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	<title>Fernando Pessoa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Magiers: /* Literatur */ Ist im Artikel Die Trabantenstadt deutlich besser aufgehoben als hier.</title>
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		<updated>2025-09-29T16:36:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Ist im Artikel &lt;a href=&quot;/index.php/Die_Trabantenstadt&quot; title=&quot;Die Trabantenstadt&quot;&gt;Die Trabantenstadt&lt;/a&gt; deutlich besser aufgehoben als hier.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|De Campos|Zu anderen Personen siehe [[Redig de Campos]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pessoa 1928 Foto BI.png|mini|200px|Fernando Pessoa (1928)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fernando Pessoa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|fɨɾˈnɐ̃du pɨˈsoɐ}}] (* [[13. Juni]] [[1888]] in [[Lissabon]]; † [[30. November]] [[1935]] ebenda), eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Fernando António Nogueira de Seabra Pessoa&amp;#039;&amp;#039;, war ein portugiesischer [[Dichter]], [[Schriftsteller]], Angestellter eines [[Handelshaus]]es und Denker, der sich mit zahlreichen [[Mysterium|Mysterien]] auseinandersetzte. Er verfasste seine Werke hauptsächlich unter den drei [[Heteronym]]en &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alberto Caeiro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ricardo Reis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Álvaro de Campos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und dem Halb-Heteronym &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bernardo Soares&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Weitere Heteronyme Pessoas waren die Brüder Charles James und Alexander Search.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pessoa gilt neben [[Luís de Camões]] als bedeutendster [[Lyriker]] Portugals; er ist einer der wichtigsten Dichter in [[Portugiesische Sprache|portugiesischer Sprache]] und gehört zu den bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lisboa-Pessoa-A Brasileira-1.jpg|mini|Pessoa-Skulptur&amp;lt;br /&amp;gt; vor dem [[Café A Brasileira (Lissabon)|Café A Brasileira]]&amp;lt;br /&amp;gt; im Stadtteil Chiado in Lissabon]]&lt;br /&gt;
Pessoa war fünf Jahre alt, als sein Vater an [[Tuberkulose|Schwindsucht]] starb. Die Mutter heiratete zwei Jahre später den portugiesischen Konsul in [[Durban]]/[[Südafrika]]. Dort verbrachte Pessoa einen Großteil seiner Jugend und kam so mit der englischen Kultur in Kontakt. Mit 17 Jahren kehrte er in seine Geburtsstadt Lissabon zurück und begann ein Studium der [[Literaturwissenschaft]], das er aber nicht beendete. Nach einer dreimonatigen Mitarbeit bei &amp;#039;&amp;#039;Felix, Valladas &amp;amp; Freitas Ltd.&amp;#039;&amp;#039;, einem erfolglosen Handel mit Werkzeugen in der rua da Assumpção&amp;amp;nbsp;42, an dem sein Cousin Mario Freitas da Costa Miteigentümer war,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lettres&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fernando Pessoa, Ophélia Queiroz |Hrsg=Lidia Breda |Titel=Lettres à la fiancée |Sammelwerk=Petite Bibliothèque |Band= |Nummer= |Verlag=Éditions Payot &amp;amp; Rivages |Ort=Paris |Datum=2006 |ISBN=2-86930-450-1 |Seiten=9 f., 135 |Übersetzer=Ines Oseki-Dépré}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war Pessoa als Handelskorrespondent tätig und führte bis zu seinem Tod ein unauffälliges Leben. &lt;br /&gt;
