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	<title>Ferkelskunk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ferkelskunk&amp;diff=2502768&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InkoBot: Bot: ersetze direkte Einbindung von CSS-Klasse durch Vorlage:Person</title>
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		<updated>2024-04-26T17:50:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: ersetze direkte Einbindung von CSS-Klasse durch &lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:Person&quot; title=&quot;Vorlage:Person&quot;&gt;Vorlage:Person&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Ferkelskunk&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Conepatus leuconotus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Martin Lichtenstein|Lichtenstein]], 1832)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Weißrüsselskunks&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Conepatus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Skunks&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Mephitidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Marderverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Musteloidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hundeartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Caniformia&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Raubtiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Carnivora&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Conepatus leuconotus leuconotus 843835.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferkelskunk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Conepatus leuconotus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine von vier Arten der [[Weißrüsselskunks]] innerhalb der als „Stinktiere“ bekannten Skunks. Er ist vom Süden der [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] bis nach Mittelamerika verbreitet. Wie die meisten Skunks ist auch der Ferkelskunk ein Allesfresser, er ernährt sich jedoch zu einem sehr großen Anteil von Insekten und Insektenlarven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des relativ großen Verbreitungsgebietes sowie der Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Lebensräume wird der Ferkelskunk von der [[IUCN|International Union for Conservation of Nature and Natural Resources]] (IUCN) als nicht gefährdet („least concern“) eingestuft. In Teilen seines Verbreitungsgebietes kommt es jedoch aufgrund von Lebensraumveränderungen und der Konkurrenz mit Wildschweinen und Streifenskunks zu deutlichen Bestandsrückgängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Ferkelskunk erreicht eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von etwa 34 bis 51 und eine Schwanzlänge von 12 bis 41&amp;amp;nbsp;Zentimetern,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo 2009&amp;quot; /&amp;gt; wobei die Weibchen etwa 10&amp;amp;nbsp;Prozent kleiner sind als die Männchen. Das Gewicht liegt zwischen 1,1 und 4,5&amp;amp;nbsp;Kilogramm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt; Damit ist der Ferkelskunk etwa gleich groß wie oder etwas größer als der [[Streifenskunk]] (&amp;#039;&amp;#039;Mephitis mephitis&amp;#039;&amp;#039;). Der Körper ist massig und schwerer gebaut als der anderer Skunk-Arten, der Schwanz in der Relation zum Körper vergleichsweise kurz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von anderen Skunk-Arten kann der Ferkelskunk vor allem durch seine Fellfarbe unterschieden werden. Es ist schwarz mit einem einzelnen breiten weißen Streifen, der sich vom Kopf über die Schultern und den Rücken bis über den Schwanz zieht. Der Streifen beginnt mit einem keilförmigen Fleck auf dem Kopf und verbreitert sich nahe der Schultern auf etwa die halbe Rückenbreite. Von dort aus kann er sich weiter verbreitern und fast den gesamten Rücken einnehmen, er kann jedoch auf Rücken und Rumpf auch schmaler werden oder teilweise ganz fehlen. Im Nordwesten des Verbreitungsgebietes sind die Tiere häufig durch einen fast vollständigen weißen Rücken gekennzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo et al. 2003&amp;quot; /&amp;gt; Der Schwanz ist oben fast vollständig weiß, kann unten jedoch am Ansatz noch schwarze Anteile besitzen. Diese Färbung, bestehend aus einer schwarzen Grundfärbung mit einem einzigen breiten Streifen auf dem Rücken ist einzigartig unter den Skunks. Ferkelskunks sind zudem die einzigen Skunks ohne einen weißen Fleck oder Streifen zwischen den Augen, das Gesicht ist entsprechend vollständig schwarz. Die Schnauze ist vergleichsweise lang und der [[Nasenspiegel]] ist mit einer Breite von etwa 2 und einer Länge von 2 bis zu 6&amp;amp;nbsp;Zentimeter relativ groß; beim Streifenskunk