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	<title>Ferry Porsche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:16:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferry_Porsche&amp;diff=142008&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Theonlytruth: Ferry-Porsche-Stiftung ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-30T05:49:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ferry-Porsche-Stiftung ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gedenktafel Albert-Einstein-Ring 49 (Kleinmachnow)  Ferry Porsche.jpg|mini|[[Gedenktafel]], Albert-Einstein-Ring 49, in [[Kleinmachnow]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand „Ferry“ Anton Ernst Porsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. September]] [[1909]] in [[Wiener Neustadt]]; † [[27. März]] [[1998]] in [[Zell am See]]) war ein [[Deutschland|deutsch]]-[[österreich]]ischer&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pyta&amp;quot; details=&amp;quot;S. 366&amp;quot; /&amp;gt; [[Unternehmer]] ([[Automobilfertigung|Automobilbau]]) und [[Ingenieur]]. Er war der Sohn und Nachfolger von [[Ferdinand Porsche]], dem Gründer der [[Porsche#1937 bis 1972: Dr. Ing. h.c. F. Porsche KG|Porsche KG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Leistungen ==&lt;br /&gt;
Ferdinand &amp;#039;&amp;#039;Ferry&amp;#039;&amp;#039; Porsche kam als einziger Sohn des Automobilkonstrukteurs [[Ferdinand Porsche]] zur Welt. Während seine Schwester [[Louise Piëch|Louise]] (1904–1999) den Wiener Anwalt [[Anton Piëch]] heiratete und in Österreich blieb, lebte Ferry Porsche überwiegend in [[Stuttgart]]. Er machte nach der [[Mittlerer Schulabschluss|Mittleren Reife]] 1928 ein einjähriges Praktikum bei dem Unternehmen [[Robert Bosch GmbH|Bosch]] und erhielt anschließend für ein Jahr privaten Unterricht über die Automobiltechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1931 trat Ferry als Mitarbeiter seines Vaters in das von diesem neu gegründete Konstruktionsbüro ein. 1932 wurde er zuständig für die Versuchsüberwachung und 1934 für die Versuchsfahrten des [[KdF-Wagen]]s. Dessen Entwicklung hatte der [[Verband der Automobilindustrie|Reichsverband der Automobilindustrie]] (RDA) am 22. Juni 1934 beauftragt, Ferry Porsche war daran maßgebend beteiligt. Am 30. Juli 1935 übernahm er von [[Adolf Rosenberger]] einen zehnprozentigen Gesellschafteranteil an der Porsche GmbH zum Nominalwert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pyta&amp;quot; details=&amp;quot;S. 131&amp;quot; /&amp;gt; Ab dem 14. Dezember 1937 war er mit 15 Prozent an der Porsche KG beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pyta&amp;quot; details=&amp;quot;S. 129&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1938 bewarb sich Porsche um eine Mitgliedschaft in der [[Schutzstaffel|SS]]. Zum 1. August 1941 wurde er im Range eines [[SS-Untersturmführer|Untersturmführers]] in die SS aufgenommen (SS-Nummer 346.167).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/548233&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pyta&amp;quot; details=&amp;quot;S. 307&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 wurde er stellvertretender Leiter des Unternehmens und 1944 Geschäftsführer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;vie247&amp;quot;&amp;gt;Ulrich Viehöver: &amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Porsche&amp;#039;&amp;#039; In: Hermann G. Abmayr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039; Stuttgarter NS-Täter. Vom Mitläufer bis zum Massenmörder&amp;#039;&amp;#039;. Schmetterling-Verlag, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-89657-136-6, S. 243.