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	<title>Festival Strings Lucerne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T19:57:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Festival_Strings_Lucerne&amp;diff=563455&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cygnebleu: Hermann Hallers Concerto per archi wurde 1962 uraufgeführt von den Festival Strings</title>
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		<updated>2026-03-18T23:21:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hermann Hallers Concerto per archi wurde 1962 uraufgeführt von den Festival Strings&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GründungskonzertI IMF 26.8.56.JPG|miniatur|Gründungskonzert der Festival Strings Lucerne am 26. August 1956 im Rahmen der Internationalen Musikfestwochen Luzern]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Festival Strings Lucerne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ein international tätiges [[Kammerorchester]], das für Jahrzehnte eng mit dem Konservatorium Luzern bzw. der [[Hochschule Luzern]] – Musik verbunden war, lange Jahre als «Ensemble in Residence». Sie wurden von [[Wolfgang Schneiderhan (Musiker) | Wolfgang Schneiderhan]] und [[Rudolf Baumgartner]] 1956 im Rahmen der [[Lucerne Festival | Internationalen Musikfestwochen Luzern]] (seit 2000 Lucerne Festival) gegründet und in der Folge bis 1998 zunächst vom Konzertmeisterpult, später als Dirigent von Rudolf Baumgartner geleitet. Nachfolger als künstlerischer Leiter war von 1998 bis zum Sommer 2012 [[Achim Fiedler]]. Seit der Saison 2012/2013 hat der australisch-schweizerische Geiger [[Daniel Dodds]] die künstlerische Leitung inne. 1986 errichtete Rudolf Baumgartner die «Stiftung Festival Strings Lucerne», die als öffentlich geförderte, gemeinnützige Körperschaft die Trägerschaft über das Ensemble übernahm. Geschäftsführender Orchesterdirektor seit 2009 ist [[Hans-Christoph Mauruschat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Die Festival Strings Lucerne starteten von Beginn an eine internationale Karriere. Von 1956 bis 1958 waren sie bereits einmal quer durch Europa gereist, hatten Einladungen aus [[Berlin]], [[Amsterdam]], [[Paris]], [[Oslo]], [[Stockholm]], [[Kopenhagen]], den [[Salzburger Festspiele | Salzburger Festspielen]] und dem [[Wiener Musikverein]] erhalten. Überseedebüts folgten 1959 in [[New York City|New York]], 1963 in [[Mexiko-Stadt]], 1965 in [[Johannesburg]], 1971 in [[Tokio]], 1973 in [[Jerusalem]], 1975 in [[Buenos Aires]], 1977 in [[Bombay]], [[Auckland]] und [[Sydney]], 1978 in [[Hongkong]] und 1984 in [[Peking]]. Außerdem begannen die Festival Strings Lucerne bereits im ersten Jahr ihres Bestehens, sich mit Aufnahmen exklusiv für die [[Deutsche Grammophon]] international einen hervorragenden Ruf zu erwerben. Ab den späten 1950er Jahren gehörten die Festival Strings Lucerne zu den Pionieren der [[Archiv Produktion | «Archiv»-Serie]]  der Deutschen Grammophon, die seinerzeit Schallplattengeschichte schrieb in der Erstveröffentlichung von Werken vergessener oder kaum mehr bekannter Komponisten vor allem des Barock wie beispielsweise [[Giuseppe Tartini]] (1959). Neben zahlreichen Aufnahmen – im Anschluss an die Zeit bei der Deutschen Grammophon, die 1973 endete – auch für [[Decca Records|Decca]], [[Ariola|Eurodisc]], und [[Denon]] produzierte das [[Orchester]] in den letzten Jahren CDs für [[Sony Music Entertainment|Sony Classical]], [[Pentatone]] und [[Warner Music Group | Warner Classics]]. Die Einspielung der Bach-Klavierkonzerte zusammen mit dem Pianisten [[Martin Stadtfeld]] (2006) erhielt 2007 einen [[ECHO Klassik]]. In den 2000er Jahren erschienen zudem bei [[OehmsClassics]] im Jahresrhythmus Neuaufnahmen mit Werken von [[Johann Sebastian Bach | J. S. Bach]], [[Franz Schubert | Schubert]], [[Anton von Webern | Webern]], [[Arthur Honegger | Honegger]], [[John Adams | Adams]], [[Steve Reich | Reich]], [[Dmitri Schostakowitsch|Schostakowitsch]], [[Peter Tschaikowsky|Tschaikowsky]], [[Antonín Dvořák| Dvořák]] sowie [[Benjamin Britten|Britten]] und [[Felix Mendelssohn Bartholdy|Mendelssohn]] (eine Gesamtaufnahme der Streichersinfonien auf drei CDs: „Referenzaufnahme“, Der KulturSpiegel, Januar 2010). 