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	<title>Festung Philippsburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T14:12:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Festung_Philippsburg&amp;diff=744946&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Katzenfan2k25: HC: neuer Sortierschlüssel für Kategorie:Ehemalige Festung: &quot;Philippsburg&quot;</title>
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		<updated>2025-12-02T09:53:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: neuer Sortierschlüssel für &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Ehemalige_Festung&quot; title=&quot;Kategorie:Ehemalige Festung&quot;&gt;Kategorie:Ehemalige Festung&lt;/a&gt;: &amp;quot;Philippsburg&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:FestungPhilippsburg1.jpg|mini|Kupferstich von [[Matthäus Merian]] und Martin Häiller von Grundriss und Belagerung]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Festung Philippsburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war in der Zeit von 1623 bis 1801 eine bisweilen hart umkämpfte [[Festung]] in der nordbadischen Stadt [[Philippsburg]] im heutigen [[Landkreis Karlsruhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Udenheim-Philippsburg 1590 2.jpg|mini|Udenheim-Philippsburg mit Schloss der Bischöfe von Speyer, 1590]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FestungPhilippsburg2.jpg|mini|Kupferstich der Belagerung 1676 von Romanus de Hooghe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:FestungPhilippsburg3.jpg|mini|Kupferstich der Belagerung 1676 von Johann Georg Walther]]&lt;br /&gt;
1615, am Vorabend des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], entschloss sich der [[Hochstift Speyer|Speyrer Bischof]] [[Philipp Christoph von Sötern]], seine Residenzstadt Udenheim zu einer modernen Festung auszubauen. Er ließ riesige Bollwerke errichten, die den Abriss einiger Gebäude am Stadtrand nötig machten. Durch diese Baumaßnahmen wollte sich Philipp vor Angriffen aus den umliegenden protestantischen Territorien schützen sowie seine Hauptresidenz ausbauen und aufwerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1623 wurde die Festung eingeweiht, und es erfolgte die Umbenennung der Stadt von Udenheim in Philippsburg. Seit dem Ausbruch des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] war die neugebaute Festung häufig Kriegsschauplatz und wurde von verschiedenen Parteien umkämpft.&lt;br /&gt;
So wurde die Stadt 1634 von den protestantischen [[Dreißigjähriger Krieg#Schwedischer Krieg (1630–1635)|Schweden]] belagert und erobert und im Januar 1635 von kaiserlichen Truppen unter [[Baumberger (Adelsgeschlecht)|Caspar von Baumberger]] zurückerobert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ray von Saint Genies |Titel=Kriegskunst: Oder: Der Dienst im Felde, für den General, Staabs-Officier, Hauptmann und Subalternen-Officiers : Zwey Theile. Mit Kupfern. Zwote verbesserte und von Druckfehlern gereinigte Auflage |Verlag=Verlegts Christian Friedrich Günther, Buchhändler in Glogau |Datum=1772 |Online=https://books.google.de/books?id=1Q5MkZtwQAUC&amp;amp;pg=PA545 |Abruf=2019-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1644 eroberte ein französisches Heer unter [[Henri de La Tour d’Auvergne, vicomte de Turenne|Turenne]] Philippsburg nach [[Belagerung von Philippsburg (1644)|drei Wochen Belagerung]].&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Pan272f&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= Christian Pantle |Titel= Der Dreissigjährige Krieg. Als Deutschland in Flammen stand |Verlag=Ullstein Buchverlage GmbH |Ort=Berlin |Datum=2017 |ISBN=978-3-549-07443-5|Seiten=272f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt blieb 32 Jahre lang französisch. In dieser Zeit wurde die Festung von dem bekannten Festungsbaumeister [[Sébastien Le Prestre de Vauban]] stark ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 belagerte die [[Reichsarmee]] die Stadt und konnte sie nach schweren Kämpfen [[Belagerung von Philippsburg (1676)|zurückgewinnen]]; daran nahm der Festungsbauer und Mineur [[Georg Rimpler]] teil. Die meisten baulichen Maßnahmen zur stärkeren Befestigung der Städte gehen auf Rimpler zurück. Bereits 1688 wurde die Festung unter dem damaligen Kommandanten [[Maximilian Lorenz von Starhemberg]] erneut von Frankreich belagert und erobert ([[Belagerung von Philippsburg (1688)]]). Die Franzosen errichteten hier ihre Basis, von der aus sie im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] Heidelberg zerstörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im [[Frieden von Rijswijk]] 1697 wurde die Stadt wieder deutsch und zur [[Reichsfestung]] erklärt. Bis zum [[Polnischer Erbfolgekrieg|polnischen Erbfolgekrieg]] 1734 herrschte unter dem Kommandanten [[Johann Karl von Thüngen|Hans Karl I. Graf von Thüngen]] und unter seinen Nachfolgern Wohlstand und Frieden in der Stadt. 