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	<title>Fettspinnen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:08:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fettspinnen&amp;diff=716472&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-23011-94 am 14. April 2026 um 12:39 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-14T12:39:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Fettspinnen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Steatoda&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl Jakob Sundevall|Sundevall]], 1833&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Kugelspinnen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Theridiidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Radnetzspinnen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Araneoidea&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Entelegynae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Echte Webspinnen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Araneomorphae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Webspinnen&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Araneae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Steatoda bipunctata female (aka).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Weibchen der [[Gewöhnliche Fettspinne|Gewöhnlichen Fettspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;Steatoda bipunctata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fettspinnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Falschen Witwen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Steatoda&amp;#039;&amp;#039;) bilden eine zahlenmäßig große Gattung innerhalb der Familie der [[Kugelspinnen]] (Theridiidae), die wiederum zur Ordnung der [[Webspinnen]] zählt. Die Gattung ist fast weltweit verbreitet und ihre Arten sind kleine bis mittelgroße Spinnen. Einzelne Vertreter der Gattung, darunter die [[Gewöhnliche Fettspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;S. bipunctata&amp;#039;&amp;#039;) sind auch in [[Mitteleuropa]] weit verbreitet und häufig. Die [[Trivialnamen]] der Gattung rühren von dem fettig glänzenden Erscheinungsbild einzelner Arten wie der Gewöhnlichen Fettspinne und der Ähnlichkeit mit den nah verwandten [[Echte Witwen|Echten Witwen]] (&amp;#039;&amp;#039;Latrodectus&amp;#039;&amp;#039;) anderer, darunter der [[Falsche Schwarze Witwe|Falschen Schwarzen Witwe]] (&amp;#039;&amp;#039;S. paykulliana&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fettspinnen sind mehrheitlich bodenbewohnend und vollführen eine [[Temporaler Spezialist|nachtaktive]] und [[Spinnennetz|netzbauende]] Lebensweise. Sie bewohnen überwiegend verdeckte Bereiche und einige Arten zeigen eine [[Synanthropie]] (Anpassung an menschliche Siedlungsbereiche), einzelne wie die [[Große Fettspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;S. grossa&amp;#039;&amp;#039;) kommen gebietsweise sogar nur in Bauwerken vor. Mit ihren unregelmäßigen Raumnetzen erlegen Fettspinnen als [[Euryökie|euryphage]] (nicht auf bestimmte Nahrung angewiesene) [[Fleischfresser|Räuber]] verschiedene Beutetiere, darunter auch welche, die die eigene Körpergröße deutlich übertreffen. Der [[Ontogenese#Entwicklungsbiologie|Lebenszyklus]] ist bei einzelnen Arten gut erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Fettspinnen wie die [[Noble Fettspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;S. nobilis&amp;#039;&amp;#039;) erhielten in der Vergangenheit immer wieder Aufmerksamkeit dadurch, dass sie sich, wohl durch unbeabsichtigte Einschleppungen auf menschlichen Transportwegen, neue Verbreitungsgebiete erschließen konnten, in denen sie zuvor nicht vorkamen. Bisse verschiedener Fettspinnen auf den Menschen sind überliefert. Die Bisse werden als schmerzhaft, im Regelfall jedoch nicht als medizinisch relevant beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Fettspinnen sind kleine bis mittelgroße [[Echte Webspinnen]] (Araneomorphae) und erreichen je nach Art und Geschlecht eine Körperlänge von 2 bis 11 Millimetern.