Eine Zeitlang war Pessoa der [[Saudosismo]]-Bewegung verbunden, die eine kulturelle Revolution und „Portugiesische Renaissance“&amp;lt;ref&amp;gt;Rémi Boyer: &amp;#039;&amp;#039;Fado – Mystérique de la Saudade.&amp;#039;&amp;#039; Zéfiro/Arcano Zero, Sintra 2013; englische Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Fado, Saudade &amp;amp; Mystery. Love of Portugal.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Howard Doe, ebenda 2013, ISBN 978-989-677-109-6, S. 115–118.&amp;lt;/ref&amp;gt; wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige bekannte Beziehung zu einer Frau begann 1920 im Büro seines Cousins, wo die 19-jährige Ophelia Queiroz sich für eine Stelle als Sekretärin vorstellte und diese auf Drängen Pessoas auch bekam. Die beiden gingen wenig später ein kurzes Verlöbnis ein und Pessoa schrieb der jungen Frau 1920 und dann erneut 1929 insgesamt 48 Briefe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lettres&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--heiratete erneut, als er sieben Jahre alt war, ein „Schritt, der für Pessoa möglicherweise einem Verlust gleichkam“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Verlag, 2006, S. 557 (Anmerkung des Übersetzers), vgl. auch S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt; -- der Satz müsste erläutert werden, um verständlich zu sein--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Eigentümlichkeit des Autors Pessoa ist der Gebrauch von [[Heteronyme]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF 1&amp;quot;&amp;gt;[http://oe1.orf.at/artikel/262594 &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Ich bin, wer alle sind&amp;quot;. Wer war Fernando Pessoa?&amp;#039;&amp;#039;] Website [[ORF eins]]. Abgerufen am 24. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese stehen, im Unterschied zu üblichen Pseudonymen, für verschiedene fiktive Autoren mit eigenen Biographien, eigenen Schreibstilen, Themen, Motiven und philosophischen Kontexten. Der englische Übersetzer Pessoas, Richard Zenith, zählt 72 verschiedene Namen, wobei nicht immer klar wird, welche davon für Heteronyme stehen und welche Pseudonyme sind – entweder für Pessoa selbst oder für eines der Heteronyme.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Zenith: &amp;#039;&amp;#039;Introduction.&amp;#039;&amp;#039; In: Fernando Pessoa: &amp;#039;&amp;#039;The Book of Disquietude.&amp;#039;&amp;#039; London 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei wichtigsten Heteronyme sind Alberto Caeiro, Álvaro de Campos und Ricardo Reis. Pessoa beschreibt die drei folgendermaßen:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ricardo Reis wurde 1887 in Porto geboren (ich erinnere mich nicht an Monat und Tag, aber irgendwo habe ich die Daten); er ist Arzt und gegenwärtig in Brasilien. Alberto Caeiro wurde 1889 geboren und starb 1915; er kam in Lissabon zur Welt, lebte aber fast sein ganzes Leben auf dem Land. Er hatte keinen Beruf und fast keine Bildung. Álvaro de Campos wurde in Tavira geboren, am 15. Oktober 1890 (um 1:30 Uhr nachmittags […]). Er ist […] Schiffsbauingenieur (studiert in Glasgow), doch jetzt ist er hier in Lissabon ohne Tätigkeit.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Fernando Pessoas an Adolfo Casais Monteiro, vom 13. Januar 1935, z.&amp;amp;nbsp;B. In: Adolfo Casais Monteiro: &amp;#039;&amp;#039;Poesia de Fernando Pessoa.&amp;#039;&amp;#039; Lissabon 2006, S. 209ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Álvaro de Campos, Ricardo Reis und auch Fernando Pessoa selbst bezeichnen Alberto Caeiro als ihren Meister. Das Schlüsselwerk für die drei ist Alberto Caeiros &amp;#039;&amp;#039;O Guardador de Rebanhos&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Der Hüter der Herden&amp;#039;&amp;#039;). Hierbei handelt es sich um einen Gedichtzyklus, der in Anlehnung an die [[Sujet|Thematik]] der [[Hirtendichtung]] eine von Pessoa, Campos und Reis als [[Neopaganismus|Paganismus]] bezeichnete Philosophie vorträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ricardo Reis folgt diesem Paganismus in Form eines [[Klassizismus|klassizistischen]] [[Hellenismos (Religion)|Neuhellenismus]]. Seine Gedichte, die er als [[Ode (Gedicht)|Oden]] bezeichnet, sind stark rhythmisiert. Álvaro de Campos ist weniger an eine äußere Form gebunden; seine Gedichte sind oft ohne festen Rhythmus, doch finden sich auch einige [[Sonett]]e. Thematisch beziehen sie sich auf ein urbanes Umfeld und präsentieren ihr [[Lyrisches Ich]] oft als gescheitertes Genie, z.