ist er etwa ein Drittel so breit. Er ist unbehaart und die Nase ähnelt in ihrer Form der eines kleinen Schweines, was zu der deutschen Namensgebung „Ferkelskunk“ sowie der englischsprachigen Benennung „hog-nosed skunk“ führte. Die Augen sind klein, die Ohren abgerundet und mit einer Länge von 0,8 bis 3,6&amp;amp;nbsp;Zentimetern ebenfalls klein ausgebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo 2009&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt; Die Beine sind kurz und stämmig und enden in einem [[plantigrad]]en Fuß, der die Ferkelskunks wie alle Skunks als [[Sohlengänger]] kennzeichnet. Die Hinterfüße mit einer Länge von  2,2 bis 9&amp;amp;nbsp;Zentimetern sind breit und groß, die Sohle ist etwa bis zur Hälfte des Fußes unbehaart. Die Vorderfüße sind mit vergleichsweise langen Krallen versehen, die den Tieren das Graben und Klettern ermöglichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie andere Skunks besitzt auch der Ferkelskunk gut ausgebildete [[Duftdrüse|Stinkdrüsen]], die unterhalb der Schwanzbasis nahe dem [[Anus]] liegen. Sie enthalten ein übelriechendes Sekret, das zur Abwehr benutzt wird. Die Hauptbestandteile des Wehrsekrets sind [[2-Buten-1-thiol]] (ein [[Thiole|Thiol]]) und [[(E)-2-Butenylthioacetat]] (ein [[Thiolester]]). Hinzu kommen [[Phenyl-Methanthiol]], [[2-Methylchinolin]], [[2-Chinolin-Methanthiol]] und bis-(E)-2-Butenyl-Disulfid als Nebenbestandteile.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schädel- und Skelettmerkmale ===&lt;br /&gt;
{{Zahnformel|3|1|2|1|P=3|M=2|Gesamt=32|Titel=[[Zahnformel]] des Ferkelskunks|Position=right}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hog-nosed Skunk Skeleton.jpg|mini|Skelett eines Ferkelskunks]]&lt;br /&gt;
Der Schädel des Ferkelskunks ist allgemein flach, aber etwas höher als bei verwandten Arten, besonders im Bereich der [[Schläfenbein]]e (&amp;#039;&amp;#039;Ossa temporalia&amp;#039;&amp;#039;). Er hat eine [[Messstrecken am Schädel#Basallänge|Basallänge]] von 58 bis 85, durchschnittlich 73 Millimetern und eine maximale Breite im Bereich der [[Jochbogen|Jochbögen]] von 36 bis 57, durchschnittlich 43 Millimetern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo et al. 2003&amp;quot; /&amp;gt; Er besitzt sehr groß ausgeschnittene Nasenlöcher, die [[Zwischenkieferbein|Zwischenkieferknochen]] (Praemaxillare) sind auf einen schmalen und gebogenen Stab reduziert. Der knöcherne Gaumen endet hinter den oberen Backenzähnen. Die [[Nasenbein]]e und die [[Oberkieferknochen]] enden auf der gleichen Höhe und die postorbitale Einschnürung, eine Einschnürung hinter den Augen, ist nur schwach ausgebildet. Die [[Paukenblase]] ist nicht abgeflacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zahnreihe im [[Oberkiefer]] ist 19 bis 27, durchschnittlich 23 Millimeter lang. Der Skunk besitzt drei [[Schneidezahn|Schneidezähne]] (&amp;#039;&amp;#039;Incisivi&amp;#039;&amp;#039;), einen [[Eckzahn]] (&amp;#039;&amp;#039;Caninus&amp;#039;&amp;#039;), zwei [[Vorbackenzahn|Vorbackenzähne]] (&amp;#039;&amp;#039;Praemolares&amp;#039;&amp;#039;) und einen [[Backenzahn|Backenzähne]] (&amp;#039;&amp;#039;Molares&amp;#039;&amp;#039;) in einer Oberkieferhälfte und drei Schneidezähne, einen Eckzahn, drei Vorbackenzähne und zwei Backenzähne in einer Unterkieferhälfte. Insgesamt besitzen die Tiere somit 32 Zähne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genetik ===&lt;br /&gt;
Der Ferkelskunk hat einen einfachen Chromosomensatz (n) von 23 und einen [[diploid]]en [[Chromosomensatz]] von 2n&amp;amp;nbsp;=&amp;amp;nbsp;46, er besitzt also insgesamt 46&amp;amp;nbsp;Chromosomen in jeder Zelle. Dabei sind 38 Chromosomen [[Metazentrisches Chromosom#Aufbau und Struktur der Chromosomen|metazentrisch]] oder [[Metazentrisches Chromosom#Aufbau und Struktur der Chromosomen|submetazentrisch]] und 6&amp;amp;nbsp;Chromosomen [[Metazentrisches Chromosom#Aufbau und Struktur der Chromosomen|akrozentrisch]]. Das [[X-Chromosom]] ist metazentrisch, das [[Y-Chromosom]] subtelozentrisch und sehr klein, es enthält viel verdichtetes [[Chromatin]] ([[Heterochromatin]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt; Die [[C-Bande]]n, die sich durch die Färbung der Chromosomen ergeben, liegen im Bereich der [[Centromer]]e, bei den Chromosomen 16, 19 und dem Y-Chromosom existieren allerdings große pericentromere C-Banden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Perelman et al. 2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[mitochondriale DNA]] sowie dem [[Cytochrom b|Cytochrom-b]]-Bereich der [[Genom#Eukaryoten|Kern-DNA]] liegen Sequenzdaten vor, die für phylogenetische Analysen benutzt wurden und die Position des Ferkelskunks innerhalb der Skunks sowie die