&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;levi1-s375&amp;quot; /--&amp;gt; Einzelne Arten wie die [[Gewöhnliche Fettspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;S. bipunctata&amp;#039;&amp;#039;) haben ein fettig glänzendes Erscheinungsbild, was der Gattung ihren [[Trivialname]]n eingebracht hat.&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;bellmann&amp;quot; /--&amp;gt; Der [[Carapax#Spinnentiere|Carapax]] (Rückenschild des [[Prosoma]]s, bzw. Vorderkörpers) ist bei größeren Arten etwas, bei kleineren jedoch deutlich länger als breit und weist mitunter eine kreisförmige oder transvers (quer) verlaufende Vertiefung auf. Die für Spinnen typischen acht Augen sind auch bei den Fettspinnen je zu viert in eine anteriore (vordere) und eine posteriore (hintere) Augenreihe aufgeteilt. Die anteriore erscheint frontal betrachtet gerade bis leicht prokurv (nach vorn gebogen), die posteriore bei Draufsicht gerade oder leicht nach rekurv (nach hinten gebogen). Insgesamt kann die Größe der Augen innerhalb der Gattung sehr variieren. Im Bereich der posterioren Augenreihe ist auch der Carapax am höchsten. Die [[Chelicere]]n (Kieferklauen) sind etwa so lang wie der Carapax hoch und tragen je einen oder zwei Zähne am anterioren Rand.&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;levi1-s375&amp;quot; /--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Beine sind im Vergleich zum Körper von mittlerer Länge, das erste oder das vierte Beinpaar fallen dabei immer an längsten, das dritte am kürzesten aus. Manchmal sind die Längen des ersten und des vierten Beinpaares uneinheitlich. An den [[Tarsus (Gliederfüßer)|Tarsen]] (Fußgliedern) des vierten Beinpaares befinden sich deutlich ausgeprägte Kammstrukturen. [[Kieferklauenträger#Merkmale|Opisthosoma]] (Hinterleib) hat bei größeren Arten eine fast kugelige Form, während es bei kleineren länger als breit oder hoch ausfällt. Fettspinnen sind wie alle [[Kugelspinnen]] (Theridiidae) [[Ecribellate Spinnen|ecribellat]] (dickere [[Spinnenseide]] produzierend), der [[Cribellate Spinnen#Cribellum und Calamistrum|Colulus]] (funktionsloser Hügel und Rest des einstigen sog. Cribellums) ist verglichen mit dem anderer Vertreter der Familie sehr groß.&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;levi1-s375-376&amp;quot; /--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sexualdimorphismus ===&lt;br /&gt;
Fettspinnen haben einen für Spinnen typisch ausgeprägten [[Sexualdimorphismus]] (Unterschied der Geschlechter), so sind auch bei ihnen die Männchen meistens etwas kleiner als die Weibchen. Bei den Fettspinnen haben die Männchen außerdem andere Eigenschaften, die den Weibchen fehlen. So trägt der Carapax bei ihnen beidseitig des [[Glossar der Spinnenanatomie#Petiolus|Petiolus]] (Trennstiel zwischen Prosoma und Opisthosoma) je ein [[Stridulation]]s-, bzw. Lauterzeugungsorgan und der Carapax und das [[Sternum (Gliederfüßer)|Sternum]] (Brustschild des Prosomas) sind bei Männchen meistens von etwas rauerer Struktur. Das anteriore Ende oberhalb des Petiolus weist eine halbkreisförmige, sklerotisierte Carina (Kiel) auf, die offenbar am Stridulationsorgan reibt und somit die Geräuscherzeugung ermöglicht. Die Männchen vieler Arten haben überdies vergrößerte Cheliceren und die geschwollen wirkende [[Glossar der Spinnenanatomie#Maxilla|Maxillae]] (umgewandelte [[Coxa (Gliederfüßer)|Coxen]] bzw. Hüftglieder der Pedipalpen), die manchmal mit Tuberkeln (zahnartigen Gebilden) besetzt sind. Bei einigen Arten ist das erste Beinpaar der Männchen breiter gebaut und das zweite je mit einem Stachel versehen.