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	<title>Festung Cindey - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:19:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Festung_Cindey&amp;diff=421193&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Durchkopplung</title>
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		<updated>2025-02-23T13:36:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Durchkopplung&quot; title=&quot;Durchkopplung&quot;&gt;Durchkopplung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{All Coordinates|pos=right}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Cindey Scharten Grotte aux Fees.jpg|mini|Scharten oberhalb des Eingangs bei der «Grotte aux Fées»]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Festung Cindey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Armeebezeichnung A 155) ist ein ehemaliges [[Artillerie]]werk in der Talenge von [[Saint-Maurice VS|Saint-Maurice]] in der [[Schweiz]]. Es bildet zusammen mit dem [[Fort du Scex]] das Flankierwerk zu den Festungen [[Festung Dailly|Dailly und Savatan]] und zählt mit ihnen zu den wichtigsten Werken im [[Festungsgebiet Saint-Maurice]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ar.admin.ch/content/ar-internet/de/armasuisse-immobilien/historische-militaerbauten/_jcr_content/contentPar/downloadlist_1316732688/downloadItems/28_1462278210763.download/wallis_021201_uns_de.pdf#page=46 |wayback=20160928121914 |text=Werke Scex-Cindey |archiv-bot=2023-04-29 23:45:39 InternetArchiveBot }} In: Silvio Keller, Maurice Lovisa: &amp;#039;&amp;#039;Militärische Denkmäler im Kanton Wallis&amp;#039;&amp;#039;, Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, Bern 2002, Seite 42&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fort Cindey befindet sich am linken [[Rhone|Rhoneufer]] oberhalb des [[Schloss Saint-Maurice|Schlosses Saint-Maurice]] und ist mit dem ein Kilometer südlich gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Fort du Scex&amp;#039;&amp;#039; durch eine natürliche Höhle [[Grotte aux Fées]] verbunden, wo sich auch der Festungseingang befindet. Diese Höhle wurde durch die Armee zu einem begehbaren Tunnel ausgeweitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Drei Generationen militärischer Festungswerke beherrschen den Engpass von Saint-Maurice mit dem [[Brückenkopf]]: das Schloss Saint-Maurice von 1476, die [[Dufourbefestigungen]] beidseitig der Rhone von 1831 und Fort Cindey von 1941.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fort Cindey sollte gemäss den Festungsplanern mit den auf dem rechten Rhoneufer im [[Kanton Waadt]] liegenden Festungen Savantan und den beiden kleinen Artilleriewerken Petit-Mont und Toveyres die Achse von Bex hinter dem Hügel von Chiètres Richtung Saint-Maurice verteidigen und ein Vordringen von Norden verhindern. Die Achse war mit den natürlichen Hindernissen des Rhonekanals und des Baches &amp;#039;&amp;#039;Le Courset&amp;#039;&amp;#039; sowie mit Panzersperren und Sperren für Strassen und Eisenbahnlinien befestigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bunkerfreunde.ch/images/image_anlagen_kantone/images_vd/vd_st.maurice_nord/st.-maurice_n_vd.jpg Bunkerfreunde: Anlagen im Kanton Waadt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1941 begonnene Bau der Festung wurde 1946 vollendet und von 1948 bis 1952 zusätzlich mit zwei 10,5-cm-Kanonen erweitert.{{Coordinate|text=ICON0|NS=46.22188|EW= 7.00286|type=landmark|region=CH-VS|name= Fort Cindey: Artillerie Kasematte}} &lt;br /&gt;
[[Datei:Cindey Seilbahn.jpg|mini|left|Seilbahn Z 104 zur Festung]]&lt;br /&gt;
Die Versorgung der Festung Cindey erfolgte mittels der [[Seilbahndienst|Luftseilbahn Z 104]] vom Tal aus, Strom und Übermittlungsmittel wurden vom Fort [[Fort du Scex|Scex]] bereitgestellt.{{Coordinate|text=ICON0|NS=46.22502|EW=7.00158|type=landmark|region=CH-VS|name=Luftseilbahn Z 104 St-Maurice–Fort Cindey, Talstation}}{{Coordinate|text=ICON0|NS=46.22415|EW= 7.00068|type=landmark|region=CH-VS|name=Luftseilbahn Z 104 St-Maurice–Fort Cindey: Bergstation}} Das Wasser wurde in Friedenszeiten von Saint-Maurice bezogen, für den Kriegsfall gab es eine unterirdische [[Wasserfassung]] in der [[Grotte aux Fées]], direkt am Wasserfall. Sie besitzt eine Telefonzentrale Philips P68/20.&lt;br /&gt;
