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	<title>Feuerwerker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T12:59:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feuerwerker&amp;diff=473894&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gge: /* Einordnung in der militärischen Hierarchie */</title>
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		<updated>2026-03-27T12:42:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einordnung in der militärischen Hierarchie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feuerwerker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Munitionsfachkundiger, zu dessen Aufgaben die [[Munitionsräumdienst|Munitionsräumung]] (EOD), also das Lokalisieren, Entfernen und Delaborieren (Unschädlichmachen) von [[Munition]] gehört. Mit Munition sind hier explosive Vorrichtungen aller Art gemeint. Feuerwerker arbeiten im Militär- und Polizeidienst. – Umgangssprachlich  werden auch [[Pyrotechniker]] als &amp;#039;&amp;#039;Feuerwerker&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuerwerker im zivilen Umfeld ==&lt;br /&gt;
Ein Teil der Feuerwerker arbeitet bei privaten Kampfmittelräumfirmen oder den Räumdiensten der Bundesländer. Dabei ist eine Hauptaufgabe das Orten und Bergen von Munition und Kampfmitteln. Die erforderliche Befähigung ist im [[Sprengstoffrecht|Sprengstoffgesetz]] § 20 geregelt. Ausbildungseinrichtungen für die staatlichen [[Kampfmittelräumdienst]]e und für private Kampfmittelräumunternehmen sind die Fa. GFKB M-V, die Sprengschule Dresden, die Fa. EMC-Kampfmittelbeseitigung und die DFAB GmbH (Wirtschaftsgesellschaft des Berufsverbandes „Bund Deutscher Feuerwerker und Wehrtechniker e.&amp;amp;nbsp;V.“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pyrotechnik]]er hingegen sind zuständig für das Abbrennen von [[Feuerwerk]]en, sind aber nicht für die Kampfmittelräumung ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuerwerker im militärischen Umfeld ==&lt;br /&gt;
=== Geschichtlicher Rückblick ===&lt;br /&gt;
Die Funktion des Feuerwerkers fand erstmals im Jahre 1406 in [[Nürnberg]] urkundliche Erwähnung. Seine Hauptaufgabe bestand zunächst in der Bedienung der damaligen [[Artillerie|artilleristischen]] Feuerwaffen und der Herstellung von [[Geschoss]]en. In der älteren Artillerie waren die Feuerwerker zur Bedienung der Wurfgeschütze (Böller und/oder [[Mörser (Geschütz)|Mörser]]) bestimmt und bildeten mit den [[Büchsenmeister]]n (die für die Schusswaffen vor allem der [[Infanterie]] verantwortlich waren) die erste Rangklasse der Artilleristen. Die Feuerwerker entstammten zumeist dem [[Büchsenmacher]]handwerk. Im Jahre 1533 erließ Kaiser Karl V. die erste Feuerwerkerordnung, die jahrhundertelang als Richtschnur galt. Ein &amp;#039;&amp;#039;Feuerwerksmeister&amp;#039;&amp;#039;, der den Rang eines Offiziers besaß,  leitete ein Laboratorium. Auf Grund der für ihre Tätigkeit erforderlichen speziellen Kenntnisse und Fähigkeiten gehörten die Feuerwerker bis Mitte des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, berufsmäßig organisiert, zu den privilegierten Schichten des Soldatenstandes. Bei der Bildung der stehenden Heere in den deutschen Staaten wurden die Feuerwerker Ende des 17., Anfang des 18. Jahrhunderts als Verwaltungspersonal im Dienstrang Unterführer in die Artillerietruppe übernommen, in [[Preußen]] 1683.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem ist &amp;#039;&amp;#039;Feuerwerker&amp;#039;&amp;#039; die Bezeichnung einer höheren Unteroffizierscharge der Artillerie, oder die Feuerwerker sind Angehörige eines besonders mit der Anfertigung und dem Gebrauch der [[Schießpulver]]- und Sprengstoffanwendungen befassten Personenkreises. In dieser Zeit bildeten sich auch die charakteristischen Tätigkeitsmerkmale heraus. Mit dem schnellen Ausbau der Artillerie wuchs die Zahl der Feuerwerker im Heer ständig an. Seit Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts fanden sie auch in den preußisch-deutschen Seestreitkräften Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einordnung in der militärischen Hierarchie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Arthur Ceraj k.u.k. Feuerwerker Silberne Verdienskreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille 1917.pdf|mini|Auszeichnung für Feuerwerker im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
