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	<title>Fernstudium - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fernstudium&amp;diff=59108&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-12508-30: Geschichtsteil erzgämzt.</title>
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		<updated>2026-02-25T15:49:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Geschichtsteil erzgämzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Bei einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fernstudium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; findet, im Gegensatz zum [[Präsenzstudium]], der größte Teil des [[Studium]]s abseits des [[Campus]] statt. Im Gegensatz zu Präsenzvorlesungen erwirbt der Student sein Wissen durch besonders aufbereitete Skripte, Präsenzseminare, multimediale Lehrmaterialien sowie die Leistungskontrolle anhand der Korrektur von Einsendeaufgaben oder Prüfungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist der Begriff Fernstudium, das zur Erlangung eines akademischen Grades (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Diplom]], [[Bachelor]] oder [[Master]]) führt und das an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule stattfindet, von dem [[Fernunterricht]] abzugrenzen, auch wenn umgangssprachlich beide Begriffe synonym verwendet werden. Eine internetgestützte Darbietungsform des Fernstudiums stellt das [[E-Learning|Online-Studium]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gegründete &amp;#039;&amp;#039;Rustinsche Lehrinstitut für Selbstunterricht&amp;#039;&amp;#039; in [[Potsdam]] (später [[Düsseldorf]]) war in Deutschland der erste und zumindest für [[Westdeutschland]] bis in die 1960er Jahre hinein auch der einzige Anbieter eines systematischen Fernunterrichts („Methode Rustin“). Das Institut gab auch die erste [[Zeitschrift]], die sich speziell dem Thema Fernunterricht widmete, heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rustinsche Lehrinstitut hatte drei Begründer: Den Architekten Simon Müller, den Weinhändler August Bonneß und den Buchhändler Robert Hachfeld;  das Wort „Rustin“ ist ein Kunstwort und sollte werbewirksam sein. Seit 1903 gab das Institut [[Unterrichtsmedium|Lehrbriefe]] zur Vorbereitung auf die Abiturprüfung heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=WirtschaftsWissenschaftliche FernAkademie |url=https://ww-fa.de/fernlehrgang |titel=Fernlehrgänge im Bereich Wirtschaftswissenschaft |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20171201031628/https://ww-fa.de/fernlehrgang |archiv-datum=2017-12-01 |abruf=2017-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Fernunterrichtsangebote wurden ursprünglich auch als &amp;#039;&amp;#039;Korrespondenzkurse&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, da der Student und die betreuende Einrichtung per Post miteinander in Kontakt standen. Das traditionelle Fernstudium hat wegen seiner Anonymität und des Zeitmangels der meist berufstätigen Studenten oft hohe Abbruchquoten. In den Zeiten der Kommunikation über einen virtuellen Campus, Foren, [[Integriertes Lernen|Blended Learning]] sowie durch die Einführung der Bachelor-/Masterstudiengänge ist die Nachfrage nach akademischen Fernstudien allerdings wieder angestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[DDR]] wurde 1950 das Fernstudium für Hochschulen eingeführt. Zunächst nur vereinzelt als Fernstudienkurs angeboten, wurde das Fernstudium ab Mitte der 1950er Jahre massiv ausgeweitet. Insgesamt 43&amp;amp;nbsp;Hochschulen und 234&amp;amp;nbsp;Fachhochschulen gaben Berufstätigen die Möglichkeit eines akademischen Abschlusses, auch im Rahmen des 2. [[Bildungsweg]]es, und konnte bis zur Promotion führen. Zudem wurde in strukturschwachen, hochschulfernen Regionen die Aufnahme eines Studiums erleichtert. Neben dem Fernstudium wurden teilweise auch Abendstudiengänge eingerichtet. Etwa jeder vierte Hochschulabsolvent der DDR erwarb sein Diplom als Fernstudent, die Erfolgsquote eines Fernstudiums lag bei 70 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Josef Olbrich |Titel=Fernstudium |Sammelwerk=Geschichte der Erwachsenenbildung in Deutschland |Verlag=Leske + Budrich |Ort=Opladen |Datum=2001 |ISBN=3-8100-3349-9 |Seiten=287 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mitte der 1970er Jahre gibt es im gesamten deutschsprachigen Raum Möglichkeiten für das Fernstudium auf Hochschulniveau. 1974 wurde mit der [[Fernuniversität in Hagen]] die erste [[Fernuniversität]] in Deutschland gegründet, 1981 folgte mit der [[AKAD Bildungsgesellschaft|AKAD University]] in [[Rendsburg]] die erste deutsche Fern-Fachhochschule. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium ==&lt;br /&gt;
