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	<title>Feste Boyen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:51:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Feste_Boyen&amp;diff=1386141&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;T. Wirbitzki: lk ulischubert.de (Archiv)</title>
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		<updated>2025-12-22T11:05:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lk ulischubert.de (Archiv)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Feste boyen map.jpg|mini|Karte der Feste Boyen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Feste Boyen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde als preußische Ringfestung in [[Giżycko|Lötzen]] (poln. &amp;#039;&amp;#039;Giżycko&amp;#039;&amp;#039;) zwischen 1847 und 1855 errichtet. Sie liegt zwischen dem Kissainsee, dem südlichsten Teil des [[Mamry|Mauersees]] und dem [[Niegocin|Löwentinsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festungswerk ==&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:20230808 Feste Boyen - ehemalige Kaserne.jpg|mini|Feste Boyen – ehemalige Kaserne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20230808 Feste Boyen - Festungsmauer.jpg|mini|Festungsmauer der Feste Boyen]]&lt;br /&gt;
Die 100 Hektar große Anlage bildete ein Hauptglied der [[Preußen|preußischen]] Befestigungsanlagen, die die östlichen Grenzen [[Ostpreußen]]s gegen Russland sichern sollten. Sie liegt auf einer strategisch wichtigen Landenge. [[Preußisches Kriegsministerium|Preußens Kriegsminister]] [[Hermann von Boyen]] überzeugte König [[Friedrich Wilhelm IV.]], dort eine der imposantesten Festungen ganz [[Masuren]]s zu bauen. Zwischen 1847 und 1855 wurden die [[Bastion]]en und Pulvertore, [[Wassergraben|Wassergräben]], [[Kaserne]]n und alle weiteren erforderlichen Gebäude errichtet. Die Festung hat die Form eines siebenzackigen Sterns, die durch die mächtigen Erdwälle, Mauern und Gräben unterstrichen wurde. In die Festung führen vier Tore. Der Hauptzugang ist das doppelte Lötzener Tor mit vorgelagerter Zugbrücke vor dem inneren Tor, daneben gibt es das Rastenburger Tor und das Pulvertor. Bereits bei der Errichtung der Bahnlinie wurde das Wassertor geschlossen. Die Festung wurde 1914 kurzzeitig durch die russische Armee belagert, aber nicht eingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;100&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Twierdza Boyen - Makieta.jpg|Modell der Anlage&lt;br /&gt;
Datei:20230808 Feste Boyen - Relief von General Hermann von Boyen.jpg|Relief von General Hermann von Boyen&lt;br /&gt;
Datei:Boyen4.jpg|Portal der Feste&lt;br /&gt;
Datei:Boyen3.jpg|Blick vom Wall auf einen Abschnitt der „[[Liste von Fachbegriffen im Festungsbau#C|Carnotmauer]]“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Anlage heute ===&lt;br /&gt;
Seit 1993 betreut der „Klub der Liebhaber der Feste Boyen (poln. Klub Miłośnikow Twierdzy Boyen)“ die Anlage. Der Verein sorgt dafür, dass das Objekt erneuert und den Touristen zur Besichtigung zugänglich gemacht wird. Auf dem Gelände der Festung gab es eine [[Jugendherberge]] mit 200 Betten, ein historisches [[Museum]] und einen [[Gastronomie]]betrieb. Im Jahresverlauf finden dort zahlreiche Veranstaltungen statt. Die Jugendherberge wurde inzwischen in eine Ausstellungsgalerie umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Mauern wurde im Festungsgraben ein [[Freilichttheater]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gutsbezirk Boyen ==&lt;br /&gt;
Am 12. August 1863 wurde der [[Gutsbezirk]] Feste Boyen gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wiki&amp;quot;&amp;gt;[http://wiki-de.genealogy.net/GOV:BOYYENKO04UA Feste Boyen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde am 29. März 1874 in den neu errichteten [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] [[Wilkasy (Giżycko)|Willkassen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot;&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/loetzen/wolfsee.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Willkassen/Wolfsee]&amp;lt;/ref&amp;gt; ({{plS|Wilkasy}}) integriert, der zum [[Kreis Lötzen]] im [[Regierungsbezirk Gumbinnen]] (1905 bis 1945: [[Regierungsbezirk Allenstein]]) in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Ostpreußen]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gutsbezirk Feste Boyen waren 1867 insgesamt 577 Einwohner registriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wiki&amp;quot; /&amp;gt; Ihre Zahl stieg bis 1885 auf 688 und belief sich 1905 auf 1.021. Am 1. Dezember 1910 zählte man 1.004 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=M. W. Ehrenreich |url=http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/ostpreussen/loetzen.htm |titel=Landkreis Lötzen |werk=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=U. Schubert |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230528232046/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/loetzen.htm |archiv-datum=2023-05-28 |abruf=2025-12-22 |kommentar=Stand 1. Dezember 1910}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Oktober 1928 gab der Gutsbezirk Feste Boyen seine Eigenständigkeit auf und wurde in die Stadtgemeinde [[Giżycko|Lötzen]] ({{plS|Giżycko}}) eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot; /&amp;gt; Das ist so auch in polnischer Zeit geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Boyen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PKP Niegocin.jpg|mini|Bahnhof Boyen, der heutige Haltepunkt Niegocin]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Niegocin#Bahnhof Niegocin|titel1=„Bahnhof Niegocin“ im Artikel Niegocin}}&lt;br /&gt;
Der heutige Haltepunkt Niegocin hieß früher Boyen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fort Boyen in Giżycko|Feste Boyen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.polish-online.com/fotos/loetzen-festung-boyen/ Bilder von der Feste]&lt;br /&gt;
* [http://www.ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=257 Geschichte der Feste Boyen]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://www.nid.pl/pl/Informacje_ogolne/Zabytki_w_Polsce/rejestr-zabytkow/zestawienia-zabytkow-nieruchomych/stan%20na%2031.12.2019/WAR-rej.pdf |titel= woj. warmińsko-mazurskie |titelerg=Denkmalliste |werk= |hrsg=Narodowy Instytut Dziedzictwa |datum= |seiten=50 |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2020-01-14|abruf-verborgen= |format=PDF |sprache= pl|kommentar= |zitat= |offline=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54/2/00/N|EW=21/44/44/E|type=landmark|region=PL-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befestigungsanlage in der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Polen|Boyen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Giżycko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa|Boyen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;T. Wirbitzki</name></author>
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