Monophylie der Skunks als [[Taxon]] belegen. Innerhalb der Art wurde über den Vergleich der bekannten Kern-DNA-Sequenzen eine genetische Divergenz der östlichen zu den westlichen Populationen des Ferkelskunks von 0,98&amp;amp;nbsp;Prozent festgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Conepatus leuconotus range.PNG|mini|Verbreitungsgebiet (gelb) des Ferkelskunks]]&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet des Ferkelskunks zieht sich von den südlichen [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] über [[Mexiko]] bis nach Mittelamerika hin, wo er in [[Honduras]], [[Guatemala]] und [[Costa Rica]] bis in das nördliche [[Nicaragua]] vorkommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; In den Vereinigten Staaten wurde die Art in den Bundesstaaten [[Colorado]], [[Oklahoma]], [[Texas]], [[Arizona]] und [[New Mexico]] dokumentiert, in Mexiko in [[Zacatecas (Bundesstaat)|Zacatecas]], [[Sinaloa]], [[Sonora (Bundesstaat)|Sonora]], [[Oaxaca]], [[Coahuila]], [[Colima (Bundesstaat)|Colima]], [[Veracruz (Bundesstaat)|Veracruz]] und [[Michoacán]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt; Innerhalb der Gattung der Weißrüsselskunks hat der Ferkelskunk damit das am weitesten im Norden liegende Verbreitungsgebiet und er ist die einzige Art, die in Mittelamerika und in den Vereinigten Staaten vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art kommt in zahlreichen Lebensräumen vor, darunter in steinigen Trocken- und Berggebieten, Grasland, [[Canyon]]s und Flussbetten, tropischen Bereichen und Küstengebieten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt; Sie fehlt in Wüstengebieten sowie im [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwald]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Vor allem in Mexiko wurde die Art in unterschiedlichsten Lebensräumen nachgewiesen, von Trockengebieten in nördlichen und östlichen Zacatecas bis hin zu tropischen Regionen, Bergwäldern und Küstenstreifen in [[San Luis Potosí (Bundesstaat)|San Luis Potosi]], Akazienwäldern in Veracruz, Dornwäldern und Flussufern in [[Tamaulipas]] sowie Kiefer-Eichen-Wäldern in den [[San Carlos Mountains]]. Auch in Texas variieren die Lebensräume; die Tiere kommen in Buschland und natürlichem Grasland, das zum großen Teil zur Viehzucht genutzt wird, im [[Kleberg County]] sowie in dornbusch- und kakteendominierten Regionen im Süden von Texas vor. Die Höhenverbreitung kann bis etwa 2750&amp;amp;nbsp;Meter in den [[Graham Mountains]] oder bis 3050&amp;amp;nbsp;Meter in Mexiko reichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Ferkelskunks leben als Einzelgänger, nur die Weibchen bleiben bis zum Spätsommer mit den Jungtieren zusammen. Sie sind nachtaktiv, besonders im Winter gehen sie jedoch auch tagsüber in warmen Tageszeiten auf Nahrungssuche. Die heißen Tage verbringen Ferkelskunks in unterirdisch angelegten Bauten, unter Gebüschen oder in Steinspalten. Ihre Brutbauten legen sie in hohlen Baumstämmen und Baumwurzeln, in Hohlräumen unter großen Felsen und in Steinhaufen an. Sie können jedoch auch in Höhlen, Minen oder in Nestern von [[Baumratten]] vorkommen. Dabei nutzen die Tiere sowohl verlassene Bauten anderer Tiere wie auch selbst angelegte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Verbreitungsgebietes kommt der Ferkelskunk in weiten Teilen [[Sympatrie|sympatrisch]] mit drei weiteren Skunk-Arten vor, dem [[Streifenskunk]] (&amp;#039;&amp;#039;Mephitis mephitis&amp;#039;&amp;#039;), dem [[Haubenskunk]] (&amp;#039;&amp;#039;Mephitis macroura&amp;#039;&amp;#039;) und regional dem [[Westlicher Fleckenskunk|Westlichen Fleckenskunk]] (&amp;#039;&amp;#039;Spilogale gracilis&amp;#039;&amp;#039;) oder dem [[Östlicher Fleckenskunk|Östlichen Fleckenskunk]] (&amp;#039;&amp;#039;Spilogale putorius&amp;#039;&amp;#039;). Diese Arten nutzen häufig die gleichen Bauten und andere Ressourcen, unterscheiden sich jedoch beispielsweise in der Nahrungszusammensetzung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedrohung versucht der Ferkelskunk zu fliehen und sich zu verstecken. Dabei kann er auch die Offensive ergreifen und auf seinen Hinterbeinen stehend drohend einige Schritte auf den Angreifer zugehen. Bleibt das erfolglos, lässt er sich abrupt wieder auf seine Vorderbeine fallen und stößt einen lauten Zischlaut als Warnung aus. Danach zieht er seine Hinterbeine unter den Körper, wirft Dreck in Richtung des Angreifers, zeigt seine Zähne und tritt hart mit den Vorderbeinen auf den Boden. Dabei hebt er seinen Schwanz und legt ihn flach auf seinen Rücken. Wird er nun angegriffen, beißt er zu und besprüht den Angreifer mit dem stark übelriechenden Wehrsekret aus seinen Analdrüsen. Dieses kann er sowohl in einem gezielten Strahl als auch als Nebel versprühen, abhängig von der Position und Größe des Gegners.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt; Bei der Flucht sucht der Skunk Deckung und zieht sich in dorniges Kakteengestrüpp zurück,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt; zudem kann er auf Bäume klettern, um potenziellen Angreifern zu entkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brashear et al. 2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
