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	<title>Festung Mainz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Festung_Mainz&amp;diff=266223&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von Es cheest wie verrückt hier (Diskussion) auf die letzte Version von Wikijunkie zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-03-01T17:44:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Es_cheest_wie_verr%C3%BCckt_hier&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Es cheest wie verrückt hier&quot;&gt;Es cheest wie verrückt hier&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Es_cheest_wie_verr%C3%BCckt_hier&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Es cheest wie verrückt hier (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wikijunkie&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wikijunkie (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Wikijunkie&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Neuer Plan der Stadt Mainz - gezeichnet und lithographirt von J. Lehnhardt - btv1b8446001f.jpg|mini|Karte der Bundesfestung Mainz von 1844]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Festung Mainz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden eine Reihe von [[Festung]]swerken in der Zeit von 1619 bis 1918 um die [[Garnison]]sstadt [[Mainz]] bezeichnet. Die Anwesenheit von Militär und die weitläufigen Festungsanlagen prägten das Leben der Mainzer Bevölkerung insbesondere zu der Zeit als [[Bundesfestung]] und Reichsfestung stark. Noch heute sind viele Festungswerke und [[Kaserne]]n in Mainz erhalten. Zahlreiche Straßennamen verweisen auf die Vergangenheit als Festungsstadt. Die [[Zitadelle Mainz|Mainzer Zitadelle]], der wichtigste Überrest der Festungszeit, gilt als eines der bedeutenden historischen Bauwerke in Mainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Neuzeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zitadelle mainz.jpg|mini|Die Mainzer Zitadelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mayence 1689.jpg|mini|Die 16 Bastionen Johann Philipp von Schönborns in: &amp;#039;&amp;#039;Siège de Mayence en l’année 1689.&amp;#039;&amp;#039; Kupferstich, Paris, 1756]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Proviantamt Mainz.jpg|mini|Das [[Proviant-Magazin]] der Bundesfestung Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesfestung Mainz Kastel.jpg|mini|Das [[Reduit (Mainz-Kastel)|Reduit]] der Bundesfestung Mainz in [[Mainz-Kastel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gautor landseite um1890 01.jpg|mini|Die Außenseite des [[Gautor (Mainz)|Gautors]] der Festung Mainz um 1890.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainz1890.jpg|mini|Stadtplan von Mainz 1890, einschließlich des dritten Festungsrings]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fort Josef Mainz from NW.jpg|mini|Kriegerdenkmal am Fort Joseph]]&lt;br /&gt;
Die ersten neuzeitlichen Befestigungsanlagen ließ um 1619 der Mainzer [[Kurfürst]] [[Johann Schweikhard von Cronberg]] errichten. Die mittelalterliche [[Stadtmauer (Mainz)|Stadtmauer von Mainz]] wurde an den wichtigsten Punkten mit Wällen befestigt und verstärkt; außerdem lässt der Kurfürst auch den strategisch äußerst wichtigen Jakobsberg, am Rande der Stadt gelegen, zur „Schweickhardtsburg“ ausbauen. Allerdings hatte der [[Kurmainz|Kurstaat]] keine Mittel, um die notwendige Anzahl an Soldaten aufzubringen, die für eine angemessene Verteidigung gesorgt hätten. Daher konnte am 23. Dezember 1631 auch der schwedische König [[Gustav II. Adolf|Gustav Adolf]] ungehindert in die Stadt einziehen. In der Schwedenzeit, die bis zum Januar 1636 andauern sollte, wurden die vorhandenen Befestigungsanlagen verstärkt. An der [[Main]]mündung wurde sogar ein [[Fort|Sperrfort]] mit dem Namen [[Ginsheim-Gustavsburg#Stadtteil Gustavsburg|Gustavsburg]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] baute Kurfürst [[Johann Philipp von Schönborn]] Mainz zur Festung aus. So wurden zwischen 1655 und 1675 die 16 [[Bastion]]en errichtet, die einen sternförmigen Gürtel um Mainz bildeten, darunter die [[Bastion Alexander]]. Als Festungskommandantur diente die [[Zitadelle Mainz|Zitadelle]], die auf dem Jakobsberg errichtet wurde und die „Schweickhardtsburg“ ersetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekriegs]] wurde die 1688 von den Franzosen unter [[Louis-François de Boufflers]] besetzte Festung durch Truppen der [[Augsburger Allianz]] von [[Belagerung von Mainz (1689)|Juni bis September 1689 belagert]] und zurückerobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1710 