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	<title>Feston - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feston&amp;diff=222801&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirkur: link vorgezogen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feston&amp;diff=222801&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-15T21:11:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link vorgezogen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das Ornament in der Kunst, zur Bildung bei Schildzecken siehe [[Feston (Zecke)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sundsvalls Teater 06.jpg|mini|Feston an der Fassade des Theaters in [[Sundsvall]] von 1894/95 – Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DSC03157 - Milano - Santa Maria dei Miracoli - Facciata - Dettaglio con ghirlanda - Foto Giovanni Dall&amp;#039;Orto 10-feb-2007.jpg|mini|Feston an der Kirche Santa Maria dei Miracoli in Mailand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Central panel - Pala di San Zeno by Andrea Mantegna - San Zeno - Verona 2016.jpg|mini| Festons aus Früchten und Blättern ([[Andrea Mantegna]], &amp;#039;&amp;#039;Madonna mit Kind&amp;#039;&amp;#039;, San&amp;amp;nbsp;Zeno in Verona)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feston&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Internationales Phonetisches Alphabet|IPA]]:&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|fɛsˈtɔ̃ː}}]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kleiner-et-al&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krech-et-al&amp;quot; /&amp;gt;, {{Audio|De-Feston.ogg|anhören}}; Plural: die Festons; deutsch für „Blütengehänge“, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Gehänke&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leonhard Christoph Sturm]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurtze Vorstellung der gantzen Civil-Bau-Kunst. Worinnen erstlich die vornehmsten Kunst-Wörter (…).&amp;#039;&amp;#039; Wolff, Augspurg 1718, S. 24, Nr. 237. ([https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN331336707?origin=%2Fcollection%2Fvaria%3Fpage%3D2&amp;amp;collection=varia&amp;amp;tify=%7B%22pages%22%3A%5B24%5D%2C%22pan%22%3A%7B%22x%22%3A0.455%2C%22y%22%3A0.411%7D%2C%22view%22%3A%22thumbnails%22%2C%22zoom%22%3A0.991%7D Digitalisat auf gdz.sub.uni-goettingen.de], abgerufen am 23. Februar 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[Ornament]], bei dem an einer feinen Schnur aufgereihte Blätter entweder senkrecht herabhängen oder in leicht durchgeschwungenen Bögen wie [[Girlande]]n angebracht sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Rudolph: &amp;#039;&amp;#039;Blütengehänge&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte]], Bd. II, 1942, Sp. 959–961. ([https://www.rdklabor.de/wiki/Bl%C3%BCtengeh%C3%A4nge Online auf rdklabor.de], abgerufen am 4. Januar 2024)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der aus dem Französischen stammende Begriff geht auf das Lateinische &amp;#039;&amp;#039;festum&amp;#039;&amp;#039; zurück, was Feierlichkeit, Feier oder Fest bedeutet und auf den ursprünglichen Sinn als dekoratives Element verweist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BauNetz |url=https://www.baunetzwissen.de/fenster-und-tueren/fachwissen/zubehoer/feston-8498252 |titel=Feston {{!}} Fenster und Türen {{!}} Zubehör {{!}} Baunetz_Wissen |abruf=2025-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Festons treten im 4. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. in der [[Hellenismus|hellenistischen]] [[Architektur|Baukunst]] auf. Sie können als Versuch gedeutet werden, vergänglichen Fruchtgebinden, die als Opfergaben gereicht wurden, eine festere Form zu geben, wie der [[Ara Pacis]] des Augustus zeigt, wo ein Fruchtgebinde zwischen Stierschädeln aufgehängt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Beatrice Härig: &amp;#039;&amp;#039;Was ist eigentlich ein Feston?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Monumente]] Heft 5/2023, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Stark verbreitet sind sie in der römischen [[Villa|Villenarchitektur]] als Mosaik, Stuck oder Wandmalerei. Als Verzierung an repräsentativen Vasen oder Grabmalen wird dieses Element auch in der [[Neuzeit]] vielfach verwendet. Im 18. ([[Zopfstil]]) und 19. Jahrhundert gehörte es zum ornamentalen [[Repertoire]] repräsentativer Wohnraumgestaltung überhaupt. Im Klassizismus besteht es offenbar in Anspielung auf die Bekränzung antiker Helden oft aus [[Lorbeer]]blättern, in der [[Gründerzeit]] erscheint es an vielen Hausfassaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festons sind  ein in nahezu allen Kunstgattungen der [[Bildende Kunst|bildenden]] und der [[Angewandte Kunst|angewandten Kunst]] verbreitetes Ornament, insbesondere in der [[Architektur]] und [[Raumausstattung]]. Als Feston wird auch eine [[arkade]]nförmige [[Bordüre]] zur Verzierung von [[Textilie]]n bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses rein [[Verzierung|dekorative]] Element nimmt in der Architektur, der [[Wandmalerei|Wand-]] und Dekorationsmalerei, als [[Tapete]]nmotiv und an [[Möbel]]n und [[Goldschmiedekunst|Goldschmiedearbeiten]] zumeist die Form einer als Relief gestalteten oder einer gemalten Girlande (zum Beispiel in [[Trompe-l’œil]]-Manier) mit einem oder mehreren locker durchhängenden Bögen an, deren Enden herunterhängen können. Oft werden sie auch als Fruchtgehänge gestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [http://www.zeno.org/Lueger-1904/A/Fruchtgeh%C3%A4nge Lueger: Lexikon der gesamten Technik].