&amp;amp;nbsp;B. in dem berühmten Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Tabacaria&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tabaksladen&amp;#039;&amp;#039;). Für ihn wie für Fernando Pessoa selbst ist v.&amp;amp;nbsp;a. der [[Okkultismus]] das Bindeglied zu Caeiros’ Paganismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beziehung der vier zueinander (Pessoa selbst mit eingeschlossen) ist nicht einfach zu entschlüsseln. Dies liegt z.&amp;amp;nbsp;T. an der komplexen, oft widersprüchlich erscheinenden Struktur der Texte. So ist der erste Satz des Zyklus &amp;#039;&amp;#039;Der Hüter der Herden&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe nie Herden gehütet&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B.: &amp;#039;&amp;#039;Obras Completas de Fernando Pessoa.&amp;#039;&amp;#039; Band III: &amp;#039;&amp;#039;Poemas de Alberto Caeiro.&amp;#039;&amp;#039; Lissabon 1997, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es liegt aber auch an den oft irreführenden Kommentaren, die Pessoa über die Heteronyme hinterlassen hat. So sagt Pessoa über den Schreibstil der drei:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=[…] Caeiro schrieb schlecht Portugiesisch, Campos akzeptabel, aber mit Lapsus wie ‚ich selber‘ anstatt ‚ich selbst‘ etc. Reis schreibt besser als ich [!], aber mit einer Reinheit, die ich übertrieben finde.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Brief Fernando Pessoas an Adolfo Casais Monteiro, vom 13. Januar 1935, z.&amp;amp;nbsp;B. In: Adolfo Casais Monteiro: &amp;#039;&amp;#039;Poesia de Fernando Pessoa.&amp;#039;&amp;#039; Lissabon 2006, S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Belem-Mosteiro dos Jeronimos-Kreuzgang-220-Grabmal des Fernando Pessoa-2011-gje.jpg|mini|Grabmal des Fernando Pessoa im [[Mosteiro dos Jerónimos]] in [[Belém (Lissabon)|Belém]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Pessoas Mitwirkung inszenierte [[Aleister Crowley]] Ende August 1930, nachdem ihn seine Geliebte Hanni Jaeger verlassen hatte, seinen vorgetäuschten Selbstmord in der Nähe von [[Cascais]], an der „[[Boca do Inferno]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Marco Pasi: &amp;#039;&amp;#039;Aleister Crowley und die Versuchung der Politik&amp;#039;&amp;#039;. [[Leopold Stocker Verlag|Ares-Verlag]], Graz 2006, ISBN 3-902475-14-5. (Zugleich: Mailand, Univ. degli Studi, Diss. 1993/1994) S. 194 ff. und Kap. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pessoa sprach dem [[Alkoholismus|Alkohol]] stark zu, rauchte gern und starb an den Folgen einer [[Leberzirrhose]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Hamm]]: [http://www.zeit.de/2012/33/Fernando-Pessoa-Das-Buch-der-Unruhe &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Unruhe. Fernando Pessoa traf mit seinem spät entdeckten Meisterwerk die melancholische Stimmung eines Jahrzehnts. &amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 9. August 2012. Abgerufen am 23. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinen letzten Satz schrieb er auf Englisch nieder: &amp;#039;&amp;#039;I know not what tomorrow will bring…&amp;#039;&amp;#039; (Ich weiß nicht, was der morgige Tag bringen wird). Seit 1985 befinden sich seine Gebeine im portugiesischen Nationalheiligtum, dem [[Mosteiro dos Jerónimos|Hieronymus-Kloster]] in [[Belém (Lissabon)|Belém]]. Auf seinem Grabmal sind Verse von Caeiro, Reis und Campos eingelassen, aber keiner von Pessoa. Das Zitat von Álvaro de Campos auf der Stele lautet:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Nein: ich will nichts.&lt;br /&gt;