bis 1730 ließ Kurfürst [[Lothar Franz von Schönborn]] den Festungsbaumeister [[Johann Maximilian von Welsch]] einen zweiten Festungsring um die Stadt errichten, der aus fünf weit vorgeschobenen [[Fort]]s (auch [[Schanze (Festungsbau)|Schanzen]] genannt) bestand. Darunter Fort Hauptstein vor dem Münstertor, die Karlsschanze vor dem Neutor und die [[Fort Joseph|Josephsschanze]] auf dem Linsenberg. Diese waren durch einen weiteren [[Wallanlage|Wall]] miteinander verbunden und konnten im Kriegsfall durch einen unterirdischen Gang vom ersten Festungsring aus mit Soldaten besetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1733 und 1734 ließ Kurfürst [[Philipp Karl von Eltz-Kempenich]] zu diesen großen drei Außenwerken in derselben Linie die Forts Welsch, Elisabeth und Philipp anlegen, außerdem ein doppeltes Zangenwerk ([[Grabenschere|double tenaille]]), die ganze [[Liste von Fachbegriffen im Festungsbau|Enveloppe]], Verbindungswege zu den Forts und eine [[Kurtine]] zwischen den [[Batterie (Militär)|Batterien]] und [[Rondell]]s am Rheinufer. Welsch wurde dabei vom Ingenieur-Oberstleutnant Luttig, Ingenieur-Oberst [[Gerhard Cornelius von Walrave]] und weiteren Ingenieursoffizieren unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Börckel S.&amp;amp;nbsp;71&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es an Geld für eine ausreichende [[Garnison]] fehlte, wurde die Festung Mainz am 21. Oktober 1792 im [[Erster Koalitionskrieg#Feldzug von 1792|Ersten Koalitionskrieg]] französischen Revolutionstruppen unter [[Adam-Philippe de Custine|Custine]] kampflos übergeben. Mit der [[Belagerung von Mainz (1793)|Belagerung von Mainz 1793]] wurde die Festung von den [[Königreich Preußen|preußischen]] und [[Habsburgermonarchie|österreichischen]] Truppen zunächst zurückerobert und [[Heinrich von der Lahr|weiter ausgebaut]]. Seit Herbst 1794 war [[Andreas von Neu]] Gouverneur der Festung, die er in der [[Belagerung von Mainz (1795)|Belagerung von 1795]] auch erfolgreich halten konnte. Nachdem der [[Frieden von Campo Formio]] im Oktober 1797 den Ersten Koalitionskrieg beendet hatte, zogen sich die österreichischen Truppen aus der Stadt zurück, die am 30. Dezember 1797 den Franzosen übergeben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;perthes1862&amp;quot;&amp;gt;[[Clemens Theodor Perthes]]: &amp;#039;&amp;#039;Politische Zustände und Personen in Deutschland zur Zeit der französischen Herrschaft&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. Gotha 1862, S.&amp;amp;nbsp;122 ([http://books.google.de/books?id=vxJOAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Mainz&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA122 Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Mayence&amp;#039;&amp;#039;, wie Mainz von 1798 an hieß, wurde später unter [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] zur wichtigsten Festung am Rhein, der [[Linkes Rheinufer|neuen Ostgrenze Frankreichs]]. Hierzu wurde unter anderem von der französischen Geniedirektion das [[Fort Großherzog von Hessen|Fort Montebello]] errichtet. Die Bedeutung als sicheres Rückzugsgebiet bekam die Stadt in den Endtagen Napoleons bitter zu spüren: Beim Rückzug der [[Grande Armée]] im Herbst 1813 war Mainz die erste Rast auf französischem Boden. Viele Soldaten hatten [[Fleckfieber]]; der „Typhus de Mayence“ breitete sich in den engen Gassen von Mainz schnell aus. Seit Anfang Januar 1814 hatten russische und preußische Truppen, später das &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bundeskorps&amp;#039;&amp;#039; unter [[Ernst I. (Sachsen-Coburg und Gotha)|Herzog Ernst von Sachsen-Coburg]] die Festung [[Belagerung von Mainz (1814)|blockiert]]. Als sie am 4. Mai 1814 kapitulierte, war von den 30.000 eingeschlossenen Soldaten nur noch die Hälfte am Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bundesfestung und Reichsfestung ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Pentarchie (Europa)|Neuordnung Europas]] durch den [[Wiener Kongress]] kamen die [[Rheinhessen (Provinz)|Stadt Mainz und das Umland]] als &amp;#039;&amp;#039;[[Bundesfestung]]&amp;#039;&amp;#039; zum [[Großherzogtum Hessen]]. Am 30. Juni 1816 wurde der entsprechende Vertrag unterzeichnet. Die Friedensbesatzung des [[Bundesheer (Deutscher Bund)|Bundesheeres]] in Mainz betrug etwa 7.000 Mann; sie sollte im Verteidigungsfall auf 20.000 Mann gebracht werden. Stationiert waren hier zu gleichen Teilen Österreicher, Preußen und ein großherzoglich-hessisches Infanterieregiment. Im Kriegsfall war die nahezu gesamte [[Hessen-kasselsche Armee|kurhessische Armee]] zur Festungsbesatzung bestimmt, eine Position, die sie im [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] 1866 auch einnahm. Gouverneur und Kommandant wurden abwechselnd alle fünf Jahre wechselweise von Preußen oder von Österreich gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.festung-mainz.de/ &amp;#039;&amp;#039;Das Bollwerk Deutschlands (1814–1866).