Eine elektronische Form des Fernstudiums stellt das &amp;#039;&amp;#039;Online-Studium&amp;#039;&amp;#039; dar, bei dem Studieninhalte in Audio-, Video- oder Schriftform über das Internet bereitgestellt werden. Die Betreuung durch Lehrkräfte findet in der Regel über Chat, Videokonferenzen, E-Mails oder Telefone statt. Ergänzend werden meist kürzere Präsenz- und Prüfungsphasen an einer Hochschule angeboten. Ein digitaler „Lernraum“ ermöglicht, digitale und interaktive Lernmaterialien über das Netz anzubieten, sowie die Kommunikation zwischen Lehrkräften und Studenten sowie der Studenten untereinander. Im Vergleich zum klassischen Fernstudium zeichnen sich Online-Studiengänge durch geringere Abbrecherquoten aus. Allen Methoden gleich ist die freie Zeiteinteilung der Studenten – welche eine hohe Eigenmotivation voraussetzt. Eine Studie mit 300 deutschen Unternehmen mit mindestens 150 Mitarbeitern im Januar 2007 ergab, dass die Absolventen eines Fernstudiums bei [[Personal]]verantwortlichen anerkannt seien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.euro-fh.de/service-material/presse/pressearchiv/fernstudierende-stehen-bei-personalchefs-hoch-im-kurs/ |text=Fernstudierende stehen bei Personalchefs hoch im Kurs |wayback=20130313204420}}, Pressemitteilung der Euro-FH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbieter im deutschsprachigen Raum ==&lt;br /&gt;
=== Fernhochschulen ===&lt;br /&gt;
Größter Anbieter von Fernstudien und einzige ausschließlich als [[Fernuniversität]] arbeitende Universität in Deutschland ist die 1974 gegründete [[Fernuniversität in Hagen]]. Weitere [[Fernhochschule|Fernfachhochschulen]], die ausschließlich oder überwiegend Fernstudiengänge anbieten, folgten (nach Gründung):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[AKAD Bildungsgesellschaft|AKAD University]] (gegründet 1981)&lt;br /&gt;
* [[FernUni Schweiz]] (gegründet 1992)&lt;br /&gt;
* [[Allensbach Hochschule]] (gegründet 1996)&lt;br /&gt;
* [[SRH Fernhochschule]] (gegründet 1996)&lt;br /&gt;
* [[Hamburger Fern-Hochschule]] (HFH; gegründet 1997)&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Büchner Hochschule]] (WBH; gegründet 1997)&lt;br /&gt;
* [[Fernfachhochschule Schweiz]] (FFHS; gegründet 1998)&lt;br /&gt;
* [[IU Internationale Hochschule]] (IU; gegründet 2000)&lt;br /&gt;
* [[Europäische Fernhochschule Hamburg]] (Euro-FH; gegründet 2003)&lt;br /&gt;
* [[Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft]] (gegründet 2005)&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Porsche Fern-Fachhochschule]] (gegründet 2006)&lt;br /&gt;
* [[IST-Hochschule für Management]] (gegründet 2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernstudium an Präsenz-Hochschulen ===&lt;br /&gt;
Zunehmend bieten auch Hochschulen parallel zum Präsenzstudium einzelne Fernstudiengänge oder weiterbildende Fernstudien an. Dies wird unterschiedlich umgesetzt. Etabliert haben sich&lt;br /&gt;
* Modelle innerhalb der Hochschule,&lt;br /&gt;
* mit einer eigenen privatrechtlich organisierten Gesellschaft bzw. Institut (GmbH oder [[Gemeinnützige GmbH]])&lt;br /&gt;
* und durch Kooperationen mit anderen Anbietern.&lt;br /&gt;
Eine Auswertung des [[Statistisches Bundesamt|Statistischen Bundesamts]] für das Berichtsjahr 2013 zeigt, dass in Deutschland bei [[Private Hochschule|privaten Hochschulen]]  29 % der [[Studenten]] in Fernstudiengängen eingeschrieben waren. Bei den öffentlichen Hochschulen waren dagegen nur 5 % und bei den [[Kirchliche Hochschule|kirchlichen Hochschulen]] nur 2 % der Studierenden in einem Fernstudiengang eingeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/2016/01/PrivateHochschulenDeutschland_012016.pdf?__blob=publicationFile Private Hochschulen in Deutschland], Buschle Nicole und Haider Carsten in WISTA-Ausgabe 1/2016 Seite 80&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Katholische Theologie]] bzw. [[Religionspädagogik]] kann in Deutschland nicht an einer Universität oder Fachhochschule als Fernstudium, sondern lediglich bei der [[Domschule Würzburg]] belegt werden. Jedoch ist das Studium kirchlich anerkannt und qualifiziert für den kirchlichen Dienst. In der Schweiz kann man [[katholische Theologie]] als Fernstudium an der [[Universität Luzern]] studieren. Das dortige Studium berechtigt sogar zur Priesterweihe, sofern das Nebenfach ebenfalls theologischer Natur ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernstudien-Verbünde ===&lt;br /&gt;
