<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Festlandsdegen</id>
	<title>Festlandsdegen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Festlandsdegen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Festlandsdegen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T23:56:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Festlandsdegen&amp;diff=1026218&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (braucht keine Versalien -&gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Festlandsdegen&amp;diff=1026218&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-10T12:38:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (braucht keine Versalien -&amp;gt; Wikipedia:Rechtschreibung#Groß-_und_Kleinschreibung), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Festlandsdegen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete man in der [[Geschichtsschreibung]] und [[Publikation|Publizistik]] vor allem des 18. und 19. Jahrhunderts [[Politisches Schlagwort|schlagwortartig]] den exponierten Verteidiger der [[Imperialismus|machtpolitischen]] Interessen des [[Vereinigtes Königreich|Vereinigten Königreichs]] auf dem [[Europa|europäischen Festland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klassischer Gebrauch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sah man z.&amp;amp;nbsp;B. [[Preußen]] während des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] als &amp;#039;&amp;#039;Festlandsdegen&amp;#039;&amp;#039; an, der einem [[Degen (Waffe)|Degen]] gleich den politischen Gegner auf Distanz halten sollte. [[Napoleon Bonaparte]] sah in [[Russland]] den &amp;#039;&amp;#039;Festlandsdegen&amp;#039;&amp;#039; Großbritanniens.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uni Graz]]: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Das Ende Napoleons und der Wiener Kongress&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.uni-graz.at/uarc1www_das_ende_napoleons_und_der_wiener_kongre_.doc |wayback=20070930024407 |format=[[Microsoft Word|doc-Datei]]; 36&amp;amp;nbsp;KB}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Neuzeit. Vom Westfälischen Frieden bis zum Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Ein approbiertes Arbeits- und Lehrbuch für Geschichte und Sozialkunde von Herbert Hasenmayer und Walter Göhring, unter wiss. Beratung von [[Adam Wandruszka]], Verlag Ferdinand Hirt, Wien.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund dieser Perspektive war die historisch bedingte relative Vernachlässigung der englischen Landstreitkräfte gegenüber dem [[Flotte (Marine)|Flottenbau]] der [[Seemacht]] England vom letzten Drittel des 16. Jahrhunderts an. Wer in Zeiten der Undurchführbarkeit einer [[Invasion (Militär)|Invasion]] über den Seeweg auf dem [[Territorium]] des potenziellen Gegners nicht unmittelbar präsent sein konnte, benötigte daher einen &amp;#039;&amp;#039;Festlandsdegen&amp;#039;&amp;#039;, um seiner Machtpolitik Nachdruck verleihen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst im 20. Jahrhundert benutzte man diesen Begriff noch, indem man während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] [[Frankreich]] als &amp;#039;&amp;#039;Festlandsdegen&amp;#039;&amp;#039; Großbritanniens, wie z.&amp;amp;nbsp;B. von [[Erich von Falkenhayn]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dradio.de/dlf/sendungen/feldpost/begleitung/falkenhayn.html www.dradio.de – Feldpostbriefe – Lettres de poilus]&amp;lt;/ref&amp;gt;, und im Verlauf des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] die [[Sowjetunion]] von deutscher Seite aus als &amp;#039;&amp;#039;Festlandsdegen&amp;#039;&amp;#039; Großbritanniens bezeichnete, den man diesem „aus der Hand schlagen müsse.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf-Dieter Müller]], [[Gerd R. Ueberschär]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Krieg im Osten 1941–1945. Ein Forschungsbericht.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2000, S.&amp;amp;nbsp;1–55, insbes. S.&amp;amp;nbsp;30; Lothar Gall, Klaus Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie deutscher Geschichte, Die Aussenpolitik des Dritten Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2006, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandlung des Begriffs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] und die [[Türkei]]&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Galster: [https://www.jf-archiv.de/archiv98/458aa16.htm &amp;#039;&amp;#039;Naher Osten: „Mit Yilmaz und Netanjahu stabilisiert Washington seinen Einfluß in der Region. Die USA suchen Festlandsdegen“&amp;#039;&amp;#039;], [[Junge Freiheit]], 30.&amp;amp;nbsp;Oktober 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden in jüngerer Vergangenheit von rechtskonservativer Seite als Festlandsdegen der [[Vereinigte Staaten|USA]] bezeichnet. Dabei veranschaulicht sich nun auch die spätestens seit dem Zweiten Weltkrieg sich manifestierende Verabschiedung Großbritanniens vom [[Weltmacht]]- bzw. Seemachtstatus, der nun selbst in der schlagwortartigen Begrifflichkeit auf die Vereinigten Staaten übertragen wird. Ungewöhnlich ist hingegen die Bezeichnung [[Kroatien]]s als potenzieller &amp;#039;&amp;#039;Festlandsdegen&amp;#039;&amp;#039; der USA.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article647066/USA-setzen-vor-allem-auf-die-Kroaten.html &amp;#039;&amp;#039;USA setzen vor allem auf die Kroaten. Mazedonien und Albanien ergänzen als „südlicher Riegel“ Eindämmung der Serben&amp;#039;&amp;#039;], [[Welt Online]], 6.&amp;amp;nbsp;April 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vereinzelt übertrug man das sprachliche Bild auch auf Einzelpersonen: [[Christoph Stölzl]] sei laut der [[Die Zeit|Zeit]] {{&amp;quot; |Text=in [[Berlin]] plötzlich als ‚geschichtspolitischer Festlandsdegen des konservativen Bundeskanzlers‘ [[Helmut Kohl|Kohl]] beargwöhnt}} worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gustav Seibt |Titel=Weltrevolution ist schöner als Mittelstand. |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Nummer=15/2000 |Verlag=Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH &amp;amp; Co. KG |Ort=Hamburg |Datum=2000-04-06 |Online=https://www.zeit.de/2000/15/200015.stoelzl_.xml |Abruf=2023-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Lohre |Titel=„Ich bin unpolitisch“. |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung|taz. die tageszeitung]] |Nummer=Ausgabe 7642 |Verlag=TAZ Verlags- und Vertriebsgesellschaft mit beschränkter Haftung. |Ort=Berlin |Datum=2005-04-18 | Seiten=28 |Online=https://taz.de/Ich-bin-unpolitisch/!623008/ |Abruf=2023-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jörg Femers: &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Britische Optionen. Untersuchungen zur internationalen Politik in der späten Bismarck-Ära (1879–1890).&amp;#039;&amp;#039; VT, Trier 2006, ISBN 978-3-88476-834-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.dmkn.de/1779/ruestung.nsf/29787A3D5908CCAFC1256E130043D2E7/$File/vortrag_wilhellmshaven_042003.pdf &amp;#039;&amp;#039;Deutsche maritime Interessen gestern und heute&amp;#039;&amp;#039;], Hans Frank, Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und Vizeadmiral a.&amp;amp;nbsp;D. anlässlich des 5. Jahrestages des Deutschen Marinemuseums, April 2003 (PDF-Datei; 93&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siebenjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koalitionskriege]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westfront (Erster Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschland im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politisches Schlagwort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
</feed>