&amp;#039;&amp;#039;] www.festung-mainz.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutschen Länder sahen die Festung Mainz als wichtiges Bollwerk gegen das [[Grenze zwischen Deutschland und Frankreich|im Westen]] liegende Frankreich an. So wurden große Summen bereitgestellt, um die Festung auszubauen und bestehende Wehranlagen zu modernisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[s:Gesetz, betreffend die Feststellung des Haushalts-Etats des Deutschen Reichs für das Jahr 1875|Gesetz, betreffend die Feststellung des Haushalts-Etats des Deutschen Reichs für das Jahr 1875]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Wikisource]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Brigadier (Inspekteur) wurde von 1814 bis 1817 [[Claudius Franz Le Bauld de Nans]] bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Rudolf Neumann: [http://www.festung-mainz.de/bibliothek/aufsaetze/festungsgeschichte/verwaltungen.html Militärbauverwaltungen in Mainz]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Leiter der Geniedirektion wurde [[Franz von Scholl]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=AspWugKAFBMC&amp;amp;pg=PA366&amp;amp;lpg=PA366&amp;amp;dq=Christoph+Pittel+Mainz&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=HjMIa7DIRP&amp;amp;sig=qchn4G7ZN2-agfhG9DWSucU9mEY&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=rQEHSqG6H4mS_QbmmZSIBw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=4 Militärschematismus des österreichischen Kaiserthums], aus der [[Österreichische Staatsdruckerei|k.k. Hof- und Staats-Druckerei]], 1831 S. 366&amp;lt;/ref&amp;gt; bestimmt. Er entwarf zusammen mit anderen Ingenieuren die Pläne, die von der beim [[Bundestag (Deutscher Bund)|Bundestag des Deutschen Bundes]] in Frankfurt versammelten Militärkommission geprüft und genehmigt wurden. Es begann eine sechsjährige Um- und Ausbauzeit, nach der die Festung dem neuesten realisierbaren Stand der Fortifikationstechnik im [[Polygonalsystem]] entsprach. Der ganze südliche und westliche Teil des [[Festungsrayon|Landrayons]] wurde mit Werken mit fester Kasemattierung umgeben, die dem Prinzip des französischen [[Ingenieurkorps]]-Offiziers [[Marc-René de Montalembert]] („Verteidigung ist stärker als der Angriff“) entsprachen. Die Forderungen waren: möglichst einfache Grundrisse, Unterteilung der Gesamtanlage in verteidigungsfähige Unterabschnitte, solide Rückzugsräume ([[Reduit]]s) im Kernbau, [[bombe]]nsichere Hohlbauten –&amp;amp;nbsp;Kasemattierungen&amp;amp;nbsp;– für die Besatzung und das Kriegsmaterial. Große Truppeneinheiten sollten in den befestigten Lagern aufgenommen werden und sich verteidigen können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;In einer zweiten Befestigungsphase (1841–1848) wurde die neue Befestigungsart konsequent weiter umgesetzt. So wurde 1845 ein Turmfort auf der [[Petersaue]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Klöffler: [http://www.ingenieurgeograph.de/Publikationen_/Inventar/HE.pdf &amp;#039;&amp;#039;Festungs-Inventar. Bundesland Hessen&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 0,8&amp;amp;nbsp;MB) 9. erweiterte und korrigierte Auflage. Martin Klöffler, Düsseldorf 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zur „Neupreußischen Befestigungsmanier“, die in hohen oberirdischen Türmen ausgeführt wurde und zum Beispiel mit der [[Festung Ehrenbreitstein]] realisiert wurde, setzten die Österreicher um Mainz zum ersten Mal unterirdische Werke.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Anton Schaab: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Bundes-Festung Mainz.