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	<title>Fernost-Verband - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:09:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fernost-Verband&amp;diff=2459716&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: ISBN-Format, typografische Anführungszeichen, Komma ergänzt</title>
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		<updated>2024-07-22T20:41:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ISBN-Format, typografische Anführungszeichen, Komma ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fernost-Verband&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Verband deutscher Kriegsschiffe, der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] im [[Pazifik]] operierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kulmerland.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Kulmerland&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Komet (auxiliary cruiser).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Komet&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Verband bestand aus den [[Deutsche Handelsstörer während der Weltkriege|Hilfskreuzern]] HSK 1 (Handelsstörkreuzer 1) &amp;#039;&amp;#039;[[Orion (Schiff, 1931)|Orion]]&amp;#039;&amp;#039; und HSK 7 &amp;#039;&amp;#039;[[Komet (Schiff, 1937)|Komet]]&amp;#039;&amp;#039; und den Versorgungsschiffen [[Kulmerland (Schiff, 1929)|&amp;#039;&amp;#039;Kulmerland&amp;#039;&amp;#039;]] und &amp;#039;&amp;#039;Regensburg&amp;#039;&amp;#039;. Die vier Schiffe vereinigten sich am 18. Oktober 1940 an der Insel [[Lamotrek]] des Lamotrek-Atolls, welches etwa 1500 Kilometer nördlich der Insel [[Neuguinea]] liegt. Lamotrek ist eine Insel der [[Karolinen]] und gehörte zu der Zeit zum [[Japanisches Kaiserreich|japanischen]] [[Mandatsgebiet]] im Pazifik, das bis 1919 ([[Versailler Vertrag]]) eine der deutschen [[Kolonie]]n war. Die &amp;#039;&amp;#039;Komet&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Kulmerland&amp;#039;&amp;#039; ankerten schon seit dem 14. Oktober bei Lamotrek, die beiden anderen Schiffe kamen am 18. Oktober hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den beiden Kriegsschiffen war die &amp;#039;&amp;#039;Komet&amp;#039;&amp;#039; am 3. Juli 1940 aus [[Gotenhafen]] in der [[Ostsee]] ausgelaufen und durch die nordpolaren Gewässer um [[Sibirien]] in den Pazifik gelangt. Die &amp;#039;&amp;#039;Orion&amp;#039;&amp;#039; hatte am 30. März 1940 [[Kiel]] verlassen und war durch den [[Atlantik]] um das [[Kap Hoorn]] in den Pazifik eingefahren. Die &amp;#039;&amp;#039;Regensburg&amp;#039;&amp;#039; hatte Ende September 1940 [[Japanisches Kaiserreich|Japan]] verlassen, die &amp;#039;&amp;#039;Kulmerland&amp;#039;&amp;#039; war Anfang Oktober aus Japan ausgelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
Die Aufgabe der Handelskreuzer, auch im Fernost-Verband, war die [[Kaperung]] oder Versenkung von gegnerischen Handelsschiffen. Über Funk wurden die Schiffe von der [[Seekriegsleitung]] in [[Berlin]] über die allgemeine Lage unterrichtet und bekamen Anweisungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kommandant der &amp;#039;&amp;#039;Komet&amp;#039;&amp;#039;, Robert Eyssen,&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Eyssen, [[Konteradmiral]], erhielt für diesen Einsatz 1941 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.&amp;lt;/ref&amp;gt; fungierte nun auch, als der dienstältere Kommandant der beiden Handelskreuzer, gleichzeitig als Chef des Fernost-Verbandes. Die &amp;#039;&amp;#039;Regensburg&amp;#039;&amp;#039; gab alles auf ihr noch vorhandene Süßwasser und den Treibstoff an die &amp;#039;&amp;#039;Komet&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Kulmerland&amp;#039;&amp;#039; ab und bekam Befehl, aus dem befreundeten neutralen Japan Nachschub für den Verband zu holen, unter anderem ein [[Aufklärungsflugzeug]] für die &amp;#039;&amp;#039;Komet&amp;#039;&amp;#039;, deren Bordflugzeug bei einem Startunfall am 2. Oktober verlorengegangen war. Die &amp;#039;&amp;#039;Komet&amp;#039;&amp;#039; ihrerseits gab Flugzeugersatzteile für das Aufklärungsflugzeug der &amp;#039;&amp;#039;Orion&amp;#039;&amp;#039; ab, das damit wieder Einsatzfähigkeit erlangte. Südlich von [[Australien]] sollte die &amp;#039;&amp;#039;Regensburg&amp;#039;&amp;#039;, die am 27. Oktober [[Yokohama]] erreichte, wieder auf die Handelskreuzer treffen und auch das neue Flugzeug für die &amp;#039;&amp;#039;Komet&amp;#039;&amp;#039; abliefern. Die Maschine, ein [[Arado Ar 196]]-[[Schwimmerflugzeug]], wurde in Deutschland bestellt und sollte über die [[Transsibirische Eisenbahn]] nach Japan überführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Oktober 