Zusammenschluss von Hochschulen zu Netzwerken und [[Virtuelle Hochschule]]n, beispielsweise&lt;br /&gt;
* [[Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund]]&lt;br /&gt;
* [[Verbundstudium]]&lt;br /&gt;
* [[Hochschulverbund Virtuelle Fachhochschule]]&lt;br /&gt;
* [[Virtuelle Hochschule Bayern]]&lt;br /&gt;
* [[Virtueller Campus Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessensvertretungen ==&lt;br /&gt;
Nationale Interessenvertretungen in Deutschland für das Fernstudium bzw. die Fernlehre sind der &amp;#039;&amp;#039;Bundesverband der Fernstudienanbieter e. V.&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft für das Fernstudium an Hochschulen&amp;#039;&amp;#039; (AGF) der [[Deutsche Gesellschaft für Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium|Deutschen Gesellschaft für Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium]] (DGWF). Das [[Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund]] (zfh) in [[Koblenz]] bildet als wissenschaftliche Einrichtung der Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland eine Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen. Die [[Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht]] (ZFU) ist die für die Länder zuständige Behörde im Sinne des [[Fernunterrichtsschutzgesetz]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[E-Learning]]&lt;br /&gt;
* [[Virtuelle Universität]]&lt;br /&gt;
* [[Berufsbegleitendes Studium]]&lt;br /&gt;
* [[Bildungsweg]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Fernstudiendokumentation|Deutsche Fernstudiendokumentation (dfsd)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Markus Jung, Sabine Kanzler, Tim Reichel&lt;br /&gt;
   |Titel=Auf in den Dschungel: Erfahrungen aus dem Fernstudium&lt;br /&gt;
   |Verlag=Studienscheiss GmbH&lt;br /&gt;
   |Ort=Aachen&lt;br /&gt;
   |Datum=2025&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-9859722-6-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Markus Jung, Tim Reichel&lt;br /&gt;
   |Titel=How to Fernstudium: Mit mehr Zeit, weniger Stress und besseren Noten durch deine berufsbegleitende Weiterbildung&lt;br /&gt;
   |Verlag=Studienscheiss GmbH&lt;br /&gt;
   |Ort=Aachen&lt;br /&gt;
   |Datum=2022&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-9859706-5-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Harald von Korflesch, Burkhard Lehmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Online-/Distance-Education : Entwicklungslinien und Trends des Fernstudiums&lt;br /&gt;
   |Verlag=Schneider Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Baltmannsweiler&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8340-1754-3}}&lt;br /&gt;
* Holger Zinn, Heinrich Dieckmann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Fernunterrichts.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloh 2017, ISBN 978-3-7639-5786-6.&lt;br /&gt;
* Alexandra Puppe: &amp;#039;&amp;#039;Die Integration der Absolventen des postgradualen Fernstudiums [[Bibliothekswissenschaft]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|HU Berlin]] in den Arbeitsmarkt : Ergebnisse einer Umfrage zum beruflichen Verbleib.&amp;#039;&amp;#039; Inst. für Bibliotheks- und Informationswiss., Humboldt-Univ. zu Berlin, Berlin 2006, {{DNB|979119448}}.&lt;br /&gt;
* Markus Jung, Anne Oppermann: &amp;#039;&amp;#039;100 Fragen und Antworten zum Fernstudium.&amp;#039;&amp;#039; Feldhaus Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-88264-506-4.&lt;br /&gt;
* M. Moore, G. Kearsley: &amp;#039;&amp;#039;Distance Education: A Systems View.&amp;#039;&amp;#039; Wadsworth, Belmont, CA 1996, ISBN 0-534-26496-4.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Bierfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Fernstudium im Hochschulwesen. Organisationsmodelle des Hochschulfernstudiums&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Tübinger Beiträge zum Fernstudium&amp;#039;&amp;#039;. Band 3). Betz, Weinheim u.&amp;amp;nbsp;a. 1969, {{DNB|456110550}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://zfu.de/ ZFU - Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht]&lt;br /&gt;
* [https://dgwf.net/ DGWF - Deutsche Gesellschaft für Wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium]&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Institut für Fernstudienforschung]] (1966–2001)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4016865-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernuniversität|!Fernstudium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-12508-30</name></author>
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