Die Feuerwerker waren im Heer dienstgradmäßig den [[Unteroffizier]]en, Oberfeuerwerker den [[Feldwebel]]n gleichgestellt. In der Marine gehörten sie zu den [[Deckoffizier]]en. Die fachlichen Vorgesetzten der Feuerwerker waren sogenannte Feuerwerkeroffiziere, die meist einem Artilleriehauptmann als Feuerwerksmeister unterstellt waren. 1901 wurde das gesamte Feuerwerkspersonal der Feldzeugmeisterei unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur erstmaligen und laufenden Qualifizierung der Feuerwerker wurden spezielle Lehrgänge und Schulen eingerichtet, so 1840 in Berlin eine Oberfeuerwerkerschule als Militärbildungsanstalt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://detig.homepage.t-online.de/seiten/detigmoabit.htm |wayback=20230325175201 |text=Historische Ansichtskarte: &amp;#039;&amp;#039;Oberfeuerwerkerschule in Berlin&amp;#039;&amp;#039;  }}, abgerufen am 19. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in München schon 1685 und erneut 1876. Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] erfolgte die Schließung der Oberfeuerwerkerschulen; erst 1918 nahm in Berlin-Spandau eine neu gegründete Kriegs-Feuerwerker-Schule die Ausbildung von Feuerwerkern wieder auf. Die Kurse dauerten etwa 20 Monate und die Kapazität der Schule umfasste etwa 200 Aspiranten.&amp;lt;!-- Qulle?? --&amp;gt; Seit 1868 wurden dann im deutschen Heere geeignete Oberfeuerwerker nach Ablegen einer besonderen Prüfung zu Feuerwerksleutnants und später -hauptleuten befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Reichswehr]] erfolgte die Ausbildung von Feuerwerkern zuerst an der [[Artillerieschule (Jüterbog)|Artillerieschule in Jüterbog]] in speziellen Lehrgängen, bis dann 1929 in [[Berlin-Lichterfelde]] wieder eine selbstständige Heeresfeuerwerkerschule auf dem Gelände der [[Gardeschützenkaserne]] entstand. Die Feuerwerkeroffiziere erhielten jetzt die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Waffen-Offiziere (Offiziere (W)&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Bundesheer|Österreichischen Bundesheer]] führten bis Ende der 1960er Jahre in den Waffengattungen Artillerie und Fliegerabwehr Unteroffiziersdienstgrade statt des Begriffs &amp;#039;&amp;#039;[[Wachtmeister]]&amp;#039;&amp;#039; die Dienstbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Feuerwerker&amp;#039;&amp;#039; (Feuerwerker bis Oberstabsfeuerwerker).&amp;lt;!-- Quelle?? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuerwerker in der Wehrmacht ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wehrmacht Specialty Badge Pyrotechnician.png|rahmenlos|hochkant=0.75|rechts]]&lt;br /&gt;
In der deutschen [[Wehrmacht]] wurden Feuerwerker der verschiedenen Dienstgrade im Heer vor allem in Stäben von Artillerie-, Infanterie- und Kavallerieregimentern eingesetzt, ferner bei der Organisation und dem Betreiben der Munitionsversorgung und des -nachschubes der kämpfenden Truppe. Kommandeur eines Munitionslagers war in der Regel mindestens ein &amp;#039;&amp;#039;Oberfeuerwerker&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Feuerwerkeroffizier&amp;#039;&amp;#039;. Bei der [[Kriegsmarine]] arbeiteten Feuerwerker auf Schiffen, in Werften und in [[Arsenal|Munitionsdepots]]. Seit 1935 gab es auch bei der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] Feuerwerker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerwerker trugen zu ihrer Wehrmachtsuniform auf dem rechten Unterarm einen Stoffaufnäher in Uniformgrundfarbe, auf dem in [[Fraktur (Schrift)|Frakturschrift]] ein &amp;lt;big&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;F&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/big&amp;gt; aufgestickt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuerwerker im militärischen, polizeilichen und zivilen Einsatz ab den 1950er Jahren ===&lt;br /&gt;