&amp;#039;&amp;#039; 1835, S. 524 ff. ([https://archive.org/details/bub_gb_ID4PAAAAQAAJ/page/523/mode/2up online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich wurde Mainz nun mit einer ständigen [[Garnison]] versehen, die von [[Preußen]] und [[Kaisertum Österreich|Österreich]] gestellt wurde. Zum Vertreter Österreichs wurde unter anderem 1841 der [[Franken (Region)|fränkische]] [[Carl Graf zu Castell-Castell]] ernannt, der als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] in der [[Gemeinsame Armee|k.u.k. Armee]] diente. Damals wurden auch viele noch heute vorhandene Anlagen gebaut: zum Beispiel das [[Fort Weisenau]] im [[Stadtpark Mainz|Volkspark]], das [[Proviantmagazin]] am [[Schillerplatz (Mainz)|Schillerplatz]], das [[Fort Joseph]], von dem ein großer Teil neben den [[Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Unikliniken]] erhalten ist (es beherbergt heute eine private Sammlung historischer Uniformen) oder das [[Fort Bingen]], von dem eine [[Kasematte]] auf dem [[Campus]] der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz]] erhalten ist. Das Fort Bingen, das Fort Mariaborn, das Fort Joseph und das [[Fort Gonsenheim]] gehörten zu einem dritten Festungsring, der um Mainz gezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1866 erfolgte der Bau der Prinz Karl Kaserne,&amp;lt;!---https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/6JFWPSFBCI5SMKMJMWKYCPQAHY22HW52---&amp;gt; der Umbau der Schönbornhof Kaserne, sowie der Bau eines Proviantmagazins in Kastel. Vom 10. bis zum 14. Juni verließen die Preußen und Österreicher die Stadt auf Bundesbeschluss. Ersetzt wurden die Truppen durch Bayern, [[Herzogtum Sachsen-Meiningen|Sachsen-Meininger]] und schätzungsweise 12.000 Soldaten aus Hessen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Gassner]]: &amp;#039;&amp;#039;zur Geschichte der Festung Mainz.&amp;#039;&amp;#039; 1904, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Maximilian Schumann]] führte 1866 auf dem Artillerieschießplatz der Festung auf dem [[Großer Sand|Großen Sand]] Versuche gegen einen von ihm gepanzerten mobilen Geschützstand mit einer [[Minimalschartenkanone|Minimalschartenlafette]] mit Eisenplattenbedeckung durch. Die Versuche waren durchaus erfolgversprechend; sie wurden nie beendet, weil der [[Deutscher Krieg|Deutsche Krieg]] sie unterbrach. Später gerieten sie in Vergessenheit. Auf der Bastion Drusus der Zitadelle wurde ein Schumann’scher Panzerstand realisiert. Davon ist heute nichts mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Deutscher Krieg|Deutschen Kriegs]] (erwähnt 20. Juli bis 26. August 1866) war der [[Königreich Bayern|bayerische]] [[Generalmajor]] [[Ludwig von Rechberg]] [[Gouverneur|Militärgouverneur]] der jetzt hessischen Festung, bevor sie an die Preußen übergeben wurde. Zu seinem Generalstab gehörte der [[Hessen-kasselsche Armee|hessische Generalmajor]] [[Friedrich von Specht]] (1803–1879).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg von 1866 wurde Mainz erst preußische Festung und [[1873]] Festung des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reiches]]. Damals hinkte Mainz der [[Industrielle Revolution in Deutschland|industriellen Entwicklung in Deutschland]] hinterher: Die Befestigungswerke und militärisch freigehaltenen Flächen verhinderten ein Ansiedeln von modernen Fabriken und Industrieanlagen; hinzu kam die starke Begrenzung des Mainzer Stadtgebietes durch den Befestigungsring.&lt;br /&gt;
1872, ein Jahr nach dem gewonnenen [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]], genehmigten die Festungsbehörden die lang ersehnte [[Mainz-Neustadt|Neustadterweiterung]]: Den nördlichen, [[Schönborner Hof (Mainz)|schönborn]]’schen Bastionsgürtel riss man ab – auf ihm entstand die [[Kaiserstraße (Mainz)|Kaiserstraße]]. Um die Mainzer Neustadt herum baute man allerdings wieder einen Wall. Diesen „[[Rheingauwall]]“ musste die Stadt Mainz bezahlen. 1873 wurde die [[Armee-Konservenfabrik]] zur Versorgung der Truppen mit Einsatzverpflegung erbaut. Die Literatur spricht von Kosten von 4 Mio. Gulden für Umbau der Festung sowie 22 Mio. Mark für den Stadtausbau. Die Kosten trug die Stadt Mainz. Vereinbart wurden die Schritte im Stadterweiterungsvertrag, geschlossen am 21. September 1872 zwischen dem Gouvernement und der Stadt Mainz. Durch die Verschiebung des [[Festungsrayon]] erhielt die Stadt 25&amp;amp;nbsp;ha bebaubares Gelände als Eigentum und 122&amp;amp;nbsp;ha aus Privatbesitz wurden zur Bebauung freigegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Gassner: &amp;#039;&amp;#039;zur Geschichte der Festung Mainz.&amp;#039;&amp;#039; 1904, S. 18 f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Fort Biehler]] wurde von 1880 bis 1884 auf dem zwischen [[Mainz-Kastel|Kastel]] und [[Wiesbaden-Erbenheim|Erbenheim]] gelegenen Petersberg gebaut. Es war das letzte große [[Werk (Festungsbau)|Werk]] zur Verstärkung der Festung Mainz. Außerdem wurden bis 1890 die vorhandenen Forts verstärkt (→ [[Brisanzgranatenkrise]]) und ein Festungswerk (von Wilhelm I. &amp;#039;&amp;#039;Kavalier Pritzelwitz&amp;#039;&amp;#039; zu Ehren von [[Gustav von Pritzelwitz]] so genannt) wurde gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Gassner: &amp;#039;&amp;#039;zur Geschichte der Festung Mainz.