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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ferritstabantenne</id>
	<title>Ferritstabantenne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T14:56:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferritstabantenne&amp;diff=131437&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;OS: HC: Ergänze Kategorie:Funkpeilung</title>
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		<updated>2025-09-20T06:29:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Funkpeilung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Funkpeilung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Funkpeilung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferritstabantenne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferritantenne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{EnS|&amp;#039;&amp;#039;Loopstick antenna&amp;#039;&amp;#039;}}) bezeichnet man eine [[Magnetantenne]], bei der eine [[Spule (Elektrotechnik)|Spule]] aus isoliertem [[Schaltdraht]] oder [[Hochfrequenzlitze]] auf einem [[Ferrite|Ferrit]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;stab aufgebracht ist. Die [[Antennentechnik|Antenne]] eignet sich für den Empfang von [[Längstwelle|Längst-]], [[Langwelle|Lang-]], [[Mittelwelle]]n oder gegebenenfalls auch [[Kurzwelle]]n und für Sonderanwendungen in der [[Telekommunikation]] gelegentlich auch von [[Ultrakurzwelle]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ferritantenne.jpg|mini|Ferritantenne mit Spulensatz für Lang-, Mittel- und Kurzwelle, Länge 160&amp;amp;nbsp;mm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Beschaltung ==&lt;br /&gt;
Die Spule bildet mit einem [[Parallelschaltung|parallel]] geschalteten [[Kondensator (Elektrotechnik)|Kondensator]] einen [[Schwingkreis]], der auf das Sendesignal abgestimmt bzw. in [[Resonanz]] gebracht wird. Zum werksseitigen Grundabgleich wird die Spule auf dem [[Ferritkern]] verschoben und abschließend mit [[Klebstoff]] fixiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Hochfrequenz]]-Verstärkereingang des [[Rundfunkgerät]]es kann direkt an diesem Schwingkreis angeschlossen sein, oder er ist über eine weitere Spule auf dem Ferritstab [[Induktivität|induktiv]] angekoppelt; letztere Lösung ist bei [[niederohmig]]en Verstärkereingängen vorteilhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Rückkopplungs[[audion]] (Empfangsprinzip einfacher [[Röhrenradio]]s) kann zusätzlich eine Spule für die [[Rückkopplung]] auf dem Ferritstab angebracht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ferritstab kann bei entsprechender Länge auch mehrere Schwingspulen für verschiedene Empfangs[[Frequenzband|bänder]] tragen (Lang-, Mittel- und Kurzwelle, vgl. Abb.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--ohne Quelle, bitte Praxisrelevanz belegen--Alternativ zu Ferrit als Material für den Antennenkern sind auch andere weichmagnetische Materialien geeignet. Je nach Betriebsfrequenz und erforderlichem [[Gütefaktor]] sind laminierte Stabkerne aus weichmagnetischen Metallbändern einsetzbar. Diese Antennenkerne haben den Vorteil einer hohen mechanischen Festigkeit, ohne die beim Ferrit bekannte Bruchneigung zu besitzen. Besonders geeignet sind [[amorph]]e Metallbänder, die bei Dicken von typisch 0,020&amp;amp;nbsp;mm und speziellen Legierungen mit geringster [[Magnetostriktion]] hoch belastbar sind. Derartige Antennen sind ohne Verlust der Antennen-Eigenschaften „biegbar“. Die Anwendungen dieser Antennen sind wegen der höheren Kosten für den Kern jedoch nur auf Spezialgebiete beschränkt.--&amp;gt;Ferritantennen bestehen aus Ferriten, deren Zusammensetzung je nach Empfangs[[frequenz]] anders gewählt werden muss:&lt;br /&gt;
* mit Mangan-Zink-Ferriten werden Frequenzen bis etwa 2&amp;amp;nbsp;MHz erzielt,&lt;br /&gt;
* mit Nickel-Zink-Ferriten bis in den zweistelligen [[MHz]]-Bereich.&lt;br /&gt;
Materialien für höhere Frequenzen haben in der Regel eine geringere [[Permeabilitätszahl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spulen auf Ferritantennen werden aus [[Kupferlackdraht]] oder [[Hochfrequenzlitze]] gefertigt. Letztere ist nur bei mittleren Frequenzen sinnvoll (Lang- und Mittelwelle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Ferritantennen haben eine [[Polarisation]]s- und [[Richtwirkung]]:&lt;br /&gt;
* zeigt das Ende eines Ferritstabes zum Sender, so ist die Empfangs[[feldstärke]] minimal.&lt;br /&gt;