1734 begann eine Belagerung, die die schlimmste von allen werden sollte. Erfolglos versuchte der Heeresführer [[Eugen von Savoyen|Prinz Eugen]] den französischen Belagerungsring zu sprengen und zu den Soldaten des Generals [[Gottfried Ernst von Wuttgenau|Wuttgenau]] durchzudringen. Zeitgenössischen Berichten zufolge waren infolge der Kämpfe 30.000 Todesopfer zu beklagen, darunter der französische Oberbefehlshaber [[James Fitzjames, 1. Herzog von Berwick-upon-Tweed|Marschall Berwick]] ([[Belagerung von Philippsburg (1734)]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst durch die Regelungen des [[Frieden von Wien (1738)|Friedens von Wien]] im Jahre 1737 waren die Franzosen gezwungen, die Stadt zu räumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1799 erfolgte die letzte Belagerung der Festung durch französische Revolutionstruppen. Nach einem sechstägigen Bombardement war die gesamte Stadt zerstört. In der [[Schlacht bei Wiesloch (1799)|Schlacht bei Wiesloch]] wurden die Franzosen aus Philippsburg verjagt. Nach dem [[Friede von Lunéville|Frieden von Lunéville]] 1801 wurde die Festung auf Befehl [[Napoléon Bonaparte|Napoleons]] geschleift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Carl von Clausewitz]] ätzte in seinem Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Vom Kriege&amp;#039;&amp;#039; über die Lage der Festung Philippsburg am Rhein: „Philippsburg war das Muster einer schlecht gelegenen Festung. Es gleicht einem blödsinnigen Menschen, der sich mit der Nase dicht an die Wand stellt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Carl von Clausewitz: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kriege&amp;#039;&amp;#039; (Edition der Erstauflage von 1832/1834) Ullstein, Berlin 2008, S. 431.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besatzung der Festung während der Belagerung ===&lt;br /&gt;
Während der Belagerung im Jahre 1799 war die Festung mit den folgenden Truppenteilen belegt:&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Oberrheinische Kreis-Regiment [[Solms-Braunfels]]&amp;#039;&amp;#039; unter Obrist Heinrich-Friedrich Walram Rheingraf von Salm&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Oberrheinische Kreis-Regiment Prinz [[Karl Theodor (Pfalz und Bayern)|Karl-Theodor von der Pfalz]]&amp;#039;&amp;#039; unter [[Oberst|Obrist]] Freiherr von Mogen&lt;br /&gt;
* Das [[Kurpfalz]]-Bayrische Kontingent unter Obrist von Wetzel&lt;br /&gt;
* Das Kurpfalz-Bayrische &amp;#039;&amp;#039;Infanterie-Regiment Herzog Pius von Birkenfeld&amp;#039;&amp;#039; unter Obrist von Triva&lt;br /&gt;
* Das Fränkische Kreis-Bataillon unter [[Major]] Rieße&lt;br /&gt;
* Das Fränkische Jäger-Corps unter Major von Hornstein&lt;br /&gt;
* Das [[Kurfürstentum Trier|Kurfürstlich-Trierische]] Kontingent aus der [[Festung Ehrenbreitstein]] unter Obrist von Faber&lt;br /&gt;
* Das [[Kurfürstentum Köln|Kurfürstlich-Kölnische]] Kontingent unter Major Klespe&lt;br /&gt;
* Das Fürstlich [[Fürstbistum Würzburg|Würzburg’sche]] Infanterie-Bataillon unter dem Major von Stetten&lt;br /&gt;
* Das [[Fürsterzbistum Salzburg|Fürstlich-Salzburgische]] Reichskontingents-Bataillon unter Major von Lehr&lt;br /&gt;
* Eine Compagnie der [[Fulda]]er Bürgerwehr&lt;br /&gt;
* Eine Compagnie [[Frankfurt (Main)|Frankfurter]] Stadtsoldaten&lt;br /&gt;
* Eine halbe Schützencompagnie aus [[Eichstätt]]&lt;br /&gt;