Ferkelskunks ernähren sich insbesondere von Insekten, wobei deren Anteil an der Nahrung bei dieser Art höher ist als bei allen anderen Arten der Skunks. Sie finden ihre Beutetiere, indem sie mit der Schnauze und den Vorderfüßen im Boden vor allem nach Larven graben. Als [[Opportunismus|opportunistische]] Allesfresser können sich die Tiere jedoch mit wechselnden Anteilen von Früchten und anderen Pflanzenteilen oder kleinen Wirbeltieren ernähren, wenn nicht ausreichend Insekten vorhanden sind. Wasser nehmen die Skunks in der Regel über die Nahrung auf, insbesondere in Texas und Mexiko wurden Ferkelskunks nur sehr selten beim Trinken beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo 2009&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
Die Paarungszeit des Ferkelskunks reicht vom späten Februar bis März, Ende März sind die meisten Weibchen trächtig. Die Tragzeit dauert etwa 60&amp;amp;nbsp;Tage, so dass die Jungtiere im April bis Mai geboren werden. In Einzelfällen kann die Tragzeit variieren, so ist ein in Gefangenschaft gehaltenes Weibchen mit einer Tragzeit von mehr als 70&amp;amp;nbsp;Tagen bekannt. Die Würfe bestehen aus einem bis fünf Jungtieren, in der Regel bringen die Weibchen zwei bis vier Jungtiere zur Welt. Die Weibchen besitzen für die Fütterung drei [[Zitze]]npaare.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heranwachsende Jungtiere wurden von Juli bis Mitte August außerhalb des Baus beobachtet. Ab Ende August beginnen sie, sich zu verteilen. Das maximale Alter von Ferkelskunks in der Wildnis beträgt nicht mehr als drei bis vier Jahre, in Gefangenschaft können sie dagegen mehr als 14&amp;amp;nbsp;Jahre alt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fressfeinde und Parasiten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kojote2010 cut.JPG|mini|Der Kojote gehört zu den Hauptfressfeinden der Skunks.]]&lt;br /&gt;
Unter den Fressfeinden des Ferkelskunks spielen vor allem größere [[Raubtiere]] eine Rolle. Dabei handelt es sich insbesondere um [[Hunde]] wie [[Haushund]]e und [[Kojote]]n (&amp;#039;&amp;#039;Canis latrans&amp;#039;&amp;#039;), den [[Rotfuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;Vulpes vulpes&amp;#039;&amp;#039;), den [[Graufuchs]] (&amp;#039;&amp;#039;Urocyon cinereoargenteus&amp;#039;&amp;#039;) und den Silberdachs (&amp;#039;&amp;#039;Taxidea taxus&amp;#039;&amp;#039;) sowie unter den [[Katzen]] um [[Puma]] (&amp;#039;&amp;#039;Puma concolor&amp;#039;&amp;#039;) und [[Rotluchs]] (&amp;#039;&amp;#039;Lynx rufus&amp;#039;&amp;#039;). Hinzu kommen [[Greifvögel]] wie [[Steinadler]] (&amp;#039;&amp;#039;Aquila chrysaetos&amp;#039;&amp;#039;) und [[Weißkopfseeadler]] (&amp;#039;&amp;#039;Haliaeetus leucocephalus&amp;#039;&amp;#039;) sowie [[Eulen]] wie der [[Virginia-Uhu]] (&amp;#039;&amp;#039;Bubo virginianus&amp;#039;&amp;#039;). Bei all diesen Beutegreifern handelt es sich um opportunistische Jäger, die Skunks neben zahlreichen anderen Tieren erbeuten, auf Skunks spezialisierte Fressfeinde gibt es nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie andere Raubtiere sind Ferkelskunks Träger und [[Wirt (Biologie)|Wirte]] zahlreicher [[Parasit]]en, darunter [[Flöhe]] und [[Zecken]] als [[Ektoparasit]]en. Hinzu kommen [[Bandwürmer]], von denen Arten der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Oochoristica]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Mesocestoides]]&amp;#039;&amp;#039; sowie als Art &amp;#039;&amp;#039;[[Mathevotaenia mephitis]]&amp;#039;&amp;#039; nachgewiesen sind, [[Fadenwürmer]] wie &amp;#039;&amp;#039;[[Filaroides milksi]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Filaria martis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Filaria taxidaea]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Physaloptera maxillaris]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Physaloptera rara]]&amp;#039;&amp;#039; und nicht näher bestimmte &amp;#039;&amp;#039;[[Gongylonema]]&amp;#039;&amp;#039; sowie [[Kratzwürmer]] wie &amp;#039;&amp;#039;[[Macracanthorhynchus ingens]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Oncicola canis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Pachysentis canicola]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evolution und Systematik ==&lt;br /&gt;