1995 wurde das Fort mit der [[Armee 95]] ausser Betrieb gesetzt und 2002 für Besucher geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewaffnung ===&lt;br /&gt;
Cindey wurde als typisches Panzerabwehrfort mit Artillerie- und Infanteriewaffen ausgerüstet: Als Festungswaffen zwei [[10,5-cm-Panzerabwehrkanone]]n 1946 L52 mit Hebellafetten, vier [[Pak 50/57|9-cm-Panzerabwehrkanonen 1950/57]] auf Festungslafetten sowie drei 7,5-mm-Maschinengewehre 1951/80 auf Festungslafetten.&lt;br /&gt;
Als mobile Waffen waren sechs 8,3-cm-Raketenrohre, drei 8,1-cm-Minenwerfer (Mörser) 1933 und zwei 7,5-mm-Maschinengewehre 1951 zugeteilt. &lt;br /&gt;
=== Besatzung ===&lt;br /&gt;
Fort Cindey wurde von einer Festungskompanie mit nominell 173 Wehrmännern, 8 Offizieren, 28 Unteroffizieren und 137 Soldaten betrieben. Von 1985 bis 1995 besetzte die Festungskompanie IV/1 mit 258 Mann die Festungen von Scex und Cindey.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museum ===&lt;br /&gt;
Das Fort wurde vom [[Kanton Wallis]] gekauft und 2002 von der &amp;#039;&amp;#039;Fondation historique de St-Maurice&amp;#039;&amp;#039; für das Publikum geöffnet. Die &amp;#039;&amp;#039;Fondation historique de St-Maurice&amp;#039;&amp;#039; organisiert öffentliche Führungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.forteresse-st-maurice.ch/deutsch/dat_d/c_d/fbesi_c_d.htm Öffnungszeiten und Führungen Fort Cindey]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Cindey ist noch komplett so ausgerüstet, so wie es die Truppe bis 1995 jeweils bei Dienstbeginn übernommen hat: Technische Einrichtungen sowie Werk- und Korpsmaterial  vom Geschirr bis zum Dosenöffner.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.festung-oberland.ch/sperren/festungsbrigade-10/a155-art-wk-cindey/ Festung Oberland: A155 Artilleriewerk Cindey]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fort Cindey Scharten 02.jpg|Scharten 10,5-cm-Kanonen&lt;br /&gt;
Datei:Cindey 105links.jpg|10,5-cm-Kanone links&lt;br /&gt;
Datei:Cindey Scharte.jpg|10,5-cm-Kanonen Scharte&lt;br /&gt;
Datei:Cindey 105Aussen.jpg|10,5-cm-Kanone aussen&lt;br /&gt;
Datei:Cindey MG.jpg|Festungsmaschinengewehr&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artilleriewerk Petit-Mont ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Artilleriewerk Petit-Mont&amp;#039;&amp;#039; (Armeebezeichnung A 130){{Coordinate|text=ICON0|NS=46.23198|EW= 7.03249|type=landmark|region=CH-VD|name= Artilleriewerk Petit-Mont A 130}} liegt südöstlich von Le Châtel, einem zur Gemeinde [[Bex]] gehörenden Weiler, der sich in einer Geländemulde am Nordwestfuss der [[Dent de Morcles]] befindet. Das Werk wurde in den Felsen unterhalb des Geländepunktes Petit Mont {{Höhe|666|CH|link=true}} gebaut. &lt;br /&gt;
Die Bewaffnung bestand aus zwei 7,5&amp;amp;nbsp;cm Kanonen, zwei Panzerabwehrkanonen (BPak), zwei Maschinengewehren und zwei Beobachtungsscharten. Petit-Mont gilt als Sperrstelle von nationaler Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Seilbahndienst|Militärseilbahn SB 8]] &amp;#039;&amp;#039;Pré Landon–Aiguille (Batterie &amp;quot;Forclettaz&amp;quot;)&amp;#039;&amp;#039; verband die Artilleriewerke Petit-Mont und Toveyres mit der Festung Dailly.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lignemaginot.com/ligne/suisse/vaud/dailly/s70/index.htm Notausgang der Batterie &amp;quot;Forclettaz&amp;quot; bei der Bergstation der Seilbahn &amp;#039;&amp;#039;Pré Landon–Aiguille&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dailymotion.com/video/x168iq Video: Militärseilbahn &amp;#039;&amp;#039;Pré Landon–Aiguille&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sperrstelle Grande Combe Canal de Fuite ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Usine de Lavey – Vue générale du poste de transformation extérieur en construction.png|mini|Felsen mit den beiden Infanteriebunkern]] &lt;br /&gt;
