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	<title>Feuchtwerk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T21:24:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feuchtwerk&amp;diff=137429&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wiesebohm: Die letzte Textänderung von 91.249.231.104 wurde verworfen und die Version 185167928 von 79.220.220.142 wiederhergestellt.</title>
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		<updated>2023-02-09T11:21:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/91.249.231.104&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/91.249.231.104&quot;&gt;91.249.231.104&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/185167928&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/185167928&quot;&gt;185167928&lt;/a&gt; von 79.220.220.142 wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Offset Druckwerk Roland.SVG|mini|Schema eines Offsetdruckwerkes, Modell Roland, Feuchtwerk blau, Farbwerk rot]] Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feuchtwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Offsetdruckmaschine]] verwendet. Es benetzt die nichtdruckenden Partien der [[Druckform]] mit einem dünnen [[Feuchtmittelfilm]], der eine Einfärbung mit Druckfarbe verhindert. Das geschieht mit einer Anzahl sich berührender Walzen, die ein [[Feuchtmittel]] gleichmäßig auf die [[Druckplatte]] auftragen. Es besteht vorwiegend aus Wasser und wird aus einem Wasserkasten mit Walzen, Bürsten, Düsen oder in ähnlicher Weise auf die erste Walze übertragen und dann als Film über alle Walzen gleichmäßig zur Druckplatte befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuchtwerke sind eine Weiterentwicklung der &amp;#039;&amp;#039;Wischerwalze&amp;#039;&amp;#039;, die zum manuellen Feuchten des [[Lithografie#Lithografiestein|Lithografiesteins]] verwendet wurde. Da ein Teil des Feuchtmittels über [[Druckfarbe]], Druckplatte, [[Gummituch]] und Papier verbraucht wird und ein weiterer Teil verdunstet, muss kontinuierlich neues Feuchtmittel über das Feuchtwerk zugeführt werden. Das Feuchtmittel besteht überwiegend aus Wasser und zu 2 bis 30 % aus gelösten Zusätzen. Zu diesen gehören [[Alkohole|Alkohol]] ([[2-Propanol|IPA]]) oder Alkohol-Ersatzstoffe und verschiedene Konditionier wie pH-Puffer, Enthärter und Biocide (gegen Algen, Pilze usw.). Feuchtwerke werden nach ihrer Bauart unterschieden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kipphan&amp;quot;&amp;gt;Helmut Kipphan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Printmedien: Technologien und Produktionsverfahren,&amp;#039;&amp;#039; S. 227 f. Springer-Verlag, Berlin, November 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heberfeuchtwerk ==&lt;br /&gt;
Hierbei handelt es sich um eine ältere Bauform, bei der die Feuchtmittelzufuhr diskontinuierlich durch einen umlaufenden [[Druckersprache#D|Duktor]] und einen [[Schwingung|oszillierenden]] Heber erfolgt, der das Feuchtmittel vom Duktor abnimmt und an eine weitere Walze überträgt. Hier wird es gleichmäßig verteilt und an die Auftragswalzen übertragen, von denen die Druckplatte entsprechend gefeuchtet wird. Der Duktor im Wasserkasten und die Auftragswalzen sind mit einem saugfähigen Material, wie [[Plüsch]], [[Molton]] oder [[Frottee]] überzogen. Dieses System besitzt allerdings eine hohe Trägheit bei Veränderungen in der Zuführung der Feuchtmittelmenge, da der Stoffbezug als Wasserspeicher wirksam wird. Weitere Nachteile sind Fusseln der Bezüge, ungleichmäßige Feuchtmittelverteilung und hoher Wartungsaufwand. Während des Druckens werden die Bezüge zunehmend mit Farbe verunreinigt und müssen deshalb häufig außerhalb der Druckmaschine von Hand oder mit einer Feuchtwalzen-Waschmaschine gereinigt werden. Aufgrund dieser Nachteile gibt es heute in der Praxis kaum noch Heberfeuchtwerke dieser Bauart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Nachteile der Stoffbezüge auszugleichen, wurde die sogenannte Alkoholbefeuchtung eingeführt. Dabei werden die stoffbezogenen [[Feuchtauftragswalze]]n gegen unbezogene, weiche Gummiwalzen ausgetauscht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kipphan&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprühfeuchtwerk ==&lt;br /&gt;
Eine weitere Variante sind die Sprühfeuchtwerke, bei denen die benötigte Feuchtwassermenge über Bürsten, Düsen oder Schleudern auf eine Walze aufgebracht wird. Diese Systeme werden auch als kontaktlose Feuchtwerke bezeichnet und vorzugsweise im [[Zeitungsdruck]] eingesetzt. Ihr Vorteil besteht darin, dass [[Emulsion|emulgierte]] Farbe und gelöster Papierstaub nicht in den Feuchtmittelvorrat gelangt. Außerdem kann die Feuchtmittelmenge nicht nur über die gesamte Breite der Maschine gesteuert, sondern auch partiell beeinflusst werden. Das geschieht mittels einer Klappe, bei der die Öffnung verstellbar ist und dadurch mehr oder weniger Feuchtmittel auf die Platte gelangt. Gerade bei Zeitungsdruckmaschinen, die häufig eine sehr unterschiedliche Farbbelegung aufweisen und auch verschiedene Farben in einem Druckwerk einsetzen, ist die partielle Feuchtmitteleinstellung von Vorteil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kipphan&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmfeuchtwerk ==&lt;br /&gt;
Diese Systeme sind heute sehr verbreitet und arbeiten ohne Heberwalze und Stoffbezüge, benötigen jedoch Alkohol- oder spezielle sonstige Zusätze im Feuchtwasser. Dabei wird der Feuchtmittelfilm von der gummibezogenen Tauchwalze aus dem Wasserkasten geschöpft. Als Nächstes kommt eine Walze mit harter Oberfläche, zumeist aus [[Keramik]], seltener aus [[Chrom]]. Die Chrom- und die Keramikwalze werden separat angetrieben und aufgrund der einstellbaren Drehzahl wird die benötigte Feuchtmittelmenge gesteuert und von den Auftragswalzen auf die Druckplatten übergeben. Filmfeuchtwerke sind reaktionsschnell, denn jede Änderung der Feuchtmittelführung wird sofort wirksam. Das zum Drucken notwendige &amp;#039;&amp;#039;Farb-Wasser-Gleichgewicht&amp;#039;&amp;#039; wird schnell erreicht und reduziert den Anteil an [[Makulatur]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kipphan&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Kipphan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Printmedien. Technologien und Produktionsverfahren.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin u. a. 2000, ISBN 3-540-66941-8.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Walenski: &amp;#039;&amp;#039;Der Rollenoffsetdruck. Geschichte. Moderne Technik. Materialien.&amp;#039;&amp;#039; Fachschriften-Verlag, Fellbach 1995. ISBN 978-3-931436-01-8 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offsetdruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Druckmaschinen-Baugruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wiesebohm</name></author>
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