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	<title>Ferrostaal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferrostaal&amp;diff=516502&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T17:59:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Ferrostaal GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = Ferrostaal logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|Gesellschaft mit beschränkter Haftung]]&lt;br /&gt;
| ISIN             =&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1919&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Essen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = John Benjamin Schroeder, Klaus Lesker, Joachim Ludwig|&lt;br /&gt;
  Mitarbeiterzahl  = 3.637 (2013)&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 0,83 Mrd. Euro (2013)&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Industriedienstleistung]]en (Großanlagen und Maschinen)&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  =&lt;br /&gt;
| Homepage         = www.ferrostaal.com&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo MAN.svg|mini|Logo der MAN Ferrostaal bis November 2009]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferrostaal GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutsches [[Industriedienstleistung]]sunternehmen mit Sitz in [[Essen]]. Seit März 2012 ist Ferrostaal im Besitz der &amp;#039;&amp;#039;[[MPC Münchmeyer Petersen &amp;amp; Co.|MPC Industries GmbH]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 erwirtschaftete die Ferrostaal-Gruppe einen Umsatz von knapp 900 Millionen Euro und beschäftigte weltweit rund 3.600 Mitarbeiter an über fünfzig Standorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fritz Werner MAN Ferrostaal Geisenheim (01).jpg|mini|Verwaltungsgebäude in Geisenheim]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wollten Unternehmer aus dem Ruhrgebiet die vom deutschen Heer in Belgien zurückgelassenen Fronteisenbahnen in die Vereinigten Staaten verkaufen. Da dies der [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrag]] nicht zuließ, wurde Ferrostaal (&amp;#039;&amp;#039;Ferro&amp;#039;&amp;#039; für Eisenbahn, &amp;#039;&amp;#039;Staal&amp;#039;&amp;#039; niederländisch für Stahl) 1919 als &amp;#039;&amp;#039;Ferrostaal N.V.&amp;#039;&amp;#039; in [[Den Haag]] in den [[Niederlande]]n gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Frederik Richter |url=https://correctiv.org/top-stories/2016/12/15/grosse-geschenke-grosse-auftraege/?lang=de |titel=Große Geschenke, große Aufträge |werk=correctiv.org |datum=2016-12-15 |sprache=de-DE |abruf=2023-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.ferrostaal.com/unternehmen#historie |titel=Historie |werk=ferrostaal.com |datum= |sprache=de-DE |abruf=2024-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen betätigte sich im Stahlhandel. 1921&amp;amp;nbsp;beteiligte sich der Oberhausener &amp;#039;&amp;#039;[[Gutehoffnungshütte]] Aktienverein (GHH)&amp;#039;&amp;#039;, das Mutterunternehmen der [[MAN]], an Ferrostaal, 1926&amp;amp;nbsp;wurde das Unternehmen komplett übernommen und als Handelsgesellschaft der Gutehoffnungshütte als &amp;#039;&amp;#039;Ferrostaal&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Essen weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit expandierte das Unternehmen ins Ausland, verstärkt auch nach [[Südamerika]]. Nach Zerstörungen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Unternehmen rasch wieder aufgebaut und 1950 mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Hanseatischer Drahthandel|Hanseatischen Eisen- und Drahthandel G.m.b.H.]]