Die Sperrstelle befindet beim [[Kraftwerk Lavey]] und umfasst auch dessen [[Unterwasserkanal]]. Dieser ist das markanteste Element der Sperre, auch wenn seine militärische Funktion nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Die Sperrstelle wird Fort de Cindey geschützt. Sie gilt als Sperrstelle von nationaler Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fortlitroz.ch/a195-fortin-dinfanterie-lavey-3/ Fort Litroz: Infanteriebunker A 195]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fortlitroz.ch/a196-fortin-dinfanterie-lavey/ Fprt Litroz: Infanteriebunker A 196]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*	Infanteriebunker  Lavey A 195: Mg 51 {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.214249|EW= 7.013042|type=landmark|region=CH-VD|name= Infanteriefort  Lavey A 195 }} &lt;br /&gt;
*	Infanteriebunker  Lavey A 196: Mg 51 {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.215105|EW= 7.013385|type=landmark|region=CH-VD|name= Infanteriefort  Lavey A 196}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artilleriewerk Toveyres ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Artilleriewerk Toveyres&amp;#039;&amp;#039; (Armeebezeichnung A 140){{Coordinate|text=ICON0|NS=46.2256|EW= 7.03266|type=landmark|region=CH-VD|name= Artilleriewerk Toveyres A 140}} liegt südlich in einer Felswand des Forêts des Ecovaux auf rund {{Höhe|640|CH|link=true}} oberhalb des Talbodens und östlich von Saint-Maurice. Es befindet sich südlich des Werks Petit Mont und hinter dem Geländehindernis des Bachs Le Courset.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewaffnung bestand aus zwei 7,5&amp;amp;nbsp;cm Kanonen und Maschinengewehren. Neben seiner Aufgabe als Gegenwerk zu Cindey und Scex hatte es der unter ihm auf dem Talboden liegenden, zweireihigen Panzersperre &amp;#039;&amp;#039;Vasselin&amp;#039;&amp;#039;{{Coordinate|text=ICON0|NS=46.22246|EW= 7.01078|type=landmark|region=CH-VD|name= Sperre Vasselin}} Feuerschutz zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Julius Rebold: &amp;#039;&amp;#039;Baugeschichte der Eidgenössischen Befestigungswerke 1831-1860 und 1885-1921&amp;#039;&amp;#039;.  Association St-Maurice d’Etudes militaires, Saint-Maurice 2017, ISBN 978-3-906812-02-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jean-Jacques Rapin: &amp;#039;&amp;#039;De la Garnison de St-Maurice à la brigade de forteresse 10.&amp;#039;&amp;#039; (1892–2003), ASMEM, St-Maurice, 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fort de Cindey}}&lt;br /&gt;
* [http://www.forteresse-st-maurice.ch Stiftung Festung Saint-Maurice]&lt;br /&gt;
* [http://www.festungswelt.de/1_europa/schweiz/wallis/st_maurice/cindey/cindey.html Festungswelt: Festung Cindey] &lt;br /&gt;
* [http://www.forteresse-st-maurice.ch/deutsch/dat_d/c_d/besc_d/fgesc_d.htm Forteresse Saint-Maurice: Geschichte des Fort Cindey]&lt;br /&gt;
* [http://www.museums.ch/org/de/Forteresse-historique-de-St-Maurice---Fondation Museen Schweiz: Forteresse Saint-Maurice]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46.2236|EW=7.0011|type=landmark|elevation=530|dim=400|region=CH-VS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befestigungsanlage im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festungsgebiet Saint-Maurice|Cindey]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa|Cindey]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Réduit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befestigungsanlage im Kanton Wallis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Wallis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Saint-Maurice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärmuseum in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in der Schweiz|Cindey]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Kanton Wallis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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