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	<title>Fergus mac Róich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:20:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fergus_mac_R%C3%B3ich&amp;diff=2057232&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diebu: /* Die Visio Tundali */</title>
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		<updated>2025-10-26T09:13:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die Visio Tundali&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fergus mac Róich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|&amp;#039;fʴerɣus mak Roiç}}], [[Irische Sprache|irisch]]: „Manneskraft, Sohn des Großen Pferdes“) ist in der [[Keltische Mythologie|keltischen Mythologie]] [[Irland (Insel)|Irlands]] ein Krieger aus [[Provinz Ulster|Ulster]]. Er ist in dem irischen Epos &amp;#039;&amp;#039;[[Táin Bó Cuailnge]]&amp;#039;&amp;#039; (irisch: „Rinderraub von [[Cooley-Halbinsel|Cooley]]“) der Ziehvater von [[Cú Chulainn]] und der Geliebte der Königin [[Medb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie des Namens ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Fergus&amp;#039;&amp;#039; ist nach [[Rudolf Thurneysen|Thurneysen]] eine [[bretonisch]]e Bezeichnung in der [[Aremorica]] für einen kultischen Repräsentanten der [[Zeugungsfähigkeit|Potenz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Thurneysen: &amp;#039;&amp;#039;Allerlei Keltisches.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Zeitschrift für celtische Philologie]] 18, 1930, S.&amp;amp;nbsp;108.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wird mit „auserwählte Männlichkeit“ übersetzt (altirisch: &amp;#039;&amp;#039;*uiro-gustus&amp;#039;&amp;#039;, alt[[kymrisch]]: &amp;#039;&amp;#039;gurgust&amp;#039;&amp;#039;). Ein interessantes [[Germanische Sprachen|germanisches]] [[Etymon]] ist der Name der Göttin &amp;#039;&amp;#039;Vagda-vercustis&amp;#039;&amp;#039; („Ruhm - auserwählte - Kraft [virtus]“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fergus mac Róich wird der Hinweis auf seine Potenz noch durch seinen Vaternamen „Großes Pferd“ verstärkt, da das Pferd auch als Fruchtbarkeitstier gesehen wird. Sein Phallus hat die Länge von sieben Zoll, sein Hodensack gleicht einem Mehlsack. Der Königsstein &amp;#039;&amp;#039;[[Stein von Fál|Lia Fáil]]&amp;#039;&amp;#039; bei [[Tara (Irland)|Tara]] wurde bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;bod Fheraghais&amp;#039;&amp;#039; („Glied des Fergus“) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem anderen Träger dieses Namens, &amp;#039;&amp;#039;[[Fergus mac Léite]]&amp;#039;&amp;#039;, wird traditionell gesungen, dass sein Penis sieben Männerfäuste lang sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HB&amp;quot;&amp;gt;Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3, S.&amp;amp;nbsp;573&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie ==&lt;br /&gt;
Fergus mac Róich ist ein Krieger von gewaltigem Körperbau, er hat die Kraft von 700 Männern und isst auch für sieben Helden. Wegen seiner Manneskraft muss seine Gattin oder Geliebte [[Flidais]] ständig bei ihm sein, sonst sind ihm sieben Frauen nicht genug.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HB&amp;quot; /&amp;gt; Seine &amp;#039;&amp;#039;[[Geis (Mythologie)|geis]]&amp;#039;&amp;#039; (Tabu) ist, dass er niemals eine Einladung zum Biertrinken ausschlagen darf.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3, S.&amp;amp;nbsp;830&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;[[Táin Bó Flidhais]]&amp;#039;&amp;#039; („Das Wegtreiben von Flidais’ Rindern“) wird berichtet, wie er Flidais zusammen mit deren mythischen Kuh &amp;#039;&amp;#039;Maol&amp;#039;&amp;#039; bei einem Feldzug gegen ihren Gatten, König Oilill Fionn von [[County Mayo|Mayo]], erobern kann. Dies geschieht, als er sich am Königshof von [[Connacht]] aufhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Fergus bei der Bewerbung um den Thron von Ulster von [[Conchobar]] und dessen Mutter [[Nessa (Mythologie)|Nessa]] in der Volksgunst übertrumpft wurde, besteht eine lebenslange Spannung zwischen beiden. Als er von Conchobar gemeinsam mit [[Cormac Conn Longas]] und [[Dubthach]] als Bürge für das Leben von [[Naoise]] hintergangen wird (in &amp;#039;&amp;#039;[[Longas mac nUislenn]]&amp;#039;&amp;#039;, „Das Exil der Söhne Uislius“), zieht er nach Connacht (siehe auch &amp;#039;&amp;#039;[[Echtrae Nerai]]&amp;#039;&amp;#039;, „Neras Abenteuer“) und führt mit seinen Getreuen einen Kleinkrieg gegen Ulster.