&amp;#039;&amp;#039; 1904, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. März 1904 verfügte eine Kaiserliche [[Kabinettsorder]] die [[Stilllegung|Auflassung]] der Nordwestfront. Damit wurde die [[Abriss (Bauwesen)|Beseitigung]] der ganzen inneren Umwallung von Mainz erlaubt. Der [[Festungsrayon]] wurde aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Gassner: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Festung Mainz.&amp;#039;&amp;#039; 1904, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festungskommandanten ==&lt;br /&gt;
Ab 1854 [[Eberhard Herwarth von Bittenfeld]]; 1866 bis 1871 [[Heinrich Karl Woldemar Prinz zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg]] („Prinz Holstein“) Gouverneur der Reichsfestung Mainz;&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Börckel: &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Geschichtsbilder. Skizzen denkwürdiger Personen und Ereignisse von 1816 bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Zabern, Mainz 1890, S. 202–203.&amp;lt;/ref&amp;gt; von 1876–1877 war Generalleutnant [[Peter von Lehmann]] [[Kommandant|Festungskommandant]]. In den Jahren 1898–1903 war [[Paul von Collas|Paul Baron von Collas]] (1841–1910), preußischer [[General der Infanterie]] [[à la suite]], Militär-[[Gouverneur]] und Festungskommandant von Mainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besatzungstruppen ==&lt;br /&gt;
; 1688&lt;br /&gt;
[[105e régiment d’infanterie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1804&lt;br /&gt;
[[9e régiment de cuirassiers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besatzungstruppen standen seit 1866 in Mainz:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alfred Börckel |Titel=Mainz als Festung und Garnison von der Römerzeit bis zur Gegenwart |Datum=1913 |Seiten=294}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infanterie-Regimenter oder Teile davon ===&lt;br /&gt;
; 1866&lt;br /&gt;
* Infanterie-Regiment „Graf Tauentzien von Wittenberg“ (3. Brandenburgisches) Nr. 20&lt;br /&gt;
* [[Infanterie-Regiment „von Horn“ (3. Rheinisches) Nr. 29]]&lt;br /&gt;
* [[2. Thüringisches Infanterie-Regiment Nr. 32]]&lt;br /&gt;
; 1866–1871&lt;br /&gt;
* Infanterie-Regiment „von Courbiére“ (2. Posensches) Nr. 19&lt;br /&gt;
* [[1. Kurhessisches Infanterie-Regiment Nr. 81]]&lt;br /&gt;
; seit 1866&lt;br /&gt;
* [[1. Nassauisches Infanterie-Regiment Nr. 87]]&lt;br /&gt;
; 1866–1870&lt;br /&gt;
* Ersatzbataillon Nr. 34&lt;br /&gt;
* Ersatzbataillon Nr. 73&lt;br /&gt;
* Landwehrbataillon Nr. 82&lt;br /&gt;
* 4. Magdeburgisches Infanterie-Regiment Nr. 67&lt;br /&gt;
; 1871–1897&lt;br /&gt;
* [[Infanterie-Regiment „Prinz Carl“ (4. Großherzoglich Hessisches) Nr. 118]]&lt;br /&gt;
; seit 1871&lt;br /&gt;
* [[2. Nassauisches Infanterie-Regiment Nr. 88]]&lt;br /&gt;
* [[Infanterie-Leib-Regiment „Großherzogin“ (3. Großherzoglich Hessisches) Nr. 117]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Artillerie-Regimenter oder Teile davon ===&lt;br /&gt;
; 1866–1876&lt;br /&gt;
* 1. Kurhessisches Feldartillerie-Regiment Nr. 11&lt;br /&gt;
; seit 1866&lt;br /&gt;
* Feldartillerie-Regiment „General-Feldzeugmeister“ (1. Brandenburgisches) Nr. 3&lt;br /&gt;
; seit 1832&lt;br /&gt;
* [[Fußartillerie-Regiment „General-Feldzeugmeister“ (Brandenburgisches) Nr. 3]]&lt;br /&gt;
; seit 1876&lt;br /&gt;
* Feldartillerie-Regiment „Oranien“ (1. Nassauisches) Nr. 27&lt;br /&gt;
; seit 1900&lt;br /&gt;
* Feldartillerie-Regiment „Frankfurt“ (2. Nassauisches) Nr. 63&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kavallerie-Regimenter ===&lt;br /&gt;
* [[Dragoner-Regiment „Freiherr von Manteuffel“ (Rheinisches) Nr. 5]]&lt;br /&gt;
* [[Husaren-Regiment „König Humbert von Italien“ (1. Kurhessisches) Nr. 13]]&lt;br /&gt;
* Magdeburgisches Dragoner-Regiment Nr. 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pioniere und Jäger ===&lt;br /&gt;
* [[Kurhessisches Pionier-Bataillon Nr. 11]]&lt;br /&gt;
* 1. Nassauisches Pionier-Bataillon Nr. 21&lt;br /&gt;
* 2. Nassauisches Pionier-Bataillon Nr. 25&lt;br /&gt;
* Pommersches Jäger-Bataillon Nr. 2 Fürst Bismarck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Niedergang der militärischen Bedeutung und weitere Verwendung ==&lt;br /&gt;
