch den liegenden Einbau konnte ein zusätzlicher Heckkofferraum über dem Motor geschaffen werden. Diesen Motor mit 19&amp;amp;nbsp;kW (26&amp;amp;nbsp;PS) bei 4500/min und 704&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum (Bohrung 80&amp;amp;nbsp;mm, Hub 70&amp;amp;nbsp;mm) gab es aber nur bis Ende 1991, da sich der Fiat&amp;amp;nbsp;126&amp;amp;nbsp;BIS wegen der ungünstigen [[Abgas]]werte schlecht verkaufen ließ. Der wassergekühlte Motor stellte sich außerdem als nicht sehr standfest heraus, er neigte zur Überhitzung mit der Folge defekter [[Zylinderkopfdichtung]]en. Die Wartung des Motors gestaltete sich durch die Einbaulage und den engen Motorraum schwierig; die Herstellung war durch die größere Zahl von Teilen außerdem komplizierter. Schließlich wurde die Produktion des Fiat&amp;amp;nbsp;126&amp;amp;nbsp;BIS zum Jahresende 1991 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren wurde eine Cabriolet-Variante gebaut und von der &amp;#039;&amp;#039;POP-AUTOMOBILE GmbH&amp;#039;&amp;#039; in Mannheim unter den Bezeichnungen Pop&amp;amp;nbsp;650 und Pop&amp;amp;nbsp;2000 vertrieben. POP lieferte auch ein Modell mit Elektroantrieb (POP-Elektro). Umrüstungen auf Elektroantrieb wurden unter anderem von Auto-Sol mit Brusa-Antriebstechnik vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1991 wurde mit der Produktion des Nachfolgers [[Fiat Cinquecento]] begonnen, der den 126 eigentlich ablösen sollte. Dessen Produktion wurde aber erst am 22.&amp;amp;nbsp;September 2000 eingestellt. Im Jahr 1994 gab es ein Facelift, es nannte sich „Fiat&amp;amp;nbsp;126&amp;amp;nbsp;elx“; außer veränderten Stoßstangen und Türen bekam er ab Werk einen G-[[Fahrzeugkatalysator|Kat]]. Dieser reichte für die Einstufung nach Euro-1-Norm, was zu Problemen führen kann, wenn man ein neueres Modell ca. ab Baujahr 1992 in Deutschland zulassen möchte. Da die in Polen gebauten neueren Modelle die in Deutschland gültigen Richtlinien zum Teil nicht erreichen, ist es möglich, dass ein solches Fahrzeug in Deutschland nicht zugelassen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde der Fiat&amp;amp;nbsp;126 nicht angeboten, auch nicht als Polski Fiat 126p. Dies war durchaus überraschend, bestand in der DDR doch ein starker Mangel an Kleinwagen-Baumustern, und der wesentlich größere [[Polski Fiat 125p|125p]] wurde bereits importiert. Die DDR-Fachpresse hatte noch 1974 fest damit gerechnet, dass der 126p auch bald zum Importprogramm der DDR zählen würde. Deshalb wurde auch schon ein Fahrbericht veröffentlicht, was üblicherweise nur von in der DDR erhältlichen Pkw getan wurde.&amp;lt;ref name=KFT74&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;KFT fuhr Polski-Fiat 126p.&amp;#039;&amp;#039; In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 7/1974, S. 212–214.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fiat_126_Napoli.jpg|Fiat 126 (1977–1984)&lt;br /&gt;
Fiat_126_Personal_4_650_2012_01.JPG|Heckansicht&lt;br /&gt;
Fiat126p.jpg|Fiat 126p (1984–1991)&lt;br /&gt;
Fiat 126 dashboard.jpg|Innenansicht des 126p&lt;br /&gt;
Fiat_126_BIS_during_%E2%80%9EXXX_lat_motoryzacji_PRL%E2%80%9D_exhibition_at_Bonarka_City_Center_in_Krak%C3%B3w.JPG|Fiat 126 BIS (1987–1991)&lt;br /&gt;
File:Motore_126.jpg|Motor&lt;br /&gt;
Fiat 126p in der Senefelderstraße in Chemnitz (Heck).jpg|Fiat 126 „Maluch Town“ (letzte Ausführung mit serienmäßigen Kopfstützen, 1998–2000)&lt;br /&gt;
Fiat126 Pop2000 Cabrio.jpg|Pop 2000 Cabrio&lt;br /&gt;
Fiat Pop650.JPG|Pop 650 Cabrio&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion bei Steyr-Daimler-Puch ==&lt;br /&gt;