2020 erschien bei Warner Classics zusammen mit [[Midori (Geigerin) | Midori]] eine Einspielung der Werke für Violine und Orchester von [[Ludwig van Beethoven]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Gründung 1956 gastiert das Orchester regelmässig bei den [[Lucerne Festival | Internationalen Musikfestwochen Luzern]] (Lucerne Festival), betreute von 1959 bis 1970 hier exklusiv die «musica nova»-Reihe sowie von 2011 bis 2018 die Masterclass für junge Dirigenten unter der Leitung von [[Bernard Haitink]]. Durch die intensive Auseinandersetzung mit Neuer Musik konnten mehr als 100 Werke von Komponisten wie [[Jean Françaix]], [[Hermann Haller (Komponist)|Hermann Haller]], [[Frank Martin (Komponist)|Frank Martin]], [[Bohuslav Martinů]], [[Peter Mieg]], [[Sándor Veress]], [[Iannis Xenakis]] und [[Krzysztof Penderecki]] zur Uraufführung gebracht werden. Absolventen der Dirigiermasterclass waren unter anderem [[Rafael Payare]], [[Karina Canellakis]], [[Dominik Beykirch]], [[Kahchun Wong]], [[Elim Chan]] und [[Lorenzo Viotti]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptaufführungsort für die Orchesterkonzerte in [[Luzern]] ist das [[Kultur- und Kongresszentrum Luzern | KKL Luzern]], in dem die Festival Strings Lucerne seit 2003 eine eigene Reihe unterhalten. Seit 2020 finden zudem pro Jahr drei bis vier Kammerkonzerte der Festival Strings Lucerne Chamber Players im [[Leonhard Zeugheer | Zeugheer]]saal des [[Hotel Schweizerhof Luzern]] statt, in dem [[Richard Wagner]] 1859 die Oper «[[Tristan und Isolde (Oper)|Tristan und Isolde]]» beendete. Wichtige Gastspieldebüts der letzten Jahre waren 2010 das Debüt in [[Seoul]], 2014 in [[Novosibirsk]] und 2017 mit gleich zwei Produktionen in der [[Elbphilharmonie | Elbphilharmonie Hamburg]] als erstes und einziges Schweizer Orchester, welches eine Einladung bereits in der Eröffnungssaison erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren positionierte Daniel Dodds das Orchester neu mit vermehrt Aufführungen von klassischer und romantischer Sinfonik Beethovens oder Mendelssohns in schlanken Besetzungen von rund 35 Musikern und geleitet vom Konzertmeisterpult aus. 2019 konnte in Zusammenarbeit mit der Luzerner Stiftung Monika Widmer eine zweite Stradivari-Violine für das Orchester erworben werden, die von Daniel Dodds als Solist in Mozarts Sinfonia Concertante an der Seite des Bratschisten [[Tobias Lea]] und weiteren Solisten der [[Wiener Philharmoniker]] im März 2019 in zwei Konzerten in Wien und Luzern dem Publikum vorgestellt wurde, nachdem sie zuvor jahrzehntelang öffentlich nicht mehr zu hören gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Solisten und Dirigenten, mit denen das Orchester bislang zusammengearbeitet hat, gehören: [[Yehudi Menuhin]], [[Zino Francescatti]], [[David Oistrach]], [[Henryk Szeryng]], [[Arthur Grumiaux]], [[Pablo Casals]], [[Pierre Fournier]], [[Clara Haskil]], [[Eduard Kaufmann (Organist)|Eduard Kaufmann]], [[Wilhelm Kempff]], [[Dietrich Fischer-Dieskau]], [[Anne-Sophie Mutter]], [[Pinchas Zukerman]], [[Gidon Kremer]], [[Leonidas Kavakos]], [[Sabine Meyer]], [[Maxim Vengerov]], [[James Galway]] oder in jüngster Zeit [[Tan Dun]], Bernard Haitink, [[Rudolf Buchbinder]], [[Piotr Anderszewski]], [[Hélène Grimaud]], [[Jan Lisiecki]], [[Renaud Capuçon]], Midori, [[Arabella Steinbacher]], [[Mischa Maisky]], [[Gautier Capuçon]], [[Albrecht Mayer]] und [[Raphaela Gromes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1957: J. S. Bach – Violinkonzerte a-Moll, E-Dur und d-Moll (Doppelkonzert) | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Schneiderhan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Rudolf Baumgartner | Deutsche Grammophon&lt;br /&gt;
* 1957: A. Vivaldi – Konzert für Streicher und B. c. RV 158 | J. S. Bach – Violinkonzert E-Dur | H. Purcell – Pavane und Chaconne g-Moll | G. P. Pergolesi (?) – Concertino Nr. 2 G-Dur | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Schneiderhan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Rudolf Baumgartner | Deutsche Grammophon&lt;br /&gt;
* 1958: W. A. Mozart – Klavierkonzert Nr. 12 KV 414 | B. Bartók – Rumänische Volkstänze | P. Hindemith – Fünf Stücke für Streichorchester op. 44 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Margrit Weber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Rudolf Baumgartner | Deutsche Grammophon&lt;br /&gt;
* 1960: A. Vivaldi – [[Die vier Jahreszeiten | Le Quattro Stagioni]] op. 8 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Schneiderhan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Rudolf Baumgartner | Deutsche Grammophon&lt;br /&gt;