=== Fossilbefund und Evolution ===&lt;br /&gt;
Die [[Adaptive Radiation|Radiation]] der Arten innerhalb der Weißrüsselskunks fand vor etwa 11,2&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren statt. Damit erfolgte eine Einwanderung auf den südamerikanischen Kontinent lange vor der Bildung der zentralamerikanischen Landbrücke vor etwa 3&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nyakatura &amp;amp; Bininda-Emonds 2012&amp;quot; /&amp;gt; Die ältesten bekannten Fossilien der Weißrüsselskunks stammen von &amp;#039;&amp;#039;[[Conepatus sanmiguelensis]]&amp;#039;&amp;#039;  aus dem frühen [[Pliozän]] Zentralmexikos vor etwa 3 bis 4&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wang &amp;amp; Carranza-Castañeda 2008&amp;quot; /&amp;gt; In Südamerika ist die Gattung erstmals vor etwa 2,5 Millionen Jahren in [[Argentinien]] nachgewiesen. Fossile Überreste des Ferkelskunks wurden seit dem späten [[Pleistozän]] in Florida, New Mexico und Nuevo León, Mexiko, nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Systematik ===&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=[[Phylogenese|Phylogenetische]] Systematik der Skunks&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nyakatura &amp;amp; Bininda-Emonds 2012&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=font-size:75%;line-height:100 %&lt;br /&gt;
    |label1=&amp;amp;nbsp;[[Skunks]]&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
    |1={{Klade&lt;br /&gt;
           |1=&amp;amp;nbsp;[[Stinkdachse]] (&amp;#039;&amp;#039;Mydaus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
           |2={{Klade&lt;br /&gt;
                  |1={{Klade&lt;br /&gt;
                         |1=&amp;amp;nbsp;[[Streifenskunks]] (&amp;#039;&amp;#039;Mephitis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                         |2=&amp;amp;nbsp;[[Fleckenskunks]] (&amp;#039;&amp;#039;Spilogale&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                     }}&lt;br /&gt;
                         |label2=&amp;amp;nbsp;[[Weißrüsselskunks]] (&amp;#039;&amp;#039;Conepatus&amp;#039;&amp;#039;)&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
                         |2={{Klade&lt;br /&gt;
                             |1={{Klade&lt;br /&gt;
                                |1=&amp;amp;nbsp;[[Anden-Skunk]] (&amp;#039;&amp;#039;Conepatus chinga&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                                |2=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferkelskunk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Conepatus leuconotus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                                }}&lt;br /&gt;
                             |2={{Klade&lt;br /&gt;
                                |1=&amp;amp;nbsp;[[Patagonischer Skunk]] (&amp;#039;&amp;#039;Conepatus humboldtii&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                                |2=&amp;amp;nbsp;[[Amazonas-Skunk]] (&amp;#039;&amp;#039;Conepatus semistriatus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                                }}&lt;br /&gt;
                            }}&lt;br /&gt;
              }}&lt;br /&gt;
       }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Lichtenstein.jpg|mini|hochkant|Martin Hinrich Lichtenstein]]&lt;br /&gt;
Der Ferkelskunk wird als eigenständige [[Art (Biologie)|Art]] innerhalb der Gattung der [[Weißrüsselskunks]] (&amp;#039;&amp;#039;Conepatus&amp;#039;&amp;#039;) eingeordnet, die aus vier Arten besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wissenschaftliche [[Erstbeschreibung]] als &amp;#039;&amp;#039;Mephitis leuconota&amp;#039;&amp;#039; stammt von [[Martin Lichtenstein]] aus dem Jahr 1832 anhand eines Individuums vom Oberlauf des [[Rio Alvarado]] im mexikanischen Bundesstaat [[Veracruz (Bundesstaat)|Veracruz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt; Lichtenstein, der spätere erste Direktor des [[Zoologischer Garten Berlin|Berliner Zoologischen Gartens]], war zu diesem Zeitpunkt Professor auf dem Lehrstuhl für Zoologie an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität zu Berlin]] sowie Direktor des [[Museum für Naturkunde (Berlin)|Zoologischen Museums]] in [[Berlin]]. Er stellte die Art gemeinsam mit einer weiteren, heute mit dem Ferkelskunk [[Synonym (Taxonomie)|synonymisierten]] Art &amp;#039;&amp;#039;Mephitis mesoleuca&amp;#039;&amp;#039; sowie zahlreichen weiteren Tierarten in seiner Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Darstellung neuer oder wenig bekannter Säugethiere in Abbildungen und Beschreibungen : von fünf und sechzig Arten auf funfzig colorirten Steindrucktafeln nach den Originalen des Zoologischen Museums der Universität zu Berlin&amp;#039;&amp;#039; vor,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt; die in 10&amp;amp;nbsp;Heften von 1827 and 1834 erschien und von [[Franz Krüger]] und F.