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund zunehmender Luftangriffe veranlasste Ferry Porsche 1944 die Verlagerung großer Teile des Konstruktionsbüros nach [[Gmünd in Kärnten]], wo er nach kurzer Inhaftierung im Juli 1946 mit der Entwicklung des [[Porsche 356 Nr. 1 Roadster|356 Nr. 1 Roadster]] begann. Die Anregung dazu kam durch das Turiner Unternehmen [[Cisitalia]], das die Porsche KG mit Entwicklungsaufträgen für einen kleinen Traktor, eine [[Wasserturbine]] und einen Grand-Prix-Rennwagen beauftragt hatte. Cisitalia stellte auch einen kleinen Sportwagen mit Fiat-Motor her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wagen wurde im [[Porsche-Werk Gmünd]] mit einfachen Mitteln unter Verwendung von Volkswagen-Teilen hergestellt. Die Form aller wichtigen Porsche-Fahrzeuge (runde Frontscheinwerfer auf konvex gewölbten Kotflügeln, abfallendes Heck, abgerundetes Heckfenster) – einschließlich der Formensprache des 911 – geht noch heute auf das Design des von Ferry persönlich entworfenen 356 Nr. 1 Roadster zurück. 1949 ging Ferry Porsche zurück nach Stuttgart und startete dort den Serienbau des Typ [[Porsche 356|356]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferry Porsches bedeutende Leistung besteht in der Weiterentwicklung des Porschewerkes seines Vaters zu einem Automobilproduktionsunternehmen. Die Firma Porsche baut bis heute Sportwagen von Weltruf, unter anderem seit 1963 die Modelle des Typs [[Porsche 911|911]], deren Linien Ferrys Sohn [[Ferdinand Alexander Porsche|Ferdinand Alexander]] zeichnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Ferry Porsche wurde auch das [[Marke (Recht)|Markenzeichen]] von Porsche entworfen. Die Mischung aus den Wappen von [[Württemberg-Hohenzollern]] und [[Stuttgart]] stellt einen Bezug zum Standort des Werkes her. Ergänzt wird es von einem krönenden Porsche-Schriftzug. Ferry Porsche zeichnete den ersten Entwurf einst bei einem Aufenthalt in New York auf eine Serviette. Heute ist es eines der bekanntesten Markenzeichen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferry Porsche war bis zum Rückzug der Familie Porsche aus der operativen Unternehmensleitung im Jahr 1972 Geschäftsführer der [[Porsche#1937 bis 1972: Dr. Ing. h.c. F. Porsche KG|Dr. Ing. h. c. F. Porsche KG]]. Anschließend leitete er den [[Aufsichtsrat]] und war bis zu seinem Tod am 27. März 1998 Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats. Außerdem war er gemeinsam mit seiner Schwester Louise Eigentümer der [[Porsche Holding]] in Salzburg, deren Hauptgeschäft noch heute der Handel mit Fahrzeugen der Marken [[Volkswagen]] und [[Audi]], sowie derer Töchter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferry Porsche war katholisch und seit 1935 bis zu deren Tod mit der Stuttgarterin Dorothea Porsche, geborene Reitz (*&amp;amp;nbsp;30.&amp;amp;nbsp;November 1911; †&amp;amp;nbsp;27.&amp;amp;nbsp;Juli 1985&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.autotechnikauktion.de/php/pic/katalog/13L/M1848.jpg |wayback=20140810074352 |text=Partezettel Dorothea Porsche (jpg) }}. Abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;), verheiratet. Ihre vier Söhne heißen [[Ferdinand Alexander Porsche|Ferdinand Alexander]] (1935–2012), Gerhard (*&amp;amp;nbsp;1938), [[Hans-Peter Porsche|Hans-Peter]] (*&amp;amp;nbsp;1940) und [[Wolfgang Porsche|Wolfgang]] (*&amp;amp;nbsp;1943) und wurden evangelisch getauft, da Dorothea Porsche [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherischer Konfession]] war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pyta&amp;quot; details=&amp;quot;S. 308&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gräber Ferry Porsches und seiner Frau befinden sich in [[Zell am See]], wo ihre Urnen in der Hauskapelle des [[Schüttgut (Zell am See)|Schüttgutes]] beigesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1959 erhielt Porsche das Große Bundesverdienstkreuz, 1965 verlieh die [[Technische Universität Wien|Technische Hochschule Wien]] Porsche die Würde eines [[Ehrendoktor]]s (Dr. techn. h. c.). 1984 ernannte Baden-Württemberg ihn zum [[Honorarprofessor]] und 1985 die [[Universität Stuttgart]] zum [[Senat#Ehrensenator|Ehrensenator]]. 