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	<title>Ferrimagnetismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T20:25:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferrimagnetismus&amp;diff=344764&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-04-04T07:38:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ferrimagnetic ordering illustration.svg|mini|Zwei Beispiele einer ferrimagnetischen Ordnung einer linearen Kette magnetischer Momente.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferrimagnetismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;ferrum&amp;#039;&amp;#039; „Eisen“, griechisch &amp;#039;&amp;#039;magnetis (lithos)&amp;#039;&amp;#039; „Stein aus Magnesien“) ist ein kooperatives, magnetisches Phänomen, durch das ferrimagnetische Stoffe eine [[Magnetisierung]] aufweisen. Solche Stoffe besitzen eine [[Kristallstruktur]], bei der innerhalb bestimmter Bereiche  (sogenannte [[Weiss-Bezirke]]) die [[Magnetisches Moment|magnetischen Momente]] der Atome jeweils abwechselnd [[Antiparallelität (Vektorrechnung)|antiparallel]] ausgerichtet sind. Im Gegensatz zum Phänomen des [[Antiferromagnetismus]] heben sie sich jedoch gegenseitig nicht vollständig  auf, da die Ausrichtung der magnetischen Momente in einer der beiden Richtungen stärker ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferrimagnetismus unterscheidet sich vom [[Ferromagnetismus]] nicht in der Anordnung der Weiss-Bezirke, sondern durch die [[magnetische Ordnung]] der [[Elementarmagnet]]e, die durch eine energetisch günstige Ausrichtung zustande kommt. Die Magnetisierungen zweier benachbarter Elementarmagnete heben sich teilweise auf, wodurch die Weiss-Bezirke deutlich schwächer magnetisiert sind. Das makroskopische Verhalten ist somit eine schwächere Form des Ferromagnetismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Analoges Verhalten zum Ferromagneten ==&lt;br /&gt;
In jedem Weiss’schen Bezirk resultiert ein magnetisches Moment. Da über den gesamten [[Kristall]] diese magnetischen Momente gleichmäßig in alle Richtungen ausgerichtet sind, zeigt der Kristall nach außen keine magnetischen Eigenschaften. Wenn man den Kristall in ein äußeres Magnetfeld bringt, gelingt es jedoch, alle magnetischen Momente in oben beschriebener Weise auszurichten. Dadurch erhält man ein makroskopisches magnetisches Moment, welches sich auch bei Entfernung des äußeren Magnetfeldes erhält (siehe [[Hysterese]]). Oberhalb einer für jede Verbindung spezifischen Temperatur, der [[Néel-Temperatur]] (Analogon zur [[Curie-Temperatur]] ferromagnetischer Stoffe), verliert sich die gesamte magnetische Struktur, und die Verbindung zeigt [[Paramagnetismus|paramagnetisches]] Verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ferrimagnetische Materialien ==&lt;br /&gt;
Die am häufigsten genutzte Material-Gruppe mit ferrimagnetischen Eigenschaften sind [[Ferrite]], die man sich als [[Magnetit]]e vorstellen kann, bei denen das zweiwertige Eisen durch ein anderes zweiwertiges Metallion (z.&amp;amp;nbsp;B. Kupfer, Nickel, Zink, Magnesium, Mangan) oder Mischungen von diesen ersetzt ist. Das dreiwertige Eisen des Magnetit und die zweiwertigen Metallionen bilden dann zwei Gitter, die durch die Sauerstoffatome, die in dichtester Kugelpackung liegen ([[Spinellstruktur]] der Ferrite), voneinander getrennt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Ferrite keramische Oxide sind und einen hohen [[Elektrischer Widerstand|Widerstand]] haben, der Wirbelströme unterdrückt, werden sie oft als magnetischer Kernwerkstoff im Hochfrequenzbereich eingesetzt. Hierbei sollen sie einen schlanken Verlauf der Hysteresekurve besitzen, der eine geringe Fläche einschließt. Dadurch können auch die Ummagnetisierungsverluste (Hystereseverluste) gering gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Einsatz als Permanentmagnet sollen sie dagegen einen möglichst rechteckförmigen Verlauf der Hystereseschleife haben. Solche Magnete finden sich im Alltag als Haftmagnet oder Feldmagnet elektrodynamischer Lautsprecher. Solche Materialien wurden früher in [[Kernspeicher]]n (in einer Matrix angeordnete Ringkerne) von Computern als nichtflüchtiger [[Speicherbaustein]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres ferrimagnetisches Material ist [[Cobalteisenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fachliteratur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst Stöcker]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Physik.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Verlag Harry Deutsch, Frankfurt am Main, 2000, ISBN 3-8171-1628-4&lt;br /&gt;
* Hans Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Werkstoffe in der Elektrotechnik.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Carl Hanser Verlag, München Wien, 1982 ISBN 3-446-13553-7&lt;br /&gt;
* [[Charles Kittel]]: &amp;#039;&amp;#039;Festkörperphysik.&amp;#039;&amp;#039; 14. Auflage, Oldenbourg Verlag, München, 2006 ISBN 3-486-57723-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.supermagnete.de/magnetismus/antiferromagnetismus Erklärung zu Antiferromagnetismus und Ferrimagnetismus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magnetismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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