1904 wurde die Stadt als Festung aufgelassen. Auf Order [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelms&amp;amp;nbsp;II.]] wurden bis 1912 viele der Festungswerke und Stadttore niedergelegt. Dennoch blieb Mainz noch weiter Festung. Ab 1909 wurden in einem Umkreis von 26&amp;amp;nbsp;km neue, moderne Bunkerbauten und detachierte Gürtelforts (Außenforts beziehungsweise [[Biehler-Fort]]s), errichtet, die die veralteten Festungswerke ersetzen sollten, da die Artillerietechnik mittlerweile in der Lage war 16 Kilometer weit zu schießen. Dieser vierte Festungsgürtel, die &amp;#039;&amp;#039;Selzstellung&amp;#039;&amp;#039;, zog sich durch die rheinhessischen Ortschaften [[Heidesheim am Rhein|Heidesheim]] ([[Uhlerborn]]), [[Wackernheim]] ([[Mainzer Berg (Ingelheim)|Mainzer Berg]]), [[Ober-Olm]], [[Klein-Winternheim]]/[[Nieder-Olm]], [[Zornheim]] (Dechenberg), [[Mainz-Ebersheim|Ebersheim]] (Auf der Muhl) und [[Gau-Bischofsheim]] bis nach [[Mainz-Weisenau|Weisenau]] und bestand aus rund 318 Bunkern.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verteidigungslinie Selzstellung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rhein Main Presse]]&amp;#039;&amp;#039;, vom 30. April 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Mainzer Festungsbahn]], genauer ein Munitions- und Versorgungszug von Uhlerborn bis Zornheim, sowie eigens errichtete Militärstraßen sicherten den Nachschub über eigene Wege. Die Finanzierung dieses letzten Festungsgürtels um Mainz geschah aus Reparationsleistungen des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] 1870/1871. Allein die Errichtung des [[Fort Muhl]] und des Stützpunkts Dechenberg kostete das [[Deutsches Kaiserreich|Kaiserreich]] 900.000 [[Reichsmark]] und damit genauso viel wie die Errichtung der [[Christuskirche (Mainz)|Mainzer Christuskirche]]. Fort Muhl war auf zwei Etagen mit elektrischem Licht, Ofenheizung und Belüftungsanlage, Verbands- und Operationssaal, Bäckerei und Wasserversorgung für 90 Tage ausgestattet. 291 Soldaten sollten hier operieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.selzstellung-rheinhessen.de/41477.html |wayback=20110902054047 |text=Fort Muhl und die Feldbahn in Ebersheim}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Selzstellung beruhte auf dem Konzept der Sperrstellung. Durch einen Ausbau in die Tiefe sollte, den Planungen zufolge, eine Widerstandszone gegen Westen entstehen. Mit dem nur in Teilen realisierten Verstärkungs- und Armierungsausbau erreichte die Selzstellung die ursprünglich geplante Stärke erst nach einer Kriegserklärung. Da die Selzstellung erst im Rahmen einer [[Mobilmachung]] kampfbereit wurde, galt sie als „nicht-armierte &amp;#039;&amp;#039;Gerippestellung&amp;#039;&amp;#039; ständiger Bauart“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art Sperrstellung bot gegenüber einer klassischen Festung mit Festungs-Besatzung den Vorteil, dass sie schnell durch reguläre Feldtruppen besetzt und verteidigt werden konnte und immer dem neuesten waffentechnischen Stand entsprechend ausgebaut werden konnte. Alle wichtigen Kampfstände der Stellung waren in untereinander autarken Bunkern untergebracht. Infanterietruppen in projektierten Feldstellungen vervollständigten die Verteidigung, für ihren Schutz waren verbunkerte Unterstände vorgesehen. Die Führungsbunker der vier Abschnitte waren jeweils durch Telegrafenstationen miteinander verbunden. Der Kommandobunker befand sich in [[Mainz-Marienborn|Marienborn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Verteidigungslinie auf dem [[Westerberg (Rheinhessen)|Westerberg]] parallel zum Mainzer Berg wurde von der Militärregierung im Jahr 1916 projektiert. Zunächst wurde eine Trasse von [[Ingelheim am Rhein|Ingelheim]] bis zum [[Schloss Westerhaus]] gelegt und dann mit dem Bau einer [[Zahnradbahn]] begonnen. Ziel war es den Westerberg nach Osten mit Gräben und Fortifikationen gegen französische Truppen zu schützen. Die Bahn wurde fertiggestellt, der Festungsgürtel aber nicht, weil die Militärs ihre Pläne änderten. Die Bahn wurde wieder demontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Militär-Gouverneur von Mainz und Festungskommandant war im Jahr 1914 [[Hugo von Kathen]] (1855–1932), General der Infanterie und 1937 Namensgeber einer [[Lee Barracks|Kaserne]] zwischen [[Mainz-Mombach]] und [[Mainz-Gonsenheim]], das hierzu zwangseingemeindet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand von Compiègne]] endete im November 1918 mit der Besetzung durch französische Truppen die 300-jährige Geschichte von Mainz als [[Festungsstadt]]. Die Besetzung dauerte bis 1930.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Französische_Besetzung_der_Pfalz,_1918/19-1930 Französische Besetzung der Pfalz, 1918/19-1930].