&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;levi1-s376&amp;quot; /--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genitalmorphologische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Pedipalpus|Pedipalpen]] (umgewandelte Extremitäten im Kopfbereich) männlicher Fettspinnen haben eine große Radix (Wurzel) und die [[Pedipalpus#Bulbus|Bulbi]] (männliche Geschlechtsorgane) können innerhalb der Gattung sehr verschieden aufgebaut sein. Bei einigen hat der Embolus (drittes und letztes [[Sklerit]], bzw. Hartteil des Bulbus) eine recht komplex aufgebaute Basis und am Paracymbium (weiteres an das [[Glossar der Spinnenanatomie#Cymbium|Cymbium]], dem ersten und vordersten Sklerit des Bulbus anheftende Sklerit) nahe der mesalen (in Richtung der Mittellinie des Körpers gelegenen) Seite des Alveolus (Grube des Cymbiums). Letzterer kann aber auch distal (von der körpermitte entfernt) oder ektal (auf der Außenfläche befindlich) angelegt sein und trägt anscheinend bei allen Arten die gattungstypische mediane (mittlere) [[Apophyse]] (Fortsatz).&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;levi1-s376&amp;quot; /--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Epigyne]] (weibliches Geschlechtsorgan) weist bei vielen Fettspinnen eine flache Platte und einen posterior vorstehenden Mediallappen auf. Bei allen Arten sind zwei [[Receptaculum seminis#Anatomie und Befruchtungsvorgang bei Spinnen|Spermatheken]] (Samentaschen) vorhanden. In wenigen Fällen sind die Kopulationskanäle stark [[Sklerotin|sklerotisiert]] (verhärtet).&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;levi1-s376&amp;quot; /--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Differenzierung von ähnlichen Kugelspinnen ===&lt;br /&gt;
Die Fettspinnen ähneln sehr den ebenfalls zu den [[Kugelspinnen]] (Theridiidae) zählenden [[Echte Witwen|Echten Witwen]] (&amp;#039;&amp;#039;Latrodectus&amp;#039;&amp;#039;), woher auch die Bezeichnung „Falsche Witwen“ rührt. Sie unterscheiden sich von letzterer Gattung dadurch, dass sich bei ihnen die lateralen Augen fast oder direkt berühren. Von den zur gleichen Familie zählenden und mitunter ähnlichen [[Raspelspinnen]] (&amp;#039;&amp;#039;Crustulina&amp;#039;&amp;#039;) unterscheiden sich die Fettspinnen durch das Vorhandensein eines Stachels jeweils auf der mesalen Seite der Cymbii und eines sklerotisierten Rings am Opisthosoma bei den Weibchen. Von allen Gattungen der Kugelspinnen können Fettspinnen außerdem anhand des großen Colulus, der Ausprägung von einem oder zwei Zähnen am anterioren Rand sowie dem Fehlen von Zähne am posterioren Rand der Cheliceren differenziert werden.&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;levi1-s376&amp;quot; /--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensräume ==&lt;br /&gt;
Die Gattung der Fettspinnen ist mit Ausnahme der [[Antarktika]] in allen Kontinenten vertreten.&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;nmbe&amp;quot; /--&amp;gt; Ihre Arten nehmen vor allem die Nähe des Bodens und dort beispielsweise Felsspalten oder die Unterseite von Steinen als [[Habitat]] (Lebensraum) an. Einige Fettspinnen weisen eine [[Synanthropie]] (Anpassung an menschliche Siedlungsbereiche) auf, dabei sind einzelne Arten, etwa die [[Große Fettspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;S. grossa&amp;#039;&amp;#039;) je nach Gebiet eusynanthrop und kommen dort somit ausschließlich in Gebäuden vor.