Ich sagte bereits, dass ich nichts will.&lt;br /&gt;
Kommt mir nur nicht mit Schlussfolgerungen!&lt;br /&gt;
Die einzige Schlussfolgerung ist der Tod.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;ORF 1&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Pessoa wurde zu Lebzeiten nur von wenigen Freunden als Dichter geschätzt und anerkannt. Die meisten seiner Manuskripte landeten unveröffentlicht in einer Truhe. Als Pessoa starb, umfasste sein Werk über 24.000 Fragmente. Neben [[Prosa]] und Dichtungen gehören dramatische Skizzen sowie politische und soziologische Schriften zu einem epochalen Nachlass, der immer noch nicht vollständig aufgearbeitet und veröffentlicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pessoa begann seine schriftstellerische Tätigkeit, indem er Gedichte in englischer Sprache schrieb und englische Gedichte ins Portugiesische übersetzte. Es folgten Gedichte in portugiesischer Sprache in mehreren Zeitschriften. Schließlich gründete Pessoa zusammen mit [[Mário de Sá-Carneiro]] und [[Luís de Montalvor|Luis de Montalvor]] die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Orpheu]]&amp;#039;&amp;#039;, von der nur zwei Nummern erschienen sind.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Das Buch der Unruhe]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Livro Do Desassossego&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Maike Albath]]: [http://www.deutschlandfunk.de/das-buch-der-unruhe-des-hilfsbuchhalters-bernardo-soares.700.de.html?dram:article_id=80949 &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares.&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutschlandfunk]], 7. Juli 2003. Abgerufen am 24. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; gilt als seine wichtigste Prosa-Arbeit. Pessoa sammelte etwa ab 1913 bis 1934 tagebuchartige Reflexionen und Beobachtungen, die er auf Zetteln und in Notizbüchern niederschrieb. Er beabsichtigte bereits zu Lebzeiten, diese Notizen unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Buch der Unruhe&amp;#039;&amp;#039; zu veröffentlichen. Doch erst 47 Jahre nach seinem Tod erschien 1982 eine erste Ausgabe. Die aktuelle Ausgabe enthält 481 in sich geschlossene Abschnitte, die Pessoa zumeist auf einen Wurf hin gelangen.&lt;br /&gt;
Es ist von dichter, poetischer Genauigkeit der Darstellung und handelt überwiegend von der Wahrnehmung und Beschreibung subtiler Dinge des Alltags und des Daseins überhaupt. In seiner intellektuellen Brillanz und Überlegenheit ist es nicht ohne Traurigkeit und Kälte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pessoa war mit [[Aleister Crowley]] befreundet und verfasste unter diesem Einfluss eine Anzahl politischer und esoterischer Schriften, die ihn als radikal antidemokratischen Denker mit stark [[Messias|messianistischen]] Zügen ausweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Marco Pasi: &amp;#039;&amp;#039;Aleister Crowley und die Versuchung der Politik&amp;#039;&amp;#039;. [[Leopold Stocker Verlag|Ares-Verlag]], Graz 2006, ISBN 3-902475-14-5. (Zugleich: Mailand, Univ. degli Studi, Diss. 1993/1994) S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pessoa sw.jpg|mini|Pessoa-Skulptur&amp;lt;br /&amp;gt; auf dem Terrain der&amp;lt;br /&amp;gt; Deutschen Schule Lissabon&amp;lt;br /&amp;gt; im Stadtteil Alvalade in Lissabon]]&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