1940 verließen die Schiffe Lamotrek. Eyssen gab im „Verbandsbefehl Nr. 1“ die Order, dass die Schiffe nebeneinander fahren sollten, aber auf größtmöglicher Entfernung voneinander, bei Tage, so dass sie gerade noch ihre Mastspitzen erkennen konnten, nachts auf äußerste Sichtweite. So sollten sie eine Aufklärungslinie bilden, um die größtmögliche Fläche auf der Suche nach gegnerischen Handelsschiffen absuchen zu können. Die Schiffe operierten aber auch zeitweise unabhängig voneinander. In den kommenden Wochen wurden sieben Frachtschiffe mit insgesamt 53.000 [[Bruttoregistertonne]]n vom Fernost-Verband versenkt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Emirau Prisonners.jpg|mini|Die Gefangenen auf der Sturminsel]]&lt;br /&gt;
Der Verband hatte während seiner Kriegsfahrt am 7. Dezember 1940 die Insel [[Nauru]] in nur drei Seemeilen Entfernung passiert, um die neuerbauten Verladeanlagen für [[Phosphat]] zu erkunden. Die Insel liegt etwa 2000 Kilometer östlich von Neuguinea und verfügt über riesige Phosphatlager, entstanden in tausenden von Jahren aus Vogeldung, der ein hochwertvoller [[Dünger]] ist. Für die geplante Zerstörung der Verschiffungsanlagen und der Öltanks auf der Insel wurde ein Landungskorps von 185 Mann zusammengestellt, doch die Anlandung der Truppe musste auf Grund tagelang andauernder schlechter Wetterbedingungen unterbleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Rohwer|J. Rohwer]]/G. Hümmelchen: &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Seekrieges 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Manfred Pawlak Verlagsgesellschaft, Herrsching, ohne Jahresangabe, ISBN 3-88199-009-7. Seite 89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Oil tank wreckage Nauru.jpg|mini|Zerstörte Öltanks auf Nauru]]&lt;br /&gt;
Am 21. Dezember 1940 ankerte der Verband an der ehemals deutschen [[Emirau|Sturminsel]], etwa 500 Kilometer östlich von Lamotrek, und setzte ein Landungskorps ab. Von den 675 gefangenen Besatzungsmitgliedern und Passagieren der versenkten Schiffe, darunter Frauen und Kinder, wurden 514 auf die Insel übergesetzt und freigelassen. Das gefangene gegnerische Militärpersonal verblieb als Kriegsgefangene an Bord der deutschen Schiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auflösung ==&lt;br /&gt;
Am 21. Dezember 1940 löste Eyssen den Fernost-Verband auf. Die &amp;#039;&amp;#039;Kulmerland&amp;#039;&amp;#039; ging wieder nach Japan, die &amp;#039;&amp;#039;Orion&amp;#039;&amp;#039; blieb für die seit längerem geplante Maschinenüberholung mit eigenen Mitteln vorläufig in der Südsee. Die &amp;#039;&amp;#039;Komet&amp;#039;&amp;#039; ging zurück nach Nauru und zerschoss am 27. Dezember 1940 mit ihrer Artillerie alle hafentechnischen Anlagen der Insel.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Eyssen: &amp;#039;&amp;#039;Hilfskreuzer Komet. Kaperfahrt auf allen Meeren.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Heyne Verlag, München 1980, ISBN 3-453-00843-X. Seiten 125–127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus Japan kommende deutsche Frachter [[Ermland (Schiff, 1922)|&amp;#039;&amp;#039;Ermland&amp;#039;&amp;#039;]] übernahm von der &amp;#039;&amp;#039;Orion&amp;#039;&amp;#039; Anfang Januar 1941 am Lamotrek-Atoll 183 Gefangene, hauptsächlich Gefangene der Unternehmungen des Fernost-Verbandes, und lief mit ihnen am 9. Januar ins deutschbesetzte [[Bordeaux]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ersatzflugzeug für die &amp;#039;&amp;#039;Komet&amp;#039;&amp;#039;, das über die [[Transsibirische Eisenbahn]] nach Japan und dann mit der &amp;#039;&amp;#039;Regensburg&amp;#039;&amp;#039; angeliefert werden sollte, konnte nicht geliefert werden, weil die Sowjetunion die Durchschleusung von Kriegsmaterial durch ihr Gebiet ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ostasiengeschwader]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Robert Eyssen: &amp;#039;&amp;#039;Hilfskreuzer Komet. Kaperfahrt auf allen Meeren.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Heyne Verlag, München 1980, ISBN 3-453-00843-X. Seiten 67–121.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Weyher]] und Hans Jürgen Ehrlich: &amp;#039;&amp;#039;Vagabunden auf See&amp;#039;&amp;#039;. Die Kriegsfahrt des Hilfskreuzers „Orion“ 1940/1941. Ein Bericht. Tübingen 1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seekrieg im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband der Kriegsmarine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marinegeschichte (Pazifischer Ozean)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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