&amp;#039;&amp;#039; Artikel im [[Historisches Lexikon Bayerns|Historischen Lexikon Bayerns]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festungsanlagen der Stadt wurden zu Grünanlagen des [[Mainzer Grüngürtel]]s umgewandelt. Die neuen Bunkeranlagen in [[Rheinhessen]] wurden in den 1920er Jahren unter Aufsicht der [[Alliierte Rheinlandbesetzung|französischen Besatzer]] gesprengt. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die zahlreichen unterirdischen Gänge der Festung zu Schutzräumen vor [[Luftangriffe auf Mainz|Bombenangriffen]]. Wie schon im Ersten Weltkrieg diente die Zitadelle im Zweiten Weltkrieg als [[Offizierslager|Lager für kriegsgefangene Offiziere]] ([[Liste der Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht|Oflag XII-B]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mainzer Festungsbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gouverneure der Festung Mainz]]&lt;br /&gt;
* [[Belagerung von Mainz|Belagerungen von Mainz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Alfred Börckel]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte von Mainz als Festung und Garnison von der Römerzeit bis zur Gegenwart&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag von J. Diemer&lt;br /&gt;
   |Ort=Mainz&lt;br /&gt;
   |Datum=1913}} [https://gutenberg-capture.ub.uni-mainz.de/histbuch/content/titleinfo/186848 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Rudolf Büllesbach, Hiltrud Hollich, Elke Tautenhahn: &amp;#039;&amp;#039;Bollwerk Mainz – Die Selzstellung in Rheinhessen.&amp;#039;&amp;#039; morisel-Verlag, München 2013.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Falck]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Festung Mainz. Das Bollwerk Deutschlands „Le boulevard de la France“.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Geleitwort von M. Grassnick. Walter, Eltville 1991.&lt;br /&gt;
* Stefan Dumont: &amp;#039;&amp;#039;Soldaten und Mainzerinnen in der Festung Mainz 1816–1866&amp;#039;&amp;#039;. Universität Mainz, Mainz 2010, {{URN|nbn:de:hebis:77-diss-1000020289}}.&lt;br /&gt;
* Stefan Dumont: &amp;#039;&amp;#039;Der ‚Schlüssel zum Reich‘ - Mainz als Festungsstadt.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Dumont, Ferdinand Scherf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mainz. Menschen – Bauten – Ereignisse.&amp;#039;&amp;#039; Philipp von Zabern, Mainz 2010, S. 231–244.&lt;br /&gt;
* Hartmut Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Ökologie contra Denkmalpflege? Ausprägungen eines Konflikts am Beispiel der Mainzer Zitadelle.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans-Rudolf Neumann (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Erhalt und Nutzung historischer Zitadellen&amp;#039;&amp;#039;; Mainz Philipp von Zabern 2002, ISBN 3-8053-2987-3, S. 214 ff.&lt;br /&gt;
* Elmar Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Doppelrad und Doppeladler. Die Festung Mainz zwischen Kaiser, Reich und Kurstaat im 1. Koalitionskrieg (1792–1797).&amp;#039;&amp;#039; DWJ Verlags-GmbH, Blaufelden 2004, ISBN 3-936632-43-X (Zugleich: Mainz, Universität, Dissertation, 2002).&lt;br /&gt;
* Herbert Jäger: &amp;#039;&amp;#039;Der Entwurf zu einem detachierten Werke auf den Suderbergen bei Mainz. Eine verschollene oder unbekannte Arbeit von Maximilian Schumann?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fortifikation.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 13, 1999, {{ISSN|0931-0878}}, S. 36–54.&lt;br /&gt;
* [[Clemens Kissel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Festungswerke von Mainz sowie kurze Geschichte der Kur-Mainzer Truppen&amp;#039;&amp;#039; Mainz 1899 [https://gutenberg-capture.ub.uni-mainz.de/histbuch/content/titleinfo/138057 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Michael Kläger: &amp;#039;&amp;#039;Die Mainzer Stadt- und Festungserweiterung. Kommunale Politik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Stadt Mainz 28&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 1988&lt;br /&gt;
* Peter Klein, Werner Lacoste: &amp;#039;&amp;#039;Die Mainzer Bedeckten Geschützstände als Vorgänger und Auslöser des Schumann’schen Panzerstandes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fortifikation.&amp;#039;&amp;#039; Band 14, 2000, S. 6–39.&lt;br /&gt;
* Peter Klein, Werner Lacoste, Markus Theile: &amp;#039;&amp;#039;Der Mainzer Schumann’sche Panzerstand von 1866 in Originalaufnahmen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fortifikation.&amp;#039;&amp;#039; Band 14, 2000, S. 40–49.&lt;br /&gt;