&amp;amp;nbsp;A. Schmidt illustriert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smithsonian&amp;quot; /&amp;gt; Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Conepatus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1837 von [[John Edward Gray]] erstmals wissenschaftlich beschrieben, der als Typusart den ebenfalls von ihm in diesem Jahr erstbeschriebenen [[Patagonischer Skunk|Patagonischen Skunk]] wählte und dieser Gattung 1865 auch den Ferkelskunk unter dem Synonym &amp;#039;&amp;#039;Conepatus nasutus&amp;#039;&amp;#039; zuordnete. Seit der Erstbeschreibung erfolgten zahlreiche weitere Artbeschreibungen, die heute als Synonyme des Ferkelskunks und seiner Unterarten betrachtet werden. Zudem wurde der Name &amp;#039;&amp;#039;Conepatus mapurito&amp;#039;&amp;#039; lange Zeit als gemeinsamer Name aller Weißrüsselskunks verwendet und somit auch der Ferkelskunk dieser Art zugeschlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden drei Unterarten des Ferkelskunks unterschieden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo et al. 2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Conepatus leuconotus leuconotus&amp;#039;&amp;#039; ({{Person|Lichtenstein}}, 1832), [[Nominotypisches Taxon|Nominatform]] – Vereinigte Staaten (Texas, New Mexico, Arizona), Mexiko, Guatemala, Honduras, Nicaragua&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Conepatus leuconotus figginsi&amp;#039;&amp;#039; {{Person|F. W. Miller}}, 1925 – Vereinigte Staaten: Colorado, Oklahoma&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Conepatus leuconotus telmalestes&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Vernon O. Bailey|Bailey]]}}, 1905 – Vereinigte Staaten: südöstliches Texas (vermutlich ausgestorben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Weißrüsselskunks stellt der Ferkelskunk die Schwesterart des [[Anden-Skunk]]s (&amp;#039;&amp;#039;Conepatus chinga&amp;#039;&amp;#039;) dar, diesen beiden werden die verbleibenden Arten [[Patagonischer Skunk]] (&amp;#039;&amp;#039;Conepatus humboldtii&amp;#039;&amp;#039;) und [[Amazonas-Skunk]] (&amp;#039;&amp;#039;Conepatus semistriatus&amp;#039;&amp;#039;) als gemeinsames [[Taxon]] gegenübergestellt. In ihrer Gesamtheit stellen die Weißrüsselskunks die [[Schwestergruppe]] der in Nord- und Mittelamerika verbreiteten Gattungen der [[Streifenskunks]] (&amp;#039;&amp;#039;Mephitis&amp;#039;&amp;#039;) und [[Fleckenskunks]] (&amp;#039;&amp;#039;Spilogale&amp;#039;&amp;#039;) dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nyakatura &amp;amp; Bininda-Emonds 2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensgebung ===&lt;br /&gt;
Der [[Epitheton|Artname]] &amp;#039;&amp;#039;leuconotus&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von den griechischen Wörtern &amp;#039;&amp;#039;leuco&amp;#039;&amp;#039; für weiß und &amp;#039;&amp;#039;nota&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;notum&amp;#039;&amp;#039; für Rücken ab, bezieht sich also auf den weißen Rücken der Tiere. Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Conepatus&amp;#039;&amp;#039; ist von der spanischen Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;conepate&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;conepatl&amp;#039;&amp;#039; für Skunks abgeleitet. &amp;#039;&amp;#039;Conepatl&amp;#039;&amp;#039; wiederum könnte sich aus dem Wort &amp;#039;&amp;#039;nepantla&amp;#039;&amp;#039; der [[Azteken|aztekischen]] Sprache [[Nahuatl]] entwickelt haben, das einen unterirdischen Bau benennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Der Ferkelskunk wird von der [[IUCN|International Union for Conservation of Nature and Natural Resources]] (IUCN) aufgrund des relativ großen Verbreitungsgebiets sowie der Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Lebensräume als nicht gefährdet („least concern“) eingestuft. Vor allem im Norden des Verbreitungsgebietes kam es jedoch in den letzten Jahrzehnten zu einem sehr starken Rückgang und in Texas ist die Art regional sehr selten geworden, sodass eine Neubewertung anhand aktueller Bestandszahlen notwendig ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch kam die Art wahrscheinlich in einem weit größeren Gebiet der südlichen USA vor. Ein starker Rückgang wurde besonders für den Süden von Texas verzeichnet, wo mit dem Aussterben einiger Populationen gerechnet wird. Nur sieben Prozent aller Museumsexemplare aus dieser Region stammen aus der Zeit nach 1950 und in weiten Teilen des Bundesstaates, in denen die Art früher häufig war wie im [[Rio Grande Valley]], ist sie selten oder nicht mehr anzutreffen. Die Unterart &amp;#039;&amp;#039;C. l. telmalestes&amp;#039;&amp;#039; im östlichen Texas ist wahrscheinlich bereits ausgestorben, die letzten Funde stammen aus dem Jahr 1905. In Colorado wurde 1996 ein Fußabdruck gefunden, außerdem liegen zwei jüngere Schädelfunde von 1997 und 2000 vor; weitere Nachweise für ein Vorkommen der Art in Colorado fehlen und das jüngste vollständige Museumsexemplar stammt aus dem Jahr 1932.