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	<title>Festung Burgfluh - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T18:18:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Festung_Burgfluh&amp;diff=503087&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Punkt vor und nach Ref-Tag korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-02T21:17:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Punkt vor und nach Ref-Tag korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{All Coordinates|pos=right}}&lt;br /&gt;
[[Datei:AW Burg 2050 04.JPG|mini|Artilleriewerk Burg in der Felswand der Burgfluh (Nordostgipfel)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AW Burg A 2050.JPG|mini|Trasse der ehemaligen Standseilbahn zum Artilleriewerk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Festung Burgfluh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Armeebezeichnung: Artilleriewerk «Burg» A 2050) war eine [[Landesverteidigung|Verteidigungsstellung]] der [[Schweizer Armee]]. Sie befindet sich auf {{Höhe|829|CH}} im Felsen des Nordostgipfels ({{Höhe|979|CH}}) der Burgfluh oberhalb von [[Wimmis]] am Eingang zum [[Simmental]]. Das Werk gehörte zum Einsatzraum der [[Felddivision 3|3. Division]] und ab 1947 der [[Reduitbrigade 21]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artilleriewerk Burg ==&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Festung wurde im Jahre 1942 begonnen. Die Stollen und Betonarbeiten waren Ende 1943 beendet. Ursprünglich wurde das Artilleriewerk mit mobilen Geschützen, der von der Grenze ins [[Schweizer Reduit|Reduit]] zurückgezogenen Feldartillerie besetzt. Für die mobilen Geschützen wurden grosse Stollenquerschnitte ausgebrochen und Pferdeställe im Eingangsbereich angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Schweiz im Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die mobile Artillerie abgezogen und das Werk mit festen Waffen armiert. Die anfängliche Bewaffnung wurde um 1985 mit vier 10,5 cm Haubitzen 46 auf Hebellafette ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang war ab 1943 durch eine 205 Meter lange militärische Winden-[[Standseilbahn]] (10 Plätze, Talstation {{Höhe|696|CH}}, Bergstation {{Höhe|829|CH}}, Höhenunterschied 133 m)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://standseilbahnen.ch/wimmis-burgfluh.html Standseilbahnen Schweiz: 3752.01 Wimmis Burgholzstrasse - Artilleriewerk Burgfluh]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www.cablecar.ch/html/militarseilbahn_wimmis.html |text=Militärseilbahn Wimmis |wayback=20170107171208 |archive-today=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie einem mit Pferden begehbaren Waldweg erschlossen. Dieser beginnt neben der Talstation, führt dem Fels entlang durch mehrere kurze Tunnels und endet bei der Bergstation (Festungseingang) der Seilbahn (Steinschlaggefahr!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besatzung bestand während des Aktivdienstes aus der Feldbatterie 24 (F Bttr 24 für 7,5 cm Kanonen), der Schweren Feldhaubitzenabteilung 47 (F Hb Abt 47 Ort für 15 cm Haubitzen) und später aus der Festungsartilleriekompanie 75 respektive II/15. Die Festung wurde 1999 das letzte Mal für einen militärischen Weiterbildungskurs benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www.festung-oberland.ch/Gebirgsarmeekorps%203/Reduitbrigade%2021/A2050%20Burg/A2050%20Burg.html |text=Festung Oberland: Artilleriewerk Burg A2050 |wayback=20150704081522 |archive-today=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Bewaffnung ===&lt;br /&gt;
Das Werk verfügte über folgende Geschütze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* acht 15 cm Haubitzen 16, L14 [[Friedrich Krupp AG|Krupp]]&lt;br /&gt;
* vier 7,5 cm Bunkerkanonen 35&lt;br /&gt;
* vier [[10,5-cm-Festungsgeschütze|10,5&amp;amp;nbsp;cm Haubitzen 46, L22 HL]] (Ersatz für die veralteten Geschütze)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Feuersektor war von der [[Sperrstelle Einigen]] bis [[Sigriswil]] ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