&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20161106193213/https://www.zeit.de/1951/41/export-service-in-eisen-und-stahl Export-Service in Eisen und Stahl] in [[Die Zeit]] vom 11. Oktober 1951&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich seit dem weltweit im Stahl- und Maschinenhandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1960er Jahren ist Ferrostaal auch im [[Anlagenbau]] aktiv und erwirtschaftete bereits 1964 einen Umsatz von knapp einer Milliarde [[Deutsche Mark|DM]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990 erwarb Ferrostaal die bundeseigene Rüstungs-Holding [[Deutsche Industrieanlagen Gesellschaft|Deutsche Industrieanlagen GmbH]] und ihre Tochtergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;[[Fritz Werner Werkzeugmaschinen|Fritz Werner]] Industrie-Ausrüstungen GmbH&amp;#039;&amp;#039; in [[Geisenheim]]. Nach dem Einstieg der Ferrostaal wurden die militärischen Aktivitäten in der DIAG-Gruppe zunehmend zurückgefahren und stattdessen eine Ausweitung des zivilen Anlagenbau-Geschäfts betrieben, vornehmlich im [[Arabische Halbinsel|arabischen Raum]] und im [[Mittlerer Osten|Mittleren Osten]]. 1997&amp;amp;nbsp;wurde das Öl- und Gas-Montagegeschäft aus der Schwestergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;MAN-GHH&amp;#039;&amp;#039; in das neu gegründete Ferrostaal-Tochterunternehmen &amp;#039;&amp;#039;MAN GHH Öl- und Gas GmbH&amp;#039;&amp;#039; eingebracht; dieses wurde Anfang 2002 auf die Fritz Werner verschmolzen. Die neue Geisenheimer Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Ferrostaal Industrieanlagen GmbH&amp;#039;&amp;#039; bündelt somit das Montagegeschäft im Öl- und Gasbereich mit klassischen Anlagenbauprojekten in Nordafrika, Asien und neuerdings auch in Lateinamerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Anlagenbausparte auszubauen und zu vertiefen, erwarb Ferrostaal im Jahr 1997 die [[Saarland|saarländische]] Montage- und Stahlbaugesellschaft &amp;#039;&amp;#039;DSD Dillinger Stahlbau GmbH&amp;#039;&amp;#039; mit 6000 Beschäftigten und zahlreichen In- und Auslandsbeteiligungen. Auch in den Jahren vor dem Erwerb hatte Ferrostaal bereits größere Gemeinschaftsprojekte (z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Venezuela]] und [[Nigeria]]) mit DSD abgewickelt.&lt;br /&gt;
Größere Synergieeffekte konnten insbesondere im Kraftwerksbau realisiert werden; dieser Bereich wurde 2006 von der DSD auf die &amp;#039;&amp;#039;Ferrostaal Industrial Projects GmbH&amp;#039;&amp;#039; übertragen. Auch die Tätigkeiten in der Lufttechnik- und Nuklearsparte entwickelten sich sehr positiv; diese sind seit 2007 in der &amp;#039;&amp;#039;Ferrostaal Air Technology&amp;#039;&amp;#039; gebündelt. Dagegen wurden die übrigen DSD-Geschäftsbereiche (Stahlbau, Industriemontage, Parkhausbau) in den Jahren ab 2004 als [[DSD Steel Group]] sukzessive an mittelständische Investoren veräußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders erfolgreich verlief der Einstieg der Ferrostaal in das Zulieferer- und Komponentenfertigungs-Geschäft für die [[Automobilindustrie]]. Auch dieses Geschäft wurde ursprünglich von der DSD in [[Saarlouis]] entwickelt, von 1988 bis 1997 als [[Joint Venture]] zwischen DSD und &amp;#039;&amp;#039;Ferrostaal&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039; betrieben und 1997 in der &amp;#039;&amp;#039;Ferrostaal Industrie- und Systemlogistik GmbH&amp;#039;&amp;#039; (heute: &amp;#039;&amp;#039;Ferrostaal Automotive&amp;#039;&amp;#039;) gebündelt. Zurzeit unterhält der Automotive-Bereich größere Logistik- und Montagestandorte in Deutschland, [[Belgien]] und [[Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen hat Ferrostaal ihr traditionelles Stahlhandelsgeschäft in mehreren Schritten abgegeben. Der Inlands-Stahlbereich wurde Ende 1994 an den Duisburger Stahlhändler [[Klöckner &amp;amp; Co]] veräußert. Das Betonstahlverlegegeschäft wurde zunächst fortgeführt (unter anderem mit prestigeträchtigen Projekten wie dem [[CentrO]] in Oberhausen und dem [[Sony&amp;amp;nbsp;Center]] in Berlin); Ende 2000 hat Ferrostaal diesen Geschäftsbereich jedoch an die niederländische &amp;#039;&amp;#039;Holterman&amp;amp;nbsp;BV&amp;#039;&amp;#039; abgegeben. Der internationale Stahlhandel schließlich wurde 2007 in die Joint-Venture-Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Coutinho &amp;amp; Ferrostaal&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Hamburg]] eingebracht und 2012 an den mexikanischen Mitgesellschafter [[Grupo Villacero]] veräußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Ferrostaal verblieben ist der Röhrenhandel, der in der &amp;#039;&amp;#039;Ferrostaal Piping Supply GmbH&amp;#039;&amp;#039; und verschiedenen ausländischen Tochtergesellschaften angesiedelt ist. Die Ferrostaal-Piping-Gruppe fungiert als weltweiter Zulieferer der petrochemischen Industrie, insbesondere für Produkte im Rohrleitungsbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 gelang es der Ferrostaal-Gruppe, ihr Anlagenbaugeschäft neben der schon seit längerem erfolgreichen Petrochemie-Sparte (Methanol-, Ammoniakanlagen) auch auf [[erneuerbare Energien]] (Solar, Biokraftstoffe, Wind) zu erweitern. So konnten in den letzten Jahren mehrere Biodieselanlagen (Polen, Niederlande), [[Windpark]]s (Uruguay) und [[Sonnenwärmekraftwerk|solarthermische Kraftwerke]] (Andasol / Spanien) realisiert werden, letztere im Verbund mit der &amp;#039;&amp;#039;Solar Millennium&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2009 veräußerte die MAN 70 % der Ferrostaal-Anteile an die &amp;#039;&amp;#039;[[International Petroleum Investment Company]]&amp;#039;&amp;#039; (IPIC) aus [[Abu Dhabi]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.manferrostaal.com/ipic_takes_over_majority_of_man_ferrostaal.news_detail+M526cd9df31b.0.html |text=&amp;#039;&amp;#039;MPC Industries neuer Eigentümer der Ferrostaal&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-09 20:38:23 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 27.&amp;amp;nbsp;November 2009 wurde die &amp;#039;&amp;#039;MAN Ferrostaal Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Ferrostaal AG&amp;#039;&amp;#039; umfirmiert. Die restlichen 30 % des Kapitals an Ferrostaal sollten Ende 2010 von IPIC übernommen werden; jedoch lehnte diese den Kauf der restlichen Anteile wegen der Mitte 2009 begonnenen Korruptionsermittlungen gegen Ferrostaal ab. Im Oktober 2010 wurde von IPIC ein Schiedsgerichtsverfahren angestrengt, mit dem erklärten Ziel, den Ferrostaal-Kauf rückabzuwickeln bzw. von MAN für durch die Korruptionsaffäre entstandene Verluste entschädigt zu werden. Am 28.&amp;amp;nbsp;November 2011 erklärte sich MAN bereit, die von IPIC gehaltene 70-%-Beteiligung zu einem (Rück-)Kaufpreis von 350 Millionen Euro zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2012 erfolgte dann der Komplettverkauf an das Hamburger Handelshaus &amp;#039;&amp;#039;[[MPC Münchmeyer Petersen &amp;amp; Co.]]&amp;#039;&amp;#039; für 160 Millionen Euro. Somit ist Ferrostaal nun zu 100 % im Besitz der &amp;#039;&amp;#039;MPC Industries GmbH&amp;#039;&amp;#039;, einer Schwestergesellschaft der &amp;#039;&amp;#039;MPC Münchmeyer Petersen &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PM_Übernahme&amp;quot;&amp;gt;ferrostaal.com: {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.ferrostaal.com/de/unternehmen/news-publikationen/news/mpc-industries-neuer-eigentuemer-der-ferrostaal/?tx_editfiltersystem_pi1%5Bcmd%5D=detail |text=&amp;#039;&amp;#039;MPC Industries neuer Eigentümer der Ferrostaal&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2018-04-09 20:38:23 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 14. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Übernahme wurde Ferrostaal in die neue &amp;#039;&amp;#039;Ferrostaal GmbH&amp;#039;&amp;#039; [[Umwandlungsrecht|umgewandelt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Umwandlung siehe auch: Bekanntmachung des [[Amtsgericht Essen|Amtsgerichts Essen]]: &amp;#039;&amp;#039;Neueintragung in das Handelsregister unter der Registernummer HRB 23766 vom 27. März 2012&amp;#039;&amp;#039;, abrufbar via [[Unternehmensregister]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Korruptionsaffäre ===&lt;br /&gt;
Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelte ab 2010 gegen Mitarbeiter, inklusive den Ex-Vorstandsvorsitzenden [[Matthias Mitscherlich]]. Das Unternehmen soll jahrelang das Auslandsgeschäft mit Schmiergeldern unterstützt haben, u.&amp;amp;nbsp;a. im Zusammenhang mit der Beschaffung von [[U-Boot-Klasse 214|U-Booten der Klasse&amp;amp;nbsp;214]] im Wert von 2,85&amp;amp;nbsp;Milliarden Euro durch Griechenland. Im Zuge eines unternehmensinternen Amnestieprogrammes berichteten dutzende Beschäftigte von regelwidrigen Zahlungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/wirtschaft/korruptionsskandal-ferrostaal-11462059.html &amp;#039;&amp;#039;Korruptionsskandal bei Ferrostaal&amp;#039;&amp;#039;], Frankfurter Rundschau vom 19.&amp;amp;nbsp;Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2011 wurden das ehemalige Ferrostaal-Vorstandsmitglied Johann-Friedrich Haun und ein früherer Prokurist vom [[Landgericht München&amp;amp;nbsp;I]] wegen [[Bestechung]] ausländischer Amtsträger zu Freiheitsstrafen von jeweils zwei Jahren auf Bewährung und Geldstrafen im fünfstelligen Bereich verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2023-12 |url=http://adius-portal.de/12010815/63/Bayern/Urteil-im-Strafverfahren-wegen-gemeinschaftlicher-Bestechung-auslaendischer-Amtstraeger-im-internationalen-Geschaeftsverkehr-u. |text=ad ius: Urteil im Strafverfahren wegen gemeinschaftlicher Bestechung ausländischer Amtsträger im internationalen Geschäftsverkehr u.&amp;amp;nbsp;a. (Ferrostaal) |archivebot=2023-12-23 02:41:00 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henrike Freytag , Frederik Richter |url=https://correctiv.org/aktuelles/2020/10/02/wie-staatsanwaelte-mit-konzernen-um-bussgelder-feilschen/?lang=de |titel=Wie Staatsanwälte mit Konzernen um Bußgelder feilschen |werk=correctiv.org |datum=2020-10-02 |sprache=de-DE |abruf=2023-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hatten zuvor gestanden, im Jahr 2000 in [[Griechenland]] und im Jahr 2003 in [[Portugal]] insgesamt etwa 62&amp;amp;nbsp;Millionen [[Euro]] an Bestechungsgeldern an administrative Entscheidungsträger gezahlt zu haben, um U-Boot-Aufträge zu erhalten. Zu den Empfängern soll unter anderem der ehemalige griechische Verteidigungsminister [[Apostolos-Athanasios Tsochatzopoulos|Akis Tsochatzopoulos]] gehört haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/deutscher-u-boot-deal-belastet-griechischen-ex-minister-tsochatzopoulos-a-826870.html|title=Deutscher U-Boot-Deal belastet griechischen Ex-Minister Tsochatzopoulos|author=SPIEGEL ONLINE, Hamburg, Germany|date=2012-04-11|work=SPIEGEL ONLINE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Urteilsbegründung gestand das Gericht zu, dass beide Angeklagten lange Jahre untadelig für ihre Firma Ferrostaal gewirkt und mit den Schmiergeldzahlungen eine Praxis übernommen hätten, „die bis 1999 bei nahezu allen Unternehmen gang und gäbe war und von unseren Behörden akzeptiert wurde“, wie der Vorsitzende Richter [[Hans-Joachim Eckert]] ausführte. Andererseits hätten die Manager gewusst, dass ihr Handeln illegal gewesen sei, auch wenn keine persönliche Bereicherung vorgelegen hätte. Zur Abschöpfung der durch die Schmiergeldzahlungen erzielten Unternehmensgewinne wurde Ferrostaal zu einer Geldbuße von knapp 140 Millionen Euro verurteilt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.fr.de/wirtschaft/ferrostaal-muss-millionen-euro-zahlen-11373191.html|title=Schmiergeldaffäre: Ferrostaal muss 140 Millionen Euro zahlen|author=Frankfurter Rundschau|work=fr-online.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/schmiergeld-gericht-verurteilt-ex-ferrostaal-manager-zu-bewaehrungsstrafen-a-804944.html|title=Schmiergeld: Gericht verurteilt Ex-Ferrostaal-Manager zu Bewährungsstrafen|author=SPIEGEL ONLINE, Hamburg, Germany|date=2011-12-20|work=SPIEGEL ONLINE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem zuerst eine Strafe von 177&amp;amp;nbsp;Millionen Euro im Gespräch war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/wirtschaft/ferrostaal-muss-strafe-zahlen-1649772.html|title=Ferrostaal muss Strafe zahlen|author=Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH|date=2011-06-26|work=FAZ.NET | language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmensstruktur ==&lt;br /&gt;