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt; Über Totfunde („Roadkills“) konnten in den letzten Jahren allerdings einige Individuen in der Golfregion vom Süden Texas bis nach Mexiko nachgewiesen werden und eine genetische Untersuchung legt mehrere Populationen und ein häufigeres Vorkommen als angenommen nahe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Holbrook et al. 2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefährdungen für die Art bestehen vor allem durch den starken Rückgang und die Fragmentierung geeigneter Lebensräume für die Art sowie die Konkurrenz mit sich ausbreitenden Beständen des [[Wildschwein]]s (&amp;#039;&amp;#039;Sus scrofa&amp;#039;&amp;#039;) und des [[Streifenskunk]]s (&amp;#039;&amp;#039;Mephitis mephitis&amp;#039;&amp;#039;). Hinzu kommen Verluste durch den Straßenverkehr und die Schädlingskontrolle durch [[Pestizid]]e, die sowohl den Skunk direkt wie auch die von ihm als Nahrung benötigten Insekten betreffen. Im Norden des Verbreitungsgebietes wird das für diese Art notwendige Buschland zunehmend in landwirtschaftliche Flächen umgewandelt, so dass dort ein sehr starker Rückgang der Ferkelskunks verzeichnet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; In Teilen des Verbreitungsgebietes, in denen auch der Streifenskunk vorkommt, kann es zu Verwechslungen bei der Jagd kommen. Streifenskunks sind häufig und werden als [[Pelztier]]e gejagt, auch in Gebieten, in denen beide Arten vorkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meaney et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art ist nicht durch den [[Endangered Species Act]] geschützt und in den amerikanischen Bundesstaaten variiert der Schutzstatus. So gilt der Ferkelskunk in Arizona als Raubtier und in Texas als Pelztier, in beiden Bundesstaaten kann er über das gesamte Jahr legal bejagt werden. In Colorado und New Mexico ist er dagegen nicht zur Jagd freigegeben und in Oklahoma steht er unter Artenschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt; Dabei wird die Art in Colorado als kritisch gefährdet und in New Mexico und Oklahoma als gefährdet eingeordnet, in Texas und in Oklahoma gelten die Bestände dagegen als sicher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meaney et al. 2006&amp;quot; /&amp;gt; Beim [[United States Forest Service]] wird der Ferkelskunk als gefährdet im gesamten US-amerikanischen Verbreitungsgebiet eingeschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brashear et al. 2010&amp;quot;&amp;gt;Wesley A. Brashear, Robert C. Dowler, Gerardo Ceballos: &amp;#039;&amp;#039;Climbing as an Escape Behavior in the American Hog-Nosed Skunk, Conepatus leuconotus.&amp;#039;&amp;#039; Western North American Naturalist 70(2), 2010; S. 258–260, {{DOI|10.3398/064.070.0217}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo et al. 2003&amp;quot;&amp;gt;Jerry W. Dragoo, Rodney L. Honeycutt, David J. Schmidly: &amp;#039;&amp;#039;Taxonomic status of White-backed Hog-nosed Skunks, genus Conepatus (Carnivora: Mephitidae).&amp;#039;&amp;#039; [[Journal of Mammalogy]] 84 (1), 2003; S. 159–176, {{doi|10.1644/1545-1542(2003)084&amp;lt;0159:TSOWBH&amp;gt;2.0.CO;2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo 2009&amp;quot;&amp;gt;J.W. Dragoo: &amp;#039;&amp;#039;American Hog-nosed Skunk Conepatus leuconotus.&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World. Volume 1: Carnivores.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2009; ISBN 978-84-96553-49-1, S. 555–556.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dragoo &amp;amp; Sheffield&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor=Jerry W. Dragoo, Steven R. Sheffield| Jahr=2009| Titel=Conepatus leuconotus (Carnivora: Mephitidae)| Sammelwerk=[[Mammalian Species]]| Band=827| Seiten=1–8| DOI=10.1644/827.1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Holbrook et al. 2012&amp;quot;&amp;gt;Joseph D. Holbrook, Randy W. DeYoung, Arturo Caso, Michael E. Tewes, John H. Young: &amp;#039;&amp;#039;Hog-Nosed Skunks (Conepatus leuconotus) Along the Gulf of Mexico: Population Status and Genetic Diversity full access.