&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Regel ruht diese Girlande auf zwei oder mehreren nur vermeintlich stützenden Elementen, in der [[Antike]] beispielsweise auf den Schädeln von Löwen, Widdern oder Stieren, in der [[Neuzeit]] auf [[Kapitell]]en. Seltener sind freihängende Festons.&amp;lt;ref&amp;gt;Freihängende Stuckfestons weist z. B. der barocke Saal im [[Schloss Inching]] auf, der 1715 von dem Hofbaumeister Gabriel de Gabriel ausgestaltet wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die das Feston bildende Girlande wird in vielen Motiven ausgeführt, nach denen Band-, Blumen-, Blüten-, Blatt- und Früchtefestons unterschieden werden können. Beliebte Blattmotive sind [[Lorbeer]]-, [[Eichenlaub]]- und [[Wein]][[ranke]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textilien ==&lt;br /&gt;
Außer in der vorstehenden, an architektonischen Elementen und Mobiliar verbreiteten Form tritt das Feston auch als arkadenförmige [[Bordüre]] zur Verzierung von [[Textilie]]n wie [[Tischtuch|Tisch-]], [[Bettwäsche|Bett-]] und [[Nachtwäsche]], [[Taschentuch|Taschentüchern]], [[Fensterdekoration|Gardinen]], [[Kleidung]]sstücken usw. auf. Dabei handelt es sich um handgearbeitete oder mechanisch gefertigte [[Posament]]e, die in den unterschiedlichsten Techniken ausgeführt werden. So gibt es beispielsweise [[Klöppeln|geklöppelte]], [[Häkeln|gehäkelte]], [[Stricken|gestrickte]] und im [[Festonstich]] [[Sticken|gestickte]] Festonbordüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gartenkunst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Festonallee.jpg|mini|Festonallee am Schloss Bothmer]]&lt;br /&gt;
In der barocken [[Gartenkunst]] wurden Bäume als [[Formschnitt|Formgehölz]] so geschnitten und gebunden, dass sie zu eine Girlande bildeten. Ein erhaltenes Beispiel ist die 270 Meter lange Festonallee aus fast 70 holländischen Linden, die zum [[Schloss Bothmer]] bei [[Klütz]] führt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://metropolregion.hamburg.de/natur-und-kultur-erleben/kulturlandschaften/festonallee-9226 Festonallee Schloss Bothmer] bei &amp;#039;&amp;#039;Historische Kulturlandschaften&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 15. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffliche Unterscheidung ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Feston&amp;#039;&amp;#039; hat sich fälschlicherweise auch für die Umkränzung eines runden Bildes eingebürgert, deren korrekte Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ringgirlande&amp;#039;&amp;#039; lautet. Solche Umkränzungen wurden im 17. Jahrhundert vielfach in einer wahrscheinlich durch [[Daniel Seghers]] eingeführten Sonderform des [[Girlandenbild]]es verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bukranion]]&lt;br /&gt;
* [[Girlandenbild]]&lt;br /&gt;
* [[Zopfstil]]&lt;br /&gt;
* [[Die Früchtegirlande]] (Gemälde von Rubens)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Beatrice Härig: &amp;#039;&amp;#039;Was ist eigentlich ein Feston?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Monumente]] Heft 5/2023, S. 29.&lt;br /&gt;
* Adolf Ernst Napp: &amp;#039;&amp;#039;Bukranion und Guirlande. Beiträge zur Entwicklungsgeschichte der hellenistischen und römischen Dekorationskunst.&amp;#039;&amp;#039; Bechstein, Wertheim am Main 1933, {{DNB|570946492}} (Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde einer Hohen Philosophischen Fakultät der Ruprecht-Karls Universität zu Heidelberg 1930, 49 Seiten).&lt;br /&gt;
* Herbert Rudolph: &amp;#039;&amp;#039;Blütengehänge&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte]], Bd. II, 1942, Sp. 959–961. ([https://www.rdklabor.de/wiki/Bl%C3%BCtengeh%C3%A4nge Online auf rdklabor.de], abgerufen am 4. Januar 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Feston}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Garlands|Feston}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|festoons|Festons in der Kunst und Ornamentik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.baunetzwissen.de/fenster-und-tueren/fachwissen/zubehoer/feston-8498252/gallery-2/8 BauNetz Wissen] – Beschreibung, Sammlung von Bildern, Prof. Dr.-Ing. Susanne Junker, Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kleiner-et-al&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor= Stefan Kleiner [[et al.]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Duden Aussprachewörterbuch&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Der Duden in zwölf Bänden, Band 6&lt;br /&gt;
 |Auflage=7&lt;br /&gt;
 |Verlag=Dudenverlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=2015&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-411-04067-4&lt;br /&gt;
 |Seiten=367}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krech-et-al&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz Christian Anders&lt;br /&gt;
 |Titel=Deutsches Aussprachewörterbuch&lt;br /&gt;
 |Auflage=1&lt;br /&gt;
 |Verlag=Walter de Gruyter&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin, New York&lt;br /&gt;
 |Datum=2009&lt;br /&gt;
 |ISBN=978-3-11-018202-6&lt;br /&gt;
 |Seiten=507}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ornament]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Posament]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirkur</name></author>
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