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	<title>Festung Grauerort - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Festung_Grauerort&amp;diff=1212288&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-08T09:50:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Festung Grauerort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Fort]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Begriff Festung ist fachlich und historisch nicht korrekt.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei [[Abbenfleth]] in der Nähe von [[Stade]]. Es wurde in den Jahren 1868 bis 1873&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg= |Titel=Altonaer Nachrichten |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1873-10-28 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Unterbrechungen von [[Königreich Preußen|Preußen]] an der Elbe zum Schutz vor feindlichen Schiffen auf der [[Elbe]] angelegt. Obwohl das Fort bereits im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/71 provisorisch einsatzbereit war, kam es nie zu Kampfhandlungen um das Fort. Die Anlage wurde später als [[Depot (Militär)|Minendepot]], [[Flugabwehrkanone|Flakgeschützstellung]], Notunterkunft und [[Delaborierung]]sort genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Das [[Fort|Hochwallfort]] Grauerort ist ein Typbau preußischer Festungsarchitektur der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Fort schmiegt sich mit seinem rhombusförmigen sechseckigen Grundriss, der durch einen 10&amp;amp;nbsp;m hohen Erdwall gebildet wird, an den Elbdeich. Zur Elbe hin sind die Wälle [[Kasematte|kasemattiert]]. Auf den beiden 68&amp;amp;nbsp;m langem Flanken waren je fünf moderne Hinterlader-Rücklaufgeschütze des Kalibers&amp;amp;nbsp;28&amp;amp;nbsp;cm aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Elbe hin ist das [[Fort]] mit einer 3&amp;amp;nbsp;m hohen [[Eskarpemauer|Escarpe]]- oder Carnot’schen Mauer gesichert, die von zwei Kehlgangsbunkern aus mit Geschützen und Gewehren verteidigt werden kann. Die übrigen Wälle werden durch einen 20&amp;amp;nbsp;m breiten Graben gesichert. Den Eingang bildet eine Brücke, sie führt durch einen [[Hohlgang]] in das Innere des Forts und wird durch eine [[Kaponniere|Gewehrkaponniere]] und Wachbunker gesichert. Die Brücke war seinerzeit als [[Zugbrücke]] ausgebildet; den Hohlgang sicherte ein [[Sturmabwehrgitter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ItDozent Grauerort 003.jpg|mini|500px|zentriert|Eingangsbereich mit Gewehrcarponiere]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ItDozent Grauerort 002.jpg|mini|500px|zentriert|Die Geschützstellungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Festung Grauerort-msu-0287-.jpg|mini|Zugangsbrücke.]]&lt;br /&gt;
Das Fort wurde von der preußischen Armee von 1868 bis 1873 in der Nähe der Ortschaften Barnkrug und [[Abbenfleth]] bei [[Stade]] errichtet. Die schon von den Schweden genutzte Stelle an der hohe [[Marschland|Altmarsch]] nahe dem [[Fahrwasser]] war neben anderen Stellungen an der Elbe ideal für einen permanenten Verteidigungsbau. In der Zeit, in der die Spannungen mit [[Zweites Kaiserreich|Frankreich]] zunahmen, wurde der permanente Bau unterbrochen und das Fort, so wie eine zweite provisorische Batterie Grauerort II, provisorisch fertiggestellt, um schnell einen wirksamen Schutz des [[Hamburger Hafen]]s zu haben. Bereits im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] 1870/71 war das Fort provisorisch einsatzbereit. Es kam jedoch nicht zu Kampfhandlungen um das Fort. 1875 und 1877 wurden die Rampen und die Munitionsversorgung noch einmal verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der weiteren Waffenentwicklung wurde das Fort 1888&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg= |Titel=Berliner Börsenzeitung |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1887-12-07 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der Reihe der aktiven Festungen gestrichen. Ab 1917 wurde die Anlage zu einem provisorischen [[Depot (Militär)|Minendepot]] der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] umgewandelt. Dazu wurde in der Folgezeit nordwestlich der Anlage außerhalb des Festungswalls ein Lagerbereich für [[Munition]] eingerichtet. Die Nutzung als Minendepot wurde permanent nach der Explosion des Minendepots Cuxhaven-Groden im Jahre 1922 und dauerte bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] an. 1926 wurde eine 250&amp;amp;nbsp;m lange Landungsbrücke in die Elbe erbaut, über die direkt Schiffe be- und entladen werden konnten. Im Zweiten Weltkrieg kamen zwei [[Flugabwehrkanone|Flakgeschütze]] auf dem Fort zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Kriegs beschlagnahmte die britische Armee das Fort, das nicht zerstört wurde und bis zum Ende der 1950er Jahre eine Verwendung als Notunterkunft fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1960 hat die [[Delaborierung]]sfirma [[Kaus &amp;amp; Steinhausen]] in der Liegenschaft Munition zerlegt. Kaus &amp;amp; Steinhausen zogen mit ihrem Betrieb 1985 aus Sicherheitsgründen in die ehemalige Sprengstofffabrik Dragahn um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grauerort verfiel danach mehr und mehr, bis sich ab 1997 ein Verein um den Erhalt der Anlage zu kümmern begann. Die nachträglichen Einbauten werden jetzt wieder entfernt, um die denkmalgeschützte Anlage wieder in den Ursprungszustand zu versetzen und als modernes Museum nutzen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ItDozent Grauerort 001.jpg|mini|500px|zentriert|Die Kasematten der Festung Grauerort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum ==&lt;br /&gt;
Die Festung Grauerort wird seit 1997 durch den Förderverein „Festung Grauerort“ e.&amp;amp;nbsp;V. wieder hergerichtet. Seit 1998 ist sie wieder der Öffentlichkeit zugänglich. Sie wird heute als Veranstaltungsort und [[Museum]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Festungen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.grauerort.com/ Homepage Festung Grauerort]&lt;br /&gt;
* [https://www.rag-festunggrauerort.de/ Homepage Reservistenarbeitsgemeinschaft (RAG) Festung Grauerort]&lt;br /&gt;
* [https://ruprecht.art.blog/2018/05/17/scharmuetzel-am-lattenzaun Zur Geschichte der Festung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Museen in Stade}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Höhe: 0&amp;amp;nbsp;m --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/40/40/N |EW=9/29/25/E |type=city |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Niedersachsen|Grauerort, Festung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Stade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa|G]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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