* 1961: W. A. Mozart – Klavierkonzert Nr. 13 KV 415 (Streicherfassung) | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Clara Haskil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Rudolf Baumgartner | Deutsche Grammophon&lt;br /&gt;
* 1971: J. S. Bach – Violinkonzerte a-Moll, E-Dur und d-Moll (Doppelkonzert) | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zino Francescatti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Régis Pasquier, Rudolf Baumgartner | Deutsche Grammophon&lt;br /&gt;
* 1974: W. A. Mozart – Flötenkonzerte KV 313 und KV 314, Andante für Flöte und Orchester KV 315 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;James Galway&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Rudolf Baumgartner | Eurodisc&lt;br /&gt;
* 1975: W. A. Mozart – Fantasie KV 608, Adagio und Fuge KV 546, Bearbeitungen Mozarts für Streichorchester von Musik J. S. Bachs | Rudolf Baumgartner | Eurodisc&lt;br /&gt;
* 1976: W. A. Mozart – Violinkonzert A-Dur | G. P. Telemann – Bourlesque de Don Quichotte | J. Pachelbel – Canon D-Dur für Streicher und B. c. | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Schneiderhan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Rudolf Baumgartner | Eurodisc&lt;br /&gt;
* 1976: A. Vivaldi – 5 Konzerte aus [[L’Estro Armonico]] op. 3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef Suk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Gunars Larsens, Rudolf Baumgartner | Eurodisc&lt;br /&gt;
* 1978: A. Dvořák – Streicherserenade op. 22 | E. Grieg – Holberg-Suite op. 40 | Rudolf Baumgartner | Eurodisc&lt;br /&gt;
* 1981: [[Peter Mieg|P. Mieg]] – Triple Concerto dans le goût italien pour violon, alto, violoncelle et cordes (1978), Violine: Gunars Larsens, Viola: Wilhelm Gerlach, Violoncello: Curdin Coray, Festival Strings Lucerne, Leitung: Mario Venzago | Concerto per clavicembalo e orchestra da camera (1954), Cembalo: Ernst Gerber, Soloflöten: Anna-Katharina Graf und Sunna Bircher, Festival Strings Lucerne, Leitung: Rudolf Baumgartner | EX LIBRIS&lt;br /&gt;
* 2003: Dialogue – Werke von J. S. Bach und A. Honegger | Achim Fiedler | Oehms Classics&lt;br /&gt;
* 2014: W. A. Mozart – Violinkonzerte G-Dur, D-Dur (KV 218), A-Dur | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arabella Steinbacher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Daniel Dodds | Pentatone&lt;br /&gt;
* 2020: L. van Beethoven – [[Violinkonzert (Beethoven)| Violinkonzert]] und Violinromanzen | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Midori&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Daniel Dodds | Warner Classics&lt;br /&gt;
* 2021: W. A. Mozart – Violinkonzerte B-Dur, D-Dur (KV 211) und Einzelsätze KV 261, KV 269/261a, KV 373 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arabella Steinbacher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Daniel Dodds | Pentatone&lt;br /&gt;
* 2023: &amp;#039;&amp;#039;Raphaela Gromes: Femmes&amp;#039;&amp;#039; – Doppel-CD mit Werken von 23 Komponistinnen u. a. [[Amy Beach]], [[Germaine Tailleferre]], [[Florence Price]], [[Billie Eilish]], [[Hildegard von Bingen]], [[Matilde Capuis]] (mit deren &amp;#039;&amp;#039;Tre Momenti&amp;#039;&amp;#039; für Violoncello und Streichorchester als Welt-Ersteinspielung) unter Leitung von Daniel Dodds (CD 1). Mit Julian Riem, Klavier (CD 2) | Sony Classical&lt;br /&gt;
* 2024: Eastbound – Werke von R. Schumann, A. Dvořák und F. Schreker | Daniel Dodds | Sony Classical&lt;br /&gt;
* 2025: G. F. Händel – Harfenkonzert B-Dur (HWV 294) und Orgelkonzerte d-Moll (HWV 293) und F-Dur (HWV 309) in Arrangements für Harfe und Orchester | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Xavier de Maistre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Daniel Dodds | Sony Classical&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fsl.swiss Offizielle Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1215440-4|LCCN=n81078993|VIAF=147215715}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Streichorchester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kammerorchester (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikgruppe (Luzern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Echo-Klassik-Preisträger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cygnebleu</name></author>
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