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Clarus: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Mythen. Der Mensch und seine Anderswelt.&amp;#039;&amp;#039; Walter Verlag 1991, ppb-Ausgabe Patmos Verlag, Düsseldorf, 2000, 2. Auflage, ISBN 3-491-69109-5, S.&amp;amp;nbsp;116&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fergus beherrscht die Technik der [[Teichoskopie]], das detaillierte Beschreiben der Eigenheiten und Ausrüstung eines anderen Helden. So unterrichtet er die Krieger von Connacht vor dem Kampf mit Hilfe des Spähers [[Mac Roth]] genauestens mit allem Wissenswerten über seinen Ziehsohn Cu Chulainn (siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Macgnímrada Con Culainn]]&amp;#039;&amp;#039; – „Cú Chulainns Knabentaten“).&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3, S.&amp;amp;nbsp;966.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weil er aber die Ulter vor den Absichten der Connachter warnt, wird er von diesem in den folgenden Zweikämpfen aus Pietät und Fairness immer geschont. Medb gelingt es, Fergus mit dem Versprechen „ihrer Schenkel“ zum Kampf gegen seine früheren Landsleute zu bewegen. Als er und Cu Chulainn an der Furt, die der Letztere verteidigt, aufeinandertreffen, vereinbaren sie, einander niemals zu verletzen. Deshalb unterstützt Fergus mit seinen 3000 Männern die Connachter auch nicht in der Entscheidungsschlacht und diese werden von den Ultern besiegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Clarus: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Mythen. Der Mensch und seine Anderswelt.&amp;#039;&amp;#039; Walter Verlag 1991, ppb-Ausgabe Patmos Verlag, Düsseldorf, 2000, 2. Auflage, ISBN 3-491-69109-5, S.&amp;amp;nbsp;147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Keltologen sehen Fergus als eine zwielichtige Heldengestalt, weil er durch seine &amp;#039;&amp;#039;geis&amp;#039;&amp;#039; der Pflicht als Bürge nicht nachkommen konnte und wegen einer Liebesnacht mit Medb gegen seine Stammesgenossen ins Feld zog. Demgegenüber ist sein Verhalten gegen den wortbrüchigen Conchobar und seine unbedingte Treue zu Cu Chulainn  positiv zu werten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Clarus: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Mythen. Der Mensch und seine Anderswelt.&amp;#039;&amp;#039; Walter Verlag 1991, ppb-Ausgabe Patmos Verlag, Düsseldorf, 2000, 2. Auflage, ISBN 3-491-69109-5, S.&amp;amp;nbsp;157.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &amp;#039;&amp;#039;Visio Tundali&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Die&amp;#039;&amp;#039;Visio Tundali&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Visio Tnugdali]]&amp;#039;&amp;#039; („Die Vision Tundals“), ein Jenseitsbericht des irischen Mönches Marcus, einem [[Inkluse]]n des [[Schottenkloster]]s von [[Regensburg]] aus dem Jahre 1149, ist ein Vorbild für die &amp;#039;&amp;#039;[[Divina Commedia]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Dante Alighieri]]. Die beiden Sagenhelden Fergus mac Róich und [[Conall Cernach]] müssen hier in der „Hölle der Gierigen“ dem seelenfressenden Ungeheuer &amp;#039;&amp;#039;Acharon&amp;#039;&amp;#039; für alle Ewigkeiten als Kiefersperren in seinem riesigen Maul dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Nachantike Keltenrezeption.&amp;#039;&amp;#039; Praesens Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-7069-0541-1, S.&amp;amp;nbsp;71&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste keltischer Götter und Sagengestalten]]&lt;br /&gt;
* [[Liste inselkeltischer Mythen und Sagen#Mythen und Sagen aus Irland|Mythen und Sagen aus Irland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Birkhan]]: &amp;#039;&amp;#039;Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3.&lt;br /&gt;
* [[Ingeborg Clarus]]: &amp;#039;&amp;#039;Keltische Mythen. Der Mensch und seine Anderswelt.&amp;#039;&amp;#039; Walter Verlag 1991, ppb-Ausgabe Patmos Verlag, Düsseldorf, 2000, 2. Auflage, ISBN 3-491-69109-5.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Maier (Religionswissenschaftler)|Bernhard Maier]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der keltischen Religion und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 466). Kröner, Stuttgart 1994, ISBN 3-520-46601-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Irische Sagengestalt|Fergus mac Roich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diebu</name></author>
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