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	<title>Ferrissia - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T18:53:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferrissia&amp;diff=1387898&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: typografische Anführungszeichen, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-11-12T20:28:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Ferrissia&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Bryant Walker|Walker]], 1903&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Tellerschnecken&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Planorbidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Wasserlungenschnecken&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Basommatophora&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Lungenschnecken&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Pulmonata&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schnecken&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Gastropoda&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Ferissia clessiana A MRKVICKA.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Ferissia clessiana&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferrissia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zur [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Tellerschnecken]] (Planorbidae) und umfasst eine größere Anzahl von [[Art (Biologie)|Arten]], die weltweit im Süßwasser vorkommen. Die Arten zeichnen sich durch napfförmige ca. 3–6&amp;amp;nbsp;mm große Schalen aus. In Mitteleuropa lebt die traditionell (seit 1960) als &amp;#039;&amp;#039;Ferrissia wautieri&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Art, deren Status (mögliche Synonymisierung zu einer oder mehreren außereuropäischen Arten, eingeschleppt oder autochthon?) derzeit noch nicht abschließend geklärt ist; diese Art (oder Arten) werden im Deutschen zuweilen als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Septenmützenschnecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Morphologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die Gattung ist nicht sehr präzise definiert, weshalb Vertreter verschiedentlich auch unter anderen Gattungsbezeichnungen (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Gundlachia&amp;#039;&amp;#039;) beschrieben worden sind. Der Apex von &amp;#039;&amp;#039;Ferrissia&amp;#039;&amp;#039; ist im Gegensatz zu &amp;#039;&amp;#039;[[Ancylus]]&amp;#039;&amp;#039; mit sehr fein skulpturierten Radiärrippen versehen und er ist nie hakenförmig. Vielfach kann sich entlang der Schalenöffnung ein Septum bilden, das die Schale von unten hinten teilweise (oft zu etwa zwei Drittel) verschließt und das Trockenperioden zu überdauern erleichtert. Nach einem erneut einsetzenden [[Wachstumsschub]] kann sich dadurch eine merkwürdig doppelt angesetzte Schale ausbilden. Die Kopulationsorgane zeichnen sich durch den Besitz eines Flagellums aus. Aphallische Individuen (d.&amp;amp;nbsp;h. Individuen ohne Penis, die demzufolge nur als Weibchen fungieren können) sind relativ häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karyologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Zumindest teilweise haben die Vertreter von &amp;#039;&amp;#039;Ferrissia&amp;#039;&amp;#039; eine tetraploide Chromosomenzahl von n=30 (im Vergleich zur Basiszahl von 15 bis 18 der Planorbidae), wie für &amp;#039;&amp;#039;F. parallela&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;F. tarda&amp;#039;&amp;#039; berichtet wurde&amp;lt;ref&amp;gt;C.M. Patterson, J.B. Burch: Chromosomes of pulmonate molluscs. S. 171–217, in: V. Fretter, J. Peake, &amp;#039;&amp;#039;Pulmonates&amp;#039;&amp;#039;. Vol. 2A, Academic Press, London (1978)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Arten ==&lt;br /&gt;
Verwechslungen mit den Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Gundlachia]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ancylus]]&amp;#039;&amp;#039; sind auch in der Wissenschaft verschiedentlich vorgekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa und für den Laien besteht die größte Verwechslungsgefahr der hier gefundenen &amp;#039;&amp;#039;Ferrissia&amp;#039;&amp;#039;-Formen untereinander. Ferner besteht Verwechslungsgefahr mit juvenilen [[Flussmützenschnecke]]n sowie auch mit der ungefähr gleich großen [[Teichnapfschnecke]], die jedoch im Gegensatz zu allen Tellerschnecken anatomisch rechtsgewunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Gattung kommt auf mehreren Kontinenten vor. Ob die in Europa vorkommenden Formen einheimische Arten oder eine oder mehrere eingeschleppte Arten darstellen, ist weiterhin unklar. Die Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Ferrissia&amp;#039;&amp;#039; kommen in Fließgewässern und Seen, in Trockengebieten auch in temporären Gewässern und Bewässerungskanälen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;äußere Systematik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist unter [[Planorbidae#Systematik|Planorbidae]] erläutert. Danach gehört &amp;#039;&amp;#039;Ferrissia&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit weiteren Gattungen (&amp;#039;&amp;#039;[[Ancylus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Gundlachia]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Laevapex&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hebetancylus&amp;#039;&amp;#039;) zur [[Tribus (Biologie)|Tribus]] Ancylini&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht, C., Kuhn, K., Streit, B.: A molecular phylogeny of Planorboidea (Gastropoda, Pulmonata): Insights from enhanced taxon sampling. Zoologica Scripta 36: 27–39 (2007).