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	<title>Feuchtigkeit - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feuchtigkeit&amp;diff=67554&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 2. April 2026 um 07:40 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-02T07:40:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Feuchte|Zum  Rechtswissenschaftler siehe [[Paul Feuchte]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Cloud forest mount kinabalu.jpg|mini|[[Nebelwald]] auf Borneo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feuchtigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Humidität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, von lateinisch &amp;#039;&amp;#039;humiditas&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feuchte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (über „feucht“ wie mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;viuhtecheit&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;viuhte&amp;#039;&amp;#039; ‚feucht, nass‘&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Schnell]]: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche „Macer“: Vulgatfassung. Mit einem Abdruck des lateinischen Macer floridus ‘De viribus herbarum’ kritisch herausgegeben.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Tübingen 2003 (= &amp;#039;&amp;#039;Texte und Textgeschichte. Würzburger Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 50), ISBN 3-484-36050-X, S. 402.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist der Gehalt an [[Wasser]], anderen [[Flüssigkeit]]en, [[Gas]] oder an [[Wasserdampf|Dampf]] in [[Boden (Bodenkunde)|Boden]], [[Luft]] und [[Materie]] oder in [[Raum (Architektur)|Räumen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABC Chemie1&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brockhaus ABC Chemie.&amp;#039;&amp;#039; VEB F. A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1965, S. 408–409.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegensatz ist die [[Trockenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Starke Feuchtigkeit wird auch als &amp;#039;&amp;#039;Nässe&amp;#039;&amp;#039; (von mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;nẹzze&amp;#039;&amp;#039;, Substantiv zu &amp;#039;&amp;#039;nass&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vegetationskunde wird ein ausgeglichen feuchter Standort als &amp;#039;&amp;#039;frisch&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, im Gegensatz zu [[Trockenwiese]] oder [[Feuchtwiese|Feucht-/Nasswiese]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Physik und Materialkunde spricht man allgemein von [[Wassergehalt]]. Unter Feuchtigkeit oder Feuchte kann jedoch manchmal auch der Gehalt an anderen Flüssigkeiten verstanden werden, zum Beispiel [[Benzol]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto-Albrecht Neumüller]] (Hrsg.), [[Römpp Lexikon Chemie|&amp;#039;&amp;#039;Römpps Chemie-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039;]], Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Cm–G.&amp;#039;&amp;#039; 8., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1981, ISBN 3-440-04512-9, S. 1275–1276.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Entzug von Wasser von einer Oberfläche oder aus einer Substanz bezeichnet man allgemein als [[Trocknung]] oder [[Entwässerung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABC Chemie2&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brockhaus ABC Chemie.&amp;#039;&amp;#039; VEB F. A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1965, S. 1441.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter wurden auch die feuchten Bestandteile der [[Humoralpathologie|Körpersäfte]] als „Feuchtigkeit“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 380 (&amp;#039;&amp;#039;Feuchtigkeit&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;humiditas&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;humor&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;humorositas&amp;#039;&amp;#039; im Sinne der Qualitätenlehre).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Wassergehalt von Luft wird im Allgemeinen als [[Luftfeuchtigkeit]] bezeichnet. Die &amp;#039;&amp;#039;absolute&amp;#039;&amp;#039; Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel [[Wasserdampf]] in der Volumeneinheit des Gasgemisches enthalten ist; Maßeinheit: [[Gramm|g]] Wasser·[[Meter|m]]&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;. Die &amp;#039;&amp;#039;relative&amp;#039;&amp;#039; Luftfeuchtigkeit ist der Quotient aus der bei einer bestimmten Temperatur im Gas vorhandenen Wasserdampfmenge und der bei der gleichen Temperatur möglichen Sättigungsmenge an Wasserdampf. Man kann die relative Luftfeuchtigkeit &amp;lt;math&amp;gt;\varphi&amp;lt;/math&amp;gt; auch mit folgender Formel berechnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\varphi = \frac {e}{E} \cdot 100\,\%&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wobei &amp;lt;math&amp;gt;e&amp;lt;/math&amp;gt;...[[Dampfdruck#Wasserdampfdruck in der Meteorologie|Dampfdruck]] des Luftvolumens (gemäß Definition der Meteorologie) und &amp;lt;math&amp;gt;E&amp;lt;/math&amp;gt;...[[Sättigungsdampfdruck]] von Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Luft bei [[Taupunkt#Berechnung des Taupunkts von feuchter Luft|Taupunkttemperatur]] [[Sättigung_(Physik)#Sättigung_von_Gasen_am_Beispiel_des_Wasserdampfs|gesättigt]], d.&amp;amp;nbsp;h. die relative Luftfeuchtigkeit liegt bei 100 %, ist ein Teil des Wassers in der Luft flüssig. Man bezeichnet in diesem Falle das dazugehörige Flüssigkeit-in-Gas-[[Gemisch|Stoffgemisch]] als [[Dunst (Atmosphäre)|Dunst]] oder [[Nebel]]. Der allgemeine Begriff für ein [[Heterogenität|heterogenes]] Gemisch ([[Dispersion (Chemie)|Dispersion]]) aus festen oder flüssigen [[Schwebeteilchen]] in einem Gas lautet [[Aerosol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feuchtigkeit des Bodens bezeichnet man als [[Bodenfeuchte]], die des Gesteins als [[Porenwasser]], die der Haut als [[Hautfeuchtigkeit]] und die des Holzes als [[Holzfeuchte]]. Feuchtigkeit im Bauwesen siehe [[Feuchtigkeitsschaden]] und [[Wasserschaden]].&lt;br /&gt;