&amp;#039;&amp;#039; The Southwestern Naturalist 57(2), 2012; S. 223–225, {{DOI|10.1894/0038-4909-57.2.223}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;{{IUCN |Year=2008 |ID=41632|ScientificName=Conepatus leuconotus|YearAssessed=2008 |Assessor=A.D. Cuarón, F. Reid, F. K. Helgen|Download=23. August 2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nyakatura &amp;amp; Bininda-Emonds 2012&amp;quot;&amp;gt;Katrin Nyakatura, Olaf RP Bininda-Emonds: &amp;#039;&amp;#039;Updating the evolutionary history of Carnivora (Mammalia): a new species-level supertree complete with divergence time estimates.&amp;#039;&amp;#039; BMC Biology 10, 2012, {{doi|10.1186/1741-7007-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meaney et al. 2006&amp;quot;&amp;gt;Carron A. Meaney, Anne K. Ruggles, Gary P. Beauvais: &amp;#039;&amp;#039;American Hog-nosed Skunk (Conepatus leuconotus): A Technical Conservation Assessment.&amp;#039;&amp;#039; Erstellt im Auftrag des USDA Forest Service, Rocky Mountain Region, Species Conservation Project, Dezember 2006 ({{Webarchiv|text=Volltext |url=http://gis.fs.fed.us/r2/projects/scp/assessments/americanhognosedskunk.pdf |wayback=20110817064628 }}; PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Perelman et al. 2008&amp;quot;&amp;gt;P.L. Perelman, A.S. Graphodatsky, J.W. Dragoo, N.A. Serdyukova, G. Stone, P. Cavagna, A. Menotti, W. Nie, P.C. O’Brien, J. Wang, S. Burkett, K. Yuki, M.E. Roelke, S.J. O’Brien, F. Yang, R. Stanyon: &amp;#039;&amp;#039;Chromosome painting shows that skunks (Mephitidae, Carnivora) have highly rearranged karyotypes.&amp;#039;&amp;#039; Chromosome Research 16 (8), 2008; S. 1215–1231, {{DOI|10.1007/s10577-008-1270-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wang &amp;amp; Carranza-Castañeda 2008&amp;quot;&amp;gt;Xiaoming Wang, Óscar Carranza-Castañeda: &amp;#039;&amp;#039;Earliest hog-nosed skunk, Conepatus (Mephitidae, Carnivora), from the early Pliocene of Guanajuato, Mexico and origin of South American skunks.&amp;#039;&amp;#039; Zoological Journal of the Linnean Society 154 (2), 2008; S. 386–407 {{doi|10.1111/j.1096-3642.2008.00411.x}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilson &amp;amp; Reeder 2005&amp;quot;&amp;gt;Don E. Wilson &amp;amp; DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Conepatus leuconotus&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.vertebrates.si.edu/msw/mswcfapp/msw/taxon_browser.cfm?msw_id=12171 |wayback=20160304215523 }} in &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A Taxonomic and Geographic Reference (3rd ed).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smithsonian&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://siris-libraries.si.edu/ipac20/ipac.jsp?&amp;amp;profile=all&amp;amp;source=~!silibraries&amp;amp;uri=full=3100001~!553232~!0#focus Darstellung neuer oder wenig bekannter Säugethiere in Abbildungen und Beschreibungen : von fünf und sechzig Arten auf funfzig colorirten Steindrucktafeln nach den Originalen des Zoologischen Museums der Universität zu Berlin / / von H. Lichtenstein.]&amp;#039;&amp;#039; im Smithsonian Library Catalogue; abgerufen am 24. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jerry W. Dragoo, Steven R. Sheffield&lt;br /&gt;
   |Titel=Conepatus leuconotus (Carnivora: Mephitidae)&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Mammalian Species]]&lt;br /&gt;
   |Band=827&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |Seiten=1–8&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.bioone.org/doi/full/10.1644/827.1 Abstract]}}&lt;br /&gt;
* J. W. Dragoo: &amp;#039;&amp;#039;American Hog-nosed Skunk Conepatus leuconotus.&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World. Volume 1: Carnivores.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2009, ISBN 978-84-96553-49-1, S. 555–556.&lt;br /&gt;
* Carron A. Meaney, Anne K. Ruggles, Gary P. Beauvais: &amp;#039;&amp;#039;American Hog-nosed Skunk (Conepatus leuconotus): A Technical Conservation Assessment.&amp;#039;&amp;#039; Erstellt im Auftrag des USDA Forest Service, Rocky Mountain Region, Species Conservation Project, Dezember 2006 ([http://gis.fs.fed.us/r2/projects/scp/assessments/americanhognosedskunk.pdf Volltext]; PDF; 1,3&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Conepatus leuconotus|Ferkelskunk}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN |Year=2008 |ID=41632|ScientificName=Conepatus leuconotus|YearAssessed=2008 |Assessor=A.D. Cuarón, F. Reid, F. K. Helgen|Download=29. Dezember 2011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Exzellent|13. November 2013|124405547}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skunks]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InkoBot</name></author>
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