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	<title>Fersenbein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T17:40:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fersenbein&amp;diff=664961&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: Fachbegriff nur fett</title>
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		<updated>2026-03-09T04:51:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fachbegriff nur fett&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Subtalar Joint.PNG|mini|Fersenbein (grün)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gray356.png|mini|Fersenbein (unten)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fersenbein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Calcaneus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eingedeutscht auch &amp;#039;&amp;#039;Kalkaneus&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[kurzer Knochen]] der [[Fuß|Fußwurzel]]. Es ist der größte und längste Fußwurzelknochen und zugleich der Knochen mit dem relativ größten Anteil [[Knochenmark]] (spongiösen Knochens).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Körper des Fersenbeines ist grob quaderförmig. Unter der Malleolengabel des [[Sprunggelenk|Sprunggelenkes]] liegt er nicht mittig, sondern zur Seite versetzt. Der Körper verläuft vom hinteren Ende des Fußes nach vorne–oben–zur Außenseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Am hinteren Ende befindet sich der Fersenhöcker (&amp;#039;&amp;#039;Tuber calcanei&amp;#039;&amp;#039;), der die Ferse (&amp;#039;&amp;#039;Calx&amp;#039;&amp;#039;) des Fußes bildet. Hier setzen über die [[Achillessehne]] (&amp;#039;&amp;#039;Tendo calcanei&amp;#039;&amp;#039;) der [[Musculus gastrocnemius|Zwillingswadenmuskel]] und [[Musculus soleus|Schollenmuskel]] an. Zwischen Achillessehne und Fersenhöcker liegt ein Schleimbeutel, die [[Bursa tendinis calcanei]]. Auf der Unterseite des Fersenhöckers befinden sich zwei nach vorne gerichtete Fortsätze, der &amp;#039;&amp;#039;Processus medialis tuberis calcanei&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Processus lateralis tuberis calcanei&amp;#039;&amp;#039;. Hier haben der &amp;#039;&amp;#039;[[Musculus abductor hallucis]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Musculus flexor digitorum brevis]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Musculus abductor digiti minimi (Fuß)|Musculus abductor digiti minimi]]&amp;#039;&amp;#039; ihre Ursprünge. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Aponeurosis plantaris]]&amp;#039;&amp;#039; hat im Bereich des Fersenhöckers ebenfalls ihren Ursprung. Vom &amp;#039;&amp;#039;Processus medialis&amp;#039;&amp;#039; geht häufig der [[Fersensporn]] aus. Der Fersensporn ist eine krankhafte und schmerzhafte dornartige Verknöcherung im Ursprungsbereich der Aponeurosis plantaris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Calcaneus Fracture.jpg|mini|Röntgenbild eines gebrochenen Fersenbeins]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferse rs.jpg|mini|Röntgenbild einer Fersentrümmerfraktur mit Verplattung]]&lt;br /&gt;
Auf seiner Unterseite (Plantarseite) befinden sich das [[Ligamentum plantare longum|lange Sohlenband]] und das &amp;#039;&amp;#039;[[Ligamentum calcaneocuboideum plantare]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vorne hin befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;Processus anterior calcanei&amp;#039;&amp;#039;. Hier befindet sich die Gelenkfläche für das [[Würfelbein]], die als &amp;#039;&amp;#039;Facies articularis cuboidea&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird und zusammen mit dem Würfelbein das Kalkaneokuboidgelenk bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der medialen Fläche des Fersenbeines befindet sich ein Vorsprung, der die Fläche „überdacht“. Dieser Vorsprung wird als &amp;#039;&amp;#039;Sustentaculum tali&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Große Teile des Sprungbeines ruhen auf diesem Vorsprung. Unter dem &amp;#039;&amp;#039;Sustentaculum tali&amp;#039;&amp;#039; läuft die Sehne des &amp;#039;&amp;#039;[[Musculus flexor hallucis longus]]&amp;#039;&amp;#039; hindurch. Der Muskel erhält dadurch die Wirkung, das Fersenbein am Einknicken nach innen zu hindern. Daneben verlaufen aber auch noch die Sehnen des &amp;#039;&amp;#039;[[Flexor longus digitorum]]&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;[[Musculus tibialis posterior]]&amp;#039;&amp;#039; in diesem Bereich, ebenso wie Blutgefäße und Nerven. Dieser Raum wird als [[Tarsaltunnel]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der oberen (dorsalen) Seite befinden sich drei Gelenkflächen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Facies articularis talaris anterior&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Facies articularis talaris media&amp;#039;&amp;#039; (diese befindet sich auf dem &amp;#039;&amp;#039;Sustentaculum tali&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Facies