Fernando Pessoa gilt heute als einer der großen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und ist für viele portugiesische Literaten zur Vaterfigur geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Nobelpreisträger]] [[José Saramago]] widmet sich dem Autor in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;O Ano da Morte de Ricardo Reis&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Das Todesjahr des Ricardo Reis&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://andgotoportugal.com/fernando-pessoa/ |titel=Fernando Pessoa - an icon of Portuguese modernism – Go to Portugal - Portugal guides |datum=2023-05-08 |sprache=en-US |abruf=2023-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. In deutscher Sprache haben der schweizerische [[Ammann Verlag]], der [[Fischer Taschenbuch Verlag]] und der [[Verlag Klaus Wagenbach]] Bücher von Pessoa herausgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 wurde an sein Lebenswerk anknüpfend die [[Universität Fernando Pessoa]] gegründet; 1996 erschien als erste deutschsprachige Pessoa-Biografie eine Übersetzung von Ángel Crespos &amp;#039;&amp;#039;La vida plural de Fernando Pessoa&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Italiener [[Antonio Tabucchi]] (1943–2012) beschäftigte sich sowohl als Literaturwissenschaftler als auch als Schriftsteller häufig und vielfältig mit Fernando Pessoa, seinem Werk und seiner Gedankenwelt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://andgotoportugal.com/fernando-pessoa/ |titel=Fernando Pessoa - an icon of Portuguese modernism – Go to Portugal - Portugal guides |datum=2023-05-08 |sprache=en-US |abruf=2023-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren erschienen zwei Sammlungen seiner politischen Schriften, die von [[Brunello De Cusitas]] herausgegeben wurden. Die erste Sammlung, &amp;#039;&amp;#039;Scritti di sociologia e teoria politica&amp;#039;&amp;#039;, enthält Schriften, die Pessoa noch zu Lebzeiten veröffentlichte. Die zweite Sammlung, &amp;#039;&amp;#039;Roma: Settimo Sigillo&amp;#039;&amp;#039; (1994), enthält die unveröffentlichten Schriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
Heute wenden sich vor allem portugiesische Musiker den Texten Pessoas zu, insbesondere [[Fado|Fadistas]], aber auch andere. Beispielsweise singt die portugiesische Sängerin [[Mariza (Sängerin)|Mariza]] auf dem 2005 erschienenen Album &amp;#039;&amp;#039;Transparente&amp;#039;&amp;#039; Lyrik von Pessoa.&amp;lt;ref&amp;gt;Rémi Boyer: &amp;#039;&amp;#039;Fado – Mystérique de la Saudade.&amp;#039;&amp;#039; Zéfiro/Arcano Zero, Sintra 2013; englische Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Fado, Saudade &amp;amp; Mystery. Love of Portugal.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Howard Doe, ebenda 2013, ISBN 978-989-677-109-6, S. 64 und 121 (&amp;#039;&amp;#039;Há uma música do povo&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Buch &amp;#039;&amp;#039;Fernando Pessoa – O Fado e a Alma Portuguesa&amp;#039;&amp;#039; (2013) mit beiliegender [[Kompilation (Musik)|Compilation]]-CD versammelte 20 weitere solcher Beispiele, darunter bis dahin unveröffentlichte Fado-Bearbeitungen durch [[Carminho]], [[Ricardo Ribeiro (Sänger)|Ricardo Ribeiro]], [[Débora Rodrigues]], [[Ana Laíns]], [[Mafalda Arnauth]] und [[Ana Sofia Varela]]. Unter den weiteren vertretenen Namen waren Mariza, [[Camané]], [[Mísia]], [[Pedro Moutinho]], [[Kátia Guerreiro]], [[Hélder Moutinho]], [[António Zambujo]], [[Cristina Branco (Sängerin)|Cristina Branco]] und [[Ana Moura]], u. a.