* bildet der Ferritstab mit der Richtung zum Sender und zum vertikalen [[Sendemast]] einen Winkel von [[rechter Winkel|90&amp;amp;nbsp;Grad]], so ist die Feldstärke maximal, weil die magnetischen [[Feldlinie]]n den Sendemast als waagerechte Ringe verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferriteantennawithbooster.jpg|mini|Drehbare Ferritantenne (Tischgerät), [[Anpassung (Elektrotechnik)|abstimmbar]] von 500&amp;amp;nbsp;kHz bis 2,6&amp;amp;nbsp;MHz, mit eingebautem [[Vorverstärker]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spezialantennen.eu/assets/plugindata/poola/funkamateur082007.pdf Th. Kimpfbeck: &amp;#039;&amp;#039;DX-Empfang vom Schreibtisch aus mit Ferrit- und Loop-Antennen&amp;#039;&amp;#039;], [[Funkamateur (Zeitschrift)]] Heft 8/2007, Seite 838ff, abgerufen am 15. April 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Dieser Effekt wird auch zur [[Funkpeilung]] mit Peilempfängern genutzt ([[Minimumpeilen]]), allerdings ist hierfür [[Kreuzpeilung]] nötig (zwei Peilungen von unterschiedlichen Orten aus), um festzustellen, welches Ende der Ferritantenne zum Sender zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferritantennen werden oft fest in den [[Empfangsgerät|Empfänger]] eingebaut, so dass man für einen optimalen Empfang zuweilen das gesamte Gerät drehen muss. Weil &amp;#039;&amp;#039;Röhrenradios für die Wohnung&amp;#039;&amp;#039; früher zu groß und zu schwer waren, um diese für jeden Sender anders hinzudrehen, hatten diese oft eine manuelle Drehvorrichtung für die eingebaute Ferritantenne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferritstabantennen lösten weitgehend die zuvor üblichen [[Rahmenantenne]]n ab, weil sie bei vergleichbaren Empfangsleistungen nur etwa&amp;amp;nbsp;1/20 des [[Volumen|Raumbedarfes]] beanspruchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Ferritantennen werden vor allem für den &amp;#039;&amp;#039;Empfang&amp;#039;&amp;#039; von Funkwellen verwendet und sind bei Frequenzen unter 8&amp;amp;nbsp;MHz (also Langwellen-, Mittelwellen- und ein Teil des Kurzwellen-Bereiches) eine sehr gute Lösung, da sie aufgrund ihrer Richtungsempfindlichkeit, der ausschließlichen Aufnahme magnetischer Felder und der Frequenz-[[Trennschärfe|Selektivität]] viele [[Störsignal]]e weniger stark aufnehmen als Draht- oder [[Stabantenne]]n. Auch können sie problemlos innerhalb des Geräte-Gehäuses untergebracht werden – dieses muss hierzu jedoch aus Material bestehen, welches die Hochfrequenzwellen gut durchlässt (z.&amp;amp;nbsp;B. Holz oder Kunststoff).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden Ferritantennen in den meisten [[Radio]]s – außer [[Autoradio]]s – für den Empfang von Lang- und Mittelwellen verwendet. Außerdem findet man sie in [[Funkuhr]]en und [[RFID]]-Systemen. Ein weiteres Anwendungsgebiet sind professionelle Pagersysteme ([[Funkrufempfänger]], z.&amp;amp;nbsp;B. [[Feuerwehr]]), die auf UKW-Frequenzen arbeiten und die Anwendung besonders kleiner Antennen erfordern. Ferritantennen eignen sich auch sehr gut für Anwendungen im Lang- und Längstwellenbereich wie zum Empfang von Wetter- und [[geophysik]]alischen [[Sferics]] (auch Atmosphärische Impulsstrahlung genannt) und [[Schumann-Resonanz]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer kleinen Abmessungen und Drahtquerschnitte sowie aufgrund der [[Hysterese]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;verluste des Ferritmaterials haben Ferritantennen einen schlechteren [[Antennengewinn #Antennenwirkungsgrad|Wirkungsgrad]] als Rahmen-Antennen und sind deshalb als Sendeantennen nur bedingt und nur für kleine [[Sendeleistung]]en geeignet.&amp;lt;!--Anmerkung: die Abmessungen relativ zur Wellenlänge sind per se nicht für den geringen Wirkungsgrad verantwortlich, --ulfbastel--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ferrite rod antennas|Ferritstabantennen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Rothammel]] u. Alois Krischke, &amp;#039;&amp;#039;Rothammels Antennenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Franckh-Kosmos Verlag Stuttgart, 11. Auflage 1995, ISBN 3-440-07018-2&lt;br /&gt;
* Wolfgang Friese, &amp;#039;&amp;#039;Außergewöhnliche Empfangsantennen und ihre Anpassung für den Längst-bis Kurzwellenbereich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magnetische Antenne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funkpeilung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Loop antenna#Small loop receiving antennas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OS</name></author>
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