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	<title>Feuchtsavanne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T01:36:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feuchtsavanne&amp;diff=57763&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Änderungen von ~2026-92672-1 (Diskussion) auf die letzte Version von Serols zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-02-11T07:42:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-92672-1&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-92672-1&quot;&gt;~2026-92672-1&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-92672-1&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-92672-1 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Serols&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Serols (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Serols&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Klimadiagramm-metrisch-deutsch-Lagos.Nigeria.png|mini|[[Klimadiagramm]] von [[Lagos]] in [[Nigeria]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feuchtsavanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist je nach Betrachtungsweise eine [[Ökozone]], ein [[Zonobiom]] oder eine [[Vegetationszone]] der [[Tropen]]. Sie bildet mit der [[Trockensavanne|Trocken-]] und [[Dornstrauchsavanne]] den Übergang zwischen dem [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwald]] und der [[aride]]n [[Passat (Windsystem)|Passatwindzone]]. Die Feuchtsavanne hat 7 bis 9,5 regenreiche, [[Humides Klima|humide]] Monate (tropischer Regenwald 9,5 bis 12 humide Monate) und eine ausgeprägte [[Trockenzeit]]. In der Feuchtsavanne herrscht wie im tropischen Regenwald [[Tageszeitenklima]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Feuchtsavanne gibt es die [[Trockensavanne]] und die [[Dornstrauchsavanne]] als weitere [[Savanne]]ntypen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Feuchtsavanne tritt im Übergangsbereich zwischen der [[Arides_Klima|ariden]] Passatwindzone und dem [[Tropisches Regenwaldklima|tropischen Regenwaldklima]] der [[Innertropische Konvergenzzone|innertropischen Konvergenzzone]] auf. Die [[Feuchtsavannenklimate]] sind Teil der [[Äußere Tropen|wechselfeuchten Tropen]] und nicht der [[Randtropen|tropischen Trockengebiete]]. Es gibt sie vor allem in [[Afrika]] und [[Südostasien]], aber auch in [[Australien]] und [[Südamerika]]. Insgesamt bedeckt die Feuchtsavanne 9,4 % der Erdoberfläche. Sie zählt zu den größten und tierreichsten Gebieten der Erde nach dem tropischen Regenwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regenzeit ==&lt;br /&gt;
Die [[Regenzeit]] tritt nach dem [[Zenit (Richtungsangabe)|Zenitalstand]] der [[Sonne]] in der Feuchtsavanne auf, da während des Zenitalstandes mehr Wasser verdampft. Des Weiteren verschiebt sich die [[Innertropische Konvergenz]] mit dem Zenitalstand. Somit haben die Feuchtsavannen 7–9,5 humide Monate und der [[Jahresniederschlag]] liegt im Durchschnitt bei 1000–1500 mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1632x1224 sertaoe rio grande do norte landscape panorama brasil.jpg|mini|Sertao in Rio Grande do Norte, Nordosten Brasiliens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vegetation ==&lt;br /&gt;
Die Vegetation ist den [[Trockenzeit|Trocken-]] und [[Regenzeit]]en angepasst. In den Feuchtsavannen wachsen überwiegend Gräser, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Napiergras|Elefantengras]] (&amp;#039;&amp;#039;Pennisetum purpureum&amp;#039;&amp;#039;), die bis zu 6 Meter hoch werden können. Die Gräser nehmen in der Regenzeit oberflächennahen Niederschlag auf und vertrocknen in der Trockenzeit, weil sie keinen Verdunstungsschutz besitzen. Holzgewächse kommen nur im leicht geschlossenen Feuchtsavannenwald oder an Flüssen in [[Galeriewald|Galeriewäldern]] vor. Durch ihr tiefreichendes Wurzelsystem können sie ihren Wasserhaushalt auch in der Trockenzeit aufrechterhalten. Zudem werfen die Bäume in der Trockenzeit ihre Blätter ab, um Wasser zu sparen. Die Holzbestände wurden durch [[Brandrodung]]en des Menschen zurückgedrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Böden ==&lt;br /&gt;
Auch in der Feuchtsavanne sind die typischen Böden des [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwaldes]] vertreten. Durch lang andauernde [[Verwitterung]] bildet sich das [[Tonmineral]] [[Kaolinit]], das nur eine geringe [[Kationenaustauschkapazität]] aufweist und wenig Nährstoffe speichern kann. Der wichtigste Bodentyp heißt [[Ferralsol]] (gemäß dem internationalen Bodenklassifikationssystem [[World Reference Base for Soil Resources]] (WRB)). Kleinflächig treten auch [[Plinthosol]]e auf. Das sind Böden mit hohen Eisenoxidanreicherungen, die durch [[Redoxreaktion|Redoxprozesse]] charakteristische Muster bilden. Oxidreiche [[Bodenhorizont|Horizonte]] können aushärten und werden dann [[Laterit]] genannt. Laterithorizonte sind ein physikalisches Hindernis für das Wurzelwachstum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen typischen Regenwaldböden sind aber auch Böden mit Tonverlagerung ([[Lessivierung]]) verbreitet. In feuchteren Gebieten dominieren die stark sauren und nährstoffarmen [[Acrisol]]e und in trockeneren Regionen die basenreichen [[Lixisol]]e. Beide sind ebenfalls von [[Kaolinit]] dominiert, enthalten jedoch weniger [[Humus]] als die Ferralsole. Lixisole sind etwas besser mit Nährstoffen ausgestattet, doch sind sie sehr erosionsgefährtdet. In den Niederungen finden sich mitunter [[Vertisol]]e. Das sind Böden mit stark quell- und schrumpffähigen Tonmineralen, darunter besonders [[Smektit]]. Sie sind zwar gut mit Nährstoffen versorgt, doch können beim Schrumpfen der Tonminerale Wurzeln zerreißen, weshalb auf Vertisolen weniger Bäume und mehr Gräser wachsen. Im trockenen Zustand sind diese Böden steinhart, und im feuchten Zustand zerfließen sie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Rodung und Ackerbau nimmt die Gefahr der [[Bodenerosion]] zu. Am höchsten ist die Erosionsgefahr nach der Trockenzeit, weil dann die Gräser zum Großteil vertrocknet sind und der ausgetrocknete Boden einen Benetzungswiderstand besitzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BW&amp;quot;&amp;gt;W. Zech, P. Schad, G. Hintermaier-Erhard: &amp;#039;&amp;#039;Böden der Welt&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Springer-Spektrum, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-642-36574-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilfried Büttner: &amp;#039;&amp;#039;Feuchtsavanne&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mensch und Raum. Entwicklungsländer&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-464-08018-8, S. 20–21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4132153-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vegetationszonen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4132153-4|LCCN=sh85117748|NDL=00576380}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Savanne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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