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fernando Pessoa – O Fado e a Alma Portuguesa&amp;#039;&amp;#039;, SevenMuses MusicBooks/Warner Music Portugal, Lissabon 2013, ISBN 978-989-971274-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 erschien beim brasilianischen Label Biscoito Fino die CD-Compilation &amp;#039;&amp;#039;A Música em Pessoa&amp;#039;&amp;#039;, mit vertonten Gedichten und Texten Pessoas von Musikern wie  [[Antônio Carlos Jobim|Tom Jobim]], [[Nana Caymmi|Nana]] und [[Dori Caymmi]], [[Edu Lobo]], [[Toninho Horta]], [[Vânia Bastos]] oder [[Milton Nascimento]], und auch Schauspieler wie [[Marília Pêra]] und [[Jô Soares]] waren vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Booklet der CD &amp;#039;&amp;#039;A Música em Pessoa&amp;#039;&amp;#039;, Biscoito Fino, Rio de Janeiro 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film und Fernsehen ===&lt;br /&gt;
Mehrfach wurden Werke Fernando Pessoas verfilmt, insbesondere im [[Portugiesischer Film|Portugiesischen Kino]] (besonders häufig und erfolgreich von [[João Botelho]]), aber auch in internationalen Produktionen, da besonders häufig in französischen und italienischen Adaptionen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.imdb.com/name/nm0676076/ Liste von Verfilmungen auf Basis von Texten von Fernando Pessoa] in der [[Internet Movie Database]], abgerufen am 1. Juli 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Verfilmungen der Werke von Fernando Pessoa}}&lt;br /&gt;
Häufig widmeten sich Schauspieler auch in Funk und Fernsehen den Texten Pessoas. So blieben die [[Rezitation]]en Pessoas durch [[João Villaret]] in der RTP unvergessen und wurden mehrfach als Tonträger veröffentlicht, und bekannte Schauspieler sprachen [[Hörbuch|Hörbücher]] von Werken Pessoas ein, darunter in Portugal [[Filipe Vargas]] (&amp;#039;&amp;#039;O Banqueiro Anarquista&amp;#039;&amp;#039;, 2009) und [[São João Lapa]] (&amp;#039;&amp;#039;Um Jantar Muito Original&amp;#039;&amp;#039;, 2007) und im deutschsprachigen Raum [[Hanns Zischler]] (Ein anarchistischer Bankier, 2006) oder auch [[Udo Samel]] (Das Buch der Unruhe, 2006 für den [[Rundfunk Berlin-Brandenburg|rbb]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;[[Lissabonner Requiem]]&amp;#039;&amp;#039; (von Regisseur [[Alain Tanner]] 1998, nach einem Roman von [[Antonio Tabucchi]]) sucht die Hauptfigur den Geist Fernando Pessoas zu treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographien ==&lt;br /&gt;
* [[Ángel Crespo]]: &amp;#039;&amp;#039;La vida plural de Fernando Pessoa.&amp;#039;&amp;#039; [[Barcelona]]: Seix Barral 1988. (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Fernando Pessoa. Das vervielfältigte Leben.&amp;#039;&amp;#039; Zürich Ammann 1996, ISBN 9783250102823.)&lt;br /&gt;
* [[Robert Bréchon]]: &amp;#039;&amp;#039;Etrange étranger.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1996, ISBN 9782267013696.&lt;br /&gt;
* [[Georges Güntert]]: &amp;#039;&amp;#039;Das fremde Ich. Fernando Pessoa&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter &amp;amp; Co., Berlin 1971, ISBN 3-11-003835-8.&lt;br /&gt;
* [[João Gaspar Simões]]: &amp;#039;&amp;#039;Vida e obra de Fernando Pessoa.&amp;#039;&amp;#039; Lisboa 1991, ISBN 9789898137418.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* [Alberto Caeiro]. &amp;#039;&amp;#039;Poesias – Poesie&amp;#039;&amp;#039;. [[Ammann Verlag|Ammann]], Zürich 2004, ISBN 3-250-10451-5.&lt;br /&gt;
* [Álvaro de Campos]. &amp;#039;&amp;#039;Dichtungen&amp;#039;&amp;#039;. Ammann, Zürich 2007, ISBN 978-3-250-10454-4.&lt;br /&gt;