&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;levi2(-s13)&amp;quot; /--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Fettspinnen sind wie alle [[Kugelspinnen]] (Theridiidae) [[Temporaler Spezialist|nachtaktiv]] und teilen mit anderen Vertretern der Familie die [[Spinnennetz|netzbauende]] und somit mehrheitlich sedentäre (standortstreue) Lebensweise. Das Raumnetz der Fettspinnen besteht aus einer zentralen und dünn angelegten Gespinstdecke, die von teils zähflüssigen, klebrigen [[Spinnenseide|Fäden]] getragen wird. Letztere verlaufen in alle Richtungen. Das zentrale Gespinst erhält durch die von oben und unten daran spannenden vertikalen Befestigungsfäden das Erscheinungsbild einer Decke aus vielen kleinen zelt- oder kuppelartigen Gebilde. Fettspinnen legen etwa im Gegensatz zu [[Echte Witwen|Echten Witwen]] (&amp;#039;&amp;#039;Latrodectus&amp;#039;&amp;#039;) keinen separaten Schlupfwinkel an, sondern verbergen sich am Tag in Spalten bei dem Netz, die durch Fäden damit verbunden werden und besagten Schlupfwinkel ersetzen.&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;levi2(-s13)&amp;quot; /--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe ihres Netzes erlegen die wie alle Spinnen [[Fleischfresser|räuberischen]] Fettspinnen verschiedene Beutetiere, ihre Jagdweise mit dem Netz lässt sie somit zu [[Lauerjäger]]n werden. Die Größe der Beutetiere kann dabei auch die der Spinnen deutlich übertreffen.&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;arages&amp;quot; /--&amp;gt; Ein spezialisiertes Beutespektrum haben die überwiegenden [[Euryökie|euryphagen]] (nicht auf bestimmte Nahrung angewiesene) Fettspinnen nicht und erlegen zum Beispiel verschiedene [[Insekten]] einschließlich [[Fluginsekten]] oder auch [[Asseln]], die für nicht wenige Räuber eine unbeliebte Beute darstellen. Auch wehrhafte Beutetiere wie [[Ameisen]] können von einigen Fettspinnen erbeutet werden. Die amerikanische Art &amp;#039;&amp;#039;[[Steatoda fulva|S. fulva]]&amp;#039;&amp;#039; soll sich sogar auf das Erbeuten von [[Ernteameisen]] spezialisiert haben und erbeutet Arbeiterinnen in der Nähe von deren Nestern. Der [[Ontogenese#Entwicklungsbiologie|Lebenszyklus]] ist bei einzelnen Fettspinnen erforscht.&amp;lt;!--ref name=&amp;quot;levi2(-s13)&amp;quot; /--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steatoda paykulliana.jpg|mini|[[Falsche Schwarze Witwe]] (&amp;#039;&amp;#039;S. paykulliana&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Die weltweit vertretene Gattung ist sehr artenreich, wobei ihr Verbreitungsschwerpunkt in den Tropen liegt. In Mitteleuropa sind bislang folgende Arten gefunden worden:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://arages.de/wp-content/uploads/2013/05/checklist2004_araneae.pdf |wayback=20160823131530 |text=Blick, T., R. Bosmans, J. Buchar, P. Gajdoš, A. Hänggi, P. Van Helsdingen, V. Ružicka, W. Starega &amp;amp; K. Thaler, 2004. &amp;#039;&amp;#039;Checkliste der Spinnen Mitteleuropas. Checklist of the spiders of Central Europe. (Arachnida: Araneae).&amp;#039;&amp;#039; Version 1. Dezember 2004}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spinnen ME&amp;quot;&amp;gt;Heimer, Stefan und Nentwig, Wolfgang; 1991: &amp;#039;&amp;#039;Spinnen Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Paul Parey Berlin. ISBN 3-489-53534-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Weißfleckige Fettspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Steatoda albomaculata]]&amp;#039;&amp;#039;) ({{person|De Geer}}, 1778); stellenweise häufig an trockenen und sonnigen Orten, bis ins Gebirge (2500 m)&lt;br /&gt;
* [[Gewöhnliche Fettspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;Steatoda bipunctata&amp;#039;&amp;#039;) ({{person|Linnaeus}}, 1758); häufig, in Häusern, Felsen, Gebirge bis 2000 m&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Steatoda capensis]]&amp;#039;&amp;#039; {{person|Hann}}, 1990; als „Falsche Katipo“ bezeichnet, ursprünglich Südafrika, nach Australien und Neuseeland eingeführt.&lt;br /&gt;