Insgesamt agiert Ferrostaal in mehr als sechzig Ländern weltweit. Schwerpunkte der Aktivitäten liegen in Lateinamerika, Asien, dem Nahen Osten, Europa und Afrika. Das Unternehmen teilt sich in die [[Geschäftsbereich]]e &amp;#039;&amp;#039;Projects&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Services&amp;#039;&amp;#039; auf, die sich in jeweils vier Bereiche gliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Projects ===&lt;br /&gt;
In der Sparte Projects mit den Unterteilungen Solar, Biofuels, Petrochemical und Industrial Projects errichtet Ferrostaal als [[Generalunternehmer]] oder zusammen mit anderen Konsorten Industrieanlagen. Seit 2007 konzentrieren sich die Aktivitäten des Unternehmens zunehmend auf erneuerbare Energien und Biokraftstoffe. Kernkompetenzen sind hier die Projektentwicklung, Finanzierung, Projektmanagement und die Integration von Partnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Petrochemical&amp;#039;&amp;#039; errichtet Anlagen für Produkte wie Methanol und Düngemittel. Auch Olefine und Raffinerieprodukte gehören zum Portfolio des Bereichs. Der Geschäftsbereich hat in den vergangenen Jahren unter anderem fünf Methanolanlagen und zwei Ammoniakanlagen auf [[Trinidad (Insel)|Trinidad]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Industrial Projects&amp;#039;&amp;#039; baut Gas- und Dampfkraftwerke, metallurgische Anlagen wie beispielsweise Hochöfen sowie Kompressorstationen für die Öl- und Gasindustrie. In der MENA-Region (Middle East North Africa) liefert das Unternehmen Ausrüstung für die Erschließung von Öl- und Gasfeldern sowie Anlagen zur Weiterverarbeitung von Öl und Gas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Services ===&lt;br /&gt;
Der Geschäftsbereich Services besteht aus den Unterbereichen Equipment, Automotive, Governmental und Ships.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich &amp;#039;&amp;#039;Equipment&amp;#039;&amp;#039; Solutions vertreibt das Unternehmen Maschinen für die Druck-, Metallverarbeitungs- und Verpackungsindustrie. Ferrostaal ist nach eigenen Angaben der größte lieferantenunabhängige Dienstleister der grafischen Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Piping Supply&amp;#039;&amp;#039; liefert Rohre und entsprechendes Zubehör für Ölgesellschaften, Chemiekonzerne, Anlagenbauer und Energieversorger. Die niederländische &amp;#039;&amp;#039;Van Leeuwen Pipe and Tube Group&amp;#039;&amp;#039; übernahm zum 1.&amp;amp;nbsp;Mai 2018 diesen Geschäftsbereich von Ferrostaal.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Transportation&amp;#039;&amp;#039; beschafft und modernisiert [[Schienenfahrzeug]]e wie [[Lokomotive]]n und Straßenbahnfahrzeuge.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Automotive&amp;#039;&amp;#039; montiert Fahrzeugkomponenten zu kompletten Modulen und liefert diese Just-In-Sequence an die Automobilhersteller.&lt;br /&gt;
* Der Unterbereich &amp;#039;&amp;#039;Governmental&amp;#039;&amp;#039; wickelt Gegengeschäfte im Zusammenhang mit U-Boot-Projekten ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ferrostaal}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ferrostaal.com/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/008799|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=16080738-4|LCCN=n2008041511|VIAF=152021252}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:MAN]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriedienstleister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1919]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[es:MAN Ferrostaal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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