* [António Mora]. &amp;#039;&amp;#039;Rückkehr der Götter&amp;#039;&amp;#039;. Ammann, Zürich 2005, ISBN 3-250-10452-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stunde des Teufels und andere seltsame Geschichten&amp;#039;&amp;#039;, dt. von F. Henseleit. Ammann, Zürich 1997, ISBN 3-250-10381-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Das Buch der Unruhe|Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares]]&amp;#039;&amp;#039;. Ammann, Zürich 2003, ISBN 3-250-10450-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Seemann. Ein statisches Drama.&amp;#039;&amp;#039; Turia + Kant, Wien/Berlin 2016, ISBN 978-3-85132-816-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ein anarchistischer Bankier]]&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt 2003, ISBN 3-8031-1105-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Faust. Eine subjektive Tragödie&amp;#039;&amp;#039;; Fragmente und Entwürfe. Ammann, Zürich 1990, ISBN 3-250-10136-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lissabon. Was der Tourist sehen sollte&amp;#039;&amp;#039;. TFM – Verlag Teo Ferrer de Mesquita, Frankfurt 1995, ISBN 3-925203-42-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mein Lissabon, Was der Reisende sehen sollte&amp;#039;&amp;#039;. Ammann, Zürich 2001, ISBN 3-250-30007-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Mensagem]] – Botschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1935&lt;br /&gt;
* [Ricardo Reis]. &amp;#039;&amp;#039;Oden&amp;#039;&amp;#039;. Ammann, Zürich 2005, ISBN 3-250-10453-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Juden und Freimaurerei. Essay&amp;#039;&amp;#039;. Edition Erata, Leipzig 2006, ISBN 3-86660-001-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Genie und Wahnsinn. Schriften zu einer intellektuellen Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Ammann, Zürich, 2010, ISBN 978-3-250-10456-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;144 Vierzeiler&amp;#039;&amp;#039;. Ammann, Zürich, 1995, ISBN 3-250-10221-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fernando Pessoa. Dokumente zur Person und ausgewählte Briefe&amp;#039;&amp;#039;. Ammann, Zürich, 1988, ISBN 3-250-10112-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn das Herz denken könnte.&amp;#039;&amp;#039; Sätze aus dem Gesamtwerk, zusammengestellt von Marie-Luise Flammersfeld und [[Egon Ammann]]. Ammann, Zürich 2006, ISBN 3-250-25001-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Er selbst. Poesia -Poesie&amp;#039;&amp;#039;, S. Fischer, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-10-010132-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geliebter Fernando Pessoa : Der Briefwechsel&amp;#039;&amp;#039;, ins Deutsche übersetzt von Frank Henseleit, Köln : KUPIDO Literaturverlag, 2024, ISBN 978-3-96675-070-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Carlos Queiroz Ribeiro]], Freund Pessoas&lt;br /&gt;
* [[Henri-Frédéric Amiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Burghard Baltrusch: &amp;#039;&amp;#039;Bewusstsein und Erzählungen der Moderne im Werk Fernando Pessoas&amp;#039;&amp;#039;. Lang, Frankfurt 1997, ISBN 3-631-31406-X.&lt;br /&gt;
* Karl-Eckhard Carius: &amp;#039;&amp;#039;[[Goethe]] – Pessoa. Dokumentation eines kunstpädagogischen Projekts&amp;#039;&amp;#039;. Escola Alemã de Lisboa, Lissabon 1992, ISBN 972-42-0541-X.&lt;br /&gt;
* Ángel Crespo: &amp;#039;&amp;#039;Fernando Pessoa: Das vervielfältigte Leben. Eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Ammann, Zürich 1996, ISBN 3-250-10282-2.&lt;br /&gt;
* Steffen Dix: &amp;#039;&amp;#039;Heteronymie und Neopaganismus bei Fernando Pessoa&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 2005, ISBN 3-8260-3039-7.&lt;br /&gt;
* Anna Hansert: [http://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00043425_00001.html &amp;#039;&amp;#039;Die Übersetzungen Fernando Pessoas und ihre Rezeption in Frankreich und im deutschen Sprachraum (1933–1998)&amp;#039;&amp;#039;.] Fink, München 2002.&lt;br /&gt;