* [[Haus-Fettspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Steatoda castanea]]&amp;#039;&amp;#039;) ({{person|Clerck}}, 1757); an Gebäuden und seltener an warmen Waldrändern&lt;br /&gt;
* [[Große Fettspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;Steatoda grossa&amp;#039;&amp;#039;) ({{person|C.L. Koch}}, 1838); Kosmopolit, in Mitteleuropa nur in Häusern und Kellern&lt;br /&gt;
* [[Edle Kugelspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;Steatoda nobilis&amp;#039;&amp;#039;) ({{person|Thorell}}, 1875); auch als „Falsche Witwe“ bezeichnet. Ursprünglich nur in Südwesteuropa beheimatet, wurde jedoch in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts vermutlich mit Bananentransporten von den Kanarischen Inseln nach England eingeschleppt und breitete sich dort langsam, vermutlich mit dem Klimawandel etwa seit dem Jahr 2000 dort und global schnell aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|url=http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-24397065|titel=False widow spider sightings in the UK on the rise|datum=4. Oktober 2013|zugriff=4. Oktober 2013|hrsg=BBC News|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;John P. Dunbar, Aiste Vitkauskaite, Derek T. O’Keeffe, Antoine Fort, Ronan Sulpice, Michel M. Dugon: &amp;#039;&amp;#039;Bites by the noble false widow spider Steatoda nobilis can induce Latrodectus-like symptoms and vector-borne bacterial infections with implications for public health: a case series.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Clinical Toxicology-&amp;#039;&amp;#039; 2021 {{DOI|10.1080/15563650.2021.1928165}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Falsche Schwarze Witwe]] (&amp;#039;&amp;#039;Steatoda paykulliana&amp;#039;&amp;#039;) ({{person|Walckenaer}}, 1805); auch als „Falsche Witwe“ bezeichnet. Im Mittelmeerraum bis nach Zentralasien, bevorzugt trockene Gebiete.&lt;br /&gt;
* [[Dreiecks-Fettspinne]] (&amp;#039;&amp;#039;Steatoda triangulosa&amp;#039;&amp;#039;) ({{person|Walckenaer}}, 1802); fehlt in Nordeuropa, im Süden vor allem an warmen Stellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Steatoda albomaculata.jpg|Weißfleckige Fettspinne (&amp;#039;&amp;#039;Steatoda albomaculata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Steatoda bipunctata.jpg|Gewöhnliche Fettspinne (&amp;#039;&amp;#039;Steatoda bipunctata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Steatoda capensis.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Steatoda capensis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Steatoda castanea.JPG|Haus-Fettspinne (&amp;#039;&amp;#039;Steatoda castanea&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Steatoda grossa 1.jpg|Große Fettspinne (&amp;#039;&amp;#039;Steatoda grossa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Araña. Valverde - Vilarromarís - Oroso.jpg|Edle Kugelspinne (&amp;#039;&amp;#039;Steatoda nobilis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Steatoda paykulliana 01.jpg|Falsche Schwarze Witwe (&amp;#039;&amp;#039;Steatoda paykulliana&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
Steatoda triangulosa (Walckenaer, 1802) 1638441185.jpg|Dreiecks-Fettspinne (&amp;#039;&amp;#039;Steatoda triangulosa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Steatoda|Fettspinnen (&amp;#039;&amp;#039;Steatoda&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{WSC|3542|Rang=genus}}&lt;br /&gt;
* [https://araneae.nmbe.ch/specieskey/310/Steatoda Heimer &amp;amp; Nentwig (1991). Spinnen Mitteleuropas - Online-Schlüssel]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.arages.de/index.php?title=Steatoda Steatoda] im AraGes-Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fettspinnen| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-23011-94</name></author>
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