1975 wurde Porsche mit dem [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich|Großen Goldenen Ehrenzeichen der Republik Österreich]] geehrt und 1979 mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Bundesverdienstkreuz mit Stern]] sowie mit der [[Wilhelm-Exner-Medaille]]. Weitere Ehrungen waren 1981 die Goldmedaille der Fédération International de L’automobile und (als erster Ausländer) die Gedenkmedaille der Société des Ingenieurs de L’autombile, 1989 die [[Bürgermedaille der Stadt Stuttgart]], 1990 die [[Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg|Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]] sowie 1994 die Ehrenbürgerschaft [[Wiener Neustadt]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2000 wird an erfolgreiche Baden-Württembergische Abiturienten der Fächer Mathematik/Physik bzw. Mathematik/Technik (an Technischen Gymnasien und allgemeinbildenden) der &amp;#039;&amp;#039;Ferry-Porsche-Preis&amp;#039;&amp;#039;, der die Attraktivität der [[MINT-Fächer]] steigern und angehende Studenten zum Ingenieurstudium motivieren soll, verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 wurde in [[Zell am See]] das [[Ferry Porsche Congress Center]], das nach dem Automobilfabrikanten benannt ist, fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Engagement von Ferry Porsche fortzuführen, wurde im Mai 2018 die Ferry-Porsche-Stiftung gegründet. Diese fördert Projekt für &amp;quot;Vielfalt, Teilhabe und Chancengerechtigkeit&amp;quot; von vorrangig jungen Menschen in Baden-Württemberg und Sachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ferry-porsche-stiftung.de/ueber-uns |titel=Ferry-Porsche-Stiftung – Über uns |sprache=de |abruf=2026-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Richard von Frankenberg: &amp;#039;&amp;#039;Die ungewöhnliche Geschichte des Hauses Porsche&amp;#039;&amp;#039;. Motorbuch Verlag Stuttgart, 1. Auflage 1960&lt;br /&gt;
* Günther Molter, Ferry Porsche: &amp;#039;&amp;#039;Ferry Porsche. Mein Leben.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch Verlag, Stuttgart 6. Aufl. 1989, ISBN 3-613-01282-0&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|640|641|Porsche, Ferdinand Anton Ernst |Klaus Parr|11859589X}}&lt;br /&gt;
* Susanne Porsche: &amp;#039;&amp;#039;Ferrytales&amp;#039;&amp;#039;, Collection Rolf Heyne, ISBN 978-3-89910-278-9&lt;br /&gt;
* Arne Stuhr: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.manager-magazin.de/koepfe/unternehmerarchiv/0,2828,299505,00.html Familie Porsche]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Manager-Magazin 13. Mai 2004&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=43366661|Titel=Einer für alle|Autor=|Jahr=1961|Nr=41|Seiten=36|Datum=1961-10-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11859589X}}&lt;br /&gt;
* {{Exner-db|Name=Ferry Porsche}}&lt;br /&gt;
* Uschi Kettenmann: [http://www.meinklassiker.com/de/magazin/menschen/ein_sohn_der_seinen_eigenen_weg_gefunden_hat_ferry_porsche/7/1/2389 &amp;#039;&amp;#039;Ein Sohn, der seinen eigenen Weg gefunden hat: Ferry Porsche.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Mein Klassiker,&amp;#039;&amp;#039; 18. September 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pyta&amp;quot;&amp;gt;[[Wolfram Pyta]], Nils Havemann und Jutta Braun: &amp;#039;&amp;#039;Porsche. Vom Konstruktionsbüro zur Weltmarke.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, München 2017, ISBN 978-3-8275-0100-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11859589X|LCCN=n91051437|NDL=00453137|VIAF=112917583}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Porsche, Ferry}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Automobilbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Porsche|Ferry]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Wilhelm-Exner-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wiener Neustadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Porsche, Ferry&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Porsche, Ferdinand Anton Ernst&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. September 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiener Neustadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. März 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zell am See]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Theonlytruth</name></author>
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