Der österreichische Fahrzeughersteller [[Steyr Daimler Puch|Steyr-Daimler-Puch]] kaufte von Fiat Teilesätze ohne Motor, baute seinen eigenen Motor in den 126 ein (wie bereits zuvor beim Fiat&amp;amp;nbsp;500) und vermarktete das Auto unter der Submarke [[Steyr Daimler Puch|Steyr-Puch]]. Es handelte sich um einen Zweizylinder-Boxermotor mit 80&amp;amp;nbsp;mm Bohrung und 64&amp;amp;nbsp;mm Hub, also 643&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum, der maximal 18&amp;amp;nbsp;kW (25&amp;amp;nbsp;PS) bei 4800/min leistet. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 117&amp;amp;nbsp;km/h statt bei 105&amp;amp;nbsp;km/h. Die Steyr-Daimler-Puch-Modelle weisen eine höhere Leistung und Höchstgeschwindigkeit auf als das Fiat-Original. Wegen geringer Nachfrage wurde die Produktion bereits nach einer kurzen Bauzeit 1974/1975 wieder eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion in Jugoslawien ==&lt;br /&gt;
{{Anker|Peglica}}&lt;br /&gt;
Ebenfalls einen hohen Verbreitungsgrad hatte der Fiat&amp;amp;nbsp;126 auf dem [[Jugoslawien|jugoslawischen]] Markt, wo er dem [[Fiat 600 (1955–1969)|Zastava 600/750/850]] nachfolgte und &amp;#039;&amp;#039;Peglica&amp;#039;&amp;#039; ([[Serbokroatische Sprache|serbokroatisch]] „Bügeleisenchen“) genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stückzahlen ==&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden mehr als 4,6 Millionen Fahrzeuge produziert, davon ungefähr 3,3 Millionen in Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andy Thompson |Titel=Autos aus Osteuropa von 1945 bis 1990 |Verlag=Heel |Ort=Königswinter |Datum=2012 |ISBN=978-3-86852-604-2 |Seiten=243-245}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Roger Gloor |Titel=Alle Autos der 70 er Jahre |Auflage=1 |Verlag=Motorbuch Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=2005 |ISBN=3-613-02440-3 |Seiten=148 + 344}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Hersteller&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Stückzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Fiat Italien&lt;br /&gt;
|1972 bis 1980&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot;| 1.352.912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FSO Polen&lt;br /&gt;
|1973 bis 2000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |1.152.325&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|FSM Polen&lt;br /&gt;
|1975 bis 2000&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2.166.349&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Steyr-Puch Österreich&lt;br /&gt;
|1973 bis 1976&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2.070&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motorvarianten ==&lt;br /&gt;
* 600&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum, 17&amp;amp;nbsp;kW (23 PS – luftgekühlt)&lt;br /&gt;
* 652&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum, 17&amp;amp;nbsp;kW (23 PS – luftgekühlt – nur für den deutschen Markt (wegen der damaligen Versicherungsklassen um 1&amp;amp;nbsp;PS gedrosselt))&lt;br /&gt;
* 652&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum, 17,7–20&amp;amp;nbsp;kW (24–27 PS – luftgekühlt)&lt;br /&gt;
* 698&amp;amp;nbsp;cm³ bzw. 703&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum, 19&amp;amp;nbsp;kW (26 PS – wassergekühlt – nur im Modell „BIS“) – dabei handelt es sich jedoch um den baugleichen Motor&lt;br /&gt;
* 643&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum, maximal 18&amp;amp;nbsp;kW (25 PS – luftgekühlter Boxermotor) – nur die Lizenzbauten von Steyr-Puch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Fiat-Modelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7604893-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fiat 0126}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fiat-Automobil|#:::126]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleinstwagen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limousine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cabriolet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikisympathisant</name></author>
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