* [[Winfried Kreutzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Fernando Pessoa.&amp;#039;&amp;#039; In: Martha Kleinhans, Klaus Stierstorfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lektüren für das 21. Jahrhundert. Schlüsseltexte europäischer Literatur: England, Frankreich, Irland, Italien, Portugal, Russland.&amp;#039;&amp;#039; (Ringvorlesung an der [[Universität Würzburg]] 2000). Königshausen &amp;amp; Neumann, 2001, ISBN 3-8260-1944-X, S. 93–118.&lt;br /&gt;
* Martin Steinmetz: &amp;#039;&amp;#039;Fernando Pessoa und [[Gottfried Benn]]. Eine vergleichende Studie zur Identitätsproblematik in der Dichtung des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-631-49105-0.&lt;br /&gt;
* [[Antonio Tabucchi]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer war Fernando Pessoa?&amp;#039;&amp;#039; Carl Hanser, München 1992, ISBN 3-446-16462-6.&lt;br /&gt;
* Antonio Tabucchi: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten drei Tage des Fernando Pessoa&amp;#039;&amp;#039;. Carl Hanser, München 1998, ISBN 3-446-19507-6.&lt;br /&gt;
* Klaus Vellguth: &amp;#039;&amp;#039;Vervielfacht leben, Fernando Pessoa und seine Heteronyme.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pastoralblatt.&amp;#039;&amp;#039; 4/2001, S. 117–120.&lt;br /&gt;
* Julia Weber: &amp;#039;&amp;#039;Das multiple Subjekt. Randgänge ästhetischer Subjektivität bei Fernando Pessoa, [[Samuel Beckett]] und [[Friederike Mayröcker]].&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Fink, München 2010, ISBN 978-3-7705-4889-7.&lt;br /&gt;
* Gerhard Wild: [http://www.romanischestudien.de/index.php/rst/article/view/139 &amp;#039;&amp;#039;Die Literatur und Pessoa: Überlegungen zur Genese der Heteronympoetik&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Romanische Studien&amp;#039;&amp;#039;, 5, 2016, München 2017,&lt;br /&gt;
* Tobias Wyss: &amp;#039;&amp;#039;Dialog und Stille. [[Max Jacob (Malerdichter)|Max Jacob]]. [[Giuseppe Ungaretti]]. Fernando Pessoa.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation [[Universität Zürich]] 1969. Juris Druck und Verlag Zürich, Zürich 1969.&lt;br /&gt;
* Richard Zenith: &amp;#039;&amp;#039;Pessoa: An Experimental Life.&amp;#039;&amp;#039; Allen Lane, London 2021, ISBN 978-0-241-53413-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Fernando Pessoa|Fernando Pessoa|lang=pt}}&lt;br /&gt;
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* {{DNB-Portal|118740113}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118740113}}&lt;br /&gt;
* [http://casafernandopessoa.cm-lisboa.pt/index.php?id=2233&amp;amp;L=4 Fernando-Pessoa-Museum Lissabon] (englisch, portugiesisch)&lt;br /&gt;
* [http://casafernandopessoa.cm-lisboa.pt/bdigital/index/index.htm Digitale Bibliothek über Pessoa] (englisch, portugiesisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118740113|LCCN=n/50/16857|NDL=00452582|VIAF=95155847}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pessoa, Fernando}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fernando Pessoa| ]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pessoa, Fernando&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pessoa, Fernando Antônio Nogueira (vollständiger Name); Caeiro, Alberto (Heteronym); Reis, Ricardo (Heteronym); Campos, Álvaro de (Heteronym); Soares, Bernardo (Halb-Heteronym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=portugiesischer Dichter und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lissabon]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. November 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lissabon]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magiers</name></author>
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