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Innere Systematik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die Anzahl der Arten kann infolge der großen Variabilität nicht angegeben werden, zumal fundierte genetische Vergleichsuntersuchungen auf Artebene noch kaum vorliegen. Üblicherweise werden heutzutage an die 30 Arten weltweit gelistet. Im Folgenden einige der häufiger genannten Arten, wobei künftig auch mit Umbenennungen, Aufspaltungen und Neuzuordnungen zu rechnen ist:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ferrissia clessiniana]]&amp;#039;&amp;#039; Jickeli, 1882 wird teilweise als Synonym zu &amp;#039;&amp;#039;F. fragilis&amp;#039;&amp;#039; bzw. zur europäischen &amp;#039;&amp;#039;F. wautieri&amp;#039;&amp;#039; gesehen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ferrissia dalli]]&amp;#039;&amp;#039; (als „fragile ancylid“ bezeichnet)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ferrissia fragilis]]&amp;#039;&amp;#039; Tryon, 1863 (in Nordamerika als „fragile ancylid“ bezeichnet). Die Art lebt in kleinen stehenden Gewässern und kann durch Ausbildung eines Septums auch Trockenperioden überdauern. Sie konsumiert bevorzugt [[Kieselalgen]], die sie von höheren Wasserpflanzen, wie [[Teichrosen]], abraspelt&amp;lt;ref&amp;gt;D.W. Blinn, R.E. Truitt, A. Pickart: Feeding ecology and radular morphology of the freshwater limpet &amp;#039;&amp;#039;Ferrissia fragilis&amp;#039;&amp;#039;. J. N. Am. Benthol. Soc. 8: 237-242 (1989)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Art dürfte inzwischen global verschleppt sein und entspricht in Europa möglicherweise &amp;#039;&amp;#039;F. wautieri&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ferrissia hendersoni]]&amp;#039;&amp;#039; (Walker, 1908), (in Nordamerika als „blackwater ancylid“ bezeichnet)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ferrissia isseli]]&amp;#039;&amp;#039; (Bourguignat, 1866), Ägypten, Äthiopien, vielleicht Sudan; bis 3,7&amp;amp;nbsp;mm&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ferrissia mcneili]]&amp;#039;&amp;#039; Walker, 1925, endemisch in den USA (als „hood ancylid“ bezeichnet), gilt gemäß IUCN als bedroht („vulnerable“)&amp;lt;ref&amp;gt;[{{IUCN|ID=8554|ScientificName=Ferrissia mcneili|PureURL=yes}} Ferrissia mcneili]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ferrissia parallela]]&amp;#039;&amp;#039; / parallelus (Haldemann, 1841) (in Nordamerika als „oblong ancylid“ bezeichnet), in stehenden Gewässern&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ferrissia rivularis]]&amp;#039;&amp;#039; (Say, 1817), USA und Kanada (in Nordamerika als „creeping ancylid“ bezeichnet), in fließendem oder anderweitig bewegten Gewässern&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ferrissia tanganyicensis]]&amp;#039;&amp;#039; Smith, 1906, nur [[Tanganjikasee]], hier aber verbreitet (auf den Hartsubstraten aller Uferbereiche, bis 100 m Tiefe). Gilt gemäß IUCN als nicht gefährdet&amp;lt;ref&amp;gt;[{{IUCN|ID=44235|ScientificName=Ferrissia tanganyicensis|PureURL=yes}} Ferrissia tanganyicensis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ferrissia tarda]]&amp;#039;&amp;#039; (Say)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ferrissia walkeri]]&amp;#039;&amp;#039; (Pilsbry &amp;amp; Ferriss, 1907), Nordamerika (in Nordamerika als „cloch ancylid“ bezeichnet)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ferrissia wautieri]]&amp;#039;&amp;#039; Mirolli, 1960, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Septenmützenschnecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis 3,9&amp;amp;nbsp;mm. Die Bildung des Septums, das im Deutschen für die Artbezeichnung verantwortlich ist, kann durch Umweltbedingungen induziert werden und tritt nicht immer auf. 1960 zunächst in Italien und Frankreich und bald danach auch in Deutschland und anderswo gefunden und wissenschaftlich beschrieben. Nachträgliche Prüfungen älterer Sammlungsmaterialien haben aber gezeigt, dass die Art in manchen Ländern (Deutschland, Tschechien u.&amp;amp;nbsp;a.) schon Jahrzehnte zuvor gefunden, aber nicht erkannt oder speziell vermerkt worden ist. Die endgültige Bezeichnung und mögliche Synonymisierung zu nordamerikanischen und vielleicht durch Einschleppung nach Europa gekommenen Formen ist derzeit noch im Flusse&amp;lt;ref&amp;gt;Beran L. &amp;amp; Horsák M.: Distribution of the alien freshwater snail &amp;#039;&amp;#039;Ferrissia fragilis&amp;#039;&amp;#039; (Tryon, 1863) (Gastropoda: Planorbidae) in the Czech Republic. – Aquatic Invasions 2 (1): 45-54 (2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Allspach, A. (1983): Erstnachweis der Mützenschnecke Ferrissia wautieri (MIROLLI 1960), für Hessen. -- Hess. faunist. Briefe, 1983: 46-50.&lt;br /&gt;
* Allspach, A. (1986): Erstnachweis der Mützenschnecke Ferrissia wautieri (MIROLLI 1960) für Niedersachsen. -- Beiträge zur Naturkunde Niedersachsens, 1986: 30-32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tellerschnecken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planorbidae]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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