* Peter Krawietz: &amp;#039;&amp;#039;Erhalt auf Dauer – Sinnvolle Nutzung historischer Zitadellen. Das Beispiel Mainz&amp;#039;&amp;#039;; in: Hans-Rudolf Neumann (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Erhalt und Nutzung historischer Zitadellen&amp;#039;&amp;#039;; Mainz Philipp von Zabern 2002, ISBN 3-8053-2987-3, S. 81 ff.&lt;br /&gt;
* [[Peter Lautzas]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Festung Mainz im Zeitalter des Ancien Regime, der französische Revolution und des Empire. (1736–1814)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 8, {{ISSN|0072-4203}}). F. Steiner, Wiesbaden 1973 (Zugleich: Mainz, Universität, Dissertation, 1971).&lt;br /&gt;
* Werner Lacoste:&amp;#039;&amp;#039; Kastel als Teil der Festung Mainz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Elmar Brohl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Militärische Bedrohung und bauliche Reaktion. Festschrift für Völker Schmidtchen.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Gesellschaft für Festungsforschung, Marburg 2000, ISBN 3-87707-553-3, S. 81–117.&lt;br /&gt;
* Werner Lacoste: &amp;#039;&amp;#039;Zuständige Offiziere der Festungen Mainz, Königsberg, Pillau, Boyen und Marienburg von 1866–1914.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fortifikation.&amp;#039;&amp;#039; Band 13, 1999, S. 132–141.&lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Die Bundesfestung Mainz 1814–1866. Entwicklung und Wandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1987 (Berlin, Technische Universität, Dissertation, 1987).&lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Die Flankenkasematten des ehemaligen Forts Bingen in Mainz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 86, 1991, {{ISSN|0076-2792}}, S. 219–229.&lt;br /&gt;
* [[Karl Anton Schaab]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Bundes-Festung Mainz, historisch und militärisch nach den Quellen bearbeitet.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag des Verfassers, Mainz 1835. [https://gutenberg-capture.ub.uni-mainz.de/histbuch/content/titleinfo/415233 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* Rudolf Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Die Festungsstadt Mainz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fortifikation.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, 1997, S. 58–73.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Schrohe]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Die Mainzer Stadtaufnahmen des 16. bis 18. Jahrhunderts. &amp;#039;&amp;#039; Mainz 1930–1931 [https://gutenberg-capture.ub.uni-mainz.de/histbuch/content/titleinfo/185983 Digitalisat].&lt;br /&gt;
* Maximilian Schumann (?): &amp;#039;&amp;#039;Mainz und die deutsche Westgrenze.&amp;#039;&amp;#039; Victor von Zabern, Mainz 1861, [http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10020377_00001.html Digitalisat].&lt;br /&gt;
* Julia Stapelmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Festungsanlagen der Stadt Mainz: Chancen und Perspektiven für die Entwicklung von Freizeit und Tourismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans-Rudolf Neumann (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Erhalt und Nutzung historischer Großfestungen.&amp;#039;&amp;#039; Mainz Philipp von Zabern 2005, ISBN 978-3-8053-3511-9, S. 373 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.festung-mainz.de/ www.festung-mainz.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.bollwerk-mainz.de/ Bollwerk Mainz – Die Selzstellung]&lt;br /&gt;
* [http://www.austro-hungarian-army.co.uk/oobmainz1866.html Die Besatzung der Festung Mainz im Sommer 1866]&lt;br /&gt;
* Julia Brandt (Hrsg.): [http://www.festungsforschung-mainz.de/ Informationen zur aktuellen Forschung über die Festung und Zitadelle Mainz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Werke der Festung Mainz&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/59/35/N|EW=8/16/28/E|type=landmark|region=DE-RP|dim=15000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4298330-7|LCCN=sh/2006/008638|VIAF=238490923}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung Mainz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Rheinland-Pfalz|Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Festung|Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbefestigung in Rheinland-Pfalz|Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militär (Deutscher Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa|M]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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