Die Feuchtigkeit eines Stoffes ist mit vielerlei Eigenschaften verknüpft. Beispiele hierfür sind [[Schwindung]] und [[Quellung]] ([[Abmessung]]sänderung) bei Wasseraufnahme und -abgabe, die [[Quellfestigkeit]], die [[elektrische Leitfähigkeit]], die [[Wärmeleitfähigkeit]], der [[Reibkoeffizient]], die Bildung von [[Schimmelpilz|Schimmel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuchte in Gebäudebauteilen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DublinStreetMoldCeiling.jpg|mini|Feuchtigkeitsbedingt verschimmelte Decke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schimmel page 001.jpg|mini|Zu hohe Feuchtigkeit kann zu Schimmelbefall an Wänden führen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kapillarporöse Baustoffe speichern Wasser mit der Herkunft:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ib-rauch.de/Beratung/feumauwe.html Die Kellerabdichtung, die Mauertrocknung sowie die Ursachen feuchter Keller].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Restfeuchte nach dem [[Erstarren (Baustoff)|Abbindeprozess]] (&amp;#039;&amp;#039;siehe auch: [[Restfeuchte (Estrich)]].&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* eingedrungene [[Niederschlag|Niederschläge]]&lt;br /&gt;
* eindiffundierter Wasserdampf, oft unterstützt durch hygroskopische [[Mauersalz]]e&lt;br /&gt;
* aufsteigende Feuchtigkeit nach Transport durch die Kapillaren&lt;br /&gt;
* [[Kondenswasser]]&amp;amp;shy;bildung beispielsweise an der Außenseite von [[Wärmedämmung]]en ([[Tau (Niederschlag)|Tau]]&amp;amp;shy;niederschlag), an kühlen Keller-Innenwänden im Sommer oder bei der [[Versottung]] von Kaminen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuchte breitet sich dabei durch Sickerströmung oder [[Dampfdiffusion]] aus oder oft kapillar an horizontalen Dehnungsfugen (als Bauschäden) oder Rissen im Verputz. So kann Feuchte in eigentlich regenfeste [[Wärmedämmverbundsystem]]e eindringen und die Bauteile vernässen. An feuchten Bauteilen in Verbindung mit organischen Nährstoffen aus Bindemitteln,  Farbanstrichen, Tapetenklebern, Papiertapeten oder Holz finden [[Schwarzschimmel]] und Algen gute Wachstumsbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meteorologie ==&lt;br /&gt;
[[Luftfeuchtigkeit]] ist eine der grundlegendsten [[Messwert|Messdaten]] in der [[Meteorologie]]. Sie kann in verschiedenen Messgrößen angegeben werden: als Dampfdruck in [[Millibar]] (&amp;#039;&amp;#039;relative Luftfeuchtigkeit&amp;#039;&amp;#039; in Prozent), als Gramm Wasserdampf pro Kubikmeter Luft (&amp;#039;&amp;#039;absolute Luftfeuchtigkeit&amp;#039;&amp;#039;), als Mischungsverhältnis in Gramm Wasserdampf pro Kilogramm trockener Luft oder als [[Taupunkt]] (in [[Grad Celsius]]).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lexikon Technik und exakte Naturwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, [[Fischer Taschenbuch Verlag]], 1970, ISBN 3-436-01558-X, S. 1880.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Analytische Bestimmung ==&lt;br /&gt;
Zur Schnellbestimmung der Feuchtigkeit einer Substanzprobe setzt man gewöhnlich Infrarot-Feuchtemesser ein. Diese Geräte sind zugleich [[Trockner]] und [[Waage]]n. Als Wärmequelle setzt man Infrarotstrahler ein. Die [[Infrarotstrahlung]] dringt über 1 cm tief in die zu trocknende Substanz ein, zugleich wird die [[Lichtenergie]] in [[Wärmeenergie]] umgewandelt. Der Feuchtigkeitsgehalt wird bestimmt aus einer Einwaage auf ein und demselben Wägeteller, dessen Gewichtsänderung (Ursache: Feuchtigkeitsverlust) auf eine Anzeigeskala übertragen und direkt in Prozent (%) Feuchtigkeit angezeigt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wittenberger&amp;quot;&amp;gt;Walter Wittenberger: &amp;#039;&amp;#039;Chemische Laboratoriumstechnik.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. Springer-Verlag, Wien / New York 1973, ISBN 3-211-81116-8, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine quantitative Wassergehaltsbestimmung von Proben kann auch titrimetrisch nach dem&lt;br /&gt;
[[Karl-Fischer-Verfahren]] erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Industrie und bei Leckortungen in Gebäuden ist auch die [[Elektrische Kapazität|kapazitive]] Feuchtigkeitsmessung verbreitet. Dabei werden durch die Feuchtigkeit verursachte Änderungen der [[Dielektrizitätszahl]] gemessen, indem mit einer kugelförmigen Elektrode an trockenen und feuchten Stellen Vergleichswerte ermittelt werden. Die Messtiefe variiert je nach Materialart und Schichtdicke zwischen 40&amp;amp;nbsp;mm und 100&amp;amp;nbsp;mm, wobei das Material nicht beschädigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4016961-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meteorologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkstoffeigenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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