Die zwölf Geschützscharten befinden sich gut getarnt in einer baumbewachsenen Felswand. Die Aussenverteidigung durch die Infanterie befand sich ausserhalb des Werks. In den Stollen wurden Fliegerabwehrgeschütze (Flab) eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werk war mit Unterkünften für 450 Mann Besatzung (Artillerie, Feuerleitung, Fliegerabwehr) und 220 Schlafplätzen versehen. Es gab ein Grundwasserpumpwerk für die Wasserversorgung sowie vier Wasserreservoire mit einem Wasservorrat von insgesamt 710&amp;#039;000 Liter. Strom und Wasser wurden über den rückwärtigen Notausgang dem Werk zugeführt. Für die Notstromgruppen gab es grosse Dieseltanks. Luftfilteranlagen und Lebensmittelvorräte für 30 Tage machten das Werk weitgehend autonom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Antennenstandort oberhalb des Eingangs sorgte für die Verbindung mit dem [[Kommandoposten Heinrich]], der das Feuer der Artilleriewerk um den Thunersee koordinierte, sowie mit den anderen Werken und Truppenteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Explosionsunglücken von [[Festung Dailly|Dailly]] und [[Kandergrund#Explosion eines Munitionsmagazins|Mitholz]] wurde Munition und Ladung getrennt aufbewahrt. Mit der Reduktion auf vier Haubitzen wurden noch je ein Granaten- und Ladungsmagazin benötigt. 1956–58 wurden die technischen Installationen der Festung verbessert. Für die Unterkünfte wurde ein C-Schutz eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www.unterirdischeschweiz.ch/499823.html |text=Unterirdische Schweiz: Artilleriewerk Burgfluh |wayback=20160917162506 |archive-today=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der während der [[Armee 61]] installierte moderne Feuerleitrechner Fargo&amp;lt;ref&amp;gt;Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift (ASMZ) Band 152, 1986: Feuerleitrechner Fargo, [[doi:10.5169/seals-57240]]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde kaum benutzt.&lt;br /&gt;
* Festung Burgfluh A 2050 {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.670668|EW= 7.630565|type=landmark|region=CH-BE|name= Festung Burgfluh A 2050}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heute ===&lt;br /&gt;
Die Festung Burgfluh wurde mit der [[Armee 95]] im Jahre 1999 entklassifiziert und stillgelegt. Im Jahr 2010 wurde die ganze Anlage inklusive Standseilbahn zurückgebaut.&lt;br /&gt;
== Sperrstelle Wimmis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GPH Sperre Burgmatte mit Tetraeder Wimmis 3.jpg|mini|Geländepanzerhindernis Burgmatte mit Bunker A 2056]]&lt;br /&gt;
Die Sperrstelle bestand aus den Teilsperren &amp;#039;&amp;#039;Wimmiswehr&amp;#039;&amp;#039; (westlich Burgfluh) und &amp;#039;&amp;#039;Burgmatte&amp;#039;&amp;#039; (östlich Burgfluh) um feindliche Vorstösse zum und vom Simmental zu verhindern.&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Sperre Wimmiswehr&amp;#039;&amp;#039; hatte mehrere Strassen- und Bahnbarrikaden, die von vier Infanteriebunkern geschützt wurden: Infanteriebunker A 2051 (Aufschrift «Wasserversorgung Reutigen»), A 2052, A 2053 und A 2054.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Infanteriebunker Wimmiswehr A 2051 {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.674087|EW= 7.625154|type=landmark|region=CH-BE|name= Infanteriebunker Wimmiswehr A 2051: &amp;quot;Wasserversorgung Reutigen&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
* Infanteriebunker Wimmiswehr A 2052 {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.673166|EW= 7.621766|type=landmark|region=CH-BE|name= Infanteriebunker Wimmiswehr A 2052}}&lt;br /&gt;
* Infanteriebunker Wimmiswehr A 2053 {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.673383|EW= 7.626262|type=landmark|region=CH-BE|name= Infanteriebunker Wimmiswehr A 2053}}&lt;br /&gt;
* Infanteriebunker Wimmiswehr  A 2054 {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.671562|EW= 7.623159|type=landmark|region=CH-BE|name= Infanteriebunker Wimmiswehr  A 2054}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Sperre Burgmatte&amp;#039;&amp;#039; umfasste das unter Schutz gestellte Geländepanzerhindernis (GPH mit [[Höckerlinie|«Toblerone»höcker]]), die vom Infanteriebunker A 2056 (Monobloc) und dem Infanteriewerk Burgfluh A 2057 flankiert wurden.&lt;br /&gt;
* Infanteriebunker Burgmatte A 2056 {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.663163|EW= 7.62705|type=landmark|region=CH-BE|name= Infanteriebunker Burgmatte A 2056 Monobloc}}&lt;br /&gt;
* Infanteriewerk Burgfluh A 2057 Flankierwerk {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.665397|EW= 7.625163|type=landmark|region=CH-BE|name= Infanteriewerk Burgfluh A 2057 Flankierwerk}}&lt;br /&gt;
