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	<title>Fernand Quinet - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fernand_Quinet&amp;diff=2713875&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien</title>
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		<updated>2023-11-13T16:19:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fernand Quinet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1898]] in [[Charleroi]]; † [[24. Oktober]] [[1971]] in [[Lüttich]]) war ein [[Belgien|belgischer]] [[Cellist]], [[Dirigent]] und [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Fernand Quinet entstammte einer Musikerfamilie, sein Vater Joseph Quinet war Flötenlehrer am Konservatorium von Charleroi und seine Schwester lehrte dort Klavier. Fernand Quinet begann in jungen Jahren mit dem Erlernen des Violoncello. Der Leiter des Konservatoriums, [[Adolphe Biarent]], erkannte sein Talent und förderte früh den jungen Musiker, indem er ihn in Komposition unterrichtete. 1910, im Alter von 12 Jahren, kam der Frühbegabte ans [[Königliches Konservatorium Brüssel|Brüsseler Konservatorium]], wo er bereits ein Jahr später sein Abschlussdiplom (Premier Prix) im Fach Cello erhielt und 1913 den Virtuositätspreis. So konnte er bereits im Alter von 13 Jahren als Mitglied des Orchesters der Brüsseler [[Brüsseler Opernhaus La Monnaie/De Munt|Oper La Monnaie]] zum Lebensunterhalt seiner Familie beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 war er Gründungsmitglied des „Quatuor Pro Arte“, das hauptsächlich [[Neue Musik|Zeitgenössische Musik]] spielte und dem er bis 1923 angehörte. In dieser Zeit lernte er in Paris [[Vincent d’Indy]] kennen, mit dem er mehrfach auftrat. 1921 erhielt er mit seiner Kantate &amp;#039;&amp;#039;La Guerre&amp;#039;&amp;#039; den ersten [[Prix de Rome]], nachdem er bereits ein Jahr zuvor einen zweiten Preis erlangen konnte. Mit zahlreichen Komponisten seiner Zeit pflegte Quinet Freundschaften, darunter [[Darius Milhaud]], [[Florent Schmitt]] oder [[Sergei Sergejewitsch Prokofjew|Sergei Prokofjew]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 wurde er Direktor des Konservatoriums in seiner Heimatstadt Charleroi und 1927 Professor für Harmonielehre am Brüsseler Konservatorium. Ab 1935 gehörte er der durch [[Jean Absil]] gegründeten Komponistengruppe &amp;#039;&amp;#039;La Sirène&amp;#039;&amp;#039; zur Pflege zeitgenössischer Musik an, Pendant der in Frankreich aktiven Gruppierung „Le Triton Parisien“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde Quinet Direktor des Lütticher Konservatoriums, während der deutschen Besatzungszeit zwischen 1940 und 1944 konnte er zahlreiche Studenten vor der Deportation oder der Zwangsarbeit schützen. Ab 1945 begann seine internationale Laufbahn als Dirigent. 1947 dirigierte er das Einweihungskonzert der [[UNESCO]], er gastierte in Polen, Frankreich und der [[Tschechoslowakei]]. 1950 unternahm er eine Konzerttournee durch die USA und ein Jahr später durch die [[Sowjetunion]], hier gab er Konzerte mit Solisten wie [[David Oistrach]], [[Leonid Kogan]], [[Emil Gilels]] oder [[Mstislaw Leopoldowitsch Rostropowitsch|Mstislaw Rostropowitsch]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lüttich gründete er ein Kammerorchester, das 1960 – vergrößert – zum «[[Orchestre Philharmonique de Liège]]» wurde und inzwischen zu den bedeutenden Orchestern Belgiens zählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.oprl.be/bottom-menu/orchestre/histoire-de-loprl.html |wayback=20170224215011 |text=Geschichte des Lütticher Orchesters |archiv-bot=2019-04-10 16:18:39 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1963 verließ er seinen Posten als Direktor des Konservatoriums, um sich ganz der Orchesterleitung und der Komposition zu widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Komponist zählte er zu den Ersten in Belgien, die den bis dahin dominierenden romantischen und von [[César Franck]] geprägten Stil verließen. Er orientierte sich beispielsweise an dem von [[Claude Debussy]], [[Gabriel Fauré]], [[Maurice Ravel]] oder [[Igor Strawinski]] gepflegten Stil.&amp;lt;ref&amp;gt;Thierry Levaux et al.: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des compositeurs de Belgique du Moyen Age à nos jours&amp;#039;&amp;#039; Art in Belgium, Brüssel 2006, ISBN 2-930338-37-7, S. 509–512.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Quinets Werkkatalog finden sich Orchesterwerke, u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;3 Mouvements symphoniques&amp;#039;&amp;#039; (1931), &amp;#039;&amp;#039;3 Pièces pour orchestre&amp;#039;&amp;#039; (1952), weiterhin Kammermusik, u.&amp;amp;nbsp;a. ein Streichquartett (1925), Klavierstücke und Vokalwerke, darunter &amp;#039;&amp;#039;Les Moralités non légendaires&amp;#039;&amp;#039; für Gesang und 18 Instrumente (1926) sowie Klavierlieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1954 war er Mitglied der [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique|Königlichen Akademie von Belgien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/fernand-quinet/| titel=Académicien décédé: Fernand Quinet| hrsg=Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique| zugriff=2023-11-13| sprache=fr| kommentar=mit Link zur Biografie (PDF)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131622250|LCCN=n/86/857156|VIAF=74040078}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Quinet, Fernand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Cellist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Königliches Konservatorium Brüssel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Quinet, Fernand&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=belgischer Cellist, Komponist und Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Charleroi]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Oktober 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lüttich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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