* Eine Schwadron [[Bamberg]]er [[Dragoner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt 4519 Mann und 491 Zivilbewohner&amp;lt;ref&amp;gt;Adam Ignazius Bachsteller: &amp;#039;&amp;#039;Treffliche Broschüre über die ploqierung und Eroberung der teutschen Festung Phillipsburg durch die Frantzosen im Jahre 1799&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 1806 (ein Exemplar befindet sich im [[Stadtarchiv Koblenz]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Da die Festungsbauten 1801 komplett zerstört wurden, erinnert heute nur noch wenig an das einstige große Bollwerk am Rhein. Lediglich einige Straßen tragen die Namen von vorgelagerten Teilen der Festung (z.&amp;amp;nbsp;B. Hornwerk, Kronenwerk) oder die Namen der Festungskommandanten (z.&amp;amp;nbsp;B. Thüngen oder der letzte Kommandant der Festung, Rheingraf von Salm). Außerdem erinnert ein Monument mit Original-Kanonenkugeln des Bombardements von 1799 an die Zerstörung der Stadt. Des Weiteren wurde ein Modell der Festung ausgestellt, welches eine originalgetreue Kopie eines Modells im [[Musée des Plans-Reliefs]] in Paris&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.museedesplansreliefs.culture.fr/collections/maquettes/plans-reliefs-des-places-etrangeres/philippsbourg-philippsburg |titel=Collections des maquettes du Musée des plans-reliefs: Philippsbourg (Philippsburg) |hrsg=[[Musée des Plans-Reliefs]] |sprache=fr |abruf=2020-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist. Die Stadt Philippsburg ließ 1998 eine Kopie anfertigen, da die französischen Gesetze eine Verbringung außer Landes auch zu Ausstellungen nicht zulassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.philippsburg.de/index.php/aktuelles-lesen/id-20-jahre-philippsburger-festungsmodell.html |titel=20 Jahre Philippsburger Festungsmodell |hrsg=Stadt Philippsburg / Musée des Plans-Reliefs |sprache=de |abruf=2023-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der seit 1996 in einer privaten Initiative (Verein für Festungskasematten) renovierte Felsenkeller erinnert an die einst gewaltige Festung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Haus Thüngen]]&lt;br /&gt;
* [[Festung Kehl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Engelbert Strobel: &amp;#039;&amp;#039;Die ehemalige Reichsfestung Philippsburg. Ein Streifzug durch ihre Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Landesverein Badische Heimat#Publikationen|Badische Heimat]],&amp;#039;&amp;#039; Band 52 (1972), S. 219–225 ({{Webarchiv|url=http://www.badische-heimat.de/neu/verein/heft/reprint/1972_3_philippsburg.pdf|wayback=20150923181510|text=Digitalisat}}).&lt;br /&gt;
* Heinz Musall: &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der Reichsfestung Philippsburg 1745.&amp;#039;&amp;#039; Historischer Atlas von Baden-Württemberg. 10. Lieferung 1985 ([https://www.leo-bw.de/media/kgl_atlas/current/delivered/pdf/HABW_1_10.pdf Digitalisat] bei [[LEO-BW|leo-bw.de]]).&lt;br /&gt;
* Egon Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Das Verhältnis des fränkischen Reichskreises zur kaiserlichen und Reichsfestung Philippsburg 1698 bis 1734.&amp;#039;&amp;#039; Acheron, Achern, o.&amp;amp;nbsp;J. (ca. 1995), ISBN 3-928207-10-5.&lt;br /&gt;
* Heinz Musall: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichsfestung Philippsburg im Jahr 1736: I. Denkschrift über Philippsburg am Ort verfaßt von [[Louis André de La Mamie de Clairac|Le Chevalier de Clairac]] ... im Jahr MDCCXXXVI. II. Zur Denkschrift des Chevalier de Clairac über die Reichsfestung Philippsburg vom Jahre 1736.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Heinz W. Holler, Karlsruhe 1999, ISBN 3-929431-00-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Philippsburg#Stadt und Festung|Philippsburg/Stadt und Festung}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/geschichte/festung/philbg02.htm Plan] bei [[zum.de]]&lt;br /&gt;
* Historische Karten als [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-30054 Digitalisat] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.236606|EW=8.454135|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Baden-Württemberg|Philippsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befestigungsanlage (Frühe Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Landkreis Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Landkreis Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Philippsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Festung|Philippsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa|Philippsburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Katzenfan2k25</name></author>
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