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	<title>Fertigerzeugnis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T09:43:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fertigerzeugnis&amp;diff=200009&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: /* Siehe auch */</title>
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		<updated>2025-07-03T14:04:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fertigerzeugnis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Fertigfabrikat&amp;#039;&amp;#039;) ist in der [[Produktionswirtschaft]] und im [[Rechnungswesen]] die Bezeichnung für ein [[marktreife]]s [[Endprodukt]] oder [[Erzeugnis (Technik)|Erzeugnis]]. Gegensätze sind das [[Halbfabrikat]] oder [[Zwischenprodukt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Das Fertigerzeugnis durchläuft während eines [[Produktionsprozess]]es verschiedene Zustandsformen. Ausgangspunkt sind meist [[Rohstoff (Produktion)|Roh-]], [[Hilfsstoff (Rechnungswesen)|Hilfs-]] und [[Betriebsstoff]]e (RHB), die durch [[Produktion]] unter Kombination von [[Repetierfaktor]]en zunächst den Status eines Halbfabrikats und durch Endproduktion schließlich zum Fertigerzeugnis werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fertigerzeugnisse können entweder sofort verkauft werden oder warten als [[Lagerbestand]] auf ihren [[Vertrieb]]. Die Übernahme fertiger Erzeugnisse aus der Produktion in das Fertigwarenlager erfolgt zu [[Herstellungskosten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag Dr. Th. Gabler, &amp;#039;&amp;#039;Gablers Wirtschaftslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, 1984, Sp. 1489.&amp;lt;/ref&amp;gt; Werden aus dem Lager Fertigfabrikate verkauft, geschieht dies über den [[Warenausgang]]. Fertigfabrikate unterscheiden sich von den Halbfabrikaten oder Zwischenprodukten dadurch, dass sie Marktreife besitzen. Bei Halbfabrikaten oder Zwischenprodukten sind dagegen noch weitere [[Ablaufabschnitt]]e erforderlich, bis aus ihnen ein Fertigerzeugnis entstanden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilanzierung ==&lt;br /&gt;
Fertigerzeugnisse spielen bei der [[Bilanzierung]] nur dann eine Rolle, wenn sie sich am [[Bilanzstichtag]] noch im Lagerbestand befinden. Nach {{§|266|hgb|juris}} Abs. 2 Ziff. B I 3 [[Handelsgesetzbuch|HGB]] sind Fertigerzeugnisse und [[Ware]]n auf der [[Aktivseite]] der [[Bilanz]] im [[Umlaufvermögen]] zu bilanzieren. Der Gesetzgeber verlangt eine von Halbfabrikaten getrennte [[Bilanzposition]], weil der [[Marktwert]] fertiger Produkte wesentlich höher ist als die Herstellungskosten unfertiger Erzeugnisse. In der [[Gewinn- und Verlustrechnung]] hingegen werden bei [[Gesamtleistung|Bestandsveränderungen]] Fertig- und Halbfertigprodukte zusammengefasst ({{§|275|hgb|juris}} Abs. 2 Nr. 2 HGB). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Fertigerzeugnisse fallen unter den Anwendungsbereich des [[Produktsicherheitsgesetz (Deutschland)|Produktsicherheitsgesetzes]] (ProdSG).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=93CBMqZwIy4C&amp;amp;pg=PA75&amp;amp;dq=Halbfabrikate&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Halbfabrikate&amp;amp;f=false Rebecca Julia Koch, &amp;#039;&amp;#039;Die Rückrufpflicht eines Herstellers gemäß §§ 4 und 6 ProdSG&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 77].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ProdSG gilt, „wenn im Rahmen einer Geschäftstätigkeit Produkte auf dem Markt bereitgestellt, ausgestellt oder erstmals verwendet werden“ ({{§|1|ProdSG_2011|buzer}} Abs. 1 ProdSG). Nach {{§|2|ProdSG_2011|buzer}} Nr. 22 ProdSG sind Produkte „Waren, Stoffe oder Zubereitungen, die durch einen Fertigungsprozess hergestellt worden sind“. Nach {{§|3|ProdSG_2011|buzer}} Abs. 2 ProdSG darf ein Fertigerzeugnis nur auf dem Markt bereitgestellt werden, wenn es bei bestimmungsgemäßer oder vorhersehbarer Verwendung die Sicherheit und Gesundheit von Personen nicht gefährdet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebswirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
[[Unternehmen]] mit betriebsüblich hohen [[Lagerbestand|Lagerbeständen]] an Fertigerzeugnissen und Waren nennt man [[Vorratsintensität|vorratsintensive]] Betriebe. Hierzu gehört der gesamte [[Handel]] ([[Großhandel]], [[Einzelhandel]]), bei dem die Lagerbestände einen hohen Anteil an der [[Bilanzsumme]] erreichen. Hohe Lagerbestände für nicht vorratsintensive Betriebe sind oft ein [[Indikator (Wirtschaft)|Indikator]] für [[Vertrieb]]sprobleme, die auf unternehmensinterne ([[Preispolitik]], [[Sortimentspolitik]]) oder externe Ursachen ([[Konjunktur]]) zurückzuführen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Konstruktionslehre]]&lt;br /&gt;
* [[Fertigungssteuerung]]&lt;br /&gt;
* [[Fertigteil]]&lt;br /&gt;
* [[Fertigarzneimittel]]&lt;br /&gt;
* [[Fertigbeton]]&lt;br /&gt;
* [[Fertiggarage]]&lt;br /&gt;
* [[Fertiggericht]] &lt;br /&gt;
* [[Fertighaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4154143-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4154143-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Materialart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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