<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fernsicht</id>
	<title>Fernsicht - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Fernsicht"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fernsicht&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T16:14:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fernsicht&amp;diff=462425&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Costamiri: Ferne verlinkt auf Handballspieler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fernsicht&amp;diff=462425&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-07-01T12:47:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ferne verlinkt auf Handballspieler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Sicht in die Ferne. Für die Villa und das Gut am Rand von Kellinghusen siehe [[Fernsicht (Kellinghusen)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Blender - Zugspitze beschriftet.jpg|mini|Beispiel für gute Fernsicht: Blick vom [[Blender (Berg)|Blender]] in Richtung [[Zugspitze]]. Die Luftlinie zwischen beiden Punkten beträgt ca. 67 Kilometer. Vom Frühnebel verdeckt wird [[Kempten (Allgäu)]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alpen regensburg.jpg|mini|Außergewöhnlich gute Fernsicht über das [[Donau]]tal bei [[Regensburg]] auf die ca. 140 km entfernte Alpenkette]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mont Blanc from the Vosges.jpg|mini|222 km Fernsicht aus den [[Vogesen]] über den [[Schweizer Jura]] hinweg zum [[Mont Blanc]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fernsicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine freie Sicht beim Blick in die Ferne. Bei &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;guter Fernsicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden weit entfernte Objekte und [[landschaft]]liche Strukturen erkennbar, was abhängig von der [[Dominanz (Geographie)|Dominanz]] des Beobachtungsortes einen Überblick ermöglicht, der über die nähere Umgebung hinausgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedingungen für eine gute Fernsicht ==&lt;br /&gt;
Eine gute Fernsicht hat mehrere Voraussetzungen geografischer, meteorologischer und physiologischer Natur:&lt;br /&gt;
* Ein geeigneter [[Standort]], so beispielsweise auf einem hohen [[Hochhaus|Gebäude]] (Stadt- oder [[Kirchturm]], [[Aussichtswarte]]), auf einem [[Gipfel (Berg)|Berggipfel]] oder am Rand einer markanten [[Geländestufe]]. Eine besonders weite Fernsicht bietet der Blick aus einem Verkehrsflugzeug, bei 12.000&amp;amp;nbsp;m Flughöhe bis zu 300&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
* Ein weiter [[Blickwinkel]] mit freiem [[Horizont]], idealerweise ein Rundumblick (360°). Mindestens 20° sind für eine [[Visuelle Wahrnehmung|visuelle]] [[Raumwahrnehmung]] nötig, etwa auf einem [[Steig]] zwischen Bäumen oder Felsen.&lt;br /&gt;
* Gute meteorologische [[Sichtweite|Sichtbedingungen]], also wenig Staub, [[Wasserdampf]] oder [[Dunst (Atmosphäre)|Dunst]] in der [[Erdatmosphäre]].&lt;br /&gt;
* Gute und entspannte [[Auge]]n, wozu bereits mehrfaches Blinzeln beitragen kann; angestrengtes [[Starren]] in die Ferne bewirkt oft das Gegenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maximalwerte der Sichtweite ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;– zur Berechnung siehe Artikel [[Sichtweite]] –&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Terrestrisch|Erde]] reicht eine gute Fernsicht meistens etwa 50 bis 100 km weit, doch können in der Nähe einer [[Großstadt]] schon 30 km außergewöhnlich erscheinen. Die weitestmögliche Sicht beträgt im [[Hochgebirge]] und günstigen [[Klimazone]]n (z.&amp;amp;nbsp;B. westliche [[Kordilleren]]) oder Wetterlagen (z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Föhn]] oder [[Inversionswetterlage]]) etwa 150 bis 300&amp;amp;nbsp;km. Je weniger [[Aerosol]]e die [[Luft]] enthält, desto besser ist ihre [[Transparenz (Physik)|Durchsichtigkeit]], für deren Angabe es&amp;amp;nbsp;– z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Luftfahrt]]&amp;amp;nbsp;–  spezielle Definitionen und [[Messinstrument]]e gibt. Bei optimalen Sichtverhältnissen ist beispielsweise vom höchsten Berg der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]], dem 1016&amp;amp;nbsp;Meter hohen [[Lemberg (Schwäbische Alb)|Lemberg]], der Luftlinie etwa 295&amp;amp;nbsp;km entfernte Gipfel des [[Mont Blanc]] zu erkennen, was als weiteste bodennahe Fernsicht in Deutschland gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.donaubergland.de/aktuelles/die-weiteste-fernsicht-deutschlands/ |titel=Die weiteste Fernsicht Deutschlands |werk=Donaubergland |datum=2013-03-21 |abruf=2021-12-11 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch für die [[Nautik]] und [[Geodäsie]] ist eine gute Fernsicht vorteilhaft. Bei der [[Küste]]n- oder [[Sichtnavigation]] rechnet man für praktische Zwecke mit Sichtweiten bis etwa 20&amp;amp;nbsp;km, so auch für die Sichtbarkeit von [[Leuchtfeuer]]n. Durch die meistens feuchte [[ozean]]ische Luft ist die Sichtweite auf See geringer als an Land. Die Sicht wird mit einem [[Fernrohr]] kaum besser als freiäugig, da der [[Kontrast]] abnimmt. Dennoch sind bei großräumigen geodätischen Winkel- und Distanzmessungen [[Visur]]längen von 30 bis 60 km möglich. Dafür sind neben guten Wetterbedingungen häufig noch lichtstarke [[Zielmarke|Zielpunkte]] nötig, wofür Gauß zur Spiegelung der Sonne das [[Heliotrop (Messgerät)|Heliotrop]] erfunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Gebirge]] und am Rand von [[Industriegebiet]]en herrscht oft nach starkem [[Regen]] die beste Fernsicht, weil die Luft z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Rückseitenwetter]] besonders staubarm und vorübergehend ziemlich trocken ist. Wirklich klare Luft ist meistens erst bei Überschreiten der [[Peplopause]] gegeben, einer Grenzfläche in 1–3&amp;amp;nbsp;km Höhe, mit der die bodennahe Grundschicht ([[Peplosphäre]]) von der [[Freie Atmosphäre|freien Atmosphäre]] abgesetzt wird. Die besten Sichtbedingungen auf die [[Erdoberfläche]] ergeben sich jedoch aus einer niedrigen [[Satellitenorbit|Erdumlaufbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Roßberg Alpen 1.14 2006.jpg|600|Alpenpanorama aufgenommen vom [[Roßbergturm]] (Schwäbische Alb) mit einer Sichtweite von über 150 km}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fernsicht aus dem Weltraum ==&lt;br /&gt;
Schon um 1960 zeigten die ersten Fotos aus dem Beginn der [[Raumfahrt]], dass der steile (insbesondere [[Lotrichtung|vertikale]]) Blick durch die Erdatmosphäre klarer ist als ursprünglich erwartet (siehe Literatur unten). Immer wieder berichten selbst erfahrene [[Raumfahrer|Astronauten]] von ihrer [[Überraschung]], welch feine [[Detail]]s sie aus den [[Raumschiff]]en erkennen können. Dazu trägt nach Ansicht einiger [[Raumfahrtmedizin]]er auch die Änderung des [[Optokinetischer Nystagmus|optokinetischen Nystagmus]] (unbewusstes Augenzittern) in der [[Schwerelosigkeit]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitestmögliche Fernsicht besteht im Blick auf den nächtlichen [[Sternhimmel]]. Fallweise zu sehende [[Meteor#Sternschnuppen und Feuerkugeln|Sternschnuppen]] treten 50 bis 120 km über der Erdoberfläche auf, [[Polarlicht]]er 100 bis 200 km, die [[Planet]]en mit vielen Millionen Kilometern noch 10 bis 100.000 mal weiter entfernt, und die nächsten [[Fixstern]]e ab 4½ [[Lichtjahr]]e nochmals in Millionen Mal weiterer Distanz. Das entfernteste [[freiäugig]] sichtbare Objekt ist der [[Andromedanebel]] (astronomisch die Galaxie [[Andromedagalaxie|M31]]) in ca. 2,5 Mio. Lichtjahren Entfernung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dunst (Atmosphäre)|Dunst]], [[Feinstaub]], [[Nebel]], [[Peplosphäre]]&lt;br /&gt;
* [[Beobachtung]], [[Landesvermessung]], [[Erdkrümmung]]&lt;br /&gt;
* [[Aussicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Edmaier]], Angelika Jung-Hüttl: &amp;#039;&amp;#039;[[Earthsong]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Phaidon, Berlin 2005, ISBN 978-0-7148-9424-9.&lt;br /&gt;
* Johann Bodechtel, [[Hans-Günter Gierloff-Emden]]: &amp;#039;&amp;#039;Weltraumbilder, die dritte Entdeckung der Erde.&amp;#039;&amp;#039; List, München 1985, ISBN 3-471-77625-7.&lt;br /&gt;
* Herbert Schober: &amp;#039;&amp;#039;Das Sehen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Fachbuchverlag, Leipzig 1957 ({{DNB|454441312}}).&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Gerstbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Auge und Sehen – der lange Weg zu digitalem Erkennen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sternenbote.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2000/8, S. 160–180, Wien 2000.&lt;br /&gt;
* [[NASA]], Office of Technology Utilization: &amp;#039;&amp;#039;Exploring Space with a Camera.&amp;#039;&amp;#039; Washington D.C. 1968.&lt;br /&gt;
* [[Albert Ducrocq]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch im Weltall&amp;#039;&amp;#039;. Band 175/176, Rowohlts deutsche Enzyklopädie, Reinbek bei Hamburg 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Remote views|Fernsichten}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fernsehen-pfalz.de/ Fernsichtprojekt] von [[Landesforsten Rheinland-Pfalz]] in Kooperation mit Prof. Winfried Lang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beobachtende Astronomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humangeographie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geodäsie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atmosphärische Optik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Costamiri</name></author>
	</entry>
</feed>