articularis talaris posterior&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Zwischen den beiden letztgenannten Gelenkflächen liegt der &amp;#039;&amp;#039;Sulcus calcanei&amp;#039;&amp;#039;, der zusammen mit dem &amp;#039;&amp;#039;Sulcus talaris&amp;#039;&amp;#039; des [[Sprungbein|Sprungbeines]] einen als &amp;#039;&amp;#039;[[Canalis tarsi]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Tunnel bildet. Die &amp;#039;&amp;#039;Facies articularis talaris anterior&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Facies articularis talaris media&amp;#039;&amp;#039; sind gemeinsam ein Bestandteil des vorderen unteren Sprunggelenkes. Die &amp;#039;&amp;#039;Facies articularis talaris posterior&amp;#039;&amp;#039; ist Bestandteil des hinteren unteren Sprunggelenkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seitenfläche befindet sich ein kleiner Höcker, die &amp;#039;&amp;#039;Trochlea fibularis&amp;#039;&amp;#039;. Dieser Höcker trennt die Sehnen des [[Musculus peronaeus longus|langen]] und [[Musculus peronaeus brevis|kurzen Wadenbeinmuskels]] voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomische Besonderheiten bei Sprintern ==&lt;br /&gt;
[[Sprint|Spitzensprinter]] weisen häufig die anatomische Besonderheit ungewöhnlich kurzer Fersenbeine auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Sabrina S. M. Lee, Stephen J. Piazza: &amp;#039;&amp;#039;Built for speed: musculoskeletal structure and sprinting ability.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Experimental Biology&amp;#039;&amp;#039;, Band 212, Nr. 22, S. 3700–3707; [[doi:10.1242/jeb.031096]]&amp;lt;br /&amp;gt; [https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/sprinter-haben-kurze-fersenbeine/ &amp;#039;&amp;#039;Sprinter haben kurze Fersenbeine.&amp;#039;&amp;#039;] wissenschaft.de, 30. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierdurch ist der [[Hebelgesetz|Hebelweg]], den die [[Achillessehne]] –&amp;amp;nbsp;und somit die [[Musculus gastrocnemius|Wadenmuskulatur]]&amp;amp;nbsp;– beim Beschleunigen zurücklegen muss, bei diesen Sportlern deutlich kleiner als bei Sportlern mit längeren Fersenbeinen. Die Geschwindigkeit, mit der sich die Wadenmuskulatur zusammenziehen muss, ist somit geringer, so dass höhere [[Kraft|Kräfte]] auf den Bewegungsapparat des Fußes übertragen werden, was letztlich eine größere [[Beschleunigung]] des Athleten ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verletzungen und Erkrankungen ==&lt;br /&gt;
Fersenbeinbrüche entstehen meist durch Stürze aus großer Höhe oder Verkehrsunfälle, gelegentlich reichen aber bereits niedrigere Fallhöhen. Die Patienten können schmerzbedingt die Ferse nicht belasten. Oft findet sich ein [[Hämatom|Bluterguss]] an der Fußsohle sowie seitlich innen und außen unter dem Innen- bzw. Außenknöchel. Man unterscheidet zwischen Brüchen mit und ohne Gelenkbeteiligung (intra- bzw. extraartikuläre Frakturen). Extraartikuläre Frakturen werden zumeist konservativ behandelt, während solche mit Gelenkbeteiligung und mit starker Verschiebung der Bruchfragmente oft operiert werden, und dann mittels [[Osteosynthese]] in der [[Reposition (Medizin)|reponierten]] Position fixiert werden. Dabei werden oft Platten und Schrauben eingesetzt. Ziel der Versorgung ist es, die Geometrie des Fersenbeins möglichst ideal zu rekonstruieren. Brüche mit Gelenkbeteiligung sind häufig Ursache einer frühzeitigen Verschleißumformung des unteren Sprunggelenkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Fersenhöcker der Kraftumleitung der kräftigen Achillessehne auf den Mittel- und Vorfuß dient, kommt es dort besonders im mittleren Lebensalter zu häufigen [[Enthesiopathie|Sehnenansatzreizungen]], die zu einer [[Achillodynie]] der Achillessehne an ihrem Fersenbein-Ansatz oder einer [[Plantarfasziitis]] am Ursprung der Plantarfaszie führen kann. An beiden Stellen können sich bei chronischer Reizung auch kleine Knochennasen bilden, die als [[Haglund-Syndrom|Haglund-Exostose]] an der Achillessehne oder als [[Fersensporn]] sohlenseitig an der Plantarfaszie bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kindern im oder kurz vor dem Wachstumsschub kann es an der [[Apophyse]] des Fersenhöckers durch den starken Zug der Achillessehne besonders bei intensiv betriebenem Sport mit starker Lauf- und Sprungbelastung (wie [[Fußball]]) zu einer [[Knochennekrose|juvenilen Osteochondrose]] kommen, die auch als Morbus Sever-Haglund oder ebenso wie die Achillessehnenreizung bei Erwachsenen als Haglund-Syndrom bezeichnet wird, aber mit Wachstumsabschluss schmerzfrei und ohne Komplikationen verheilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verletzungen des Gelenks zwischen Fersen- und Würfelbein werden als [[Cuboid-Syndrom]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4154132-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knochen der unteren Extremität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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