Mit der Entwicklung und massenweisen Einführung neuer Waffen und Waffensysteme (Sprengstoffe, Munition usw.) in die Streitkräfte seit dem Zweiten Weltkrieg vergrößerten sich die Aufgaben der Feuerwerker beträchtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der deutschen Bundeswehr versehen Experten unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Feuerwerker&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Munitionsfachkundige&amp;#039;&amp;#039; ihren Dienst.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/jugend-schreibt/ein-fehler-koennte-der-letzte-sein-17727711.html &amp;#039;&amp;#039;Ein Fehler könnte der letzte sein&amp;#039;&amp;#039;.] Feuerwerker bei der Bundeswehr. In: [[FAZ]], abgerufen am 19. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Aufgaben gehören die [[Munitionsräumdienst|Munitionsräumung]], also das Lokalisieren, Entfernen und [[Delaborieren]] (Unschädlich machen) von [[Munition]] und explosiven Vorrichtungen aller Art. Sie arbeiten hauptsächlich bei den [[Kampfmittelräumdienst]]en der Länder, bei den [[Streitkräfte]]n und bei den [[Polizei]]en. Während die Feuerwerker bei den Kampfmittelräumdiensten und Streitkräften mit militärischer Munition befasst sind, haben die Polizeien es oft mit selbstgefertigten Laboraten, &amp;#039;&amp;#039;unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen&amp;#039;&amp;#039; ([[Improvised explosive device|IEDs]]) von Kriminellen zu tun, weshalb die Feuerwerker dort als [[Entschärfer (USBV)]] spezialisiert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schutzpatron]]in gläubiger Feuerwerker ist die [[Barbara von Nikomedien|Heilige Barbara]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* o.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch zur deutschen Militärgeschichte&amp;#039;&amp;#039;; Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik (VEB); Berlin, 1985, Bd. 1, S. 202.&lt;br /&gt;
* o.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus&amp;#039; Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;; Verlag F.R.Brockhaus Leipzig, Berlin, Wien; 14. Auflage, 1894, Bd. 6, S. 758.&lt;br /&gt;
* Vorschrift H.Dv. 190/2, &amp;#039;&amp;#039;Lehrplan und Prüfungsordnung der Heeres-Feuerwerkerschulen&amp;#039;&amp;#039;, 1939.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hassenstein: &amp;#039;&amp;#039;Das Feuerwerksbuch von 1420. 600 Jahre deutsche Pulverwaffen und Büchsenmeisterei.&amp;#039;&amp;#039; Neudruck des Erstdrucks aus dem Jahr 1529 mit Übertragung ins Hochdeutsche und Erläuterungen, München 1941.&lt;br /&gt;
* Josef Werlin: &amp;#039;&amp;#039;Ein Feuerwerkstext aus dem 16. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Centaurus&amp;#039;&amp;#039;, Band 9, 1963, S. 272–287.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Mitteilungen |Hrsg=Bund Deutscher Feuerwerker und Wehrtechniker e.&amp;amp;nbsp;V. |DNB=1002137454 |Kommentar=Erscheint zweimonatlich. Erscheint auch als Online-Ausgabe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bdfwt.de/index.php?article_id=1 Bund Deutscher Feuerwerker und Wehrtechnik e.&amp;amp;nbsp;V. (BDFWT e.&amp;amp;nbsp;V.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.gfkb-mv.de Gesellschaft für Kampfmittelbeseitigung Mecklenburg-Vorpommern]&lt;br /&gt;
* [http://www.sprengschule-dresden.de/ sprengschule-dresden]&lt;br /&gt;
* [http://www.EMC-Kampfmittelbeseitigung.de Homepage Kampfmittelbeseitigung.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technischer Beruf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Beruf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärtechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beruf (Waffentechnik)]]&lt;/div&gt;</summary>
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