* Infanteriebunker Spissi A 2060 {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.661677|EW= 7.622655|type=landmark|region=CH-BE|name= Infanteriebunker Spissi A 2060}}&lt;br /&gt;
* GPH Sperre Burgmatte mit Tetraeder {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.664352|EW= 7.62614|type=landmark|region=CH-BE|name= GPH Sperre Burgmatte mit Tetraeder }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Sperre Wimmis-Simmenfluh&amp;#039;&amp;#039; blieb unvollendet. Die [[Seilbahndienst|Materialseilbahn]] für die Bauarbeiten wurde 1947 vom abgebaut. Das Fundament der Bergstation und die Talstation am Fuss der Burgfluh sind noch vorhanden.&lt;br /&gt;
* Materialseilbahn MSB71 Simmenfluh Bergstation	 {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.677703|EW= 7.619651|type=landmark|region=CH-BE|name= Materialseilbahn MSB71 Simmenfluh Bergstation}}&lt;br /&gt;
* Materialseilbahn MSB71 Simmenfluh Talstation	{{Coordinate|text=ICON0|NS=46.668791|EW= 7.612173|type=landmark|region=CH-BE|name= Materialseilbahn MSB71 Simmenfluh Talstation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sperrstelle Sattelegg BE ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Infanteriewerk Schattigwald A 2045.jpg|mini|Infanteriewerk Schattigwald A 2045]]&lt;br /&gt;
Die Sperrstelle Sattelegg (Armeebezeichnung Nr. 2120) verstärkte das natürliche Hindernis der [[Kander (Aare)|Kander]] (und [[Simme]]) von der Sperrstelle Einigen bis Wimmis mit den Infanteriewerken Sattelegg und Schattigwald&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.festung-oberland.ch/sperren/reduitbrigade-21/sattelegg/ Festung Oberland: Sperrstelle Sattelegg BE]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=ZtnwyTICTx4 Sperrstelle Sattelegg (Video)]&amp;lt;/ref&amp;gt;, abgerufen am 5. November 2020&lt;br /&gt;
* Infanteriebunker Auwald VI, F47 A 2042 {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.685272|EW= 7.633872|type=landmark|region=CH-BE|name= Infanteriebunker Auwald VI, F47 A 2042}}&lt;br /&gt;
* Kaverne (Depot Sperrelemente) A 2043&lt;br /&gt;
* Infanteriebunker Sattelegg  A 2044: 4,7-cm-Ik, Mg, Lmg {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.684429|EW= 7.632091|type=landmark|region=CH-BE|name= Infanteriebunker Sattelegg  A 2044: 4,7-cm-Ik, Mg, Lmg}}&lt;br /&gt;
* Infanteriewerk Schattigwald  A 2045: 2 Mg, 1 Lmg {{Coordinate|text=ICON0|NS=46.686634|EW= 7.631511|type=landmark|region=CH-BE|name= Infanteriewerk Schattigwald  A 2045: 2 Mg, 1 Lmg}}&lt;br /&gt;
* Infanteriewerk Schattigwald  A 2045: 4,7-cm-Ik, Mg,  Lmg		{{Coordinate|text=ICON0|NS=46.686634|EW= 7.63138|type=landmark|region=CH-BE|name= Infanteriewerk Schattigwald  A 2045: 4,7-cm-Ik, Mg,  Lmg}}&lt;br /&gt;
* Infanteriewerk Schattigwald  A 2045: 4,7-cm-Ik, Mg,  Lmg		{{Coordinate|text=ICON0|NS=46.686725|EW= 7.630662|type=landmark|region=CH-BE|name= Infanteriewerk Schattigwald  A 2045: 4,7-cm-Ik, Mg,  Lmg}}&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sperrstelle Wimmis–Stockhorn]]&lt;br /&gt;
* [[Simmentaler Hausweg]]&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sperrstelle Wimmis}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dailymotion.com/relevance/search/fort+de+burg/video/x17ywf_fort-de-burg_tech Video über die Festung Burgfluh: Besuch vom 7. September 2005]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/40826712@N00/10696558723 Christoph Hurni: Zugangsweg Artilleriewerk (2013)]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/40826712@N00/3481349360 Christoph Hurni: Infanteriebunker Burgflluh A 2057 (2009)]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/40826712@N00/10695299755/in/photostream/ Christoph Hurni: Infanteriewerk Wimmiswehr A 2054 (2013)]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=RKCQFxuta_c Festung Oberland Video 2016: Infanteriewerk Wimmiswehr A 2054]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befestigungsanlage im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Réduit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenzbefestigungen und Reduitzugänge|Burgfluh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa|Burgfluh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befestigungsanlage im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Kanton Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wimmis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in der Schweiz|Burgfluh]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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